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Demandt, Alexander

Alexander der Große

Leben und Legende

PLatz 1 der SZ/NDR-Sachbuch-Bestenliste April


Alexander der Große (356 – 323 v. Chr.) war Eroberer, Beherrscher eines Weltreichs und Gott. Dieses Buch führt zum ersten Mal die militärischen, politischen und kulturellen Leistungen Alexanders, ihre legendäre Ausgestaltung durch die Nachwelt sowie die enorme Wirkungsgeschichte des Makedonen in einer großen Darstellung zusammen.

Alexander der Große war Entdecker, Staatsmann und Integrationsfigur für Völker unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Seine Lebensgeschichte ist durchwirkt von Heldentaten und Wundererzählungen. Alexander Demandt beschreibt den Weg des Prinzen Alexander zum Herrscher über Makedonien und Griechenland sowie Reich, Gesellschaft und Kultur der Perser. Im Zentrum seiner gleichermaßen spannenden und informativen Erzählung stehen der Alexanderzug durch Kleinasien, die Levante und Ägypten, die siegreichen militärischen Auseinandersetzungen mit dem persischen Großkönig Darius, schließlich der Weg Alexanders bis in das Wunderland Indien und die verlustreiche Heimkehr nach Babylon – der Hauptstadt seines neuen Reiches.
Darüber hinaus erhält der Leser einen konzisen Überblick über die Anfänge des Hellenismus, über Grundprinzipien der Herrschaft Alexanders sowie über sein Bild im Spiegel der Rezeption von der Antike bis zur Gegenwart.

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Bibliografie

978-3-406-59085-6

Erschienen am 29. Oktober 2009

XIV, 655 S., Mit 16 Farbtafeln, einem farbigen vorderen und hinteren Vorsatz, 30 Schwarzweißabbildungen, 3 Karten und 5 Stammtafeln

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 29,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

I. Die Quellen
1. Die literarischen Quellen | 2. Die Sachquellen | 3. Antike
Legenden | 4. Die griechisch-christliche Tradition | 5. Die
orientalische Literatur | 6. Die Schriften des katholischen Mittelalters |

II. Das Reich der Perser
1. Ursprung und Aufstieg | 2. Das Königtum | 3. Das Reich |
4. Religion und Ende

III. Philipp von Makedonien
1. Die Frühzeit | 2. Der Aufstieg zur Großmacht | 3. Hegemon
über Hellas | 4. Der Ausgriff nach Asien |

IV. Alexander in Hellas
1. Aristoteles, der Lehrer | 2. Der Herrschaftsantritt | 3. Siege im
Norden | 4. Die Zerstörung von Theben |

V. Granikos und Gordion
1. Heerschau und Aufbruch | 2. Der Sieg am Granikos |
3. Die Befreiung Joniens | 4. Der Gordische Knoten |

VI. Issos – die Eroberung der Levante
1. Über den Taurus | 2. Der Sieg bei Issos | 3. Von Damaskus nach
Sidon | 4. Die Erstürmung von Tyros 154 |

VII. Geheimnisvolles Ägypten
1. Der Zug zum Nil | 2. Die Gründung von Alexandria |
3. Zum Orakel im Ammonium | 4. Von Memphis nach Jerusalem?|

VIII. Von Gaugamela nach Persepolis
1. Die Entscheidung bei Gaugamela | 2. Die letzte Erhebung in
Griechenland | 3. Der Fall der Hauptstädte | 4. Der Brand von
Persepolis |

IX. Kämpfe in Baktrien
1. Das Ende des Darius | 2. Die Eroberung von Baktrien |
3. Widerstand im engsten Kreise | 4. Amazonen und andere
Frauen |

X. Sieg und Umkehr in Indien
1. Der Weg zum Indus | 2. Die nackten Weisen | 3. Die
Elefantenschlacht | 4. Die Umkehr |

XI. Alexander im Wunderland
1. Die Erkundung des Südens | 2. Der Ritt nach Norden |
3. Die Reise nach Osten | 4. Die Fahrt in den Westen |
5. Himmel und Tiefsee |

XII. Rückkehr und Ende in Babylon
1. Die Fahrt auf dem Indus | 2. Nearchs Flottenexpedition |
3. Durch Gedrosien nach Susa | 4. Die letzten Tage |

XIII. Die Innenpolitik
1. Das Königtum | 2. Hof und Reich | 3. Die Städte |
4. Die Menschheitsidee |

XIV. Der Hellenismus
1. Die Reiche | 2. Das Königtum | 3. Die Städte |
4. Die Bevölkerung | 5. Der Niedergang |

XV. Alexander im Spiegel der Nachwelt
1. Alexander im Hellenismus | 2. Alexander
bei den Römern | 3. Alexander im christlichen Mittelalter |
4. Die Alexandertradition bei den muslimischen Herrschern |
5. Alexander in der europäischen Neuzeit | 6. Zeitbezüge in der Forschung |

XVI. Alexander der Große?
1. Alexander als Eroberer | 2. Alexander als Entdecker |
3. Alexander als Staatsmann | 4. Alexander als Mensch |
5. Alexander als Integrationsfigur |

Anhang
Anmerkungen | Zeittafel | Karten I–III | Stammbäume |
Abbildungsverzeichnis und Bildnachweis | Abkürzungen |
Literatur | Register |
Pressestimmen

Pressestimmen

"Wissenschaftliche Exaktheit und lebendiger Schreibstil müssen sich nicht ausschließen, wie dieses Buch zeigt. Eine stupende Fülle von Fakten breitet der Autor aus, doch er stellt sie in umfassende kulturhistorische Zusammenhänge."
Damals, 12 / 2010



"Der Berliner Historiker Alexander (nomen est omen) Demandt erzählt in seinem Monumentalwerk Alexander der Große. Leben und Legende, die in manchen Zügen legendarische, aber im Ganzen gut belegte Geschichte des Kalanos mit der Nüchternheit des Historikers, aber auch mit spürbarer Sympathie. (...)
Demandts Darstellung, ihrerseits eine Art von historiografischen Alexanderzug, schließt an die Tradition der deutsche Geschichtswissenschaft an, die 1833 mit Johann Gustav Droysens Werken zu Alexander und dem Hellenismus ihren ersten Gipfel erreicht hat. Das in Tausenden von Anmerkungen belegte Detailwissen Demandts ist stupend. Schwerlich könnte man sich vorstellen, dass ein Alexander-Historiker je mehr gewusst hätte. (...) Aber Demandt versteh sich dafür auf eine lakonische Verdichtung und einen Witz, der die treffsichere Pointe nie vermissen lässt."
Ludger Lütkehaus, Die Zeit, 15. April 2010



"‘Kein Kriegsheld, kein Staatsmann der Weltgeschichte ist im Gedächtnis der Nachwelt so lebendig geblieben wie Alexander der Große.’ Niemand weiß das besser als Alexander Demandt. In seinem neuen opus magnum über den großen Makedonen nimmt der renommierte Althistoriker deshalb ganz bewusst besonders jene Aspekte der Rezeption in den Blick, die orthodoxe Wissenschaftler gewöhnlich links liegen lassen. Vor allem die ‘Einbeziehung von Ideologiegeschichte und Legenden’ hat es Demandt angetan, und er weiß seinen Schwerpunkt gut zu begründen. (...)
So gründlich die Analyse, so erfrischend der Stil, so mitreißend ist die Deutung, zu der Demandt seine Leser in dieser Aufmachung und Inhalt so opulenten Lebenserzählung einlädt. (...) Er bleibt klar, auch und gerade, wenn er von Alexanders ‘Menschheitsidee’ schwärmt. Ist es nicht umgekehrt der große Makel vieler noch so seriöser Standardwerke, dass sie versuchen, Alexander ohne universal- und geistesgeschichtlichen Horizont zu begreifen? Solcherlei ideologische Scheuklappen braucht Demandt, seit Langem eine Autorität, nicht anzulegen."
Konstantin Sakkas, SWR2, 9. Februar 2010



"Wer das Buch Demandts zur Hand nimmt, bekommt weit mehr als die spannende Geschichte eines Welteroberers. Ihm wird fasslich und anschaulich vorgeführt, was Tradition sei: ein unvergessliches Vergangenes, das nach seiner intelligenten Vergegenwärtigung verlangt. Demandt begnügt sich nicht damit, die Schlachten und Hin- und Herzüge dieses rastlosen Kriegers darzustellen, dessen zusammengerafftes Riesenreich bei seinem Tod sofort zerbrach. ‘Mein Thema’, sagt er, ‘ist der ganze Alexander’. (...) Demandt hat ein eminent lesbares Buch geschrieben"
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 23. Januar 2010



"Dass dem Berliner Emeritus das Unternehmen glänzend gelingt, hat viel mit Gelehrsamkeit und Souveränität zu tun. Demandt türmt nun nicht einfach Kapitel auf Kapitel, (...), sondern er gewichtet, mit dem Handwerkszeug des Historikers und der Stilsicherheit des Autors. Alles über Alexander und noch viel mehr lässt sich von Alexander Demandt lernen."
Berthold Seewald, Die Welt, 24. Dezember 2009



"So hat der Berliner Althistoriker Alexander Demandt soeben eine Biografie Alexanders vorgelegt, die nicht nur ihren Helden im Wust der höchstkomplizierten Überlieferung sucht, sondern in ungeahnter Breite seiner Wirkung nachspürt, gerade auch im Denken und in der materiellen Hinterlassenschaft Asiens."
Berthold Seewald, Die Welt, 21. Dezember 2009



"Und wahrscheinlich gehört es zu Demandts List, eine historische Gestalt, die in den Grundtexten aller drei abrahamitischen Religionen vorkommt und den Menschen immer wieder Verschiedenes bedeutet hat, nicht anderen Historikern und Romanciers zu überlassen, weil die eher geneigt sind, das Kaleidoskop gegen ein fokussierendes Instrument zu tauschen, und dadurch viel Interessantes, Wissenswertes liegenlassen."
Uwe Walter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Dezember 2009



"Gelegentlich nimmt es den Anschein, als interessiere sich der Autor gar nicht für den historischen Alexander. Das aber ist kein Manko, im Gegenteil, es ist die Stärke dieses Buches. Mit universalhistorischem Anspruch und umfassenden Kenntnissen zeichnet Demandt die lange Rezeptionsgeschichte nach, beschreibt den Weg, den Alexander im Dienste unterschiedlichster ideologischer, politischer oder künstlerischer Zwecke nach seinem Tod nahm. (...) in der Hauptsache lebendiges Wissen, das mit souveräner Hand in die Historie von Alexander Magnus eingefügt wird. (...) wer aber in Alexander ein 2.300-jähriges welthistorisches Phänomen sieht, für den hat Demandt ein großartiges Buch geschrieben, und ein kurzweiliges obendrein."
Wolfgang Will, Berliner Zeitung, 3. Dezember 2009



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59085-6

Erschienen am 29. Oktober 2009

XIV, 655 S., Mit 16 Farbtafeln, einem farbigen vorderen und hinteren Vorsatz, 30 Schwarzweißabbildungen, 3 Karten und 5 Stammtafeln

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 29,90 € Kaufen

Demandt, Alexander

Alexander der Große

Leben und Legende

PLatz 1 der SZ/NDR-Sachbuch-Bestenliste April


Alexander der Große (356 – 323 v. Chr.) war Eroberer, Beherrscher eines Weltreichs und Gott. Dieses Buch führt zum ersten Mal die militärischen, politischen und kulturellen Leistungen Alexanders, ihre legendäre Ausgestaltung durch die Nachwelt sowie die enorme Wirkungsgeschichte des Makedonen in einer großen Darstellung zusammen.

Alexander der Große war Entdecker, Staatsmann und Integrationsfigur für Völker unterschiedlichster Kulturen und Religionen. Seine Lebensgeschichte ist durchwirkt von Heldentaten und Wundererzählungen. Alexander Demandt beschreibt den Weg des Prinzen Alexander zum Herrscher über Makedonien und Griechenland sowie Reich, Gesellschaft und Kultur der Perser. Im Zentrum seiner gleichermaßen spannenden und informativen Erzählung stehen der Alexanderzug durch Kleinasien, die Levante und Ägypten, die siegreichen militärischen Auseinandersetzungen mit dem persischen Großkönig Darius, schließlich der Weg Alexanders bis in das Wunderland Indien und die verlustreiche Heimkehr nach Babylon – der Hauptstadt seines neuen Reiches.
Darüber hinaus erhält der Leser einen konzisen Überblick über die Anfänge des Hellenismus, über Grundprinzipien der Herrschaft Alexanders sowie über sein Bild im Spiegel der Rezeption von der Antike bis zur Gegenwart.
Webcode: https://www.chbeck.de/27778

Inhalt

Vorwort

I. Die Quellen
1. Die literarischen Quellen | 2. Die Sachquellen | 3. Antike
Legenden | 4. Die griechisch-christliche Tradition | 5. Die
orientalische Literatur | 6. Die Schriften des katholischen Mittelalters |

II. Das Reich der Perser
1. Ursprung und Aufstieg | 2. Das Königtum | 3. Das Reich |
4. Religion und Ende

III. Philipp von Makedonien
1. Die Frühzeit | 2. Der Aufstieg zur Großmacht | 3. Hegemon
über Hellas | 4. Der Ausgriff nach Asien |

IV. Alexander in Hellas
1. Aristoteles, der Lehrer | 2. Der Herrschaftsantritt | 3. Siege im
Norden | 4. Die Zerstörung von Theben |

V. Granikos und Gordion
1. Heerschau und Aufbruch | 2. Der Sieg am Granikos |
3. Die Befreiung Joniens | 4. Der Gordische Knoten |

VI. Issos – die Eroberung der Levante
1. Über den Taurus | 2. Der Sieg bei Issos | 3. Von Damaskus nach
Sidon | 4. Die Erstürmung von Tyros 154 |

VII. Geheimnisvolles Ägypten
1. Der Zug zum Nil | 2. Die Gründung von Alexandria |
3. Zum Orakel im Ammonium | 4. Von Memphis nach Jerusalem?|

VIII. Von Gaugamela nach Persepolis
1. Die Entscheidung bei Gaugamela | 2. Die letzte Erhebung in
Griechenland | 3. Der Fall der Hauptstädte | 4. Der Brand von
Persepolis |

IX. Kämpfe in Baktrien
1. Das Ende des Darius | 2. Die Eroberung von Baktrien |
3. Widerstand im engsten Kreise | 4. Amazonen und andere
Frauen |

X. Sieg und Umkehr in Indien
1. Der Weg zum Indus | 2. Die nackten Weisen | 3. Die
Elefantenschlacht | 4. Die Umkehr |

XI. Alexander im Wunderland
1. Die Erkundung des Südens | 2. Der Ritt nach Norden |
3. Die Reise nach Osten | 4. Die Fahrt in den Westen |
5. Himmel und Tiefsee |

XII. Rückkehr und Ende in Babylon
1. Die Fahrt auf dem Indus | 2. Nearchs Flottenexpedition |
3. Durch Gedrosien nach Susa | 4. Die letzten Tage |

XIII. Die Innenpolitik
1. Das Königtum | 2. Hof und Reich | 3. Die Städte |
4. Die Menschheitsidee |

XIV. Der Hellenismus
1. Die Reiche | 2. Das Königtum | 3. Die Städte |
4. Die Bevölkerung | 5. Der Niedergang |

XV. Alexander im Spiegel der Nachwelt
1. Alexander im Hellenismus | 2. Alexander
bei den Römern | 3. Alexander im christlichen Mittelalter |
4. Die Alexandertradition bei den muslimischen Herrschern |
5. Alexander in der europäischen Neuzeit | 6. Zeitbezüge in der Forschung |

XVI. Alexander der Große?
1. Alexander als Eroberer | 2. Alexander als Entdecker |
3. Alexander als Staatsmann | 4. Alexander als Mensch |
5. Alexander als Integrationsfigur |

Anhang
Anmerkungen | Zeittafel | Karten I–III | Stammbäume |
Abbildungsverzeichnis und Bildnachweis | Abkürzungen |
Literatur | Register |

Pressestimmen

"Wissenschaftliche Exaktheit und lebendiger Schreibstil müssen sich nicht ausschließen, wie dieses Buch zeigt. Eine stupende Fülle von Fakten breitet der Autor aus, doch er stellt sie in umfassende kulturhistorische Zusammenhänge."
Damals, 12 / 2010


"Der Berliner Historiker Alexander (nomen est omen) Demandt erzählt in seinem Monumentalwerk Alexander der Große. Leben und Legende, die in manchen Zügen legendarische, aber im Ganzen gut belegte Geschichte des Kalanos mit der Nüchternheit des Historikers, aber auch mit spürbarer Sympathie. (...)
Demandts Darstellung, ihrerseits eine Art von historiografischen Alexanderzug, schließt an die Tradition der deutsche Geschichtswissenschaft an, die 1833 mit Johann Gustav Droysens Werken zu Alexander und dem Hellenismus ihren ersten Gipfel erreicht hat. Das in Tausenden von Anmerkungen belegte Detailwissen Demandts ist stupend. Schwerlich könnte man sich vorstellen, dass ein Alexander-Historiker je mehr gewusst hätte. (...) Aber Demandt versteh sich dafür auf eine lakonische Verdichtung und einen Witz, der die treffsichere Pointe nie vermissen lässt."
Ludger Lütkehaus, Die Zeit, 15. April 2010


"‘Kein Kriegsheld, kein Staatsmann der Weltgeschichte ist im Gedächtnis der Nachwelt so lebendig geblieben wie Alexander der Große.’ Niemand weiß das besser als Alexander Demandt. In seinem neuen opus magnum über den großen Makedonen nimmt der renommierte Althistoriker deshalb ganz bewusst besonders jene Aspekte der Rezeption in den Blick, die orthodoxe Wissenschaftler gewöhnlich links liegen lassen. Vor allem die ‘Einbeziehung von Ideologiegeschichte und Legenden’ hat es Demandt angetan, und er weiß seinen Schwerpunkt gut zu begründen. (...)
So gründlich die Analyse, so erfrischend der Stil, so mitreißend ist die Deutung, zu der Demandt seine Leser in dieser Aufmachung und Inhalt so opulenten Lebenserzählung einlädt. (...) Er bleibt klar, auch und gerade, wenn er von Alexanders ‘Menschheitsidee’ schwärmt. Ist es nicht umgekehrt der große Makel vieler noch so seriöser Standardwerke, dass sie versuchen, Alexander ohne universal- und geistesgeschichtlichen Horizont zu begreifen? Solcherlei ideologische Scheuklappen braucht Demandt, seit Langem eine Autorität, nicht anzulegen."
Konstantin Sakkas, SWR2, 9. Februar 2010


"Wer das Buch Demandts zur Hand nimmt, bekommt weit mehr als die spannende Geschichte eines Welteroberers. Ihm wird fasslich und anschaulich vorgeführt, was Tradition sei: ein unvergessliches Vergangenes, das nach seiner intelligenten Vergegenwärtigung verlangt. Demandt begnügt sich nicht damit, die Schlachten und Hin- und Herzüge dieses rastlosen Kriegers darzustellen, dessen zusammengerafftes Riesenreich bei seinem Tod sofort zerbrach. ‘Mein Thema’, sagt er, ‘ist der ganze Alexander’. (...) Demandt hat ein eminent lesbares Buch geschrieben"
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 23. Januar 2010


"Dass dem Berliner Emeritus das Unternehmen glänzend gelingt, hat viel mit Gelehrsamkeit und Souveränität zu tun. Demandt türmt nun nicht einfach Kapitel auf Kapitel, (...), sondern er gewichtet, mit dem Handwerkszeug des Historikers und der Stilsicherheit des Autors. Alles über Alexander und noch viel mehr lässt sich von Alexander Demandt lernen."
Berthold Seewald, Die Welt, 24. Dezember 2009


"So hat der Berliner Althistoriker Alexander Demandt soeben eine Biografie Alexanders vorgelegt, die nicht nur ihren Helden im Wust der höchstkomplizierten Überlieferung sucht, sondern in ungeahnter Breite seiner Wirkung nachspürt, gerade auch im Denken und in der materiellen Hinterlassenschaft Asiens."
Berthold Seewald, Die Welt, 21. Dezember 2009


"Und wahrscheinlich gehört es zu Demandts List, eine historische Gestalt, die in den Grundtexten aller drei abrahamitischen Religionen vorkommt und den Menschen immer wieder Verschiedenes bedeutet hat, nicht anderen Historikern und Romanciers zu überlassen, weil die eher geneigt sind, das Kaleidoskop gegen ein fokussierendes Instrument zu tauschen, und dadurch viel Interessantes, Wissenswertes liegenlassen."
Uwe Walter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Dezember 2009


"Gelegentlich nimmt es den Anschein, als interessiere sich der Autor gar nicht für den historischen Alexander. Das aber ist kein Manko, im Gegenteil, es ist die Stärke dieses Buches. Mit universalhistorischem Anspruch und umfassenden Kenntnissen zeichnet Demandt die lange Rezeptionsgeschichte nach, beschreibt den Weg, den Alexander im Dienste unterschiedlichster ideologischer, politischer oder künstlerischer Zwecke nach seinem Tod nahm. (...) in der Hauptsache lebendiges Wissen, das mit souveräner Hand in die Historie von Alexander Magnus eingefügt wird. (...) wer aber in Alexander ein 2.300-jähriges welthistorisches Phänomen sieht, für den hat Demandt ein großartiges Buch geschrieben, und ein kurzweiliges obendrein."
Wolfgang Will, Berliner Zeitung, 3. Dezember 2009