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Kielinger, Thomas

Winston Churchill

Der späte Held

Als Winston Churchill 25 Jahre alt war, hatte er Kriege auf drei Kontinenten erlebt, fünf Bücher geschrieben und einen Sitz im britischen Unterhaus gewonnen. Als er 60 war, galt er politisch als gescheiterter Mann. Doch dann kam mit dem Zweiten Weltkrieg Churchills größte Stunde. Als Premierminister leistete er den entscheidenden Widerstand gegen Hitler-Deutschland und führte sein Land bis zum siegreichen Kriegsende. Thomas Kielinger erzählt das fesselnde Leben dieser Jahrhundertgestalt mit kritischer Bewunderung und narrativem Glanz.

In den englischen Hochadel geboren, erhielt Churchill eine militärische Ausbildung. Er kämpfte als Soldat in Englands Kolonialkriegen, wurde als Kriegskorrespondent und - Abenteurer berühmt, bekleidete im Laufe seines Lebens fast jeden Ministerposten seines Landes und wurde zwei Mal Premierminister. Er war ein anerkannter Maler, ein begeisternder Redner und ein begnadeter Schriftsteller – der einzige Staatsmann, der je den Nobelpreis für Literatur erhielt. Dabei konnte er gleichermaßen inspirieren wie irritieren: als radikaler Sozialreformer und reaktionärer Imperialist, als skrupelloser Krieger und als Vordenker einer friedlichen Welt nach den Weltkriegen.

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Bibliografie

978-3-406-71377-4

Erschienen am 29. August 2017

400 S., mit 43 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 16,95 € Kaufen
Inhalt
Apropos Churchill 

KAPITEL I
Auf Messers Schneide: Mai 1940 

KAPITEL II
Wie man ein Glühwurm wird 
1. Die Kunst des Eigenlobs 
2. «Savrola» oder der Byron’sche Held 
3. Die Ahnen – ein Traum von Größe 
4. Gegensätze, die sich anziehen: Die Eltern Randolph und Jennie 
5. Schulzeit – ein Martyrium mit Pausen 
6. Die Krankheit des Vaters und Lady Churchills finanzielle Verlegenheiten 
7. Lord Randolph erscheint seinem Sohn 

KAPITEL III
Das Abenteuer beginnt: Soldat, Autor, Politiker 
1. Fest im Sattel: Sandhurst 
2. Vorspiel auf Kuba 
3. Indien: Ein Autodidakt holt Bildung nach 
4. In den Schluchten der Pathaner 
5. Zu Pferd am Nil 
6. «Tory Democracy» 
7. Südafrika oder Ein Held wird geboren 
8. 1. Oktober 1900: Am Ziel 

KAPITEL IV
Churchill wechselt die Partei und heiratet 
1. Wachsende Entfremdung von den Tories 
2. Willkommen bei den Liberalen 
3. «Die radikalen Zwillinge»: Lloyd George und Churchill 
4. «The People’s Budget»: Ein Aristokrat gegen die Aristokratie 
5. Oh my darling, Clementine 

KAPITEL V
Der Krieg rückt näher 
1. Der deutsche «Panthersprung» 
2. Marineminister auf der Kommandobrücke 
3. 24.Juli 1914: «Ein fahles Licht fiel auf die Landkarte Europas» 

KAPITEL VI
Churchill ohne Fortüne 
1. Die Flotte ist nicht entscheidend 
2. In Antwerpen geht der Marineminister an Land 
3. Scheitern auf Gallipoli 

KAPITEL VII
Die Wiederkehr des Winston Spencer Churchill 
1. Wie die Malerei Churchill aus der Depression rettete 
2. In den Schützengräben Flanderns 
3. Zurück in die Politik 
4. Versailles 
5. Der Kriegsminister vor der bolschewistischen Bedrohung 
6. Churchills Handschrift im Nahen Osten 

KAPITEL VIII
Churchill wird Finanzminister und schwächt das Militär 
1. Der gut verdienende Autor 
2. Chartwell I: «200 Ziegel und 2000 Wörter pro Tag» 
3. Das Schiff verlässt die sinkenden Ratten: Churchill wechselt erneut die Partei 
4. Finanzminister und Abrüster 

KAPITEL IX
Die Jahre in der Wildnis 
1. Der Großschriftsteller 
2. Churchill sucht eine klare Linie 

KAPITEL X
Frieden oder Krieg? 
1. München, Hauptstadt der Nicht-Begegnung 
2. Churchill und Hitler nehmen Maß 
3. Chartwell II: Hauptquartier der Regierungskritik 
4. Appeasement als tragisches Konzept 
5. Appeasement als Kapitulation: München 1938 

KAPITEL XI
Der Zweite Weltkrieg (1): «Walking with destiny» 
1. Wieder Marineminister 
2. Krönung der Laufbahn: Churchill wird Premierminister 
3. «Action this day» 

KAPITEL XII
Der Zweite Weltkrieg (2): «England alone» 
1. Mers-el-Kébir oder der Preis der Freiheit 
2. England im Schatten des deutschen Diktators 
3. «The Battle of Britain» 
4. «The Blitz» 

KAPITEL XIII
Der Zweite Weltkrieg (3): Churchill findet Entlastung 
1. Lend-Lease und die Schlacht im Atlantik 
2. Ein fragwürdiger Verbündeter 
3. «Atlantic Charter» und Pearl Harbor 

KAPITEL XIV
Der Zweite Weltkrieg (4): Per aspera ad astra 
1. Niederlagen und mehr 
2. Diplomatie auf Reisen 
3. Die zweite Front: Churchill und Stalin im Streit 
4. Casablanca und «Casablanca» 
5. Teheran 

KAPITEL XV
Der Zweite Weltkrieg (5): Endspiele 
1. Bomben über Deutschland 
2. Churchills Südstrategie scheitert 
3. Einflusssphären: Würfeln in Moskau 
4. Morgenthau 
5. Churchill und der deutsche Widerstand gegen Hitler 

KAPITEL XVI
Friedlose Welt 
1. Jalta: Ein Kampf um Polen 
2. «Operation Unthinkable» 
3. Potsdam: Die Vertreibung der Deutschen 
4. Die Vertreibung Churchills aus dem Amt 
5. Höhenflug: Geschichte machen durch Memoiren 

KAPITEL XVII
Ratlos und rastlos für den Frieden 
1. Der Eiserne Vorhang 
2. Winston Churchill – Vater der europäischen Einigung? 
3. 10 Downing Street: Die zweite Amtszeit 
4. Adenauer misstraut Churchill 
5. End of Empire 
6. Abschied mit Hindernissen 

KAPITEL XVIII
Verlöschen 
Epilog 
Anhang 
Dank 
Literatur 
Bildnachweis 
Personenregister 
Pressestimmen

Pressestimmen

"Meisterhaft komponierte[n], mit Sprachkunst verfasste]n] und feinfühlige[n] Darstellung." 
Thomas Speckmann, die Zeit, Oktober 2014



"In 28 Kapiteln erzählt er einfühlsam die wechselvolle Lebensgeschichte und schöpft aus Churchills Bücher- und Redenflut, zahlreichen Quellenpublikationen und Dutzenden von Biographien." 
Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Oktober 2014



"Thomas Kielinger geht mit bemerkenswerter Unbekümmertheit ans Werk, setzt mit Sachverstand sinnvolle Schwerpunkte und formuliert flüssig und gewandt." 
Urs Bitterli, Neue Zürcher Zeitung, Dezember 2014



"Thomas Kielinger hat gewagt – und gewonnen. Aus gegebenem Anlass, dem 50. Todestag, und weil der Winter noch lang ist: ein empfohlenes Buch.“
Catrin Stövesand, Deutschlandfunk, 12. Januar 2015



„Ebenso unterhaltsam wie lehrreich.“
Sebastian Borger, Frankfurter Rundschau, 26. Januar 2015



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-71377-4

Erschienen am 29. August 2017

400 S., mit 43 Abbildungen

Softcover

Softcover 16,95 € Kaufen

Kielinger, Thomas

Winston Churchill

Der späte Held

Als Winston Churchill 25 Jahre alt war, hatte er Kriege auf drei Kontinenten erlebt, fünf Bücher geschrieben und einen Sitz im britischen Unterhaus gewonnen. Als er 60 war, galt er politisch als gescheiterter Mann. Doch dann kam mit dem Zweiten Weltkrieg Churchills größte Stunde. Als Premierminister leistete er den entscheidenden Widerstand gegen Hitler-Deutschland und führte sein Land bis zum siegreichen Kriegsende. Thomas Kielinger erzählt das fesselnde Leben dieser Jahrhundertgestalt mit kritischer Bewunderung und narrativem Glanz.

In den englischen Hochadel geboren, erhielt Churchill eine militärische Ausbildung. Er kämpfte als Soldat in Englands Kolonialkriegen, wurde als Kriegskorrespondent und - Abenteurer berühmt, bekleidete im Laufe seines Lebens fast jeden Ministerposten seines Landes und wurde zwei Mal Premierminister. Er war ein anerkannter Maler, ein begeisternder Redner und ein begnadeter Schriftsteller – der einzige Staatsmann, der je den Nobelpreis für Literatur erhielt. Dabei konnte er gleichermaßen inspirieren wie irritieren: als radikaler Sozialreformer und reaktionärer Imperialist, als skrupelloser Krieger und als Vordenker einer friedlichen Welt nach den Weltkriegen.
Webcode: https://www.chbeck.de/20384472

Inhalt

Apropos Churchill 

KAPITEL I
Auf Messers Schneide: Mai 1940 

KAPITEL II
Wie man ein Glühwurm wird 
1. Die Kunst des Eigenlobs 
2. «Savrola» oder der Byron’sche Held 
3. Die Ahnen – ein Traum von Größe 
4. Gegensätze, die sich anziehen: Die Eltern Randolph und Jennie 
5. Schulzeit – ein Martyrium mit Pausen 
6. Die Krankheit des Vaters und Lady Churchills finanzielle Verlegenheiten 
7. Lord Randolph erscheint seinem Sohn 

KAPITEL III
Das Abenteuer beginnt: Soldat, Autor, Politiker 
1. Fest im Sattel: Sandhurst 
2. Vorspiel auf Kuba 
3. Indien: Ein Autodidakt holt Bildung nach 
4. In den Schluchten der Pathaner 
5. Zu Pferd am Nil 
6. «Tory Democracy» 
7. Südafrika oder Ein Held wird geboren 
8. 1. Oktober 1900: Am Ziel 

KAPITEL IV
Churchill wechselt die Partei und heiratet 
1. Wachsende Entfremdung von den Tories 
2. Willkommen bei den Liberalen 
3. «Die radikalen Zwillinge»: Lloyd George und Churchill 
4. «The People’s Budget»: Ein Aristokrat gegen die Aristokratie 
5. Oh my darling, Clementine 

KAPITEL V
Der Krieg rückt näher 
1. Der deutsche «Panthersprung» 
2. Marineminister auf der Kommandobrücke 
3. 24.Juli 1914: «Ein fahles Licht fiel auf die Landkarte Europas» 

KAPITEL VI
Churchill ohne Fortüne 
1. Die Flotte ist nicht entscheidend 
2. In Antwerpen geht der Marineminister an Land 
3. Scheitern auf Gallipoli 

KAPITEL VII
Die Wiederkehr des Winston Spencer Churchill 
1. Wie die Malerei Churchill aus der Depression rettete 
2. In den Schützengräben Flanderns 
3. Zurück in die Politik 
4. Versailles 
5. Der Kriegsminister vor der bolschewistischen Bedrohung 
6. Churchills Handschrift im Nahen Osten 

KAPITEL VIII
Churchill wird Finanzminister und schwächt das Militär 
1. Der gut verdienende Autor 
2. Chartwell I: «200 Ziegel und 2000 Wörter pro Tag» 
3. Das Schiff verlässt die sinkenden Ratten: Churchill wechselt erneut die Partei 
4. Finanzminister und Abrüster 

KAPITEL IX
Die Jahre in der Wildnis 
1. Der Großschriftsteller 
2. Churchill sucht eine klare Linie 

KAPITEL X
Frieden oder Krieg? 
1. München, Hauptstadt der Nicht-Begegnung 
2. Churchill und Hitler nehmen Maß 
3. Chartwell II: Hauptquartier der Regierungskritik 
4. Appeasement als tragisches Konzept 
5. Appeasement als Kapitulation: München 1938 

KAPITEL XI
Der Zweite Weltkrieg (1): «Walking with destiny» 
1. Wieder Marineminister 
2. Krönung der Laufbahn: Churchill wird Premierminister 
3. «Action this day» 

KAPITEL XII
Der Zweite Weltkrieg (2): «England alone» 
1. Mers-el-Kébir oder der Preis der Freiheit 
2. England im Schatten des deutschen Diktators 
3. «The Battle of Britain» 
4. «The Blitz» 

KAPITEL XIII
Der Zweite Weltkrieg (3): Churchill findet Entlastung 
1. Lend-Lease und die Schlacht im Atlantik 
2. Ein fragwürdiger Verbündeter 
3. «Atlantic Charter» und Pearl Harbor 

KAPITEL XIV
Der Zweite Weltkrieg (4): Per aspera ad astra 
1. Niederlagen und mehr 
2. Diplomatie auf Reisen 
3. Die zweite Front: Churchill und Stalin im Streit 
4. Casablanca und «Casablanca» 
5. Teheran 

KAPITEL XV
Der Zweite Weltkrieg (5): Endspiele 
1. Bomben über Deutschland 
2. Churchills Südstrategie scheitert 
3. Einflusssphären: Würfeln in Moskau 
4. Morgenthau 
5. Churchill und der deutsche Widerstand gegen Hitler 

KAPITEL XVI
Friedlose Welt 
1. Jalta: Ein Kampf um Polen 
2. «Operation Unthinkable» 
3. Potsdam: Die Vertreibung der Deutschen 
4. Die Vertreibung Churchills aus dem Amt 
5. Höhenflug: Geschichte machen durch Memoiren 

KAPITEL XVII
Ratlos und rastlos für den Frieden 
1. Der Eiserne Vorhang 
2. Winston Churchill – Vater der europäischen Einigung? 
3. 10 Downing Street: Die zweite Amtszeit 
4. Adenauer misstraut Churchill 
5. End of Empire 
6. Abschied mit Hindernissen 

KAPITEL XVIII
Verlöschen 
Epilog 
Anhang 
Dank 
Literatur 
Bildnachweis 
Personenregister 

Pressestimmen

"Meisterhaft komponierte[n], mit Sprachkunst verfasste]n] und feinfühlige[n] Darstellung." 
Thomas Speckmann, die Zeit, Oktober 2014


"In 28 Kapiteln erzählt er einfühlsam die wechselvolle Lebensgeschichte und schöpft aus Churchills Bücher- und Redenflut, zahlreichen Quellenpublikationen und Dutzenden von Biographien." 
Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Oktober 2014


"Thomas Kielinger geht mit bemerkenswerter Unbekümmertheit ans Werk, setzt mit Sachverstand sinnvolle Schwerpunkte und formuliert flüssig und gewandt." 
Urs Bitterli, Neue Zürcher Zeitung, Dezember 2014


"Thomas Kielinger hat gewagt – und gewonnen. Aus gegebenem Anlass, dem 50. Todestag, und weil der Winter noch lang ist: ein empfohlenes Buch.“
Catrin Stövesand, Deutschlandfunk, 12. Januar 2015


„Ebenso unterhaltsam wie lehrreich.“
Sebastian Borger, Frankfurter Rundschau, 26. Januar 2015