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Foenkinos, David

Unsere schönste Trennung

Roman

"Ich weiß nicht mal, wie Ihr Euch kennengelernt habt", bat mein künftiger Schwiegervater um Auskunft. "Wir waren in einem Swingerclub. Zwei Schwarze nahmen Alice von vorn und hinten, da funkte es gleich zwischen uns."
David Foenkinos

Im Grunde ist nichts skurriler und beglückender zugleich als die Annäherung zwischen Verliebten. Zum Beispiel zwischen Fritz, der, charmant, aber ungeschickt, sein Leben nur mithilfe von Büchern bewältigt, und der charakterstarken Alice, einer zielstrebigen, zukünftigen Deutschlehrerin und Tochter aus gutem Hause. Ihre Liebe funktioniert über Wörter, sie finden und verfehlen sich durch die Sprache und durch den Irrwitz der absurdesten Situationen. Da wäre zum Beispiel das Essen bei ihrer Familie, das völlig aus dem Ruder läuft, nachdem sich der konservative Vater in wüsten Beschimpfungen auf Obdachlose, Aidskranke und Drogensüchtige ergeht und Fritz bei der unvermeidlichen Frage nach der ersten Begegnung der Liebenden bemerkt, er hätte Alice in einem Swingerclub kennengelernt. Sie lieben sich sehr, aber jedes Mal, wenn sie kurz davor sind, für immer zusammenzuleben, sind sie gezwungen, sich zu trennen. Sie machen Schluss. Bis sie sich wiederfinden. Sie knüpfen da an, wo sie schon mal waren. Sie schaffen es bis zur Hochzeit, aber dann lässt sie ein übler Schicksalsschlag aufgeben. Für immer. Aber nein, zehn Jahre später ...

"Unsere schönste Trennung" bringt einen mit typisch Foenkinos’scher Leichtigkeit zum Lachen und rührt zu Tränen. Man amüsiert sich über das, was einem das Herz zusammenschnürt. Dem Autor ist ein skurriles und unglaublich phantasievolles Buch gelungen, voller verschrobener Perspektiven, das seine Referenz an Woody Allen, Alfred Jarry und Albert Cohen nicht versteckt.
Von David Foenkinos. Aus dem Französischen von Christian Kolb.

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Bibliografie

978-3-406-59840-1

Erschienen am 27. Januar 2010

207 S.

Hardcover

Hardcover 17,95 € Kaufen
e-Book 12,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Hand in Hand laufen sie durch das Buch: die süße Sehnsucht und die süffige Selbstironie – als wären Edith Piaf und Woody Allen hier zusammen in Flitterwochen. Anders gesagt: David Foenkinos’ neuer Roman ‘Unsere schönste Trennung’ ist ein Sommernachtstraum an einem Wintertag. (...) ‘Unsere schönste Trennung’ ist unsere schrägste Hommage an die Liebe in Zeiten der Scheidungsrekorde."
Alexander Kedves, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Januar 2011



"'Unsere schönste Trennung' ist eine Achterbahnfahrt durch die Welt der Beziehungskisten und der ewigen Suche nach der wahren Liebe, eine Achterbahnfahrt mit Kick ins Märchenhafte. David Foenkinos’ Gespür für Peinlichkeiten, Groteskes und ironische Seitenblicke gibt seinem Roman Witz und Tempo. Wir amüsieren uns – und sind doch immer wieder betroffen, ja getroffen. Denn jede erste große Liebe hat, egal wie sie endet, ihre eigene magische Langzeitwirkung."
Christoph Vormweg, Deutschlandradio Kultur, 25. Juni 2010



"Mit melancholischer Ironie schreibt David Foenkinos schnörkellos, amüsant und dabei luftig-leicht. Typisch französisch besteht die Stärke und der Reiz des Romans aus den kleinen Facetten des alltäglichen Lebens."
jfi, Rheinischer Merkur, 22. April 2010



"Kluger Humor à la Woody Allen und zwei Helden, die man sofort gern hat."
Für Sie, 13. April 2010



"Ein wenig verrückt, ein wenig melancholisch und vor allem sehr, sehr lustig."
Cosmopolitan, April 2010



"Wie sich Alice und Fritz trafen und dann trennten, wieder trafen und erneut trennten, erzählt der Erotomane der französischen Literatur mit viel Gefühl, Humor und leichter Freude."
Anita Lehmeier, style, März 2010



"David Foenkinos’ ‘Unsere schönste Trennung‘ ist so leichthändig und flirrend, spielerisch und klug, so melancholisch wie boulevardesk, so fein erotisch wie absurd komisch, dass es aus Frankreich kommen muss."
Stern, 11. Februar 2010



"Liebenswert, rasant, spöttisch."
Freundin, 10. Februar 2010



"David Foenkinos Geschichten kommen, scheint’s, aus dem Handgelenk. Er pflegt die Kunst des Unbeschwerten, der komischen, hingeworfenen Melancholie."
Wieland Freund, Die Welt, 1. Februar 2010



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59840-1

Erschienen am 27. Januar 2010

207 S.

Hardcover

Hardcover 17,95 € Kaufen
e-Book 12,99 € Kaufen

Foenkinos, David

Unsere schönste Trennung

Roman

"Ich weiß nicht mal, wie Ihr Euch kennengelernt habt", bat mein künftiger Schwiegervater um Auskunft. "Wir waren in einem Swingerclub. Zwei Schwarze nahmen Alice von vorn und hinten, da funkte es gleich zwischen uns."
David Foenkinos

Im Grunde ist nichts skurriler und beglückender zugleich als die Annäherung zwischen Verliebten. Zum Beispiel zwischen Fritz, der, charmant, aber ungeschickt, sein Leben nur mithilfe von Büchern bewältigt, und der charakterstarken Alice, einer zielstrebigen, zukünftigen Deutschlehrerin und Tochter aus gutem Hause. Ihre Liebe funktioniert über Wörter, sie finden und verfehlen sich durch die Sprache und durch den Irrwitz der absurdesten Situationen. Da wäre zum Beispiel das Essen bei ihrer Familie, das völlig aus dem Ruder läuft, nachdem sich der konservative Vater in wüsten Beschimpfungen auf Obdachlose, Aidskranke und Drogensüchtige ergeht und Fritz bei der unvermeidlichen Frage nach der ersten Begegnung der Liebenden bemerkt, er hätte Alice in einem Swingerclub kennengelernt. Sie lieben sich sehr, aber jedes Mal, wenn sie kurz davor sind, für immer zusammenzuleben, sind sie gezwungen, sich zu trennen. Sie machen Schluss. Bis sie sich wiederfinden. Sie knüpfen da an, wo sie schon mal waren. Sie schaffen es bis zur Hochzeit, aber dann lässt sie ein übler Schicksalsschlag aufgeben. Für immer. Aber nein, zehn Jahre später ...

"Unsere schönste Trennung" bringt einen mit typisch Foenkinos’scher Leichtigkeit zum Lachen und rührt zu Tränen. Man amüsiert sich über das, was einem das Herz zusammenschnürt. Dem Autor ist ein skurriles und unglaublich phantasievolles Buch gelungen, voller verschrobener Perspektiven, das seine Referenz an Woody Allen, Alfred Jarry und Albert Cohen nicht versteckt.
Von David Foenkinos. Aus dem Französischen von Christian Kolb.
Webcode: https://www.chbeck.de/29814

Pressestimmen

"Hand in Hand laufen sie durch das Buch: die süße Sehnsucht und die süffige Selbstironie – als wären Edith Piaf und Woody Allen hier zusammen in Flitterwochen. Anders gesagt: David Foenkinos’ neuer Roman ‘Unsere schönste Trennung’ ist ein Sommernachtstraum an einem Wintertag. (...) ‘Unsere schönste Trennung’ ist unsere schrägste Hommage an die Liebe in Zeiten der Scheidungsrekorde."
Alexander Kedves, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12. Januar 2011


"'Unsere schönste Trennung' ist eine Achterbahnfahrt durch die Welt der Beziehungskisten und der ewigen Suche nach der wahren Liebe, eine Achterbahnfahrt mit Kick ins Märchenhafte. David Foenkinos’ Gespür für Peinlichkeiten, Groteskes und ironische Seitenblicke gibt seinem Roman Witz und Tempo. Wir amüsieren uns – und sind doch immer wieder betroffen, ja getroffen. Denn jede erste große Liebe hat, egal wie sie endet, ihre eigene magische Langzeitwirkung."
Christoph Vormweg, Deutschlandradio Kultur, 25. Juni 2010


"Mit melancholischer Ironie schreibt David Foenkinos schnörkellos, amüsant und dabei luftig-leicht. Typisch französisch besteht die Stärke und der Reiz des Romans aus den kleinen Facetten des alltäglichen Lebens."
jfi, Rheinischer Merkur, 22. April 2010


"Kluger Humor à la Woody Allen und zwei Helden, die man sofort gern hat."
Für Sie, 13. April 2010


"Ein wenig verrückt, ein wenig melancholisch und vor allem sehr, sehr lustig."
Cosmopolitan, April 2010


"Wie sich Alice und Fritz trafen und dann trennten, wieder trafen und erneut trennten, erzählt der Erotomane der französischen Literatur mit viel Gefühl, Humor und leichter Freude."
Anita Lehmeier, style, März 2010


"David Foenkinos’ ‘Unsere schönste Trennung‘ ist so leichthändig und flirrend, spielerisch und klug, so melancholisch wie boulevardesk, so fein erotisch wie absurd komisch, dass es aus Frankreich kommen muss."
Stern, 11. Februar 2010


"Liebenswert, rasant, spöttisch."
Freundin, 10. Februar 2010


"David Foenkinos Geschichten kommen, scheint’s, aus dem Handgelenk. Er pflegt die Kunst des Unbeschwerten, der komischen, hingeworfenen Melancholie."
Wieland Freund, Die Welt, 1. Februar 2010