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Alt, Peter-André

Ästhetik des Bösen

"Die Hölle ist leer. Alle Teufel sind hier."
William Shakespeare

Das Böse ist für die Literatur seit der Romantik ein Objekt der offenen Anziehung und lustvoll inszenierten Sympathie. Peter-André Alt erschließt in seinem Werk die Geheimnisse einer unmoralischen Literatur, die das Böse als ästhetisches Phänomen jenseits aller Werte sichtbar werden lässt. Erzählt wird auf diese Weise eine andere Geschichte des Schönen, von der Nachtseite der europäischen Moderne.

Wie keine andere Kunstform vermag die Literatur das Böse in imaginären Szenerien und Personen zur Anschauung zu bringen. In den überlieferten Figuren des Mythos und den Schreckgestalten des Aberglaubens empfängt es körperliche Präsenz; in psychologischen Novellen und Fallgeschichten erhält es seelische Tiefenschärfe; im Drama gewinnt es die unausweichliche Wucht einer verhängnisvollen Geschehensdynamik. Erst seit der Romantik löst sich die Literatur jedoch von den Zwängen einer moralischen Sichtweise auf die Erscheinungsformen der Sünde. Die moderne Literatur wird unmoralisch in einem programmatischen Sinn und entdeckt die ästhetischen Reize des Bösen in den Sensationen des Verbrechens, den Abgründen des Triebs und den Schrecken der Gewalt. Peter-André Alt geht den verschiedenen literarischen Genres und Formen nach, in denen moderne Texte ihre Lust am Bösen kultivieren. Von Goethe über E.T.A. Hoffmann, Shelley, Baudelaire, Huysmans, Wilde, George, Kafka bis zu Jünger, Genet, Kertész und Littell wird eine Phänomenologie des Bösen erkundet, die bis heute ein moralisches Skandalon bedeutet.

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Bibliografie

978-3-406-60503-1

Erschienen am 17. Dezember 2010

2. Auflage, 2011

714 S., mit 7 Abbildungen

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 34,00 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

I. Vorspiel im Mythos.
Der Ursprung des Bösen aus dem Geist der literarischen Fiktion

1. Die Geschichte vom Sturz Lucifers (Bartholomäus-Evangelium)
2. Erzählung und Drama des Sündenfalls (Genesis)
3. Das Defi zit-Modell (Plotin, Augustinus)
4. Philosophie und Ästhetik des Anfangs (Kierkegaard, Schelling)

II. Aufklärung und Psychologie. Neue Künste des Teufels
1. Programm eines literarischen Exorzismus (Meier, Jean Paul, Klingemann)
2. Mephisto als Selbstbeobachter (Goethe)
3. Satans ästhetische Verdopplung (Lewis, Hoffmann)
4. Der Teufel in der Psychoanalyse (Freud)
5. Libidotheorie und Kultivierung des Bösen (Jones, Reik, Jung)

III. Verlagerung durch Introspektion. Das Böse aus der Innensicht
1. Schwarze Poetik (Schlegel, Hegel, Rosenkranz)
2. Archäologie der bösen Seele (Schiller, Jean Paul)
3. Verwickelte Verhältnisse, verschmutzte Begriffe (Kleist)
4. Von der Imagination zur Entdifferenzierung (Kierkegaard, Baudelaire, George, Mann)

IV. Wiederholung als literarische Erscheinungsform des Bösen
1. Höllenmythos und Phantasma ewiger Strafe (Blake, Barlach, Sartre, Mann)
2. Der Rhythmus der Orgie (de Sade, Mirbeau, Süßkind)
3. Satanische Messen (Huysmans)
4. Monotonie und Ästhetizismus (Sacher-Masoch, Wilde)

V. Ästhetische Lust an der Überschreitung.
Extreme Figuren und abweichendes Verhalten
1. Androiden und Vampire (Shelley, Stoker)
2. Verbrechen im ‹Geist der Perversion› (Poe, Stevenson)
3. Kriminologische Fallstudien (Lombroso, Krafft-Ebing, Groß)
4. Poesie des Wahnsinns (Przybyszewski, Heym, Benn)
5. Ein erfundenes Geschlecht (Wedekind, Weininger, Ewers)

VI. Momentaufnahmen im Exzeß.
Über die Beschwörung des Ungeheuerlichen
1. Die Tötung Gottes als rhetorisches Fest (Nietzsche)
2. Heilige Pornographie (Bataille, Genet, Foucault)
3. Schreibräume des Äußersten (Kafka, Müller)
4. Erzählter Krieg – Experimente der Gewalt (Jünger, Malaparte)

VII. Moralische Implikationen unmoralischer Literatur
1. Kunst des Bösen nach Auschwitz? (Adorno, Kertész, Littell)
2. Postmoderne Simulation (Baudrillard, Ellis)
3. Autonomieästhetik an ihren Schranken (Iser, Bohrer)
4. Literarische Illusion und Werturteil (Kant, Luhmann)

Anhang
Anmerkungen
Bibliographie
Personenregister
Abbildungen
Danksagung
Pressestimmen

Pressestimmen

"Es ist bös und schön zugleich. Und auch wenn 'das Skandalon einer ästhetischen Attraktivität des Bösen nach Auschwitz nicht zu verdrängen ist' – für Alt ist das Böse bloßes Produkt der Psyche, aber ein schönes."
Dirk Pilz, Berliner Zeitung, 21. April 2011



"(...) monumentale Studie 'Die Ästhetik des Bösen' (...)."
Sebastian Hammelehle, Welt am Sonntag, 10. Oktober 2010



"Alts chronologisch aufgebaute Studie ist insbesondere in den Teilen, die sich mit dem 18. und 19. Jahrhundert befassen, lesenswert, überzeugend und erhellend, weil es der Autor versteht, einen grundlegenden Wandel in der Auffassung des Bösen zu veranschaulichen."
Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur, 27. September 2010



"Eine Studie mit nahezu enzyklopädischem Anspruch."
Rolf Spinnler, Der Tagesspiegel, 13. Februar 2011



"Peter André Alts Werk ist überwältigend im doppelten Wortsinn: ‘Ästhetik des Bösen’ ist nicht nur ein sehr gelehrtes, sondern auch ein sehr germanistisches Buch: Alt gibt lieber zwei Belege zuviel als einen zuwenig. Die Subversität und die Attraktivität des Bösen –wie auch dieses Buches– wird so gut eingehegt in akademische Begrifflichkeit und Ordnung. Im letzten Teil wendet sich Alt einem grundlegenden Problem der Ästhetik des Bösen zu: der Wirkung und Wertung der Zumutungen, die von dieser Art von Literatur des Bösen möglich sei, ob angesichts der realen Schrecken das imaginäre Böse nicht unangemessen wirke. Anders. Alt geht der Frage nach, ob die Trennung von Ethik und Ästhetik noch haltbar ist."
Bayern 2, 18. Dezember 2010



"(...) beeindruckend belesen, klug und immer wieder mit überraschenden Volten, mit einem kritischen Blick auf die Forschungsliteratur und philosophische Debatten. Die 'Ästhetik des Bösen' lässt eine Revue literarischer Werke passieren. Vor allem aber nimmt Alt die Literatur wichtig, gerade in ihrem Anspruch auf Form. Glanzstücke der Analyse gelingen ihm bei jenen Werken, deren Inhalt die Aufmerksamkeit der Kritiker oftmals okkuppiert und damit vom Wesentlichen abgelenkt hat (...)."
Steffen Martus, Süddeutsche Zeitung, 14. Dezember 2010



"Alt weiß den Weg des Bösen in der Literatur lehrreich und überzeugend darzustellen, immer wieder erfreut dabei, dass seine Beschreibungen nicht nur verständlich, sondern auch spannend sind: Seine Sprache ist zwar akademisch und höchst präzis, doch flüssig und gut lesbar – und vor allem in einem Stil verfasst, der kein Stroh drischt."
Michael Böhm, Deutschlandradio Kultur, 12. Dezember 2010



"Unter ebendiesem Titel hat der Berliner Germanist Peter-André Alt eine überwältigend materialreiche Studie vorgelegt, die Herkunft, Wandlungen und Wirkungen unserer Vorstellungen vom Bösen nachzuzeichnen sucht. Alt ist Literaturwissenschaftler, es ist deshalb nicht verwunderlich, dass er sich bei seinen Untersuchungen auf literarische Darstellungen des Phänomens konzentriert. (...)
Alts Buch bietet einen souveränen, zuweilen von Sammelwut leicht vernebelten Überblick über die maßgebliche Literatur seines Gegenstandes und flankiert ihn mit einer schier unglaublichen Fülle poetologischer und philosophischer Erläuterungen."
Rolf Dähn, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Dezember 2010



"Peter-André Alts Buch – Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Fleißarbeit – gehört zum Typus des 'opus magnum', dem akademischen Hauptwerk eines Wissenschaftlers, ein zutreffendes Etikett angesichts der Stofffülle, die Alt vor dem Leser ausbreitet."
Thomas Fechner-Smarsly, WDR 3, 24. Oktober 2010



"Das Böse entpuppt hier – einmal mehr – seine Sogkraft."
Waltraut Worthmann-von Rode, SWR 2 Buchkritik, 22. Oktober 2010



"Seine schier unheimliche Belesenheit ermöglicht es ihm (...) mit Akribie und Überblick zu erzählen, überraschende Bezüge zu entdecken und erhellende Sichtachsen durch den geistesgeschichtlichen Dschungel zu schlagen."
Maximilian Probst, Die Zeit, 21. Oktober 2010



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Bibliografie

978-3-406-60503-1

Erschienen am 17. Dezember 2010

2. Auflage , 2011

714 S., mit 7 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 34,00 € Kaufen

Alt, Peter-André

Ästhetik des Bösen

"Die Hölle ist leer. Alle Teufel sind hier."
William Shakespeare

Das Böse ist für die Literatur seit der Romantik ein Objekt der offenen Anziehung und lustvoll inszenierten Sympathie. Peter-André Alt erschließt in seinem Werk die Geheimnisse einer unmoralischen Literatur, die das Böse als ästhetisches Phänomen jenseits aller Werte sichtbar werden lässt. Erzählt wird auf diese Weise eine andere Geschichte des Schönen, von der Nachtseite der europäischen Moderne.

Wie keine andere Kunstform vermag die Literatur das Böse in imaginären Szenerien und Personen zur Anschauung zu bringen. In den überlieferten Figuren des Mythos und den Schreckgestalten des Aberglaubens empfängt es körperliche Präsenz; in psychologischen Novellen und Fallgeschichten erhält es seelische Tiefenschärfe; im Drama gewinnt es die unausweichliche Wucht einer verhängnisvollen Geschehensdynamik. Erst seit der Romantik löst sich die Literatur jedoch von den Zwängen einer moralischen Sichtweise auf die Erscheinungsformen der Sünde. Die moderne Literatur wird unmoralisch in einem programmatischen Sinn und entdeckt die ästhetischen Reize des Bösen in den Sensationen des Verbrechens, den Abgründen des Triebs und den Schrecken der Gewalt. Peter-André Alt geht den verschiedenen literarischen Genres und Formen nach, in denen moderne Texte ihre Lust am Bösen kultivieren. Von Goethe über E.T.A. Hoffmann, Shelley, Baudelaire, Huysmans, Wilde, George, Kafka bis zu Jünger, Genet, Kertész und Littell wird eine Phänomenologie des Bösen erkundet, die bis heute ein moralisches Skandalon bedeutet.
Webcode: https://www.chbeck.de/31657

Inhalt

Einleitung

I. Vorspiel im Mythos.
Der Ursprung des Bösen aus dem Geist der literarischen Fiktion

1. Die Geschichte vom Sturz Lucifers (Bartholomäus-Evangelium)
2. Erzählung und Drama des Sündenfalls (Genesis)
3. Das Defi zit-Modell (Plotin, Augustinus)
4. Philosophie und Ästhetik des Anfangs (Kierkegaard, Schelling)

II. Aufklärung und Psychologie. Neue Künste des Teufels
1. Programm eines literarischen Exorzismus (Meier, Jean Paul, Klingemann)
2. Mephisto als Selbstbeobachter (Goethe)
3. Satans ästhetische Verdopplung (Lewis, Hoffmann)
4. Der Teufel in der Psychoanalyse (Freud)
5. Libidotheorie und Kultivierung des Bösen (Jones, Reik, Jung)

III. Verlagerung durch Introspektion. Das Böse aus der Innensicht
1. Schwarze Poetik (Schlegel, Hegel, Rosenkranz)
2. Archäologie der bösen Seele (Schiller, Jean Paul)
3. Verwickelte Verhältnisse, verschmutzte Begriffe (Kleist)
4. Von der Imagination zur Entdifferenzierung (Kierkegaard, Baudelaire, George, Mann)

IV. Wiederholung als literarische Erscheinungsform des Bösen
1. Höllenmythos und Phantasma ewiger Strafe (Blake, Barlach, Sartre, Mann)
2. Der Rhythmus der Orgie (de Sade, Mirbeau, Süßkind)
3. Satanische Messen (Huysmans)
4. Monotonie und Ästhetizismus (Sacher-Masoch, Wilde)

V. Ästhetische Lust an der Überschreitung.
Extreme Figuren und abweichendes Verhalten
1. Androiden und Vampire (Shelley, Stoker)
2. Verbrechen im ‹Geist der Perversion› (Poe, Stevenson)
3. Kriminologische Fallstudien (Lombroso, Krafft-Ebing, Groß)
4. Poesie des Wahnsinns (Przybyszewski, Heym, Benn)
5. Ein erfundenes Geschlecht (Wedekind, Weininger, Ewers)

VI. Momentaufnahmen im Exzeß.
Über die Beschwörung des Ungeheuerlichen
1. Die Tötung Gottes als rhetorisches Fest (Nietzsche)
2. Heilige Pornographie (Bataille, Genet, Foucault)
3. Schreibräume des Äußersten (Kafka, Müller)
4. Erzählter Krieg – Experimente der Gewalt (Jünger, Malaparte)

VII. Moralische Implikationen unmoralischer Literatur
1. Kunst des Bösen nach Auschwitz? (Adorno, Kertész, Littell)
2. Postmoderne Simulation (Baudrillard, Ellis)
3. Autonomieästhetik an ihren Schranken (Iser, Bohrer)
4. Literarische Illusion und Werturteil (Kant, Luhmann)

Anhang
Anmerkungen
Bibliographie
Personenregister
Abbildungen
Danksagung

Pressestimmen

"Es ist bös und schön zugleich. Und auch wenn 'das Skandalon einer ästhetischen Attraktivität des Bösen nach Auschwitz nicht zu verdrängen ist' – für Alt ist das Böse bloßes Produkt der Psyche, aber ein schönes."
Dirk Pilz, Berliner Zeitung, 21. April 2011


"(...) monumentale Studie 'Die Ästhetik des Bösen' (...)."
Sebastian Hammelehle, Welt am Sonntag, 10. Oktober 2010


"Alts chronologisch aufgebaute Studie ist insbesondere in den Teilen, die sich mit dem 18. und 19. Jahrhundert befassen, lesenswert, überzeugend und erhellend, weil es der Autor versteht, einen grundlegenden Wandel in der Auffassung des Bösen zu veranschaulichen."
Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur, 27. September 2010


"Eine Studie mit nahezu enzyklopädischem Anspruch."
Rolf Spinnler, Der Tagesspiegel, 13. Februar 2011


"Peter André Alts Werk ist überwältigend im doppelten Wortsinn: ‘Ästhetik des Bösen’ ist nicht nur ein sehr gelehrtes, sondern auch ein sehr germanistisches Buch: Alt gibt lieber zwei Belege zuviel als einen zuwenig. Die Subversität und die Attraktivität des Bösen –wie auch dieses Buches– wird so gut eingehegt in akademische Begrifflichkeit und Ordnung. Im letzten Teil wendet sich Alt einem grundlegenden Problem der Ästhetik des Bösen zu: der Wirkung und Wertung der Zumutungen, die von dieser Art von Literatur des Bösen möglich sei, ob angesichts der realen Schrecken das imaginäre Böse nicht unangemessen wirke. Anders. Alt geht der Frage nach, ob die Trennung von Ethik und Ästhetik noch haltbar ist."
Bayern 2, 18. Dezember 2010


"(...) beeindruckend belesen, klug und immer wieder mit überraschenden Volten, mit einem kritischen Blick auf die Forschungsliteratur und philosophische Debatten. Die 'Ästhetik des Bösen' lässt eine Revue literarischer Werke passieren. Vor allem aber nimmt Alt die Literatur wichtig, gerade in ihrem Anspruch auf Form. Glanzstücke der Analyse gelingen ihm bei jenen Werken, deren Inhalt die Aufmerksamkeit der Kritiker oftmals okkuppiert und damit vom Wesentlichen abgelenkt hat (...)."
Steffen Martus, Süddeutsche Zeitung, 14. Dezember 2010


"Alt weiß den Weg des Bösen in der Literatur lehrreich und überzeugend darzustellen, immer wieder erfreut dabei, dass seine Beschreibungen nicht nur verständlich, sondern auch spannend sind: Seine Sprache ist zwar akademisch und höchst präzis, doch flüssig und gut lesbar – und vor allem in einem Stil verfasst, der kein Stroh drischt."
Michael Böhm, Deutschlandradio Kultur, 12. Dezember 2010


"Unter ebendiesem Titel hat der Berliner Germanist Peter-André Alt eine überwältigend materialreiche Studie vorgelegt, die Herkunft, Wandlungen und Wirkungen unserer Vorstellungen vom Bösen nachzuzeichnen sucht. Alt ist Literaturwissenschaftler, es ist deshalb nicht verwunderlich, dass er sich bei seinen Untersuchungen auf literarische Darstellungen des Phänomens konzentriert. (...)
Alts Buch bietet einen souveränen, zuweilen von Sammelwut leicht vernebelten Überblick über die maßgebliche Literatur seines Gegenstandes und flankiert ihn mit einer schier unglaublichen Fülle poetologischer und philosophischer Erläuterungen."
Rolf Dähn, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Dezember 2010


"Peter-André Alts Buch – Ergebnis jahrelanger Forschungs- und Fleißarbeit – gehört zum Typus des 'opus magnum', dem akademischen Hauptwerk eines Wissenschaftlers, ein zutreffendes Etikett angesichts der Stofffülle, die Alt vor dem Leser ausbreitet."
Thomas Fechner-Smarsly, WDR 3, 24. Oktober 2010


"Das Böse entpuppt hier – einmal mehr – seine Sogkraft."
Waltraut Worthmann-von Rode, SWR 2 Buchkritik, 22. Oktober 2010


"Seine schier unheimliche Belesenheit ermöglicht es ihm (...) mit Akribie und Überblick zu erzählen, überraschende Bezüge zu entdecken und erhellende Sichtachsen durch den geistesgeschichtlichen Dschungel zu schlagen."
Maximilian Probst, Die Zeit, 21. Oktober 2010