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Assmann, Jan

Ma'at

Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten

Kulturelle Phänomene sind außerordentlich stabil und können sich jahrtausendelang über alle politischen Brüche hinweg mehr oder weniger unverändert erhalten. Das Alte Ägypten bildet in Jan Assmanns Buch «Ma’at» den Ausgangspunkt dieser Überlegungen. «Ma’at» ist der Schlüsselbegriff altägyptischen Denkens und bedeutet «Wahrheit, Gerechtigkeit, Weltordnung». Anhand dieses Begriffs spürt Jan Assmann in seinem berühmten Buch Denkformen des Alten Ägypten auf und findet in ihnen den ersten Ursprung staatlich organisierter Formen menschlichen Zusammenlebens.

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Bibliografie

978-3-406-75672-6

Erschienen am 16. Juli 2020

3. Auflage, 2020

327 S., mit 13 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 18,00 € Kaufen
e-Book 12,99 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

I. Einführung: Weltordnung und soziale Gerechtigkeit. Der Ort der Ma`at in der Religions- und Geistesgeschichte

II. Der Diskurs über die Ma`at: Kulturgeschichte als Diskursgeschichte

III. Konnektive Gerechtigkeit: Gegenseitigkeit und Solidarität

IV. Vertikale Solidarität: Tugend und Fortdauer

V. Reinheit und Unsterblichkeit: Die Idee des Totengerichts

VI. Die Rechtfertigung des Sonnengottes und das Gelingen des kosmischen Prozesses

VII. Kosmos und Staat. Das Gelingen des politischen Prozesses: Idee und Mythos des Staates in Ägypten

VIII. Ursprung und Krise der Ma`at

IX. Schluß: der Ort der Ma`at in der Religionsgeschichte der Gerechtigkeit

Anhang
Pressestimmen

Pressestimmen

„Ob als Ägyptologe ("Stein und Zeit", 1991) oder Religionswissenschaftler ("Die Mosaische Unterscheidung", 2003), ob als Thomas-Mann-Kenner ("Mythos und Monotheismus in den Josephsromanen", 2006) oder Mozart-Hörer ("Die Zauberflöte. Oper und Mysterium, 2005) - stets versteht der Mann mit der Fliege es, nicht nur gelehrt, sondern auch anschaulich zu schreiben.“ 
Die WELT





"Es ist das schöne Buch eines großen Ägyptologen – eine kulturhistorische Synthese, für die alle Register des Wissens und der Brillanz gezogen werden. Der Leser gerät in den Sog seiner Wörter, Gedanken und Begriffe; es nimmt einem streckenweise den Atem."
Göttingische Gelehrte Anzeigen



„Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.“
Rhein-Neckar-Zeitung



„Der Wissenschaftler versteht "Ägypten" als Inbegriff großer historischer Durchbrüche, von denen noch die ganze heutige Zivilisation zehrt.“ 
Rhein-Neckar-Zeitung



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75672-6

Erschienen am 16. Juli 2020

3. Auflage , 2020

327 S., mit 13 Abbildungen

Softcover

Softcover 18,00 € Kaufen
e-Book 12,99 € Kaufen

Assmann, Jan

Ma'at

Gerechtigkeit und Unsterblichkeit im Alten Ägypten

Kulturelle Phänomene sind außerordentlich stabil und können sich jahrtausendelang über alle politischen Brüche hinweg mehr oder weniger unverändert erhalten. Das Alte Ägypten bildet in Jan Assmanns Buch «Ma’at» den Ausgangspunkt dieser Überlegungen. «Ma’at» ist der Schlüsselbegriff altägyptischen Denkens und bedeutet «Wahrheit, Gerechtigkeit, Weltordnung». Anhand dieses Begriffs spürt Jan Assmann in seinem berühmten Buch Denkformen des Alten Ägypten auf und findet in ihnen den ersten Ursprung staatlich organisierter Formen menschlichen Zusammenlebens.
Webcode: https://www.chbeck.de/30939667

Inhalt

Vorwort

I. Einführung: Weltordnung und soziale Gerechtigkeit. Der Ort der Ma`at in der Religions- und Geistesgeschichte

II. Der Diskurs über die Ma`at: Kulturgeschichte als Diskursgeschichte

III. Konnektive Gerechtigkeit: Gegenseitigkeit und Solidarität

IV. Vertikale Solidarität: Tugend und Fortdauer

V. Reinheit und Unsterblichkeit: Die Idee des Totengerichts

VI. Die Rechtfertigung des Sonnengottes und das Gelingen des kosmischen Prozesses

VII. Kosmos und Staat. Das Gelingen des politischen Prozesses: Idee und Mythos des Staates in Ägypten

VIII. Ursprung und Krise der Ma`at

IX. Schluß: der Ort der Ma`at in der Religionsgeschichte der Gerechtigkeit

Anhang

Pressestimmen

„Ob als Ägyptologe ("Stein und Zeit", 1991) oder Religionswissenschaftler ("Die Mosaische Unterscheidung", 2003), ob als Thomas-Mann-Kenner ("Mythos und Monotheismus in den Josephsromanen", 2006) oder Mozart-Hörer ("Die Zauberflöte. Oper und Mysterium, 2005) - stets versteht der Mann mit der Fliege es, nicht nur gelehrt, sondern auch anschaulich zu schreiben.“ 
Die WELT




"Es ist das schöne Buch eines großen Ägyptologen – eine kulturhistorische Synthese, für die alle Register des Wissens und der Brillanz gezogen werden. Der Leser gerät in den Sog seiner Wörter, Gedanken und Begriffe; es nimmt einem streckenweise den Atem."
Göttingische Gelehrte Anzeigen


„Mit seinen Schriften zum Zusammenhang von Religion und Gewalt sowie zur Genese von Intoleranz und absolutem Wahrheitsanspruch leistet er einen unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Friedensbereitschaft und Friedensfähigkeit der Religionen in der Weltgesellschaft von heute.“
Rhein-Neckar-Zeitung


„Der Wissenschaftler versteht "Ägypten" als Inbegriff großer historischer Durchbrüche, von denen noch die ganze heutige Zivilisation zehrt.“ 
Rhein-Neckar-Zeitung