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Grave, Johannes

Bild und Zeit

Eine Theorie des Bildbetrachtens

Können Bilder Macht auf ihre Betrachter ausüben? Johannes Grave zeigt ,dass Bilder uns in zeitliche Prozesse verstricken, die sich nicht vollständig kontrollieren lassen, aber oft zu neuen Einsichten führen. Vor allem durch ihre Struktur und Gestaltung beeinflussen sie die Wahrnehmung und damit auch unsere Zeiterfahrung erheblich.

Bei der Betrachtung von Bildern wird dem Faktor Zeit meist keine besondere Bedeutung beigemessen. Anders als bei einem Text scheint beim Bild alles auf den ersten Blick gegenwärtig zu sein. Tatsächlich aber sind in Bildern verschiedene Zeitebenen miteinander verschränkt – so z.B. die Zeitspanne, die man vor dem Werk verbringt, die im Bild dargestellte Zeitlichkeit oder die Alterung des Bildträgers. Die Wahrnehmung von Bildern lässt sich daher nicht als simultane Schau eines gegebenen Ganzen verstehen, sondern vollzieht sich in einer eigenen Zeit. Dabei kann das Sehen vorgezeichneten Spuren folgen oder auch aus einer Fülle von Angeboten auswählen. Johannes Grave geht der Frage nach, wie Bilder die Zeit ihrer Betrachtung auf eine Weise beeinflussen, die sich vom Blick auf andere Dinge und von der Lektüre eines Textes unterscheidet.

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Bibliografie

978-3-406-78045-5

Erscheint am 17. März 2022

Rund 288 S., mit Abbildungen

Hardcover

Hardcover 28,00 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-78045-5

Erscheint am 17. März 2022

Rund 288 S., mit Abbildungen

Hardcover

Hardcover 28,00 € Kaufen

Grave, Johannes

Bild und Zeit

Eine Theorie des Bildbetrachtens

Können Bilder Macht auf ihre Betrachter ausüben? Johannes Grave zeigt ,dass Bilder uns in zeitliche Prozesse verstricken, die sich nicht vollständig kontrollieren lassen, aber oft zu neuen Einsichten führen. Vor allem durch ihre Struktur und Gestaltung beeinflussen sie die Wahrnehmung und damit auch unsere Zeiterfahrung erheblich.

Bei der Betrachtung von Bildern wird dem Faktor Zeit meist keine besondere Bedeutung beigemessen. Anders als bei einem Text scheint beim Bild alles auf den ersten Blick gegenwärtig zu sein. Tatsächlich aber sind in Bildern verschiedene Zeitebenen miteinander verschränkt – so z.B. die Zeitspanne, die man vor dem Werk verbringt, die im Bild dargestellte Zeitlichkeit oder die Alterung des Bildträgers. Die Wahrnehmung von Bildern lässt sich daher nicht als simultane Schau eines gegebenen Ganzen verstehen, sondern vollzieht sich in einer eigenen Zeit. Dabei kann das Sehen vorgezeichneten Spuren folgen oder auch aus einer Fülle von Angeboten auswählen. Johannes Grave geht der Frage nach, wie Bilder die Zeit ihrer Betrachtung auf eine Weise beeinflussen, die sich vom Blick auf andere Dinge und von der Lektüre eines Textes unterscheidet.
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