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Hauskeller, Michael

Versuch über die Grundlagen der Moral

Während es der traditionellen Moralphilosophie um die Bestimmung und Begründung des moralisch Richtigen zu tun ist, also um die Beantwortung der Frage, was wir tun sollen und warum wir es tun sollen, hat der vorliegende Versuch über die Grundlagen der Moral ein anderes Ziel. Ausgehend von den bestehenden moralischen Intuitionen wird untersucht, was genau es ist, das uns so denken, empfinden und handeln läßt, wie wir es tun oder doch zumindest zu tun wünschen, und warum es Menschen gibt, die unsere Haltung nicht teilen. Gefragt wird also danach, was uns dazu bewegt, bestimmte Zustände für besser als andere zu halten, Verhalten als richtig oder falsch zu bewerten und entsprechend dieser Wertung zu handeln. Leitend ist dabei die Überzeugung, daß Moral keine Frage rationaler Begründung ist, sondern der affektiven Anteilnahme am Leben anderer oder, was dasselbe ist, der Fähigkeit und Bereitschaft, die Ansprüche, die ihre Existenz an uns stellt, sowohl wahrzunehmen als auch handelnd darauf zu antworten. Die an einem solchen Verständnis von Moral orientierte Philosophie versteht sich nicht als Versuch der Legitimation konkreter Normen und Handlungsregeln, sondern als Explikation der moralischen Erfahrung.

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Bibliografie

978-3-406-47978-6

Erschienen am 01. Juni 2013

Statt 19,90 € jetzt nur noch 9,95 €

327 S.

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 9,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Der Utilitarismus

Über inhärente (absolute) Werte und den Begriff des moralischen Sollens oder der unbedingten Pflicht

Das Relativitätsproblem

Unersetzbarkeit: Grundlagen

Unersetzbarkeit: Anwendungsfragen

Die Wirklichkeit des anderen

Vorstellung und Gefühl

Verantwortung

Schluß


Noch einmal: Swifts Bescheidener Vorschlag
Anmerkungen
Literatur
Namenregister

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-47978-6

Erschienen am 01. Juni 2013

Statt 19,90 € jetzt nur noch 9,95 €

327 S.

Hardcover (In Leinen)

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Hauskeller, Michael

Versuch über die Grundlagen der Moral

Während es der traditionellen Moralphilosophie um die Bestimmung und Begründung des moralisch Richtigen zu tun ist, also um die Beantwortung der Frage, was wir tun sollen und warum wir es tun sollen, hat der vorliegende Versuch über die Grundlagen der Moral ein anderes Ziel. Ausgehend von den bestehenden moralischen Intuitionen wird untersucht, was genau es ist, das uns so denken, empfinden und handeln läßt, wie wir es tun oder doch zumindest zu tun wünschen, und warum es Menschen gibt, die unsere Haltung nicht teilen. Gefragt wird also danach, was uns dazu bewegt, bestimmte Zustände für besser als andere zu halten, Verhalten als richtig oder falsch zu bewerten und entsprechend dieser Wertung zu handeln. Leitend ist dabei die Überzeugung, daß Moral keine Frage rationaler Begründung ist, sondern der affektiven Anteilnahme am Leben anderer oder, was dasselbe ist, der Fähigkeit und Bereitschaft, die Ansprüche, die ihre Existenz an uns stellt, sowohl wahrzunehmen als auch handelnd darauf zu antworten. Die an einem solchen Verständnis von Moral orientierte Philosophie versteht sich nicht als Versuch der Legitimation konkreter Normen und Handlungsregeln, sondern als Explikation der moralischen Erfahrung.
Webcode: https://www.chbeck.de/12322

Inhalt

Einleitung

Der Utilitarismus

Über inhärente (absolute) Werte und den Begriff des moralischen Sollens oder der unbedingten Pflicht

Das Relativitätsproblem

Unersetzbarkeit: Grundlagen

Unersetzbarkeit: Anwendungsfragen

Die Wirklichkeit des anderen

Vorstellung und Gefühl

Verantwortung

Schluß


Noch einmal: Swifts Bescheidener Vorschlag
Anmerkungen
Literatur
Namenregister