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Hedinger, Daniel

Die Achse

Berlin, Rom, Tokio

Ein Jahrzehnt lang schien nichts den Aufstieg der Achsenmächte stoppen zu können. Im Sommer 1942 beherrschte das Bündnis zwischen Hitler, Mussolini und dem kaiserlichen Japan weite Teile der Welt. Doch innerhalb weniger Jahre scheiterte die Achse kläglich: nicht nur militärisch, sondern auch moralisch. Daniel Hedinger legt nun die erste, aus den Quellen gearbeitete Gesamtgeschichte der faschistischen Internationale in deutscher Sprache vor.

Zwar währte der Traum von der faschistischen Weltordnung letztlich nur kurz - aber es handelte sich um einen geteilten, gemeinsamen Traum, der über lange Zeit und über Kontinente hinweg gereift war. Die innere politische Radikalisierung der Achsenmächte und ihr Expansionsstreben nach außen erfolgten keineswegs in abgeschlossenen nationalen Biotopen. Durch vielfältige Wechselbeziehungen in der Sozial- und Kulturpolitik gewannen die drei Regimes erst an Dynamik und entwickelten durch ihre imperialistische Kriegsführung schließlich internationale Sprengkraft. Auf der Folie aktueller weltpolitischer Entwicklungen erscheint uns Hedingers Geschichte des ersten faschistischen Weltbündnisses plötzlich eigenartig vertraut und bedrohlich nahe.

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Bibliografie

978-3-406-74153-1

Erscheint am 16. März 2020

Rund 512 S., mit ca. 25 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-74153-1

Erscheint am 16. März 2020

Rund 512 S., mit ca. 25 Abbildungen

Hardcover

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Hedinger, Daniel

Die Achse

Berlin, Rom, Tokio

Ein Jahrzehnt lang schien nichts den Aufstieg der Achsenmächte stoppen zu können. Im Sommer 1942 beherrschte das Bündnis zwischen Hitler, Mussolini und dem kaiserlichen Japan weite Teile der Welt. Doch innerhalb weniger Jahre scheiterte die Achse kläglich: nicht nur militärisch, sondern auch moralisch. Daniel Hedinger legt nun die erste, aus den Quellen gearbeitete Gesamtgeschichte der faschistischen Internationale in deutscher Sprache vor.

Zwar währte der Traum von der faschistischen Weltordnung letztlich nur kurz - aber es handelte sich um einen geteilten, gemeinsamen Traum, der über lange Zeit und über Kontinente hinweg gereift war. Die innere politische Radikalisierung der Achsenmächte und ihr Expansionsstreben nach außen erfolgten keineswegs in abgeschlossenen nationalen Biotopen. Durch vielfältige Wechselbeziehungen in der Sozial- und Kulturpolitik gewannen die drei Regimes erst an Dynamik und entwickelten durch ihre imperialistische Kriegsführung schließlich internationale Sprengkraft. Auf der Folie aktueller weltpolitischer Entwicklungen erscheint uns Hedingers Geschichte des ersten faschistischen Weltbündnisses plötzlich eigenartig vertraut und bedrohlich nahe.
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