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Woller, Hans

Jagdszenen aus Niederthann

Ein Lehrstück über Rassismus

In einem beschaulichen Dorf in Oberbayern gärt eine dunkle Vergangenheit: ein Kriminalfall, der mitten hinein führt in den Alltagsrassismus und seine mörderischen Konsequenzen. Hans Woller hat ihn aufgearbeitet und erzählt eine Geschichte voller Abgründe und Ressentiments – eine ferne Geschichte, die uns doch so nahe ist.

In Niederthann fielen 1972 vier Schüsse. Keiner ging daneben. Die Bilanz war schauerlich: eine schwer verletzte Romni und eine tote Romni, die ein Kind im Leibe trug. Der Todesschütze musste sich vor Gericht verantworten, kam aber glimpflich davon. Alle standen zu ihm: die Polizei, die Justiz, die katholische Kirche, die CSU, überhaupt die ganze «anständige» Gesellschaft der Region. Um die Opfer und ihre Angehörigen kümmerte sich niemand. Für die Einheimischen waren sie nur «Zigeuner». Hans Woller schildert die Hintergründe und Folgewirkungen dieses Kriminalfalles. Dabei entsteht ein kleines Gesellschaftsfresko der deutschen Provinz von erschreckender Aktualität. Denn die Realität ist noch immer bitter genug und die Frage nicht obsolet: Die Schüsse von Niederthann – könnten sie wieder fallen, wen würden sie diesmal treffen und wie würde die Gesellschaft heute darauf reagieren?

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Bibliografie

978-3-406-79315-8

Erscheint am 15. September 2022

Rund 256 S., mit 15 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 26,00 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-79315-8

Erscheint am 15. September 2022

Rund 256 S., mit 15 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 26,00 € Kaufen

Woller, Hans

Jagdszenen aus Niederthann

Ein Lehrstück über Rassismus

In einem beschaulichen Dorf in Oberbayern gärt eine dunkle Vergangenheit: ein Kriminalfall, der mitten hinein führt in den Alltagsrassismus und seine mörderischen Konsequenzen. Hans Woller hat ihn aufgearbeitet und erzählt eine Geschichte voller Abgründe und Ressentiments – eine ferne Geschichte, die uns doch so nahe ist.

In Niederthann fielen 1972 vier Schüsse. Keiner ging daneben. Die Bilanz war schauerlich: eine schwer verletzte Romni und eine tote Romni, die ein Kind im Leibe trug. Der Todesschütze musste sich vor Gericht verantworten, kam aber glimpflich davon. Alle standen zu ihm: die Polizei, die Justiz, die katholische Kirche, die CSU, überhaupt die ganze «anständige» Gesellschaft der Region. Um die Opfer und ihre Angehörigen kümmerte sich niemand. Für die Einheimischen waren sie nur «Zigeuner». Hans Woller schildert die Hintergründe und Folgewirkungen dieses Kriminalfalles. Dabei entsteht ein kleines Gesellschaftsfresko der deutschen Provinz von erschreckender Aktualität. Denn die Realität ist noch immer bitter genug und die Frage nicht obsolet: Die Schüsse von Niederthann – könnten sie wieder fallen, wen würden sie diesmal treffen und wie würde die Gesellschaft heute darauf reagieren?
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