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Füßl, Wilhelm

Oskar von Miller

1855-1934 - Eine Biographie

Oskar von Miller (1855–1934) zählt zu den bemerkenswertesten Persönlichkeiten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Dem visionären und phantasievollen Ingenieur, begnadeten Organisator und geschickten Industrie- und Wissenschaftspolitiker verdanken wir nicht nur die Grundlagen unserer modernen Energieversorgung. Insbesondere das von ihm 1903 gegründete und schnell zu Weltruhm gekommene Deutsche Museum in München machte ihn zu einer der einflußreichsten Personen seiner Zeit.

Gilt allein schon seine vorausschauende Konzeption eines deutschlandweiten Stromnetzes als Meisterleistung der Ingenieurskunst, so speist sich Oskar von Millers heutige Bekanntheit wesentlich aus der Bedeutung des Deutschen Museums, zu dem Kaiser Wilhelm II. 1906 den Grundstein legte. Sein mit dem Museum hartnäckig verfolgtes Ziel, der Bevölkerung einen enzyklopädischen Überblick über alle Gebiete der Technik und der exakten Naturwissenschaften zu vermitteln, brachte ein völlig neues und einmaliges Museumskonzept hervor, das weltweit kopiert wurde und dessen Ausstrahlung bis in die heutigen Science Centers reicht. Mit Wilhelm Füßl zeichnet einer der besten Kenner das ungewöhnliche und vielseitige Leben und Wirken Oskar von Millers nach.
Ein eindrucksvolles Portrait eines der wichtigsten Begründer der heutigen Kultur- und Industriepolitik und seiner Zeit.


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Bibliografie

978-3-406-52900-9

Erschienen am 15. Januar 2013

Statt 29,90 € jetzt nur noch 19,95 €

452 S., mit 63 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Schlagwörter

Sonstiges 19,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort von Wolfgang M. Heckl

Einleitung

Kapitel 1
Eine bürgerliche Jugend

Kapitel 2
Stromnetze und Popularisierung der Elektrizität
Die Elektrische Ausstellung in München 1882
Direktorenzeit bei der AEG
Das Ingenieurbüro Oskar von Miller
Die Internationale Elektrotechnische Ausstellung Frankfurt
Das Konzept des «sozialen Stroms»
Walchenseewerk und Bayernwerk
Reichselektrizitätsversorgung
Forschungsinstitut für Wasserbau und Wasserkraft
Verkehrssysteme: Auto, Bahn und Flugzeug

Kapitel 3
Technik und Wissenschaft als Kulturfaktor
Das System «Deutsches Museum»
Freunde und Förderer
Die Finanzierung des Museums
Der Aufbau von Objektsammlungen
Museumsausstellungen im Wandel
Der Bettelmönch
Miller und die Industriearchäologie

Kapitel 4
Rücktritt

Kapitel 5
Der Privatmann

Dank

Anhang
Abkürzungsverzeichnis
Anmerkungen
Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Bilsquellen
Register der Personen und Körperschaften
Ortsregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Von Oskar von Miller, dessen 150. Geburtstag im vergangenen Jahr begangen wurde, liegt endlich eine moderne, quellengestützte, sehr gut lesebare und umfassende Biographie vor. Dass das üppig und mit klaren Reproduktionen gespickte buch keine reine Apoogetik wurde, ist dem Autor Wilhelm Füßl zu verdanken. Der Archivleiter des Deutschen Museums in München setzt dessen Gründer Oskar von Miller kein Denkmal, vielmehr hat er ihn konsequent historisiert und klug das Gewöhnliche und das Außerordentliche von Millers dargestellt. Zudem hat er die leidige Frage nach dem Zusammenhang von Leben und Werk durch die Dokumente beantworten lassen: Während die Arbeitsleistung gut rekonstruierbar ist, verschwindet die Person nahezu ganz hinter den Auslandsreisen, Bauplänen, Ideen und Initiativen. Was es über den Menschen Oskar von Miller zu berichten gibt, kann man nun bei Füßl nachzulesen."
Thomas Meyer, Süddeutsche Zeitung, 28. April 2006



"Füßl arbeitet überzeugend und leicht lesbar heraus, dass Miller mehr war als ein Museumsgründer. Er setzte mit seinem großen Ingenieurbüro einen wesentlichen Teil der Elektrifizierung Deutschlands durch, durch den Aufbau des Walchensee- und des Bayernwerks. Miller machte aus Strom eine Volksangelegenheit, deklassierte die Gasindustrie zum Wärmelieferanten - und er trat für die Zentralisierung der Energieproduktion ein, die bis heute wirksam ist."
Nikolaus Bernau, Berliner Zeitung, 2. Mai 2005



"Am bekanntesten ist [Oskar von Miller] trotz seiner vielen anderen Verdienste als Gründer des Deutschen Museums. Wilhelm Füßl leitet dort das Archiv. Er hatte deshalb optimale Voraussetzungen für sein Werk, und er hat sie redlich genutzt. (...) Millers Geschichte [ist] so spannend, daß man sie gerne von Anfang bis Ende liest (...)."
Ernst Horst, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. April 2005



"Sein Buch hat er mit historischen Fotografien, zeitgenössischen Illustrationen und persönlichen Skizzen aufgelockert. Das Buch, das außer der Biografie auch Einblicke in ein Zeitalter technischer Neuerungen gibt, lohnt die Lektüre."
Thorsten Naeser, Münchner Merkur, 18. April 2005



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Bibliografie

978-3-406-52900-9

Erschienen am 15. Januar 2013

Statt 29,90 € jetzt nur noch 19,95 €

452 S., mit 63 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 19,95 € Kaufen

Füßl, Wilhelm

Oskar von Miller

1855-1934 - Eine Biographie

Oskar von Miller (1855–1934) zählt zu den bemerkenswertesten Persönlichkeiten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Dem visionären und phantasievollen Ingenieur, begnadeten Organisator und geschickten Industrie- und Wissenschaftspolitiker verdanken wir nicht nur die Grundlagen unserer modernen Energieversorgung. Insbesondere das von ihm 1903 gegründete und schnell zu Weltruhm gekommene Deutsche Museum in München machte ihn zu einer der einflußreichsten Personen seiner Zeit.

Gilt allein schon seine vorausschauende Konzeption eines deutschlandweiten Stromnetzes als Meisterleistung der Ingenieurskunst, so speist sich Oskar von Millers heutige Bekanntheit wesentlich aus der Bedeutung des Deutschen Museums, zu dem Kaiser Wilhelm II. 1906 den Grundstein legte. Sein mit dem Museum hartnäckig verfolgtes Ziel, der Bevölkerung einen enzyklopädischen Überblick über alle Gebiete der Technik und der exakten Naturwissenschaften zu vermitteln, brachte ein völlig neues und einmaliges Museumskonzept hervor, das weltweit kopiert wurde und dessen Ausstrahlung bis in die heutigen Science Centers reicht. Mit Wilhelm Füßl zeichnet einer der besten Kenner das ungewöhnliche und vielseitige Leben und Wirken Oskar von Millers nach.
Ein eindrucksvolles Portrait eines der wichtigsten Begründer der heutigen Kultur- und Industriepolitik und seiner Zeit.

Webcode: https://www.chbeck.de/12871

Inhalt

Vorwort von Wolfgang M. Heckl

Einleitung

Kapitel 1
Eine bürgerliche Jugend

Kapitel 2
Stromnetze und Popularisierung der Elektrizität
Die Elektrische Ausstellung in München 1882
Direktorenzeit bei der AEG
Das Ingenieurbüro Oskar von Miller
Die Internationale Elektrotechnische Ausstellung Frankfurt
Das Konzept des «sozialen Stroms»
Walchenseewerk und Bayernwerk
Reichselektrizitätsversorgung
Forschungsinstitut für Wasserbau und Wasserkraft
Verkehrssysteme: Auto, Bahn und Flugzeug

Kapitel 3
Technik und Wissenschaft als Kulturfaktor
Das System «Deutsches Museum»
Freunde und Förderer
Die Finanzierung des Museums
Der Aufbau von Objektsammlungen
Museumsausstellungen im Wandel
Der Bettelmönch
Miller und die Industriearchäologie

Kapitel 4
Rücktritt

Kapitel 5
Der Privatmann

Dank

Anhang
Abkürzungsverzeichnis
Anmerkungen
Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Bilsquellen
Register der Personen und Körperschaften
Ortsregister

Pressestimmen

"Von Oskar von Miller, dessen 150. Geburtstag im vergangenen Jahr begangen wurde, liegt endlich eine moderne, quellengestützte, sehr gut lesebare und umfassende Biographie vor. Dass das üppig und mit klaren Reproduktionen gespickte buch keine reine Apoogetik wurde, ist dem Autor Wilhelm Füßl zu verdanken. Der Archivleiter des Deutschen Museums in München setzt dessen Gründer Oskar von Miller kein Denkmal, vielmehr hat er ihn konsequent historisiert und klug das Gewöhnliche und das Außerordentliche von Millers dargestellt. Zudem hat er die leidige Frage nach dem Zusammenhang von Leben und Werk durch die Dokumente beantworten lassen: Während die Arbeitsleistung gut rekonstruierbar ist, verschwindet die Person nahezu ganz hinter den Auslandsreisen, Bauplänen, Ideen und Initiativen. Was es über den Menschen Oskar von Miller zu berichten gibt, kann man nun bei Füßl nachzulesen."
Thomas Meyer, Süddeutsche Zeitung, 28. April 2006


"Füßl arbeitet überzeugend und leicht lesbar heraus, dass Miller mehr war als ein Museumsgründer. Er setzte mit seinem großen Ingenieurbüro einen wesentlichen Teil der Elektrifizierung Deutschlands durch, durch den Aufbau des Walchensee- und des Bayernwerks. Miller machte aus Strom eine Volksangelegenheit, deklassierte die Gasindustrie zum Wärmelieferanten - und er trat für die Zentralisierung der Energieproduktion ein, die bis heute wirksam ist."
Nikolaus Bernau, Berliner Zeitung, 2. Mai 2005


"Am bekanntesten ist [Oskar von Miller] trotz seiner vielen anderen Verdienste als Gründer des Deutschen Museums. Wilhelm Füßl leitet dort das Archiv. Er hatte deshalb optimale Voraussetzungen für sein Werk, und er hat sie redlich genutzt. (...) Millers Geschichte [ist] so spannend, daß man sie gerne von Anfang bis Ende liest (...)."
Ernst Horst, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. April 2005


"Sein Buch hat er mit historischen Fotografien, zeitgenössischen Illustrationen und persönlichen Skizzen aufgelockert. Das Buch, das außer der Biografie auch Einblicke in ein Zeitalter technischer Neuerungen gibt, lohnt die Lektüre."
Thorsten Naeser, Münchner Merkur, 18. April 2005