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Katz, Jacob / Brenner, Michael

Tradition und Krise

Der Weg der jüdischen Gesellschaft in die Moderne

Jacob Katz beschreibt in seinem Hauptwerk die traditionelle, in sich abgeschlossene jüdische Gesellschaft Mittel- und Osteuropas, die durch die jüdische Aufklärung einerseits und die Frömmigkeitsbewegung des Chassidismus andererseits allmählich aufgelöst wurde und so den Weg in die Moderne angetreten hat. Das zuerst 1961 in hebräischer Sprache publizierte und bereits zweimal ins Englische übersetzte Buch hat wie kein zweites das Bild vom vormodernen Judentum geprägt und zählt zu den historiographischen Meisterwerken des 20. Jahrhunderts.

Von Jacob Katz. Mit einem Vorwort von Michael Brenner. Christian Wiese. Aus dem Englischen von Christian Wiese.

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Bibliografie

978-3-406-49518-2

382 S.

Hardcover (In Leinen)

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Sonstiges 39,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort von Michael Brenner
Vorwort zur ersten Auflage

Teil 1
DIE GRUNDLAGE DER EXISTENZ

1. Definition des Themas
2. Die jüdische Gesellschaft und ihre Umwelt
3. Abgrenzung nach außen
4. Kontakte mit der Umwelt
5. Die Haltung gegenüber der Umwelt
6. Wirtschaftliche Strukturen
7. Soziologische Aspekte des jüdischen Kapitalismus
8. Religion und wirtschaftliche Aktivität

Teil 2
GEMEINDEINSTITUTIONEN UND GEMEINDESTRUKTUR

9. Die Form und Struktur der kehilla
10. Das Spektrum der Aktivitäten der kehilla
11. Die Zusammensetzung der kehilla
12. Zwischengemeindliche Beziehungen
13. Übergemeindliche Organisationen
14. Die Familie
15. Die erweiterte Familie
16. Bruderschaften und gesellschaftliches Leben
17. Religiöse Institutionen
18. Bildungsinstitutionen
19. Schichtenbildung und Mobilität

Teil 3
ANZEICHEN DES ZUSAMMENBRUCHS

20. Der Einfluß historischer Ereignisse
21. Geschichtliche Wendepunkte
22. Der Übergang zum Chassidismus
23. Die Entstehung der neutralen Gesellschaft
24. Die Zukunftsvision der Haskala

ANHANG

Anmerkung des Übersetzers
Anmerkungen
Bibliographie
Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Dieses vormoderne, durch Normen der Kehilla geprägte aschkenasische Judentum des 16. bis 18. Jahrhunderts ist der Gegenstand von Jakob Katz` Werk "Tradition und Krise". Es erschien erstmals 1958 auf Hebräisch und liegt nun in einer ausgezeichneten und bis in die schwierigste religionsgesetzliche Terminologie sorgfältigen deutschen Übersetzung von Christian Wiese vor. Das Buch markierte einen Wendepunkt in der jüdischen Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts, wie Michael Brenner in seinem einführenden Vorwort zur deutschen Ausgabe betont. (...)
Eine Pflichtlektüre auch für die Orthodoxen von heute."
Christoph Schulte, Süddeutsche Zeitung, 25. Juni 2003



"Zu Recht gilt seine Studie, die nach über vierzig Jahren nun auf Deutsch vorliegt, noch immer als Standardwerk."
mix., Berliner Zeitung, 7. April 2003



"(...) nun liegt nach vier Jahrzehnten in der ausgezeichneten Übersetzung von Christian Wiese, versehen mit einem lesenswerten Vorwort Michael Brenners, die erste deutsche Ausgabe vor. (...)Dem allgemeinen Publikum vermittelt das in seiner Analyse klare und - bei wissenschaftlicher Literatur eher selten der Fall - überaus lesbare Buch weiterhin tiefgreifende Einblicke in die gemeinschaftlichen und religiösen Zusammenhänge einer jüdischen Welt Europas und deren Auflösung am Anbruch der Moderne. (...)
endlich ein entscheidendes Stück Wissenschaftsgeschichte zugänglich, ohne dass die heute geleistete Forschung nicht zu verstehen ist."
Andreas Gotzmann, Frankfurter Rundschau, 1. März 2003



"Als Hauptwerk dieses wohl bedeutendsten jüdischen Historikers des 20. Jahrhunderts gilt allerdings jenes Buch, das den vorausgehenden Zeitraum zum Gegenstand hat, also das 16. bis 18 Jahrhundert: Die Untersuchung 'Tradition und Krise'."
Andreas Kilcher, Neue Zürcher Zeitung, 4. Februar 2003



"Ein scharfsinniges Buch."
Julius H. Schoeps, Die Welt, 21. Dezember 2002



"Es ist ein außerordentlicher Verdienst des C.H.Beck Verlages, jetzt erstmals - gewissermaßen als Ergänzung zum Elmenauer Tagungsband - eine deutsche Übersetzung dieses Buches realisiert zu haben. Als erstem jüdischen Autor gelang Katz der Durchbruch zu einer wirklichen Strukturgeschichte."
Willi Jasper, Die Zeit, November 2002



"(...) diese schwierige Materie, die in dem Anmerkungsapparat eindrücklich dokumnetiert wird, behandelt Katz flüssig und gut lesbar, auch für völlige Laien. Man kann das Buch auch ohne die gelehrten Anmerkungen wie in einen großen Essay lesen, der einführt in die Welt einer verfallenen Tradition, die unter der Feder von Katz in ihrer Größe wie in ihrer Zwiespältigkeit lebendig wird.
(...) Jacob Katz, der Frankfurt am Main ordinierte Rabbiner, hat mit diesem Buch ein faszinierendes Meisterwerk geschrieben."
Friedrich Niewöhner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2002



Empfehlungen

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Bibliografie

978-3-406-49518-2

382 S.

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 39,90 € Kaufen

Katz, Jacob / Brenner, Michael

Tradition und Krise

Der Weg der jüdischen Gesellschaft in die Moderne

Jacob Katz beschreibt in seinem Hauptwerk die traditionelle, in sich abgeschlossene jüdische Gesellschaft Mittel- und Osteuropas, die durch die jüdische Aufklärung einerseits und die Frömmigkeitsbewegung des Chassidismus andererseits allmählich aufgelöst wurde und so den Weg in die Moderne angetreten hat. Das zuerst 1961 in hebräischer Sprache publizierte und bereits zweimal ins Englische übersetzte Buch hat wie kein zweites das Bild vom vormodernen Judentum geprägt und zählt zu den historiographischen Meisterwerken des 20. Jahrhunderts.

Von Jacob Katz. Mit einem Vorwort von Michael Brenner. Christian Wiese. Aus dem Englischen von Christian Wiese.
Webcode: https://www.chbeck.de/12443

Inhalt

Vorwort von Michael Brenner
Vorwort zur ersten Auflage

Teil 1
DIE GRUNDLAGE DER EXISTENZ

1. Definition des Themas
2. Die jüdische Gesellschaft und ihre Umwelt
3. Abgrenzung nach außen
4. Kontakte mit der Umwelt
5. Die Haltung gegenüber der Umwelt
6. Wirtschaftliche Strukturen
7. Soziologische Aspekte des jüdischen Kapitalismus
8. Religion und wirtschaftliche Aktivität

Teil 2
GEMEINDEINSTITUTIONEN UND GEMEINDESTRUKTUR

9. Die Form und Struktur der kehilla
10. Das Spektrum der Aktivitäten der kehilla
11. Die Zusammensetzung der kehilla
12. Zwischengemeindliche Beziehungen
13. Übergemeindliche Organisationen
14. Die Familie
15. Die erweiterte Familie
16. Bruderschaften und gesellschaftliches Leben
17. Religiöse Institutionen
18. Bildungsinstitutionen
19. Schichtenbildung und Mobilität

Teil 3
ANZEICHEN DES ZUSAMMENBRUCHS

20. Der Einfluß historischer Ereignisse
21. Geschichtliche Wendepunkte
22. Der Übergang zum Chassidismus
23. Die Entstehung der neutralen Gesellschaft
24. Die Zukunftsvision der Haskala

ANHANG

Anmerkung des Übersetzers
Anmerkungen
Bibliographie
Register

Pressestimmen

"Dieses vormoderne, durch Normen der Kehilla geprägte aschkenasische Judentum des 16. bis 18. Jahrhunderts ist der Gegenstand von Jakob Katz` Werk "Tradition und Krise". Es erschien erstmals 1958 auf Hebräisch und liegt nun in einer ausgezeichneten und bis in die schwierigste religionsgesetzliche Terminologie sorgfältigen deutschen Übersetzung von Christian Wiese vor. Das Buch markierte einen Wendepunkt in der jüdischen Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts, wie Michael Brenner in seinem einführenden Vorwort zur deutschen Ausgabe betont. (...)
Eine Pflichtlektüre auch für die Orthodoxen von heute."
Christoph Schulte, Süddeutsche Zeitung, 25. Juni 2003


"Zu Recht gilt seine Studie, die nach über vierzig Jahren nun auf Deutsch vorliegt, noch immer als Standardwerk."
mix., Berliner Zeitung, 7. April 2003


"(...) nun liegt nach vier Jahrzehnten in der ausgezeichneten Übersetzung von Christian Wiese, versehen mit einem lesenswerten Vorwort Michael Brenners, die erste deutsche Ausgabe vor. (...)Dem allgemeinen Publikum vermittelt das in seiner Analyse klare und - bei wissenschaftlicher Literatur eher selten der Fall - überaus lesbare Buch weiterhin tiefgreifende Einblicke in die gemeinschaftlichen und religiösen Zusammenhänge einer jüdischen Welt Europas und deren Auflösung am Anbruch der Moderne. (...)
endlich ein entscheidendes Stück Wissenschaftsgeschichte zugänglich, ohne dass die heute geleistete Forschung nicht zu verstehen ist."
Andreas Gotzmann, Frankfurter Rundschau, 1. März 2003


"Als Hauptwerk dieses wohl bedeutendsten jüdischen Historikers des 20. Jahrhunderts gilt allerdings jenes Buch, das den vorausgehenden Zeitraum zum Gegenstand hat, also das 16. bis 18 Jahrhundert: Die Untersuchung 'Tradition und Krise'."
Andreas Kilcher, Neue Zürcher Zeitung, 4. Februar 2003


"Ein scharfsinniges Buch."
Julius H. Schoeps, Die Welt, 21. Dezember 2002


"Es ist ein außerordentlicher Verdienst des C.H.Beck Verlages, jetzt erstmals - gewissermaßen als Ergänzung zum Elmenauer Tagungsband - eine deutsche Übersetzung dieses Buches realisiert zu haben. Als erstem jüdischen Autor gelang Katz der Durchbruch zu einer wirklichen Strukturgeschichte."
Willi Jasper, Die Zeit, November 2002


"(...) diese schwierige Materie, die in dem Anmerkungsapparat eindrücklich dokumnetiert wird, behandelt Katz flüssig und gut lesbar, auch für völlige Laien. Man kann das Buch auch ohne die gelehrten Anmerkungen wie in einen großen Essay lesen, der einführt in die Welt einer verfallenen Tradition, die unter der Feder von Katz in ihrer Größe wie in ihrer Zwiespältigkeit lebendig wird.
(...) Jacob Katz, der Frankfurt am Main ordinierte Rabbiner, hat mit diesem Buch ein faszinierendes Meisterwerk geschrieben."
Friedrich Niewöhner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2002