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Bekono, Simone Atangana

Salomés Zorn

Roman

Simone Atangana Bekono legt mit «Salomés Zorn» ein erstaunliches Debüt über das Aufwachsen in einem rassistischen Umfeld vor. Mit der Geschichte der Jugendlichen Salomé, die ihre Wut nicht kontrollieren kann und sich zunehmend an den Rand der Gesellschaft manövriert, erzählt sie auf eindringliche Weise, wie stark das Gefühl des Fremdseins ein Leben dominieren kann.

«‹Du musst deiner Faust folgen›, erklärte er und machte mir den Schlag vor. ‹So, als ob du ein Loch in deinen Feind schlagen willst.›» Salomés Vater weiß, was Rassismus bedeutet. Als Kameruner in der niederländischen Provinz hat er ihn oft genug am eigenen Leib erfahren. Für ihn liegt es auf der Hand, was er seiner sechzehnjährigen Tochter mit auf den Weg gibt: Du musst kämpfen. Seinen Blick voller Scham, als sie verhaftet wird, vergisst Salomé nicht. Die Jugendstrafanstalt,in die sie gebracht wird, ist kaum beklemmender als das Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Doch muss sich Salomé hier zum ersten Mal wirklich mit dieser großen Wut auseinandersetzen, die ihr Handeln immer stärker bestimmt. Und das ausgerechnet mit dem Therapeuten Frits, den sie aus «Hello Jungle» kennt,einer Trash-TV-Show, die mit den fremdenfeindlichen Vorurteilen ihrer Kandidaten auf Quotenfang geht. Aber mit Gewalt und Verachtung wird sie hier nicht weiterkommen, Salomé muss umdenken – und beginnt zu verstehen, dass ihre eigene Feindseligkeit nichts von dem aufwiegt, was sie selbst so verachtet.
Von Simone Atangana Bekono, Aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm.

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Bibliografie

978-3-406-80000-9

Erschienen am 26. Januar 2023

246 S.

Hardcover

Hardcover 24,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

„Mit dem Romandebüt beweist Bekono, dass sie nicht nur genreübergreifend schreiben, sondern auch Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz verknüpfen kann. … Ein zutiefst eindringlicher Roman, der sehr viel über den strukturellen Rassismus in Europa erzählt.“
Szene Hamburg, Daniel Schieferdecker



„Ein Erstling, ein großer Wurf über Gewalt, Ausgrenzung und rettende Intelligenz.“
Kölner Stadtanzeiger, Elke Heidenreich



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Bibliografie

978-3-406-80000-9

Erschienen am 26. Januar 2023

246 S.

Hardcover

Hardcover 24,00 € Kaufen

Bekono, Simone Atangana

Salomés Zorn

Roman

Simone Atangana Bekono legt mit «Salomés Zorn» ein erstaunliches Debüt über das Aufwachsen in einem rassistischen Umfeld vor. Mit der Geschichte der Jugendlichen Salomé, die ihre Wut nicht kontrollieren kann und sich zunehmend an den Rand der Gesellschaft manövriert, erzählt sie auf eindringliche Weise, wie stark das Gefühl des Fremdseins ein Leben dominieren kann.

«‹Du musst deiner Faust folgen›, erklärte er und machte mir den Schlag vor. ‹So, als ob du ein Loch in deinen Feind schlagen willst.›» Salomés Vater weiß, was Rassismus bedeutet. Als Kameruner in der niederländischen Provinz hat er ihn oft genug am eigenen Leib erfahren. Für ihn liegt es auf der Hand, was er seiner sechzehnjährigen Tochter mit auf den Weg gibt: Du musst kämpfen. Seinen Blick voller Scham, als sie verhaftet wird, vergisst Salomé nicht. Die Jugendstrafanstalt,in die sie gebracht wird, ist kaum beklemmender als das Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Doch muss sich Salomé hier zum ersten Mal wirklich mit dieser großen Wut auseinandersetzen, die ihr Handeln immer stärker bestimmt. Und das ausgerechnet mit dem Therapeuten Frits, den sie aus «Hello Jungle» kennt,einer Trash-TV-Show, die mit den fremdenfeindlichen Vorurteilen ihrer Kandidaten auf Quotenfang geht. Aber mit Gewalt und Verachtung wird sie hier nicht weiterkommen, Salomé muss umdenken – und beginnt zu verstehen, dass ihre eigene Feindseligkeit nichts von dem aufwiegt, was sie selbst so verachtet.
Von Simone Atangana Bekono, Aus dem Niederländischen von Ira Wilhelm.
Webcode: https://www.chbeck.de/34659398

Pressestimmen

„Mit dem Romandebüt beweist Bekono, dass sie nicht nur genreübergreifend schreiben, sondern auch Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz verknüpfen kann. … Ein zutiefst eindringlicher Roman, der sehr viel über den strukturellen Rassismus in Europa erzählt.“
Szene Hamburg, Daniel Schieferdecker


„Ein Erstling, ein großer Wurf über Gewalt, Ausgrenzung und rettende Intelligenz.“
Kölner Stadtanzeiger, Elke Heidenreich