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Greiner, Ulrich

Ulrich Greiners Lyrikverführer

Eine Gebrauchsanweisung zum Lesen von Gedichten

Das Gedicht, die gebundene und ursprünglich gesungene Rede, ist nicht nur der Anfang, sondern auch die Königsdisziplin der Literatur. Wie der Erfolg von Lyrikfestivals und Poetry Slams, von Anthologien wie Ludwig Reiners’ "Ewiger Brunnen" und mancher Lyrik-Neuerscheinung zeigt, sind Gedichte populär. Die Zahl der Freizeitdichter und Gedichtleser ist, das kann man im Internet sehen, gewaltig. Wahr ist aber auch, dass das moderne Gedicht nicht selten rätselhaft ist und der Erklärung bedarf.

Nach seinem erfolgreichen und weithin gelobten "Leseverführer", der sich vor allem dem Roman zuwandte, widmet sich Ulrich Greiner, Literaturkritiker der ZEIT, in seinem neuen Buch nun dem Gedicht. In sieben Kapiteln beantwortet er die Frage: Was ist ein Gedicht? Kundig und klug, für Laien eine Art Erste Hilfe, für Kenner ein Entdecken und Wiederfinden, liefern diese Kapitel Zugänge zur Geschichte und zu den Formen des Gedichts.
Im zweiten Teil schildert Ulrich Greiner zehn exemplarische Lektüren alter wie moderner Gedichte und beantwortet ebenso elegant wie fundiert die Frage: Wie versteht man ein Gedicht? Für alle, die Gedichte lieben und mehr über sie wissen wollen, aber auch für jene, die sich der Poesie erst nähern möchten, ist diese "Gebrauchsanweisung" ein anregender, kluger und unterhaltsamer Gewinn.

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Bibliografie

978-3-406-59069-6

Erschienen am 22. September 2009

221 S.

Hardcover

Hardcover 14,90 € Kaufen
Inhalt
Zum Geleit

Erster Teil
Was ist ein Gedicht?

1. Das Gedicht ist eine Erzählung
2. Das Gedicht ist ein Lied
3. Das Gedicht ist ein Gefühl
4. Das Gedicht ist eine Idee
5. Das Gedicht ist eine Form
6. Das Gedicht ist ein Rätsel
7. Das Gedicht ist ein Spiel

Zweiter Teil
Wie versteht man ein Gedicht? – Elf Interpretationen

1. Friedrich Hölderlin «Der Sommer»
2. Clemens Brentano «Der Spinnerin Nachtlied»
3. Joseph von Eichendorff «Vorbei»
4. Friedrich Hebbel «Lied»
5. Theodor Däubler «Winter»
6. Georg Heym «Fröhlichkeit»
7. Elisabeth Borchers «eia wasser regnet schlaf»
8. Clemens Eich «Als ich dich umbrachte, Indianerbruder»
9. Hellmuth Opitz «Liste kleiner Traurigkeiten»
10. Norbert Hummelt «kreuzreim»
11. Nadja Küchenmeister «nebel»

Anhang
Kleines Alphabet der Verslehre
Quellenverzeichnis – Anthologien
Quellenverzeichnis
Register
Pressestimmen

Pressestimmen

"Informativ und praktisch."
Madame, April 2010



"Nicht wenig Stoff (...) für wenige Seiten, aber unangestrengt präsentiert. Greiner fällt nie mit der Tür ins Haus, sondern zeigt uns erst, wenn wir es schon wissen, was wir da eben gelernt haben."
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 19. Januar 2010



"(…) Eine unterhaltsame Anleitung (…): Das Gedicht sei der Ort, ‚wo sich Musik und Sprache begegnen’."
Volker Hage, Der Spiegel, 11. Januar 2010



"Er lädt ein und verführt tatsächlich dazu, mit den durch dieses kleine Buch gewonnenen Erkenntnissen das jeweilige Lieblingsgedicht noch einmal ganz neu anzuschauen, zu lesen und auch zu hören."
Winfried Stanzick, Libri.de, 4. Dezember 2009



"Eine 'Gebrauchsanweisung' zum Lesen von Lyrik: niemand möge sich abschrecken lassen, weil dieses Buch mit der akademisch klingenden Kapitel-Überschrift 'Was ist ein Gedicht' beginnt und auch gleich erklärt, was man unter einem Hexameter versteht. Bevor die Darstellung etwas zu spröde wird, bringen die literarischen Beispiele Sinnlichkeit hinein. Mit jeder Seite werden die Lese-Impulse stärker – nach dem 'Leseverführer' vor Jahren ist dem Journalisten Ulrich Greiner mit dem 'Lyrikverführer' ein weiteres geistreiches und nützliches Buch gelungen."
Volkhard App, NDR 1, 29. September 2009



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59069-6

Erschienen am 22. September 2009

221 S.

Hardcover

Hardcover 14,90 € Kaufen

Greiner, Ulrich

Ulrich Greiners Lyrikverführer

Eine Gebrauchsanweisung zum Lesen von Gedichten

Das Gedicht, die gebundene und ursprünglich gesungene Rede, ist nicht nur der Anfang, sondern auch die Königsdisziplin der Literatur. Wie der Erfolg von Lyrikfestivals und Poetry Slams, von Anthologien wie Ludwig Reiners’ "Ewiger Brunnen" und mancher Lyrik-Neuerscheinung zeigt, sind Gedichte populär. Die Zahl der Freizeitdichter und Gedichtleser ist, das kann man im Internet sehen, gewaltig. Wahr ist aber auch, dass das moderne Gedicht nicht selten rätselhaft ist und der Erklärung bedarf.

Nach seinem erfolgreichen und weithin gelobten "Leseverführer", der sich vor allem dem Roman zuwandte, widmet sich Ulrich Greiner, Literaturkritiker der ZEIT, in seinem neuen Buch nun dem Gedicht. In sieben Kapiteln beantwortet er die Frage: Was ist ein Gedicht? Kundig und klug, für Laien eine Art Erste Hilfe, für Kenner ein Entdecken und Wiederfinden, liefern diese Kapitel Zugänge zur Geschichte und zu den Formen des Gedichts.
Im zweiten Teil schildert Ulrich Greiner zehn exemplarische Lektüren alter wie moderner Gedichte und beantwortet ebenso elegant wie fundiert die Frage: Wie versteht man ein Gedicht? Für alle, die Gedichte lieben und mehr über sie wissen wollen, aber auch für jene, die sich der Poesie erst nähern möchten, ist diese "Gebrauchsanweisung" ein anregender, kluger und unterhaltsamer Gewinn.
Webcode: https://www.chbeck.de/27753

Inhalt

Zum Geleit

Erster Teil
Was ist ein Gedicht?

1. Das Gedicht ist eine Erzählung
2. Das Gedicht ist ein Lied
3. Das Gedicht ist ein Gefühl
4. Das Gedicht ist eine Idee
5. Das Gedicht ist eine Form
6. Das Gedicht ist ein Rätsel
7. Das Gedicht ist ein Spiel

Zweiter Teil
Wie versteht man ein Gedicht? – Elf Interpretationen

1. Friedrich Hölderlin «Der Sommer»
2. Clemens Brentano «Der Spinnerin Nachtlied»
3. Joseph von Eichendorff «Vorbei»
4. Friedrich Hebbel «Lied»
5. Theodor Däubler «Winter»
6. Georg Heym «Fröhlichkeit»
7. Elisabeth Borchers «eia wasser regnet schlaf»
8. Clemens Eich «Als ich dich umbrachte, Indianerbruder»
9. Hellmuth Opitz «Liste kleiner Traurigkeiten»
10. Norbert Hummelt «kreuzreim»
11. Nadja Küchenmeister «nebel»

Anhang
Kleines Alphabet der Verslehre
Quellenverzeichnis – Anthologien
Quellenverzeichnis
Register

Pressestimmen

"Informativ und praktisch."
Madame, April 2010


"Nicht wenig Stoff (...) für wenige Seiten, aber unangestrengt präsentiert. Greiner fällt nie mit der Tür ins Haus, sondern zeigt uns erst, wenn wir es schon wissen, was wir da eben gelernt haben."
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 19. Januar 2010


"(…) Eine unterhaltsame Anleitung (…): Das Gedicht sei der Ort, ‚wo sich Musik und Sprache begegnen’."
Volker Hage, Der Spiegel, 11. Januar 2010


"Er lädt ein und verführt tatsächlich dazu, mit den durch dieses kleine Buch gewonnenen Erkenntnissen das jeweilige Lieblingsgedicht noch einmal ganz neu anzuschauen, zu lesen und auch zu hören."
Winfried Stanzick, Libri.de, 4. Dezember 2009


"Eine 'Gebrauchsanweisung' zum Lesen von Lyrik: niemand möge sich abschrecken lassen, weil dieses Buch mit der akademisch klingenden Kapitel-Überschrift 'Was ist ein Gedicht' beginnt und auch gleich erklärt, was man unter einem Hexameter versteht. Bevor die Darstellung etwas zu spröde wird, bringen die literarischen Beispiele Sinnlichkeit hinein. Mit jeder Seite werden die Lese-Impulse stärker – nach dem 'Leseverführer' vor Jahren ist dem Journalisten Ulrich Greiner mit dem 'Lyrikverführer' ein weiteres geistreiches und nützliches Buch gelungen."
Volkhard App, NDR 1, 29. September 2009