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Lüscher, Jonas / Zichy, Michael

Der populistische Planet

Berichte aus einer Welt in Aufruhr

Hat die "Elite" tatsächlich den Kontakt zum "Volk" verloren? Was bedeutet es wirklich, die Ängste der Menschen ernst zu nehmen? Was verbirgt sich hinter der Floskel "Das muss man doch noch sagen dürfen"? Eine internationale Gruppe von Denkerinnen und Denkern stellt die gängigen Erzählungen der Populisten in unterschiedlichen Ländern zur Debatte.
Rechte und linke Populisten auf der ganzen Welt eint dieselbe Erzählung: Der Staat befinde sich in der Hand einer abgehobenen, globalistisch denkenden, meist urbanen Elite, die den Kontakt zu den "normalen" Bürgerinnen und Bürgern längst verloren habe und die alltäglichen Sorgen des "Volkes" gar nicht mehr nachvollziehen könne. Sie aber, die Populisten, gehörten nicht zu dieser Elite und sie würden daher als einzige die Ängste der Bürgerinnen und Bürger verstehen, offen artikulieren und ernst nehmen. Der Schriftsteller Jonas Lüscher und der Philosoph Michael Zichy haben eine diverse Gruppe zusammengestellt, um den Gemeinsamkeiten, aber auch den Unterschieden zwischen den vielen Erscheinungsformen des Populismus unter den Vorzeichen unterschiedlicher gesellschaftlicher, ökonomischer und religiöser Bedingungen nachzuspüren. In globalen Gesprächen zwischen Budapest, Kairo, Brasilia, Nairobi, Moskau, Salzburg und Zürich ist so ein Buch über einen populistisch infizierten Planeten entstanden. Es zeigt, warum sich die Welt vielerorts in Aufruhr befindet – und was es konkret bedeutet, in einem bestimmten Land unter einer populistischen Regierung leben zu müssen. Mit Beiträgen von Jonas Lüscher, Michael Zichy, Maria Stepanova, Youssef Rakha, Yvonne Owuor, Carol Pires, Naren Bedide und Ágnes Heller.
Mit Beiträgen von Jonas Lüscher, Michael Zichy, Maria Stepanova, Youssef Rakkha, Yvonne Owuor, Carol Pires, Naren Bedide und Ágnes Heller.

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Bibliografie

978-3-406-76705-0

Erschienen am 13. Mai 2021

191 S.

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 16,00 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Jonas Lüscher und Michael Zichy | Eine erste Überlegung
Ágnes Heller | Populismus oder Ethnonationalismus?
Yvonne Adhiambo Owuor | Der undurchdringliche Schatten unserer Existenzkrise
Michael Zichy | Das Rezept des Populismus
Jonas Lüscher | Die Mär vom «guten Populisten»
Carol Pires | Brasilien, ein Land der Zukunft? Über den (Miss-)Erfolg des Populisten Bolsonaro
Ágnes Heller | Es gibt keine Demokratie ohne kulturelle Elite
Youssef Rakha | Big Macs und Coca-Colas des politischen Marktplatzes
Maria Stepanova | Passéismus im Ressentimentstaat
Naren Bedide | Populismus ohne Volk
Michael Zichy | Die vielen Gesichter des Populismus: Eine Zwischenbetrachtung
Carol Pires | Jair Bolsonaro und der tropische Protofaschismus
Jonas Lüscher | Nach einem Jahr – was hat sich verändert?
Yvonne Adhiambo Owour | Die Seuche, die Populisten und wir
Youssef Rakha | Wir, die Populistinnen und Populisten
Maria Stepanova | Geteiltes Unglück
Naren Bedide | Indien ist die Pandemie
Yvonne Adhiambo Owuor | Das. Auch.
Youssef Rakha | Revolution 101
Naren Bedide | Die Welt versetzt sich zurück in den Mutterleib
Michael Zichy | Hinsehen, wo es weh tut
Jonas Lüscher | Pandemie und Anstand
Carol Pires | Populismus, der tötet

Nachrufe auf Ágnes Heller
Über die Autor*innen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Es ist diese internationale Perspektive, die «Der populistische Planet» spannend macht."

Neue Zürcher Zeitung, Valeria Heintges



"Unerhört aufschlussreich, unerhört erkenntnisreich."

SRF Literaturclub, Thomas Strässle



"Eine höchst aktuelle Bestandsaufnahme." 

Der Standard, Ronald Pohl



"Vor allem ein Plädoyer fürs interkontinentale Zuhören."

die tageszeitung, Julia Hubernagel



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-76705-0

Erschienen am 13. Mai 2021

191 S.

Klappenbroschur

Klappenbroschur 16,00 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen

Lüscher, Jonas / Zichy, Michael

Der populistische Planet

Berichte aus einer Welt in Aufruhr

Hat die "Elite" tatsächlich den Kontakt zum "Volk" verloren? Was bedeutet es wirklich, die Ängste der Menschen ernst zu nehmen? Was verbirgt sich hinter der Floskel "Das muss man doch noch sagen dürfen"? Eine internationale Gruppe von Denkerinnen und Denkern stellt die gängigen Erzählungen der Populisten in unterschiedlichen Ländern zur Debatte.
Rechte und linke Populisten auf der ganzen Welt eint dieselbe Erzählung: Der Staat befinde sich in der Hand einer abgehobenen, globalistisch denkenden, meist urbanen Elite, die den Kontakt zu den "normalen" Bürgerinnen und Bürgern längst verloren habe und die alltäglichen Sorgen des "Volkes" gar nicht mehr nachvollziehen könne. Sie aber, die Populisten, gehörten nicht zu dieser Elite und sie würden daher als einzige die Ängste der Bürgerinnen und Bürger verstehen, offen artikulieren und ernst nehmen. Der Schriftsteller Jonas Lüscher und der Philosoph Michael Zichy haben eine diverse Gruppe zusammengestellt, um den Gemeinsamkeiten, aber auch den Unterschieden zwischen den vielen Erscheinungsformen des Populismus unter den Vorzeichen unterschiedlicher gesellschaftlicher, ökonomischer und religiöser Bedingungen nachzuspüren. In globalen Gesprächen zwischen Budapest, Kairo, Brasilia, Nairobi, Moskau, Salzburg und Zürich ist so ein Buch über einen populistisch infizierten Planeten entstanden. Es zeigt, warum sich die Welt vielerorts in Aufruhr befindet – und was es konkret bedeutet, in einem bestimmten Land unter einer populistischen Regierung leben zu müssen. Mit Beiträgen von Jonas Lüscher, Michael Zichy, Maria Stepanova, Youssef Rakha, Yvonne Owuor, Carol Pires, Naren Bedide und Ágnes Heller.
Mit Beiträgen von Jonas Lüscher, Michael Zichy, Maria Stepanova, Youssef Rakkha, Yvonne Owuor, Carol Pires, Naren Bedide und Ágnes Heller.
Webcode: https://www.chbeck.de/31838175

Inhalt

Einleitung

Jonas Lüscher und Michael Zichy | Eine erste Überlegung
Ágnes Heller | Populismus oder Ethnonationalismus?
Yvonne Adhiambo Owuor | Der undurchdringliche Schatten unserer Existenzkrise
Michael Zichy | Das Rezept des Populismus
Jonas Lüscher | Die Mär vom «guten Populisten»
Carol Pires | Brasilien, ein Land der Zukunft? Über den (Miss-)Erfolg des Populisten Bolsonaro
Ágnes Heller | Es gibt keine Demokratie ohne kulturelle Elite
Youssef Rakha | Big Macs und Coca-Colas des politischen Marktplatzes
Maria Stepanova | Passéismus im Ressentimentstaat
Naren Bedide | Populismus ohne Volk
Michael Zichy | Die vielen Gesichter des Populismus: Eine Zwischenbetrachtung
Carol Pires | Jair Bolsonaro und der tropische Protofaschismus
Jonas Lüscher | Nach einem Jahr – was hat sich verändert?
Yvonne Adhiambo Owour | Die Seuche, die Populisten und wir
Youssef Rakha | Wir, die Populistinnen und Populisten
Maria Stepanova | Geteiltes Unglück
Naren Bedide | Indien ist die Pandemie
Yvonne Adhiambo Owuor | Das. Auch.
Youssef Rakha | Revolution 101
Naren Bedide | Die Welt versetzt sich zurück in den Mutterleib
Michael Zichy | Hinsehen, wo es weh tut
Jonas Lüscher | Pandemie und Anstand
Carol Pires | Populismus, der tötet

Nachrufe auf Ágnes Heller
Über die Autor*innen

Pressestimmen

"Es ist diese internationale Perspektive, die «Der populistische Planet» spannend macht."

Neue Zürcher Zeitung, Valeria Heintges


"Unerhört aufschlussreich, unerhört erkenntnisreich."

SRF Literaturclub, Thomas Strässle


"Eine höchst aktuelle Bestandsaufnahme." 

Der Standard, Ronald Pohl


"Vor allem ein Plädoyer fürs interkontinentale Zuhören."

die tageszeitung, Julia Hubernagel