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Harwicz, Ariana

Stirb doch, Liebling

Roman

Nominiert für den Internationalen Literaturpreis 2019

Landlust und Mutterglück - für die namenlose Erzählerin in "Stirb doch, Liebling" erweisen sich diese Vorbedingungen ihres neuen Lebens mit Mann und Sohn in der französischen Provinz als zutiefst verstörend. Sie möchte schon eine gute Mutter, eine liebevolle Gefährtin sein - und stellt doch fest, dass ihr eine gemütliche, fröhliche und sonnenbeschienene Normalität nichts bedeutet.
Mordfantasien, sexuelle Träume und Bilder suchen sie heim, sie irritiert ihren Mann und ihre Freunde, schläft mit dem Nachbarn und hadert gleichzeitig mit ihrer Empfindung, sich weder passend zu verhalten noch passend zu fühlen. Diese emotionale und geistige Achterbahnfahrt, voll sarkastischer Geistesblitze und magisch-dunkler Traumbilder, fasst Ariana Harwicz in eine irrlichternd schöne, messerscharf und hellsichtig pointierte Sprache, die oft mit der von Sylvia Plath oder Clarice Lispector verglichen wird. Dieser Roman ist eines der Bücher, von denen Franz Kafka sprach, als er sie "die Axt für das gefrorene Meer in uns" nannte.
Von Ariana Harwicz. Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz.

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Bibliografie

978-3-406-73445-8

Erschienen am 14. März 2019

126 S.

Hardcover

Hardcover 18,95 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Eine sprachlich fulminante Tragikomödie und eine bitterböse Abrechnung mit einer gescheiterten Ehe in der Provinz (…) ein bewundernswertes, erfrischend radikales Debüt.“
NDR Kultur, Tobias Wenzel



"Es ist eine Art Madame Bovary, nur in Hard-Rock-Version. Denn ihre Protagonistin träumt nicht, sie kämpft.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Annabelle Hirsch



"126 beklemmende und zugleich mitreißende Seiten.“
Neue Zürcher Zeitung, Katja Schönherr



"Stirb doch, Liebling steht auf der Shortlist für den Internationalen Literaturpreis, der ein herausragendes Werk und seine Übersetzung ins Deutsche auszeichnet.“
Spiegel Online, Felix Bayer



"Eein) fulminant-verstörender Debütroman (…) Harwiczs düster-poetischer Stil beschwört Sylvia Plath oder Clarice Lispector herauf, die Erzählfigur Virginia Woolfs Mrs. Dalloway.“
Tagessspiegel, Anja Kümmel



"Ariana Harwicz schreibt in einer drastischen, oft verstörenden Sprache. Ihr ringen um Echtheit und innere Abgründe lässt wohl keine Frau unberührt."
emotion. Andrea Huss



"Ariana Harwicz‘ Erzählen (erinnert) ein bisschen an die Filme von David Lynch (…)immer möglichst nah beim Leser (…) konsequent und drastisch im Stil.“
Deutschlandfunk Kultur, Sonja Hartl



"Die gut 120 Seiten sind schnell gelesen, das verdankt sich vor allem dem mächtigen Sog, den Harwicz‘ Sprache erzeugt. (…) Nur wirklich große Literatur vermag derart zu beunruhigen.“
Buchkultur, Jana Volkmann



"Eine bittere Abrechnung mit dem Ideal von Mutterglück (…) voller Poesie und radikaler Metaphern, mit Sätzen wie Blitzen, brutal aber ästhetisch.“
rbb kulturradio, Sarah Murrenhoff



"Schönheit erwächst bei Ariana Harwicz aus einem Strudel aus Wahn und Sarkasmus. Ihre dichte Sprache, die in der Übersetzung von Dagmar Ploetz ihren eigenen Sog entwickelt, lockt uns aus dem Banalen und Privaten ins Archaische, an den Rand eines Abgrunds. Ein rauschhafter Anti-Familienroman.“
Süddeutsche Zeitung, Robin Detje



"Düster-poetischer Debütroman (…) David Lynch meets Southern Gothic, sozusagen – kondensiert in einer Sprache, die hellsichtig und somnambul zugleich, an Kathy Acker oder Clarice Lispector erinnert.“
Bremer Nachrichten, Anja Kümmel



"Die Komik in Harwicz‘ Roman entsteht meist dadurch, dass die Hauptfigur den schönen Schein zu wahren versucht aber in Gedanken ihren Mann und die Dorfbewohner verachtet.“
WDR3, Tobias Wenzel



"Ihre Sprache bleibt dabei erstaunlich präzise, voller Anspielungen und sarkastischer Nebenbemerkungen.“
Xing, Oliver Herzig



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-73445-8

Erschienen am 14. März 2019

126 S.

Hardcover

Hardcover 18,95 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen

Harwicz, Ariana

Stirb doch, Liebling

Roman

Nominiert für den Internationalen Literaturpreis 2019

Landlust und Mutterglück - für die namenlose Erzählerin in "Stirb doch, Liebling" erweisen sich diese Vorbedingungen ihres neuen Lebens mit Mann und Sohn in der französischen Provinz als zutiefst verstörend. Sie möchte schon eine gute Mutter, eine liebevolle Gefährtin sein - und stellt doch fest, dass ihr eine gemütliche, fröhliche und sonnenbeschienene Normalität nichts bedeutet.
Mordfantasien, sexuelle Träume und Bilder suchen sie heim, sie irritiert ihren Mann und ihre Freunde, schläft mit dem Nachbarn und hadert gleichzeitig mit ihrer Empfindung, sich weder passend zu verhalten noch passend zu fühlen. Diese emotionale und geistige Achterbahnfahrt, voll sarkastischer Geistesblitze und magisch-dunkler Traumbilder, fasst Ariana Harwicz in eine irrlichternd schöne, messerscharf und hellsichtig pointierte Sprache, die oft mit der von Sylvia Plath oder Clarice Lispector verglichen wird. Dieser Roman ist eines der Bücher, von denen Franz Kafka sprach, als er sie "die Axt für das gefrorene Meer in uns" nannte.
Von Ariana Harwicz. Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz.
Webcode: https://www.chbeck.de/26464784

Pressestimmen

"Eine sprachlich fulminante Tragikomödie und eine bitterböse Abrechnung mit einer gescheiterten Ehe in der Provinz (…) ein bewundernswertes, erfrischend radikales Debüt.“
NDR Kultur, Tobias Wenzel


"Es ist eine Art Madame Bovary, nur in Hard-Rock-Version. Denn ihre Protagonistin träumt nicht, sie kämpft.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Annabelle Hirsch


"126 beklemmende und zugleich mitreißende Seiten.“
Neue Zürcher Zeitung, Katja Schönherr


"Stirb doch, Liebling steht auf der Shortlist für den Internationalen Literaturpreis, der ein herausragendes Werk und seine Übersetzung ins Deutsche auszeichnet.“
Spiegel Online, Felix Bayer


"Eein) fulminant-verstörender Debütroman (…) Harwiczs düster-poetischer Stil beschwört Sylvia Plath oder Clarice Lispector herauf, die Erzählfigur Virginia Woolfs Mrs. Dalloway.“
Tagessspiegel, Anja Kümmel


"Ariana Harwicz schreibt in einer drastischen, oft verstörenden Sprache. Ihr ringen um Echtheit und innere Abgründe lässt wohl keine Frau unberührt."
emotion. Andrea Huss


"Ariana Harwicz‘ Erzählen (erinnert) ein bisschen an die Filme von David Lynch (…)immer möglichst nah beim Leser (…) konsequent und drastisch im Stil.“
Deutschlandfunk Kultur, Sonja Hartl


"Die gut 120 Seiten sind schnell gelesen, das verdankt sich vor allem dem mächtigen Sog, den Harwicz‘ Sprache erzeugt. (…) Nur wirklich große Literatur vermag derart zu beunruhigen.“
Buchkultur, Jana Volkmann


"Eine bittere Abrechnung mit dem Ideal von Mutterglück (…) voller Poesie und radikaler Metaphern, mit Sätzen wie Blitzen, brutal aber ästhetisch.“
rbb kulturradio, Sarah Murrenhoff


"Schönheit erwächst bei Ariana Harwicz aus einem Strudel aus Wahn und Sarkasmus. Ihre dichte Sprache, die in der Übersetzung von Dagmar Ploetz ihren eigenen Sog entwickelt, lockt uns aus dem Banalen und Privaten ins Archaische, an den Rand eines Abgrunds. Ein rauschhafter Anti-Familienroman.“
Süddeutsche Zeitung, Robin Detje


"Düster-poetischer Debütroman (…) David Lynch meets Southern Gothic, sozusagen – kondensiert in einer Sprache, die hellsichtig und somnambul zugleich, an Kathy Acker oder Clarice Lispector erinnert.“
Bremer Nachrichten, Anja Kümmel


"Die Komik in Harwicz‘ Roman entsteht meist dadurch, dass die Hauptfigur den schönen Schein zu wahren versucht aber in Gedanken ihren Mann und die Dorfbewohner verachtet.“
WDR3, Tobias Wenzel


"Ihre Sprache bleibt dabei erstaunlich präzise, voller Anspielungen und sarkastischer Nebenbemerkungen.“
Xing, Oliver Herzig