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Muschg, Adolf

Die Japanische Tasche

Roman

Beat Schneider hat etwas Unverzeihliches getan, was ihn seine Ehe mit LouAnne kostet. Sie ist eine außergewöhnliche Zeichnerin, die nicht nur auf seine Liebe, sondern auch auf seine Fürsorge angewiesen ist. Umso kostbarer ist ihm die japanische Tasche, die ihm LouAnne geschenkt hat und die er nicht aus den Augen lässt. Bis er auch sie verliert.
Das Leben Schneiders, eines originellen Historikers, der an Karriere nicht interessiert ist, steht unter dem besonderen Schutz seiner einstigen Kinderfrau, die er Alcina nennt und die ihm nach ihrem Verschwinden ein beträchtliches Erbe hinterlassen hat. Sie hat ihm Märchen erzählt und die Traumlogik der Märchen scheint auch in Schneiders Leben zu walten. Nicht nur dieses Motiv verbindet Adolf Muschgs neuen Roman „Die Japanische Tasche“ mit „Sutters Glück“ (2001). Denn auch dessen Hauptfigur, der ehemalige Gerichtsreporter Emil Gygax, den seine Frau Ruth Sutter nannte, taucht hier wieder auf, aus gutem Grund. Freundschaft und Liebe, Abschied und Verluste, die rätselhaften Verbindungen im Leben der Menschen, familiäre Bande und solche jenseits der Familie, die vielleicht noch stärker sind, spielen eine zentrale Rolle in diesem schönen, schwebend-geheimnisvollen Roman, der von einer großen Liebe und ihrem tragischen Verlauf erzählt.


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Bibliografie

978-3-406-68201-8

Erschienen am 11. September 2015

484 S.

Hardcover

Hardcover 24,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen
Inhalt
I 2006
Personenunfall
Atelier
Geistesgegenwart

II 1980
Die Zeichnerin
Der Gezeichnete
Der unvollendete Akt

III 1990
Jomini
Bleibtreustraße
Ausgesperrt

IV 2006
Hängemann
Nach Wohlentbehren
Ein Schuß

V 2006
Niethammers Mission
Der Troubleshooter
Historikertag
Im Kloster

VI 2007
Abdankung
Verlust

VII 2007/08
Zeichen und Wunder
Schwarzmaler

VIII 2008/09
Scrabble
Brennholz
Spritzfahrt
Aufgeräumt

IX 2009
Wiedergeburtstag
Schneider im Himmel
Vogelmänner

X
Das Tal der Dachse.
Ein Nachspiel
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein Sprachgenuss voll sanfter Ironie."
Anke Mosch, Darmstädter Echo, 2. Februar 2016



"Die Wirklichkeitskonstruktion von 'Die japanische Tasche' ist so poetisch und so schwierig auszumachen wie in den Erzählwerken der Romantik – dabei handelt es sich trotz der Figuren, die nicht heimisch sind in der Welt, keineswegs um einen düsteren Roman. Die letzten Fragen werden leichthin, versöhnlich, ja beschwingt, somit durchaus angemessen rätselhaft erzählt."
Sven Hanuschek, Münchner Feuilleton, November 2015



"Der Roman ist eine kunstvoll komponierte Geschichte von Liebe und Verlust, Heilssuche und Scheitern."
 Wolf Scheller, Die Rheinpfalz, 4. November 2015



"Der Roman (…) ist eine kunstvoll komponierte Geschichte von Liebe und Verlust."
Wolf Scheller, Die Rheinpfalz, 30. Oktober 2015



"Sein Roman ist durchdrungen von einer souveränen Leichtigkeit und subtilen Ironie.“
Beat Mazenauer, St. Galler Tagesblatt, 17. September 2015



"So klug verspielt, so gelassen widerborstig wie kaum je verführt uns Muschg in den Irrgarten seines Textes."
Berner Zeitung, 18. September 2015 



"Adolf Muschg hat einen brillanten Roman geschrieben über die unstillbare Sehnsucht nach dem Ganzen.“
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 15. September 2015



"Ebenso nah und so fremd wie die klassischen Märchen der Kindheit."
Felix Schneider, SRF2, 13. Dezember 2015



"Adolf Muschg verwebt die Geschichte Beat Schneiders mit den klassischen Märchenstoffen auf überzeugende Weise.“
Tobias Wenzel, Norddeutscher Rundfunk, 10. Dezember 2015



"Adolf Muschgs großes Altersbuch.“
Paul Jandl, Literarische Welt, 5. Dezember 2015



"Ein Roman […], den man als vital-erzählfreudige Momentaufnahme, aber auch als Teil einer hoffentlich noch lange nicht beendeten Comédie humaine lesen kann.“
Charles Linsmayer, Neue Zürcher Zeitung, 29. November 2015



"Der Autor versteht es, einen großen Stoff vielfältig und fantasievoll auszubreiten.“
Wolf Peter Schnetz, Nürnberger Nachrichten, 28. November 2015



"Muschg zeigt einmal mehr, mit welcher Raffinesse sich Erzählungen konstruieren lassen.“
Caspar Shaller, Die Zeit, 26. November 2015



"Alles steht auf märchenhafte Weise mit allem in Beziehung.“
Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung, 26. November 2015



"Ein großartiger Roman.“
Werner Fletcher, Sandammeer.at, 14. November 2015



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-68201-8

Erschienen am 11. September 2015

484 S.

Hardcover

Hardcover 24,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen

Muschg, Adolf

Die Japanische Tasche

Roman

Beat Schneider hat etwas Unverzeihliches getan, was ihn seine Ehe mit LouAnne kostet. Sie ist eine außergewöhnliche Zeichnerin, die nicht nur auf seine Liebe, sondern auch auf seine Fürsorge angewiesen ist. Umso kostbarer ist ihm die japanische Tasche, die ihm LouAnne geschenkt hat und die er nicht aus den Augen lässt. Bis er auch sie verliert.
Das Leben Schneiders, eines originellen Historikers, der an Karriere nicht interessiert ist, steht unter dem besonderen Schutz seiner einstigen Kinderfrau, die er Alcina nennt und die ihm nach ihrem Verschwinden ein beträchtliches Erbe hinterlassen hat. Sie hat ihm Märchen erzählt und die Traumlogik der Märchen scheint auch in Schneiders Leben zu walten. Nicht nur dieses Motiv verbindet Adolf Muschgs neuen Roman „Die Japanische Tasche“ mit „Sutters Glück“ (2001). Denn auch dessen Hauptfigur, der ehemalige Gerichtsreporter Emil Gygax, den seine Frau Ruth Sutter nannte, taucht hier wieder auf, aus gutem Grund. Freundschaft und Liebe, Abschied und Verluste, die rätselhaften Verbindungen im Leben der Menschen, familiäre Bande und solche jenseits der Familie, die vielleicht noch stärker sind, spielen eine zentrale Rolle in diesem schönen, schwebend-geheimnisvollen Roman, der von einer großen Liebe und ihrem tragischen Verlauf erzählt.

Webcode: https://www.chbeck.de/14858540

Inhalt

I 2006
Personenunfall
Atelier
Geistesgegenwart

II 1980
Die Zeichnerin
Der Gezeichnete
Der unvollendete Akt

III 1990
Jomini
Bleibtreustraße
Ausgesperrt

IV 2006
Hängemann
Nach Wohlentbehren
Ein Schuß

V 2006
Niethammers Mission
Der Troubleshooter
Historikertag
Im Kloster

VI 2007
Abdankung
Verlust

VII 2007/08
Zeichen und Wunder
Schwarzmaler

VIII 2008/09
Scrabble
Brennholz
Spritzfahrt
Aufgeräumt

IX 2009
Wiedergeburtstag
Schneider im Himmel
Vogelmänner

X
Das Tal der Dachse.
Ein Nachspiel

Pressestimmen

"Ein Sprachgenuss voll sanfter Ironie."
Anke Mosch, Darmstädter Echo, 2. Februar 2016


"Die Wirklichkeitskonstruktion von 'Die japanische Tasche' ist so poetisch und so schwierig auszumachen wie in den Erzählwerken der Romantik – dabei handelt es sich trotz der Figuren, die nicht heimisch sind in der Welt, keineswegs um einen düsteren Roman. Die letzten Fragen werden leichthin, versöhnlich, ja beschwingt, somit durchaus angemessen rätselhaft erzählt."
Sven Hanuschek, Münchner Feuilleton, November 2015


"Der Roman ist eine kunstvoll komponierte Geschichte von Liebe und Verlust, Heilssuche und Scheitern."
 Wolf Scheller, Die Rheinpfalz, 4. November 2015


"Der Roman (…) ist eine kunstvoll komponierte Geschichte von Liebe und Verlust."
Wolf Scheller, Die Rheinpfalz, 30. Oktober 2015


"Sein Roman ist durchdrungen von einer souveränen Leichtigkeit und subtilen Ironie.“
Beat Mazenauer, St. Galler Tagesblatt, 17. September 2015


"So klug verspielt, so gelassen widerborstig wie kaum je verführt uns Muschg in den Irrgarten seines Textes."
Berner Zeitung, 18. September 2015 


"Adolf Muschg hat einen brillanten Roman geschrieben über die unstillbare Sehnsucht nach dem Ganzen.“
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 15. September 2015


"Ebenso nah und so fremd wie die klassischen Märchen der Kindheit."
Felix Schneider, SRF2, 13. Dezember 2015


"Adolf Muschg verwebt die Geschichte Beat Schneiders mit den klassischen Märchenstoffen auf überzeugende Weise.“
Tobias Wenzel, Norddeutscher Rundfunk, 10. Dezember 2015


"Adolf Muschgs großes Altersbuch.“
Paul Jandl, Literarische Welt, 5. Dezember 2015


"Ein Roman […], den man als vital-erzählfreudige Momentaufnahme, aber auch als Teil einer hoffentlich noch lange nicht beendeten Comédie humaine lesen kann.“
Charles Linsmayer, Neue Zürcher Zeitung, 29. November 2015


"Der Autor versteht es, einen großen Stoff vielfältig und fantasievoll auszubreiten.“
Wolf Peter Schnetz, Nürnberger Nachrichten, 28. November 2015


"Muschg zeigt einmal mehr, mit welcher Raffinesse sich Erzählungen konstruieren lassen.“
Caspar Shaller, Die Zeit, 26. November 2015


"Alles steht auf märchenhafte Weise mit allem in Beziehung.“
Sabine Reithmaier, Süddeutsche Zeitung, 26. November 2015


"Ein großartiger Roman.“
Werner Fletcher, Sandammeer.at, 14. November 2015