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Dreier, Horst

Staat ohne Gott

Religion in der säkularen Moderne

Staat ohne Gott ist keine Streitschrift, wohl aber eine streitbare Analyse. Die These von Horst Dreier lautet: In der modernen Demokratie darf sich der Staat mit keiner bestimmten Religion identifizieren, und heiße sie auch Christentum. Nur in einem Staat ohne Gott können alle Bürger gemäß ihren durchaus unterschiedlichen religiösen oder sonstigen Überzeugungen in Freiheit leben.

Staat ohne Gott heißt also nicht: Welt ohne Gott, auch nicht: Gesellschaft ohne Gott, und schon gar nicht: Mensch ohne Gott. Es heißt vielmehr, dass die Demokratie des Grundgesetzes mit jeder Form eines Gottesstaates, einer Theokratie, einer sakralen Ordnung oder eines christlichen Staates gänzlich unvereinbar ist. Die Entwicklung Deutschlands hin zu einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft hat neue Konfliktfelder zwischen den Anhängern verschiedener Glaubensrichtungen sowie zwischen ihnen und der Staatsgewalt entstehen lassen. Gerade angesichts der intensiv geführten Debatte um den Zusammenprall der Kulturen und die Herausforderung freiheitlicher westlicher Gesellschaften durch den Islam aber ist eine Besinnung auf die Grundstrukturen und Grundfragen des säkularen Staates geboten – auf sein Programm, sein Profil, seine Problematik.


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Bibliografie

978-3-406-71871-7

Erschienen am 15. März 2018

2., durchgesehene Auflage, 2018

256 S.

Gebunden

Hardcover 26,95 € Kaufen
e-Book 21,99 € Kaufen

Empfehlungen

Inhalt
Vorwort

Einführung
Der säkulare Staat als religiöser Freiheitsgewinn

Kapitel I
Facetten der Säkularisierung
Mit einem Exkurs zu Hans Blumenberg

Kapitel II
Eine kurze Verfassungsgeschichte der Religionsfreiheit in Deutschland

Kapitel III
Die religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates – Konzeption, Kritik, Kontroversen

Kapitel IV
Sakrale Elemente im säkularen Staat?

Kapitel V
Der Präambel-Gott

Kapitel VI
Das Böckenförde-Diktum: Erfolgsgeschichte einer Problemanzeige

Anhang

Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Sachregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Dreier füllt Wissenslücken, präsentiert ein spannendes Thema und liefert reichhaltigen Stoff – zum Nachdenken wie zum Streiten. Was will man mehr?"
Rolf Lamprecht, Süddeutsche Zeitung, 19. März 2018



"Erfrischende Polemik."
Michael Stolleis, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. April 2018



"So beeindruckt Dreier mehr als viele Streitschriften zum Thema."
Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Aufklärung und Kritik, 3/2018



"Ein bestechender Appell."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 27. Mai 2018



"Lehrreich für ein breites Publikum und interessant für Kenner."
Christoph Möllers, Die ZEIT, 19. April 2018



"Horst Dreier liefert eine hervorragende Analyse und gleichzeitig ein Plädoyer für den freiheitlichen säkularen Staat."
Annette Wilmes, Deutschlandfunk, 7. Mai 2018



"Kluge Analyse."
Morgenpost Sachsen, 20. Mai 2018




"Eine anspruchsvolle, aber aufregende Lektüre."
Kirsten Dietrich, Deutschlandfunk Kultur, 7. April 2018



"In beispielgebender Präzision und begrifflich fein differenzierender Weise arbeitet Dreier die geistes- und verfassungsgeschichtlichen Grundlagen der These heraus."
Otfried Höffe, Neue Zürcher Zeitung, 27. April 2018



"Hoch interessante, leicht lesbare Studie."
Christian Modehn, Religionsphilosphischer Salon, 12. Juni 2018



}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-71871-7

Erschienen am 15. März 2018

2., durchgesehene Auflage , 2018

256 S.

Gebunden

Gebunden 26,95 € Kaufen
e-Book 21,99 € Kaufen

Dreier, Horst

Staat ohne Gott

Religion in der säkularen Moderne

Staat ohne Gott ist keine Streitschrift, wohl aber eine streitbare Analyse. Die These von Horst Dreier lautet: In der modernen Demokratie darf sich der Staat mit keiner bestimmten Religion identifizieren, und heiße sie auch Christentum. Nur in einem Staat ohne Gott können alle Bürger gemäß ihren durchaus unterschiedlichen religiösen oder sonstigen Überzeugungen in Freiheit leben.

Staat ohne Gott heißt also nicht: Welt ohne Gott, auch nicht: Gesellschaft ohne Gott, und schon gar nicht: Mensch ohne Gott. Es heißt vielmehr, dass die Demokratie des Grundgesetzes mit jeder Form eines Gottesstaates, einer Theokratie, einer sakralen Ordnung oder eines christlichen Staates gänzlich unvereinbar ist. Die Entwicklung Deutschlands hin zu einer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft hat neue Konfliktfelder zwischen den Anhängern verschiedener Glaubensrichtungen sowie zwischen ihnen und der Staatsgewalt entstehen lassen. Gerade angesichts der intensiv geführten Debatte um den Zusammenprall der Kulturen und die Herausforderung freiheitlicher westlicher Gesellschaften durch den Islam aber ist eine Besinnung auf die Grundstrukturen und Grundfragen des säkularen Staates geboten – auf sein Programm, sein Profil, seine Problematik.

Webcode: https://www.chbeck.de/22250139

Inhalt

Vorwort

Einführung
Der säkulare Staat als religiöser Freiheitsgewinn

Kapitel I
Facetten der Säkularisierung
Mit einem Exkurs zu Hans Blumenberg

Kapitel II
Eine kurze Verfassungsgeschichte der Religionsfreiheit in Deutschland

Kapitel III
Die religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates – Konzeption, Kritik, Kontroversen

Kapitel IV
Sakrale Elemente im säkularen Staat?

Kapitel V
Der Präambel-Gott

Kapitel VI
Das Böckenförde-Diktum: Erfolgsgeschichte einer Problemanzeige

Anhang

Abkürzungsverzeichnis
Literaturverzeichnis
Sachregister

Pressestimmen

"Dreier füllt Wissenslücken, präsentiert ein spannendes Thema und liefert reichhaltigen Stoff – zum Nachdenken wie zum Streiten. Was will man mehr?"
Rolf Lamprecht, Süddeutsche Zeitung, 19. März 2018


"Erfrischende Polemik."
Michael Stolleis, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. April 2018


"So beeindruckt Dreier mehr als viele Streitschriften zum Thema."
Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Aufklärung und Kritik, 3/2018


"Ein bestechender Appell."
Manfred Koch, Neue Zürcher Zeitung, 27. Mai 2018


"Lehrreich für ein breites Publikum und interessant für Kenner."
Christoph Möllers, Die ZEIT, 19. April 2018


"Horst Dreier liefert eine hervorragende Analyse und gleichzeitig ein Plädoyer für den freiheitlichen säkularen Staat."
Annette Wilmes, Deutschlandfunk, 7. Mai 2018


"Kluge Analyse."
Morgenpost Sachsen, 20. Mai 2018



"Eine anspruchsvolle, aber aufregende Lektüre."
Kirsten Dietrich, Deutschlandfunk Kultur, 7. April 2018


"In beispielgebender Präzision und begrifflich fein differenzierender Weise arbeitet Dreier die geistes- und verfassungsgeschichtlichen Grundlagen der These heraus."
Otfried Höffe, Neue Zürcher Zeitung, 27. April 2018


"Hoch interessante, leicht lesbare Studie."
Christian Modehn, Religionsphilosphischer Salon, 12. Juni 2018