Leseprobe Merken

Gross, Raphael

November 1938

Die Katastrophe vor der Katastrophe

Am 7. November 1938 schoss Herschel Feibel Grynszpan in der deutschen Botschaft in Paris auf den Diplomaten Ernst vom Rath, der seinen Verletzungen kurz darauf erlag. Das Attentat wurde zum Vorwand für eine beispiellose Welle der Gewalt gegen Hunderttausende deutscher Jüdinnen und Juden sowie gegen ihre Wohnungen, Geschäfte und Synagogen in sämtlichen Teilen des Deutschen Reichs und vor aller Augen. Im Zuge der Novemberpogrome wurden u. a. über 30000 jüdische Männer verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Mit dieser Zäsur fand die mit der Aufklärung einsetzende deutsch-jüdische Epoche ihr katastrophisches Ende. Raphael Gross gelingt es in dieser knappen Darstellung sogar, den Fall Grynszpan in einen neuen Kontext zu stellen.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-65470-1

Erschienen am 26. August 2013

128 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen
Inhalt
Prolog. Novemberpogrome 1938. Das Ende der deutsch-jüdischen Epoche

1. Herschel Grynszpan
Austreibung ohne Einwanderung: Die «Polenaktion»
Das Attentat
Ein willkommener Märtyrer
Reaktionen und Prozessvorbereitungen
Nachspiel im Fall Grynszpan
Ein Kind seiner Zeit

2. Die Novemberpogrome
Früher Terror
Expansionspolitik und organisierte Gewalt gegen Juden
Erste Pogrome in der Provinz
Reichskristallnacht: Öffentliche Gewalt
Massenverhaftungen, «Arisierung» und Vertreibung
Abbruch der Pogrome

3. Reaktionen
Jüdische Reaktionen
Aktionen der deutschen Reichsregierung
Reaktionen der Kirchen in Deutschland
Reaktionen des Auslands

4. Nach den Pogromen
Vertreibung und Auswanderung
Die Kindertransporte
Holocaust: Langfristige Auswirkungen der Novemberpogrome
Gedenktag 9. November

Dank
Chronologie
Literatur
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"vermittelt nicht nur einen historischen Überblick über die Vorgänge im November 1939, sondern analysiert auch deren Hintergründe und die Reaktionen darauf"
Norbert Copray, 7. Oktober 2016, Publik-Forum



"In seinem schmalen, gleichwohl inhalts- wie gedankenreichen Buch spricht der Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main zu Recht von einer neuen Dimension der Gewalt."
Christian Böhme, Tagesspiegel, 6. November 2013



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-65470-1

Erschienen am 26. August 2013

128 S.

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen

Gross, Raphael

November 1938

Die Katastrophe vor der Katastrophe

Am 7. November 1938 schoss Herschel Feibel Grynszpan in der deutschen Botschaft in Paris auf den Diplomaten Ernst vom Rath, der seinen Verletzungen kurz darauf erlag. Das Attentat wurde zum Vorwand für eine beispiellose Welle der Gewalt gegen Hunderttausende deutscher Jüdinnen und Juden sowie gegen ihre Wohnungen, Geschäfte und Synagogen in sämtlichen Teilen des Deutschen Reichs und vor aller Augen. Im Zuge der Novemberpogrome wurden u. a. über 30000 jüdische Männer verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Mit dieser Zäsur fand die mit der Aufklärung einsetzende deutsch-jüdische Epoche ihr katastrophisches Ende. Raphael Gross gelingt es in dieser knappen Darstellung sogar, den Fall Grynszpan in einen neuen Kontext zu stellen.
Webcode: https://www.chbeck.de/12369902

Inhalt

Prolog. Novemberpogrome 1938. Das Ende der deutsch-jüdischen Epoche

1. Herschel Grynszpan
Austreibung ohne Einwanderung: Die «Polenaktion»
Das Attentat
Ein willkommener Märtyrer
Reaktionen und Prozessvorbereitungen
Nachspiel im Fall Grynszpan
Ein Kind seiner Zeit

2. Die Novemberpogrome
Früher Terror
Expansionspolitik und organisierte Gewalt gegen Juden
Erste Pogrome in der Provinz
Reichskristallnacht: Öffentliche Gewalt
Massenverhaftungen, «Arisierung» und Vertreibung
Abbruch der Pogrome

3. Reaktionen
Jüdische Reaktionen
Aktionen der deutschen Reichsregierung
Reaktionen der Kirchen in Deutschland
Reaktionen des Auslands

4. Nach den Pogromen
Vertreibung und Auswanderung
Die Kindertransporte
Holocaust: Langfristige Auswirkungen der Novemberpogrome
Gedenktag 9. November

Dank
Chronologie
Literatur
Personenregister

Pressestimmen

"vermittelt nicht nur einen historischen Überblick über die Vorgänge im November 1939, sondern analysiert auch deren Hintergründe und die Reaktionen darauf"
Norbert Copray, 7. Oktober 2016, Publik-Forum


"In seinem schmalen, gleichwohl inhalts- wie gedankenreichen Buch spricht der Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main zu Recht von einer neuen Dimension der Gewalt."
Christian Böhme, Tagesspiegel, 6. November 2013