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Khaldun, Ibn

Die Muqaddima

Betrachtungen zur Weltgeschichte

Ibn Khalduns Einführung – „Muqaddima“ – in seine Universalgeschichte gehört zu den bahnbrechenden Werken der Geschichtswissenschaft. Der arabische Gelehrte des 14. Jahrhunderts geht in ihr auf erstaunlich moderne Weise den Gründen für den Aufstieg und Niedergang von Imperien nach.
Alma Gieses meisterhafte Übersetzung bietet erstmals in deutscher Sprache einen Überblick über das gesamte Werk. Der Jurist und Gelehrte Ibn Khaldun (1332–1406) diente mehreren Herrschern als Wesir, Gesandter oder Richter – immer auf der Suche nach einer gerechten und weisen Herrschaft. Seine Biographie, die ihn in den Kerker, in höchste Ämter und ins Exil führte, liest sich stellenweise wie ein Abenteuerroman. In seiner berühmten „Einführung“ beschreibt er gesellschaftliche, kulturelle und klimatische Faktoren als Ursachen für den Aufstieg, die Blüte und den Untergang von Dynastien. Damit wird er zu einem unzeitgemäßen Vorläufer einer modernen Soziologie und Geschichtswissenschaft, dessen Werk bis heute eine Fülle von Anregungen bietet.
Von Ibn Khaldun. Aus dem Arabischen übertragen und mit einer Einführung von Alma Giese. Unter Mitwirkung von Wolfhart Heinrichs.

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Bibliografie

978-3-406-62237-3

Erschienen am 22. September 2011

541 S.

Hardcover (In Leinen)

Bibliografische Reihen

Sonstiges 38,00 € Kaufen
e-Book 28,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Eine sehr schöne Ausgabe von Alma Giese.“
Dirk Pilz, Frankfurter Rundschau, 27. Juli 2015



"Khaldun schafft die Grundlagen einer für seine Zeit ganz und gar neuartigen Geschichtswissenschaft."
Juan Goytisolo, Lettre International, Frühjahr 2012



"Ibn Khaldun hat das unmittelalterlichste Geschäft betrieben, das man sich denken kann: die Entzauberung der Welt, und zwar durchaus im modernen, Weberschen Sinn."
Stefan Weidner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Januar 2012



"Mit einer solchen Übersetzung beweisen sie vor allem Interessierten außerhalb ihres Faches, dass sich der Griff in eine Neue Orientalische Bibliothek lohnen kann. Und sei es, um nur eines zu erkennen, welch langes literarisches Gedächtnis das Hocharabisch den Muslimen erlaubt – zu erkennen, bevor der Christ vor ihnen das Kulturgut Aufklärung einfordert."
Ernst Rommeney, Deutschlandradio Kultur, 18. Dezember 2011



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62237-3

Erschienen am 22. September 2011

541 S.

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 38,00 € Kaufen
e-Book 28,99 € Kaufen

Khaldun, Ibn

Die Muqaddima

Betrachtungen zur Weltgeschichte

Ibn Khalduns Einführung – „Muqaddima“ – in seine Universalgeschichte gehört zu den bahnbrechenden Werken der Geschichtswissenschaft. Der arabische Gelehrte des 14. Jahrhunderts geht in ihr auf erstaunlich moderne Weise den Gründen für den Aufstieg und Niedergang von Imperien nach.
Alma Gieses meisterhafte Übersetzung bietet erstmals in deutscher Sprache einen Überblick über das gesamte Werk. Der Jurist und Gelehrte Ibn Khaldun (1332–1406) diente mehreren Herrschern als Wesir, Gesandter oder Richter – immer auf der Suche nach einer gerechten und weisen Herrschaft. Seine Biographie, die ihn in den Kerker, in höchste Ämter und ins Exil führte, liest sich stellenweise wie ein Abenteuerroman. In seiner berühmten „Einführung“ beschreibt er gesellschaftliche, kulturelle und klimatische Faktoren als Ursachen für den Aufstieg, die Blüte und den Untergang von Dynastien. Damit wird er zu einem unzeitgemäßen Vorläufer einer modernen Soziologie und Geschichtswissenschaft, dessen Werk bis heute eine Fülle von Anregungen bietet.
Von Ibn Khaldun. Aus dem Arabischen übertragen und mit einer Einführung von Alma Giese. Unter Mitwirkung von Wolfhart Heinrichs.
Webcode: https://www.chbeck.de/8550532

Pressestimmen

"Eine sehr schöne Ausgabe von Alma Giese.“
Dirk Pilz, Frankfurter Rundschau, 27. Juli 2015


"Khaldun schafft die Grundlagen einer für seine Zeit ganz und gar neuartigen Geschichtswissenschaft."
Juan Goytisolo, Lettre International, Frühjahr 2012


"Ibn Khaldun hat das unmittelalterlichste Geschäft betrieben, das man sich denken kann: die Entzauberung der Welt, und zwar durchaus im modernen, Weberschen Sinn."
Stefan Weidner, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Januar 2012


"Mit einer solchen Übersetzung beweisen sie vor allem Interessierten außerhalb ihres Faches, dass sich der Griff in eine Neue Orientalische Bibliothek lohnen kann. Und sei es, um nur eines zu erkennen, welch langes literarisches Gedächtnis das Hocharabisch den Muslimen erlaubt – zu erkennen, bevor der Christ vor ihnen das Kulturgut Aufklärung einfordert."
Ernst Rommeney, Deutschlandradio Kultur, 18. Dezember 2011