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Clauss, Martin

Militärgeschichte des Mittelalters

Diese Militärgeschichte des Mittelalters bietet einen Überblick über den Zeitraum von etwa 500 bis 1500. Sie erhellt eine Welt, in der der Krieg allgegenwärtig war: Kein Reich und keine Gesellschaftsgruppe blieben dauerhaft oder langfristig von ihm verschont; jahrhundertelange Friedensphasen – wie im italischen Kerngebiet des antiken Imperium Romanum – kannte das Mittelalter nicht. Der Krieg prägte den Gesellschaftsaufbau dieser Epoche seit den Anfängen des sogenannten Heerkönigtums; stets blieb der mittelalterliche Adel an den Krieg gebunden und blieben die ritteradligen bellatores die in Kriegführung und Gesellschaft einflussreichste Gruppe. Wer auf welche Weise in das Kriegswesen eingebunden war, wie Rekrutierungsmechanismen funktionierten, welche Strategien, Taktik und Bewaffnung man pflegte und wie es um die Kriegsopfer bestellt war, kommt in diesem Band ebenso zur Sprache wie religions-, sozial- und kulturgeschichtliche Fragen, die sich im Zusammenhang der Militärgeschichte des Mittelalters stellen.

Die Geschichte des Militärwesens im Mittelalter wird in diesem Band anschaulich und präzise, spannend und umfassend dargestellt. Leserinnen und Leser erwartet ein großes Panorama – von den Merowingern bis zur Eroberung Konstantinopels, von den Kreuzzügen bis zum Hundertjährigen Krieg, von Schild und Schwert bis zur Erfindung des Schießpulvers, dem Untergang der Ritterkultur und dem Aufkommen der Landsknechtsheere.

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Bibliografie

978-3-406-75752-5

Erschienen am 27. August 2020

128 S., mit 6 Abbildungen und 2 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 9,95 € Kaufen
e-Book 7,49 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

1. Die Merowingerzeit (5. bis 7. Jahrhundert): Krieg zwischen Antike und Mittelalter
2. Die Karolinger: Erfolgreiche Reichsbildung durch Krieg
3. Die «Heeresverfassung» unter den Ottonen
4. Ritterideal und technische Neuerungen: Die Kriege des 11.–12. Jahrhunderts
5. Glaubenskampf und Eroberungskrieg: Die Kreuzzüge in den Nahen Osten (11.–13. Jahrhundert)
6. Bouvines und Dürnkrut: Zwei Schlachten formen die Geschichte Europas
7. Fußkämpfer auf dem Vormarsch (14. Jahrhundert)
8. Europa im Kampf: Der Hundertjährige Krieg(1337–1453)
9. Spätmittelalterliche Städte im Krieg und die Einführung von Pulverwaffen (14.–15. Jahrhundert)
10. Neue Bedrohungen für das Heilige Römische Reich: Kriege gegen die Türken, Hussiten und Burgunder (14.–15. Jahrhundert)
11. Auf dem Weg in die Neuzeit: Stehendes Heer und staatliches Gewaltmonopol (15. Jahrhundert)

Abschließende Betrachtungen
Danksagung
Bildnachweis
Kurzbibliographie
Personenregister
Ortsregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein facettenreiches Bild mittelalterlicher Gewaltkonflikte anspruchsvoll, knapp, kompetent und frei von Klischees zu zeichnen. Eine echte Bereicherung aus der Reihe »Wissen«.“
spektrum.de, Theodor Kissel



"Dieses neue Buch (…) bietet vertiefte Einblicke.“
SPIEGEL Geschichte



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75752-5

Erschienen am 27. August 2020

128 S., mit 6 Abbildungen und 2 Karten

Softcover

Softcover 9,95 € Kaufen
e-Book 7,49 € Kaufen

Clauss, Martin

Militärgeschichte des Mittelalters

Diese Militärgeschichte des Mittelalters bietet einen Überblick über den Zeitraum von etwa 500 bis 1500. Sie erhellt eine Welt, in der der Krieg allgegenwärtig war: Kein Reich und keine Gesellschaftsgruppe blieben dauerhaft oder langfristig von ihm verschont; jahrhundertelange Friedensphasen – wie im italischen Kerngebiet des antiken Imperium Romanum – kannte das Mittelalter nicht. Der Krieg prägte den Gesellschaftsaufbau dieser Epoche seit den Anfängen des sogenannten Heerkönigtums; stets blieb der mittelalterliche Adel an den Krieg gebunden und blieben die ritteradligen bellatores die in Kriegführung und Gesellschaft einflussreichste Gruppe. Wer auf welche Weise in das Kriegswesen eingebunden war, wie Rekrutierungsmechanismen funktionierten, welche Strategien, Taktik und Bewaffnung man pflegte und wie es um die Kriegsopfer bestellt war, kommt in diesem Band ebenso zur Sprache wie religions-, sozial- und kulturgeschichtliche Fragen, die sich im Zusammenhang der Militärgeschichte des Mittelalters stellen.

Die Geschichte des Militärwesens im Mittelalter wird in diesem Band anschaulich und präzise, spannend und umfassend dargestellt. Leserinnen und Leser erwartet ein großes Panorama – von den Merowingern bis zur Eroberung Konstantinopels, von den Kreuzzügen bis zum Hundertjährigen Krieg, von Schild und Schwert bis zur Erfindung des Schießpulvers, dem Untergang der Ritterkultur und dem Aufkommen der Landsknechtsheere.
Webcode: https://www.chbeck.de/31006687

Inhalt

Einleitung

1. Die Merowingerzeit (5. bis 7. Jahrhundert): Krieg zwischen Antike und Mittelalter
2. Die Karolinger: Erfolgreiche Reichsbildung durch Krieg
3. Die «Heeresverfassung» unter den Ottonen
4. Ritterideal und technische Neuerungen: Die Kriege des 11.–12. Jahrhunderts
5. Glaubenskampf und Eroberungskrieg: Die Kreuzzüge in den Nahen Osten (11.–13. Jahrhundert)
6. Bouvines und Dürnkrut: Zwei Schlachten formen die Geschichte Europas
7. Fußkämpfer auf dem Vormarsch (14. Jahrhundert)
8. Europa im Kampf: Der Hundertjährige Krieg(1337–1453)
9. Spätmittelalterliche Städte im Krieg und die Einführung von Pulverwaffen (14.–15. Jahrhundert)
10. Neue Bedrohungen für das Heilige Römische Reich: Kriege gegen die Türken, Hussiten und Burgunder (14.–15. Jahrhundert)
11. Auf dem Weg in die Neuzeit: Stehendes Heer und staatliches Gewaltmonopol (15. Jahrhundert)

Abschließende Betrachtungen
Danksagung
Bildnachweis
Kurzbibliographie
Personenregister
Ortsregister

Pressestimmen

"Ein facettenreiches Bild mittelalterlicher Gewaltkonflikte anspruchsvoll, knapp, kompetent und frei von Klischees zu zeichnen. Eine echte Bereicherung aus der Reihe »Wissen«.“
spektrum.de, Theodor Kissel


"Dieses neue Buch (…) bietet vertiefte Einblicke.“
SPIEGEL Geschichte