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Frühling der Barbaren
Novelle.
Der Protagonist dieser raffiniert gebauten Debütnovelle von Jonas Lüscher, der Schweizer Fabrikerbe Preising, wird auf einer Geschäftsreise in einem gehobenen tunesischen Oasenresort Zeuge aufwendiger Hochzeitsvorbereitungen.
Reiche junge Engländer aus der Londoner Finanzwelt haben Freunde und Familie für ein großes Fest um sich versammelt und feiern schon im Voraus ausschweifend, als sich die wirtschaftlichen Krisensignale zur Katastrophe verdichten: Das britische Pfund stürzt ab, kurz danach ist England bankrott, mit unabsehbaren Folgen, die auch Tunesien nicht unberührt lassen. Preising, als Schweizer zwar von den schlimmsten Folgen ausgenommen, muss miterleben, wie dünn die Decke der Zivilisation ist, und lernt seine ganz eigene Lektion in Globalisierung, denn seine Firma lässt in Tunesien fertigen. Auch Preising bleibt nicht ungeschoren.
Spannend, klug konstruiert, durchaus auch komisch, mit unvergesslichen Bildern und einer reichen, beweglichen Sprache erzählt, seziert dieses Buch menschliche Schwächen und zielt dabei mitten ins Herz der Gegenwart.
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"Sein Erzähldebüt ist eine Entdeckung, weil es ein so komplexes Thema wie die Finanzkrise in einer schmalen, ökonomisch erzählten Novelle bündelt, deren Schauplätze nicht treffender gewählt sein könnten: eine psychiatrische Anstalt und die Wüste"
Claudia Voigt, Der Spiegel, 17. Juni 2013
"Darauf hat man lange gewartet: auf einen neuen Schweizer Autor, der wilde Geschichten erfindet und sie zur besten Unterhaltung des Lesers erzählt."
Pia Reinacher, Die Weltwoche, 6. Juni 2013
"In eleganter Altmodischkeit wird kulturloses Reichenpack beschrieben beim Zerfall. Grandios."
Stern, Buchtipps Heidenreich, 16. Mai 2013
"Es ist stringent gebaut und verrät viel über die Wirkmacht des Geldes auf den Charakter des Menschen und die Abhängigkeitsverhältnisse, in die er gerät. (…) So knapp, so schlicht, so betörend einfach wie Jonas Lüscher hat es bislang aber noch niemand auf den Punkt gebracht."
Anja Hirsch, Zeit Online, 15. Mai 2013
"Eine spannungsgeladene Erzählung, die den Leser atemlos über die Seiten trägt"
Shirin Sojitrawalla, Wiener Zeitung, 4. Mai 2013
"Auch erfreuen die wohlgebauten Sätze, die so altmodisch-bedächtig daherkommen, gleichzeitig eine überspannte Handy-Kreditkarten-Generation beschreiben."
Maria Leitner, Buchkultur, April/Mai 2013
"Mit Tempo und frivoler Lust inszeniert, ist diese Gesellschaftsanalyse eine klug groteske Fabel über eine Generation, die für Geld alles riskiert."
Deutschlandradio Kultur, 26. April 2013
"Lüscher erzählt filmreif und bilderstark. (…) Der 'Frühling der Barbaren' ist Gesellschaftsanalyse und Finanzmarktkritik, ist die klug-groteske Fabel über eine Generation, die durch die Anziehung des Geldes alles riskiert."
Verena Auffermann, Deutschlandradio Kultur, 23. April 2013
"Ein sinnliches Abenteuer des Geistes"
Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 14. April 2013
"Wie hauchdünn der Firnis der Zivilisation ist, wenn es ums Geld und damit ums Ganze geht, demonstriert Jonas Lüscher (...) mit gnadenloser Schärfe."
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 9. April 2013
"Das Debüt eines Autors, den man sich merken sollte: Jonas Lüscher. (…) ein messerscharf beobachtetes Porträt unserer vielfältigen und vielschichtigen Gesellschaft."
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 2. April 2013
"Lüscher (...) beherrscht sein Handwerk. Er liefert den schlagenden Beweis für seine Überzeugung, dass zum Verständnis komplexer gesellschaftlicher Prozesse weniger Computermodelle beitragen als die alten Mechaniken der Literatur."
Elmar Krekeler, Welt am Sonntag, 10. März 2013
"Jonas Lüscher (...) erzählt von reichen Engländern, die in einem tunesischen Oasenressort eine Hochzeit feiern, üppig, ausschweifend, rücksichtslos, großkotzig."
Elke Heidenreich, Die Welt, 2. März 2013
"Lüschers Erzählung liest sich bei aller barocken Überfülle leicht und süffig."
Frank von Niederhäusern, kulturtipp, 4/2013
"'Frühling der Barbaren' ist Literatur, sich ihrer Künstlichkeit bewusst und diese inszenierend. Aber sie zielt auch auf gesellschaftliche Indolenz und ein globales Klassensystem, das sich urplötzlich umkehren könnte."
Martin Ebel, Die Welt, 16. Februar 2013
"kleines, kluges Gedankenspiel"
Martin Halter, Basler Zeitung, 4. Februar 2013
"Wer die Freude des Wissenden zu schätzen weiß, wird dieses kluge Debüt lieben, denn es ist voll von Verweisen auf die Literatur- und Philosophiegeschichte."
Maren Keller, KulturSPIEGEL, Februar 2013
"Ein hoffnungsvoller Start ins Schweizer Bücherjahr 2013."
Regula Freuler, NZZ am Sonntag, 27. Januar 2013
"Die Novelle ist ein fulminantes Debüt – und ein grosser Lesespass. [...] Ein starkes Bild, wahrlich eine 'unerhörte Begebenheit', wie sie die Novellentradition seit Goethe fordert"
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 22. Januar 2013
"Geschult am raffinierten Stil eines Nabokov in 'Fahles Feuer' und am Sprachrhythmus eines Sebald in 'Austerlitz' hat Lüscher einen kleinen, schön geschliffenen Diamanten geschaffen. In seinen perfektesten Momenten erinnert das Buch an Markus Werners Preziose 'Am Hang'."
Daniel Arnet, SonntagsZeitung, 20. Januar 2013
Frühling der Barbaren
Novelle
Der Protagonist dieser raffiniert gebauten Debütnovelle von Jonas Lüscher, der Schweizer Fabrikerbe Preising, wird auf einer Geschäftsreise in einem gehobenen tunesischen Oasenresort Zeuge aufwendiger Hochzeitsvorbereitungen.
Reiche junge Engländer aus der Londoner Finanzwelt haben Freunde und Familie für ein großes Fest um sich versammelt und feiern schon im Voraus ausschweifend, als sich die wirtschaftlichen Krisensignale zur Katastrophe verdichten: Das britische Pfund stürzt ab, kurz danach ist England bankrott, mit unabsehbaren Folgen, die auch Tunesien nicht unberührt lassen. Preising, als Schweizer zwar von den schlimmsten Folgen ausgenommen, muss miterleben, wie dünn die Decke der Zivilisation ist, und lernt seine ganz eigene Lektion in Globalisierung, denn seine Firma lässt in Tunesien fertigen. Auch Preising bleibt nicht ungeschoren.
Spannend, klug konstruiert, durchaus auch komisch, mit unvergesslichen Bildern und einer reichen, beweglichen Sprache erzählt, seziert dieses Buch menschliche Schwächen und zielt dabei mitten ins Herz der Gegenwart.
"Sein Erzähldebüt ist eine Entdeckung, weil es ein so komplexes Thema wie die Finanzkrise in einer schmalen, ökonomisch erzählten Novelle bündelt, deren Schauplätze nicht treffender gewählt sein könnten: eine psychiatrische Anstalt und die Wüste"
Claudia Voigt, Der Spiegel, 17. Juni 2013
"Darauf hat man lange gewartet: auf einen neuen Schweizer Autor, der wilde Geschichten erfindet und sie zur besten Unterhaltung des Lesers erzählt."
Pia Reinacher, Die Weltwoche, 6. Juni 2013
"In eleganter Altmodischkeit wird kulturloses Reichenpack beschrieben beim Zerfall. Grandios."
Stern, Buchtipps Heidenreich, 16. Mai 2013
"Es ist stringent gebaut und verrät viel über die Wirkmacht des Geldes auf den Charakter des Menschen und die Abhängigkeitsverhältnisse, in die er gerät. (…) So knapp, so schlicht, so betörend einfach wie Jonas Lüscher hat es bislang aber noch niemand auf den Punkt gebracht."
Anja Hirsch, Zeit Online, 15. Mai 2013
"Eine spannungsgeladene Erzählung, die den Leser atemlos über die Seiten trägt"
Shirin Sojitrawalla, Wiener Zeitung, 4. Mai 2013
"Auch erfreuen die wohlgebauten Sätze, die so altmodisch-bedächtig daherkommen, gleichzeitig eine überspannte Handy-Kreditkarten-Generation beschreiben."
Maria Leitner, Buchkultur, April/Mai 2013
"Mit Tempo und frivoler Lust inszeniert, ist diese Gesellschaftsanalyse eine klug groteske Fabel über eine Generation, die für Geld alles riskiert."
Deutschlandradio Kultur, 26. April 2013
"Lüscher erzählt filmreif und bilderstark. (…) Der 'Frühling der Barbaren' ist Gesellschaftsanalyse und Finanzmarktkritik, ist die klug-groteske Fabel über eine Generation, die durch die Anziehung des Geldes alles riskiert."
Verena Auffermann, Deutschlandradio Kultur, 23. April 2013
"Ein sinnliches Abenteuer des Geistes"
Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 14. April 2013
"Wie hauchdünn der Firnis der Zivilisation ist, wenn es ums Geld und damit ums Ganze geht, demonstriert Jonas Lüscher (...) mit gnadenloser Schärfe."
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 9. April 2013
"Das Debüt eines Autors, den man sich merken sollte: Jonas Lüscher. (…) ein messerscharf beobachtetes Porträt unserer vielfältigen und vielschichtigen Gesellschaft."
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 2. April 2013
"Lüscher (...) beherrscht sein Handwerk. Er liefert den schlagenden Beweis für seine Überzeugung, dass zum Verständnis komplexer gesellschaftlicher Prozesse weniger Computermodelle beitragen als die alten Mechaniken der Literatur."
Elmar Krekeler, Welt am Sonntag, 10. März 2013
"Jonas Lüscher (...) erzählt von reichen Engländern, die in einem tunesischen Oasenressort eine Hochzeit feiern, üppig, ausschweifend, rücksichtslos, großkotzig."
Elke Heidenreich, Die Welt, 2. März 2013
"Lüschers Erzählung liest sich bei aller barocken Überfülle leicht und süffig."
Frank von Niederhäusern, kulturtipp, 4/2013
"'Frühling der Barbaren' ist Literatur, sich ihrer Künstlichkeit bewusst und diese inszenierend. Aber sie zielt auch auf gesellschaftliche Indolenz und ein globales Klassensystem, das sich urplötzlich umkehren könnte."
Martin Ebel, Die Welt, 16. Februar 2013
"kleines, kluges Gedankenspiel"
Martin Halter, Basler Zeitung, 4. Februar 2013
"Wer die Freude des Wissenden zu schätzen weiß, wird dieses kluge Debüt lieben, denn es ist voll von Verweisen auf die Literatur- und Philosophiegeschichte."
Maren Keller, KulturSPIEGEL, Februar 2013
"Ein hoffnungsvoller Start ins Schweizer Bücherjahr 2013."
Regula Freuler, NZZ am Sonntag, 27. Januar 2013
"Die Novelle ist ein fulminantes Debüt – und ein grosser Lesespass. [...] Ein starkes Bild, wahrlich eine 'unerhörte Begebenheit', wie sie die Novellentradition seit Goethe fordert"
Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 22. Januar 2013
"Geschult am raffinierten Stil eines Nabokov in 'Fahles Feuer' und am Sprachrhythmus eines Sebald in 'Austerlitz' hat Lüscher einen kleinen, schön geschliffenen Diamanten geschaffen. In seinen perfektesten Momenten erinnert das Buch an Markus Werners Preziose 'Am Hang'."
Daniel Arnet, SonntagsZeitung, 20. Januar 2013