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Bazuin, Jan

Tagebuch eines Zwangsarbeiters

Das kürzlich entdeckte, hier erstmals publizierte Tagebuch des Jan Bazuin ist das ergreifende Zeugnis eines Rotterdamer Jugendlichen, der während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert wurde. Die kongeniale Zeichnerin Barbara Yelin hat die knappen, schnörkellosen Notizen einfühlsam illustriert und macht so das Geschehen auf unheimliche Weise präsent. Ein wichtiges, ein fesselndes Buch nicht nur für junge Leser.

Rotterdam, im Herbst 1944: Der neunzehnjährige Jan Bazuin erlebt den Hungerwinter. Täglich muss Brennmaterial und Essbares «organisiert» werden. Sein Vater droht, ihn von den Deutschen abholen zu lassen, wenn er nicht auszieht. Einziger Lichtblick ist die Freundin Annie. Doch Anfang Januar 1945 ändert sich alles. Jan wird zur Zwangsarbeit nach Bayern verschleppt... Das Tagebuch des jungen Niederländers Jan Bazuin überrascht durch seinen ungekünstelten, jugendlichen und selbst in größter Not optimistisch klingenden Ton. Die Aufzeichnungen enden am 23. April 1945, kurz nach Jans riskanter Flucht aus dem Lager in München-Neuaubing. Der Text ist für die Forschung eine wichtige Quelle. Vor allem aber führt er ganz voraussetzungslos und intensiv vor Augen, wie ein Jugendlicher Deportation und Arbeitslager in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erlebte.
Von Jan Bazuin. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Paul-Moritz Rabe. Mit Illustrationen von Barbara Yelin. Aus dem Niederländischen von Marianne Holberg.

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Bibliografie

978-3-406-78165-0

Erscheint am 17. Februar 2022

159 S., mit farbigen Illustrationen

Hardcover

Hardcover 20,00 € Kaufen
Inhalt
ERSTES HEF T
„1 Kartoffel und 3 Butterbrote pro Tag.“
20. November 1944 bis 16. Februar 1945

ZWEITES HEFT
„Wenn einer niemals zuvor Angst hatte, dann lernt er in Deutschland das Fürchten.“
17. Februar bis 18. April 1945

DRITTES HEFT
„Ich haue ab.“
19. bis 22. April 1945


ANHANG
Nachwort
Glossar
Pressestimmen

Pressestimmen

"eine großartige Münchner Comiczeichnerin (…) Von [Barbara Yelin] ist 2022 noch einiges zu erwarten (…) [Sie] finde[t] kreative Antworten auf heikle Fragen.“ 

SZ Bayern, Josef Grübl, Susanne Hermanski, Oliver Hochkeppel, Evelyn Vogel, Dirk Wagner, und Antje Weber



Veranstaltungen

Veranstaltungen

München

23. Februar 2022

19:00 Uhr

Jan Bazuin

Tagebuch eines Zwangsarbeiters

Diskussion

Diskussion zu ,,Bazuin, Tagebuch eines Zwangsarbeiters'' mit dem Lektor des Buches Ulrich Nolte

Buchvorstellung und Gespräch mit Barbara Yelin, Paul-Moritz Rabe, Judith Heitkamp, Monika Franz, Leon Bazuin (u.a.).

Hybride Veranstaltung: Livestream auf YouTube-Kanals des NS-Dokumentationszentrums ansehbar (NS-Dokumentationszentrum München - YouTube).

Veranstaltungsort: NS-Dokumentationszentrum München

München , Max-Mannheimer-Platz 1

Web: Zur Veranstaltungsseite

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-78165-0

Erscheint am 17. Februar 2022

159 S., mit farbigen Illustrationen

Hardcover

Hardcover 20,00 € Kaufen

Bazuin, Jan

Tagebuch eines Zwangsarbeiters

Das kürzlich entdeckte, hier erstmals publizierte Tagebuch des Jan Bazuin ist das ergreifende Zeugnis eines Rotterdamer Jugendlichen, der während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert wurde. Die kongeniale Zeichnerin Barbara Yelin hat die knappen, schnörkellosen Notizen einfühlsam illustriert und macht so das Geschehen auf unheimliche Weise präsent. Ein wichtiges, ein fesselndes Buch nicht nur für junge Leser.

Rotterdam, im Herbst 1944: Der neunzehnjährige Jan Bazuin erlebt den Hungerwinter. Täglich muss Brennmaterial und Essbares «organisiert» werden. Sein Vater droht, ihn von den Deutschen abholen zu lassen, wenn er nicht auszieht. Einziger Lichtblick ist die Freundin Annie. Doch Anfang Januar 1945 ändert sich alles. Jan wird zur Zwangsarbeit nach Bayern verschleppt... Das Tagebuch des jungen Niederländers Jan Bazuin überrascht durch seinen ungekünstelten, jugendlichen und selbst in größter Not optimistisch klingenden Ton. Die Aufzeichnungen enden am 23. April 1945, kurz nach Jans riskanter Flucht aus dem Lager in München-Neuaubing. Der Text ist für die Forschung eine wichtige Quelle. Vor allem aber führt er ganz voraussetzungslos und intensiv vor Augen, wie ein Jugendlicher Deportation und Arbeitslager in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs erlebte.
Von Jan Bazuin. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Paul-Moritz Rabe. Mit Illustrationen von Barbara Yelin. Aus dem Niederländischen von Marianne Holberg.
Webcode: https://www.chbeck.de/33198213

Inhalt

ERSTES HEF T
„1 Kartoffel und 3 Butterbrote pro Tag.“
20. November 1944 bis 16. Februar 1945

ZWEITES HEFT
„Wenn einer niemals zuvor Angst hatte, dann lernt er in Deutschland das Fürchten.“
17. Februar bis 18. April 1945

DRITTES HEFT
„Ich haue ab.“
19. bis 22. April 1945


ANHANG
Nachwort
Glossar

Pressestimmen

"eine großartige Münchner Comiczeichnerin (…) Von [Barbara Yelin] ist 2022 noch einiges zu erwarten (…) [Sie] finde[t] kreative Antworten auf heikle Fragen.“ 

SZ Bayern, Josef Grübl, Susanne Hermanski, Oliver Hochkeppel, Evelyn Vogel, Dirk Wagner, und Antje Weber

Veranstaltungen

München

23. Februar 2022

19:00 Uhr

Jan Bazuin

Tagebuch eines Zwangsarbeiters

Diskussion

Diskussion zu ,,Bazuin, Tagebuch eines Zwangsarbeiters'' mit dem Lektor des Buches Ulrich Nolte

Buchvorstellung und Gespräch mit Barbara Yelin, Paul-Moritz Rabe, Judith Heitkamp, Monika Franz, Leon Bazuin (u.a.).

Hybride Veranstaltung: Livestream auf YouTube-Kanals des NS-Dokumentationszentrums ansehbar (NS-Dokumentationszentrum München - YouTube).

Veranstaltungsort: NS-Dokumentationszentrum München

München , Max-Mannheimer-Platz 1

Web: Zur Veranstaltungsseite