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Alegre, Luis

Lob der Homosexualität

Tintenfische oder Heuschrecken beschränken sich darauf, ein Exemplar ihrer Art zu sein. Wir Menschen dagegen verstehen uns als Individuen, nicht als bloße Gattungsexemplare. Stolz sprechen wir von der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Tatsächlich aber leben wir weitgehend fremdbestimmt nach Konventionen, die wir nicht selbst beschlossen haben, allen voran die zur natürlichen Ordnung der Welt erklärte Heterosexualität.

Doch die Tage der Heterosexualität sind gezählt, behauptet der spanische Philosoph Luis Alegre. Und ist erst diese die Menschen in Stereotype von männlich und weiblich pressende Kraft verschwunden, kann auch das Konzept der Homosexualität verschwinden. Dann werden alle Menschen frei sein, sich losgelöst von vorgeprägten Geschlechteridentitäten zu begegnen und auszuprobieren. Bis dahin aber verkörpern lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen die Identität des Widerstands. Sie sind die revolutionäre Avantgarde, die das repressive Konstrukt angeblicher Natürlichkeit entlarvt und der Mehrheitsgesellschaft die Freiheit vorlebt, die sie sich versagt.
Von Luis Alegre. Aus dem Spanischen von Thomas Schultz.

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Bibliografie

978-3-406-73668-1

Erschienen am 14. Februar 2019

220 S.

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 18,00 € Kaufen
e-Book 13,99 € Kaufen
Inhalt

Inhalt

Anmerkung zur inklusiven Sprache
Warum dieses Buch?

1. Einleitung
2. Das Natürliche und das Konstruierte (Natur und Performativität)
3. Die kreative Freiheit
4. Verkünder einer besseren Welt
5. G, L, B, H, T, I, Q …und das Ende der Heterosexualität

Anmerkungen

Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein kluges und anregendes Buch.“
WDR3, Christian Möller



"(Alegres) Erkenntnisse, bestärkt von Kant, Freud, Marcuse u. Co., sind Denkanstöße gegen die Verteufelung des „ozeanischen Gefühls."
Buchmarkt, Ellen Pomikalko



"In seinem Buch verpackt der spanische Philosoph die theoretischen Überlegungen der Genderforschung, angereichert mit Psychoanalyse und Sigmund Freud, in einen frischen, bilderreichen Text.“
Deutschlandfunk Kultur, Susanne Billig



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-73668-1

Erschienen am 14. Februar 2019

220 S.

Klappenbroschur

Klappenbroschur 18,00 € Kaufen
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Alegre, Luis

Lob der Homosexualität

Tintenfische oder Heuschrecken beschränken sich darauf, ein Exemplar ihrer Art zu sein. Wir Menschen dagegen verstehen uns als Individuen, nicht als bloße Gattungsexemplare. Stolz sprechen wir von der freien Entfaltung der Persönlichkeit. Tatsächlich aber leben wir weitgehend fremdbestimmt nach Konventionen, die wir nicht selbst beschlossen haben, allen voran die zur natürlichen Ordnung der Welt erklärte Heterosexualität.

Doch die Tage der Heterosexualität sind gezählt, behauptet der spanische Philosoph Luis Alegre. Und ist erst diese die Menschen in Stereotype von männlich und weiblich pressende Kraft verschwunden, kann auch das Konzept der Homosexualität verschwinden. Dann werden alle Menschen frei sein, sich losgelöst von vorgeprägten Geschlechteridentitäten zu begegnen und auszuprobieren. Bis dahin aber verkörpern lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen die Identität des Widerstands. Sie sind die revolutionäre Avantgarde, die das repressive Konstrukt angeblicher Natürlichkeit entlarvt und der Mehrheitsgesellschaft die Freiheit vorlebt, die sie sich versagt.
Von Luis Alegre. Aus dem Spanischen von Thomas Schultz.
Webcode: https://www.chbeck.de/27175875

Inhalt

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Anmerkung zur inklusiven Sprache
Warum dieses Buch?

1. Einleitung
2. Das Natürliche und das Konstruierte (Natur und Performativität)
3. Die kreative Freiheit
4. Verkünder einer besseren Welt
5. G, L, B, H, T, I, Q …und das Ende der Heterosexualität

Anmerkungen

Pressestimmen

"Ein kluges und anregendes Buch.“
WDR3, Christian Möller


"(Alegres) Erkenntnisse, bestärkt von Kant, Freud, Marcuse u. Co., sind Denkanstöße gegen die Verteufelung des „ozeanischen Gefühls."
Buchmarkt, Ellen Pomikalko


"In seinem Buch verpackt der spanische Philosoph die theoretischen Überlegungen der Genderforschung, angereichert mit Psychoanalyse und Sigmund Freud, in einen frischen, bilderreichen Text.“
Deutschlandfunk Kultur, Susanne Billig