Leseprobe Merken

Hoffmann, Dieter

Max Planck

Die Entstehung der modernen Physik

„Eine einzigartige Tat, die nicht nur der Physik, sondern dem Weltbild aller Menschen eine neue Wendung gegeben hat“, nannte der Nobelpreisträger Max von Laue die Quantentheorie, als deren Begründer Max Planck in die Geschichte eingegangen ist. Doch seine Leistungen gehen weit darüber hinaus: Planck hat der Relativitätstheorie zum Durchbruch verholfen und fundamentale Beiträge zur Thermodynamik geliefert. Darüber hinaus war er einer der frühen Wissenschaftsmanager der Moderne – ein Revolutionär wider Willen, der seine Zeit ebenso sehr geprägt hat wie er von ihr geprägt worden ist.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-56242-6

Erschienen am 20. Mai 2008

128 S., Mit 18 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 8,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

1. Familie, Kindheit, Jugend

2. Thermodynamik und theoretische Physik

3. Im Himmel der Wissenschaft: Professor in Berlin

4. Ein Akt der Verzweiflung und die Geburt der Quantentheorie

5. Repräsentant der deutschen Wissenschaft

6. Zwischen Anpassung und Auflehnung: Das Dritte Reich

7. Alter und Mythos

Literatur und Quellen
Bildnachweis
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Knapp und verständlich erklärt der Physikhistoriker Dieter Hoffmann in diesem Büchlein die Bedeutung des Nobelpreisträgers Max Planck für die moderne Physik."
Norbert Lossau, Die Welt, 23. Juni 2009



"Sie lieben Formeln? Lesen Sie nur das zweite und das vierte Kapitel dieser Max-Planck-Biografie (...). Sie mögen Menschen? Dann nehmen Sie sich erst mal den Rest vor. (...) Unterwegs wird dieser Leser überrascht sein, wie sehr der junge Planck auch auf ganz fachfremden Gebieten brilliert (...). Planck ist eben der „Liebling der Lehrer“, dazu vielbegabt und kurz davor Konzertpianist zu werden. Doch es kommt noch besser. (...) Planck gerade 30-jährig übernimmt seinen ersten Physik-Lehrstuhl in Berlin. (...) Aber auch der Schattenseite, der zunächst konformistischen Haltung Plancks zum NS-Regime widmet Hoffmann ein volles Kapitel. (...) Dieter Hoffmann schildert diese Jahre des politischen Schlingerns; den Schwerpunkt legt er aber auf die Charakterstudie eines hingebungsvollen Forschers."
Johanna Schmeller, Die literarische Welt, 13. September 2008



"Wie es zu verstehen ist, kann man in der vorzüglichen Darstellung Dieter Hoffmanns nachlesen. Er skizziert Plancks Beiträge zur modernen Physik und führt den prominenten Wissenschaftsmanager und akademischen Repräsentanten vor Augen, der die Tugenden genauso wie die politischen Beschränkungen der wissenschaftlich-kulturellen Elite seiner Generation verkörperte."
hmay, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2008



"Zum ersten Mal überhaupt weist hier ein Autor darauf hin, dass die Theorie zufällig unter bestimmten wirtschaftlichen Begleitumständen entsteht. Jetzt schreibt sich Hoffmann frei, und Text und Ereignisse treiben den Leser voran. Da erfährt man auch Neues über den Mann, der bis heute makellos dasteht, ehrlich, untadelig, eine Lichtgestalt der deutschen Wissenschaft. (...)
Trotzdem dauert es während der Zeit des Nationalsozialismus eine ganze Weile, bis sich Planck entschließen kann, das neue Regime ernst zu nehmen. Da tritt Hoffmann aus der Historiker-Zurückhaltung heraus und arbeitet in deutlichen Strichen die preußische Obrigkeitszugehörigkeit heraus, mit der Planck als Wissenschaftsmanager mehr laviert als Kontur zeigt. Im Ganzen also bietet das grundsolide Büchlein erschöpfende Informationen über Wissenschaft, Wissenschaftsorganisationen und akademisches Leben von Max Planck."
Florian Hildebrand, Deutschlandradio Kultur, 24. April 2008



"Ohne seinen Quantensprung wären Alltagsgeräte wie Laser, Energiesparlampen und die gesamte Mikroelektronik undenkbar. Max Planck revolutionierte mit der Einführung seines ‘Wirkungsquantums’ das physikalische Weltbild und legt den Grundstein für die moderne Physik."
Till Mundzeck, TagesAnzeiger, 23. April 2008



"In einer neuen Biografie beschreibt Autor Dieter Hoffmann den Physiker und Nobelpreisträger Max Planck als widersprüchliches Forschungsgenie. Neben den wissenschaftlichen Errungenschaften Plancks widmet Hoffmann seiner Rolle im Nationalsozialismus ein eigenes Kapitel mit der Überschrift ‘Zwischen Anpassung und Auflehnung: das Dritte Reich’. Darin wird klar, wie Planck mit ‘vaterländisch-nationalistischer Gesinnung durch die Zeit der Nazi-Herrschaft lavierte."
mak, Focus, 21. April 2008



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56242-6

Erschienen am 20. Mai 2008

128 S., Mit 18 Abbildungen

Softcover

Softcover 8,95 € Kaufen

Hoffmann, Dieter

Max Planck

Die Entstehung der modernen Physik

„Eine einzigartige Tat, die nicht nur der Physik, sondern dem Weltbild aller Menschen eine neue Wendung gegeben hat“, nannte der Nobelpreisträger Max von Laue die Quantentheorie, als deren Begründer Max Planck in die Geschichte eingegangen ist. Doch seine Leistungen gehen weit darüber hinaus: Planck hat der Relativitätstheorie zum Durchbruch verholfen und fundamentale Beiträge zur Thermodynamik geliefert. Darüber hinaus war er einer der frühen Wissenschaftsmanager der Moderne – ein Revolutionär wider Willen, der seine Zeit ebenso sehr geprägt hat wie er von ihr geprägt worden ist.
Webcode: https://www.chbeck.de/22859

Inhalt

Vorwort

1. Familie, Kindheit, Jugend

2. Thermodynamik und theoretische Physik

3. Im Himmel der Wissenschaft: Professor in Berlin

4. Ein Akt der Verzweiflung und die Geburt der Quantentheorie

5. Repräsentant der deutschen Wissenschaft

6. Zwischen Anpassung und Auflehnung: Das Dritte Reich

7. Alter und Mythos

Literatur und Quellen
Bildnachweis
Personenregister

Pressestimmen

"Knapp und verständlich erklärt der Physikhistoriker Dieter Hoffmann in diesem Büchlein die Bedeutung des Nobelpreisträgers Max Planck für die moderne Physik."
Norbert Lossau, Die Welt, 23. Juni 2009


"Sie lieben Formeln? Lesen Sie nur das zweite und das vierte Kapitel dieser Max-Planck-Biografie (...). Sie mögen Menschen? Dann nehmen Sie sich erst mal den Rest vor. (...) Unterwegs wird dieser Leser überrascht sein, wie sehr der junge Planck auch auf ganz fachfremden Gebieten brilliert (...). Planck ist eben der „Liebling der Lehrer“, dazu vielbegabt und kurz davor Konzertpianist zu werden. Doch es kommt noch besser. (...) Planck gerade 30-jährig übernimmt seinen ersten Physik-Lehrstuhl in Berlin. (...) Aber auch der Schattenseite, der zunächst konformistischen Haltung Plancks zum NS-Regime widmet Hoffmann ein volles Kapitel. (...) Dieter Hoffmann schildert diese Jahre des politischen Schlingerns; den Schwerpunkt legt er aber auf die Charakterstudie eines hingebungsvollen Forschers."
Johanna Schmeller, Die literarische Welt, 13. September 2008


"Wie es zu verstehen ist, kann man in der vorzüglichen Darstellung Dieter Hoffmanns nachlesen. Er skizziert Plancks Beiträge zur modernen Physik und führt den prominenten Wissenschaftsmanager und akademischen Repräsentanten vor Augen, der die Tugenden genauso wie die politischen Beschränkungen der wissenschaftlich-kulturellen Elite seiner Generation verkörperte."
hmay, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Mai 2008


"Zum ersten Mal überhaupt weist hier ein Autor darauf hin, dass die Theorie zufällig unter bestimmten wirtschaftlichen Begleitumständen entsteht. Jetzt schreibt sich Hoffmann frei, und Text und Ereignisse treiben den Leser voran. Da erfährt man auch Neues über den Mann, der bis heute makellos dasteht, ehrlich, untadelig, eine Lichtgestalt der deutschen Wissenschaft. (...)
Trotzdem dauert es während der Zeit des Nationalsozialismus eine ganze Weile, bis sich Planck entschließen kann, das neue Regime ernst zu nehmen. Da tritt Hoffmann aus der Historiker-Zurückhaltung heraus und arbeitet in deutlichen Strichen die preußische Obrigkeitszugehörigkeit heraus, mit der Planck als Wissenschaftsmanager mehr laviert als Kontur zeigt. Im Ganzen also bietet das grundsolide Büchlein erschöpfende Informationen über Wissenschaft, Wissenschaftsorganisationen und akademisches Leben von Max Planck."
Florian Hildebrand, Deutschlandradio Kultur, 24. April 2008


"Ohne seinen Quantensprung wären Alltagsgeräte wie Laser, Energiesparlampen und die gesamte Mikroelektronik undenkbar. Max Planck revolutionierte mit der Einführung seines ‘Wirkungsquantums’ das physikalische Weltbild und legt den Grundstein für die moderne Physik."
Till Mundzeck, TagesAnzeiger, 23. April 2008


"In einer neuen Biografie beschreibt Autor Dieter Hoffmann den Physiker und Nobelpreisträger Max Planck als widersprüchliches Forschungsgenie. Neben den wissenschaftlichen Errungenschaften Plancks widmet Hoffmann seiner Rolle im Nationalsozialismus ein eigenes Kapitel mit der Überschrift ‘Zwischen Anpassung und Auflehnung: das Dritte Reich’. Darin wird klar, wie Planck mit ‘vaterländisch-nationalistischer Gesinnung durch die Zeit der Nazi-Herrschaft lavierte."
mak, Focus, 21. April 2008