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Lütteken, Laurenz

Mozart

Leben und Musik im Zeitalter der Aufklärung

Laurenz Lütteken ist Ungewöhnliches gelungen: Indem er Mozart als eine Zentralfigur der Aufklärung darstellt, eröffnet er neue Perspektiven. Schon allein die gründliche Zusammenfassung der kunstästhetischen Situation, die zu Mozart führt, ist hervorragend. Das Detail ist ebenso deutlich wie die Zusammenhänge. Dazu ist es ein großes Vergnügen, Lüttekens Sätze zu lesen. Wir haben zu danken!

Alfred Brendel

Mozart in neuem Licht: Diese außergewöhnliche Darstellung bietet nicht einfach eine weitere Biographie eines der größten Komponisten der Musikgeschichte, sondern zeigt Mozart als Kind seiner Zeit. Die Erkundung seines geistigen Umfelds wird zu einer aufregenden Spurensuche in der Welt der Aufklärung und erhellt, wie Mozart zeitgenössische Debatten in seiner Musik aufnimmt, reflektiert und sich zunutze macht, um die Wahrnehmung seiner Musik und sich selbst zu inszenieren.


Geprägt von den vielfältigen Erfahrungen seiner Reisen als "Wunderkind" findet Mozart im Wien der 1780er Jahre – in einer Atmosphäre radikaler Reformen, entgrenzter Toleranz und lebhaften Meinungsaustausches in Publizistik und Salons – den idealen Schauplatz für seine Selbstverwirklichung. Er verwischt Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Leben, bürgerlichem und höfischem Publikum und macht sich mit seiner Musik zum zentralen Protagonisten des sich neu erfindenden Wien. In seinen Werken führt er Diskussionen über die Rolle der Musik unter den Künsten, ihre moralischen Qualitäten oder ihre Fähigkeit, Wirklichkeit darzustellen, künstlerisch weiter und treibt sie auf die Spitze. Anhand zahlreicher Beispiele aus Mozarts Instrumental- und Opernwerk vermittelt der international renommierte Musikwissenschaftler Laurenz Lütteken in dieser ebenso leidenschaftlich wie reflektiert geschriebenen „intellektuellen Biographie“ ein ungewöhnliches Bild Mozarts.

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Bibliografie

978-3-406-71171-8

Erschienen am 19. September 2017

296 S., mit 12 Abbildungen und 7 Notenbeispielen

Gebunden

Hardcover 26,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung: Mozart und das 18. Jahrhundert

 I. Voraussetzungen 

1. Musik und Nachahmung 
2. Komposition und Einbildungskraft 
3. Kunst und Künste 
4. Sprache und Form 

 II. Lebenswelten 
1. ‹Wunderkind› 
2. Salzburg 
3. Panoramen 
4. Wien 

 III. Lebenspraxis 
1. Protagonist Mozart 
2. Schauplätze 
3. Geld 
4. Gesellschaft 

 IV. Horizonte 
1. Lektüren 
2. Briefe 
3. Politik 
4. Melancholie 

 V. Haltungen 
1. Öffentlichkeit 
2. Drama 
3. Dialog 
4. Gattung 

 VI. Inszenierungen 
1. Wahrheit und Affekt 
2. Überwältigung und Zweifel 
3. Beseelte und seelenlose Musik 
4. Kehrseite und Abgrund 

 VII. Wahrnehmungen 
1. Analyse 
2. Critic 
3. Prag 
4. Weimar 

Dank 
Anmerkungen 
Biographischer Index 
Literaturhinweise 
Nachweis der Abbildungen und Notenbeispiele 
Register 
Pressestimmen

Pressestimmen

"Wirklich unterhaltsam."
Kai Mühleck / Tamara Weise, börsenblatt, 29. Juni 2017



"Erklärt erstmals Mozart auch jenseits des Politischen sehr präzise aus seiner Zeit und ihren Vorgaben.“
Dieter David Scholz, Deutschlandfunk, 21. August 2017



"So umfassend und klug begründet wie hier ist der Zeitgenosse Mozart bisher nicht vorgestellt worden."
Peter Gülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. November 2017



"Ein konkurrenzloses Nachschlagewerk in Sachen 'Mozart und das 18. Jahrhundert'"
Dieter David Scholz, mdr Kultur, 26. September 2017



"Ein anregendes Erlebnis."
Rolf App, Neue Luzerner Zeitung, 27. Januar 2018



"Erhellend!"
Hörzu, Die wichtigsten Neuheiten Sachbuch, 21. Dezember 2017



"Dieses Buch kann die verbreiteten Vorstellungen über den Menschen und Musiker Wolfgang Amadeus Mozart grundlegend verändern."
Helmut Mauró, Süddeutsche Zeitung, 27. Dezember 2017



"Ein faszinierendes Mozartmosaik, in dem 'Anhaltspunkte für ein anderes, bisweilen überraschendes Mozartverständnis' (...) erkennbar werden."
Dieter David Scholz, Crescendo, September 2017



"Ein wissenschaftliches Werk, das der Leserschaft die Augen für Zusammenhänge öffnet."
Austria Forum Online, 23. Oktober 2017



Bibliografie

978-3-406-71171-8

Erschienen am 19. September 2017

296 S., mit 12 Abbildungen und 7 Notenbeispielen

Gebunden

Hardcover 26,95 €

Lütteken, Laurenz

Mozart

Leben und Musik im Zeitalter der Aufklärung

Laurenz Lütteken ist Ungewöhnliches gelungen: Indem er Mozart als eine Zentralfigur der Aufklärung darstellt, eröffnet er neue Perspektiven. Schon allein die gründliche Zusammenfassung der kunstästhetischen Situation, die zu Mozart führt, ist hervorragend. Das Detail ist ebenso deutlich wie die Zusammenhänge. Dazu ist es ein großes Vergnügen, Lüttekens Sätze zu lesen. Wir haben zu danken!

Alfred Brendel

Mozart in neuem Licht: Diese außergewöhnliche Darstellung bietet nicht einfach eine weitere Biographie eines der größten Komponisten der Musikgeschichte, sondern zeigt Mozart als Kind seiner Zeit. Die Erkundung seines geistigen Umfelds wird zu einer aufregenden Spurensuche in der Welt der Aufklärung und erhellt, wie Mozart zeitgenössische Debatten in seiner Musik aufnimmt, reflektiert und sich zunutze macht, um die Wahrnehmung seiner Musik und sich selbst zu inszenieren.


Geprägt von den vielfältigen Erfahrungen seiner Reisen als "Wunderkind" findet Mozart im Wien der 1780er Jahre – in einer Atmosphäre radikaler Reformen, entgrenzter Toleranz und lebhaften Meinungsaustausches in Publizistik und Salons – den idealen Schauplatz für seine Selbstverwirklichung. Er verwischt Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Leben, bürgerlichem und höfischem Publikum und macht sich mit seiner Musik zum zentralen Protagonisten des sich neu erfindenden Wien. In seinen Werken führt er Diskussionen über die Rolle der Musik unter den Künsten, ihre moralischen Qualitäten oder ihre Fähigkeit, Wirklichkeit darzustellen, künstlerisch weiter und treibt sie auf die Spitze. Anhand zahlreicher Beispiele aus Mozarts Instrumental- und Opernwerk vermittelt der international renommierte Musikwissenschaftler Laurenz Lütteken in dieser ebenso leidenschaftlich wie reflektiert geschriebenen „intellektuellen Biographie“ ein ungewöhnliches Bild Mozarts.
Webcode: http://www.chbeck.de/20208630

Inhalt

Einleitung: Mozart und das 18. Jahrhundert

 I. Voraussetzungen 

1. Musik und Nachahmung 
2. Komposition und Einbildungskraft 
3. Kunst und Künste 
4. Sprache und Form 

 II. Lebenswelten 
1. ‹Wunderkind› 
2. Salzburg 
3. Panoramen 
4. Wien 

 III. Lebenspraxis 
1. Protagonist Mozart 
2. Schauplätze 
3. Geld 
4. Gesellschaft 

 IV. Horizonte 
1. Lektüren 
2. Briefe 
3. Politik 
4. Melancholie 

 V. Haltungen 
1. Öffentlichkeit 
2. Drama 
3. Dialog 
4. Gattung 

 VI. Inszenierungen 
1. Wahrheit und Affekt 
2. Überwältigung und Zweifel 
3. Beseelte und seelenlose Musik 
4. Kehrseite und Abgrund 

 VII. Wahrnehmungen 
1. Analyse 
2. Critic 
3. Prag 
4. Weimar 

Dank 
Anmerkungen 
Biographischer Index 
Literaturhinweise 
Nachweis der Abbildungen und Notenbeispiele 
Register 

Pressestimmen

"Wirklich unterhaltsam."
Kai Mühleck / Tamara Weise, börsenblatt, 29. Juni 2017


"Erklärt erstmals Mozart auch jenseits des Politischen sehr präzise aus seiner Zeit und ihren Vorgaben.“
Dieter David Scholz, Deutschlandfunk, 21. August 2017


"So umfassend und klug begründet wie hier ist der Zeitgenosse Mozart bisher nicht vorgestellt worden."
Peter Gülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15. November 2017


"Ein konkurrenzloses Nachschlagewerk in Sachen 'Mozart und das 18. Jahrhundert'"
Dieter David Scholz, mdr Kultur, 26. September 2017


"Ein anregendes Erlebnis."
Rolf App, Neue Luzerner Zeitung, 27. Januar 2018


"Erhellend!"
Hörzu, Die wichtigsten Neuheiten Sachbuch, 21. Dezember 2017


"Dieses Buch kann die verbreiteten Vorstellungen über den Menschen und Musiker Wolfgang Amadeus Mozart grundlegend verändern."
Helmut Mauró, Süddeutsche Zeitung, 27. Dezember 2017


"Ein faszinierendes Mozartmosaik, in dem 'Anhaltspunkte für ein anderes, bisweilen überraschendes Mozartverständnis' (...) erkennbar werden."
Dieter David Scholz, Crescendo, September 2017


"Ein wissenschaftliches Werk, das der Leserschaft die Augen für Zusammenhänge öffnet."
Austria Forum Online, 23. Oktober 2017