Leseprobe Merken

Bridle, James

New Dark Age

Der Sieg der Technologie und das Ende der Zukunft

Eine japanische Touristenfamilie folgt an der Küste Australiens ihrem Navi bis in den Ozean, obwohl die Straße längst verschwunden ist. Auch die Ranger im Death Valley in Arizona kennen dieses Phänomen, dass Ortsfremde der Technik mehr vertrauen als den eigenen Sinnen. Sie haben sogar einen eigenen Begriff dafür: «Tod durch GPS».
Doch dieser makabre «automation bias» ist nur ein Gleichnis für die Lage, in der sich die Menschheit heute befindet. Während neue Technologien immer schneller und immer massiver bis in die letzten Winkel unseres Lebens vordringen, sind wir immer weniger dazu in der Lage, sie unseren Erfordernissen anzupassen. Sie sind längst zu einer Bedrohung für humane Lebensformen geworden.
In einer rasanten Tour de Force führt uns James Bridle, der «Orwell des 21. Jahrhunderts», durch die technologischen Dystopien der Gegenwart – vom Klimawandel und dem Internet bis zur Automatisierung der Arbeitswelt und der omnipräsenten Datenerfassung. Doch er zeigt noch mehr: Wir müssen eine unberechenbar gewordene Welt anders denken lernen, wenn wir uns in unserem «New Dark Age» noch zurechtfinden wollen.
Von James Bridle. Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-75523-1

Erschienen am 27. August 2020

320 S., mit 25 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 14,00 € Kaufen
Inhalt
1. Kluft
2. Computerisierung
3. Klima
4. Kalkulation
5. Komplexität
6. Kognition
7. Komplizenschaft
8. Konspiration
9. Kollaterale
10. Cloud

Dank
Anmerkungen
Register
Pressestimmen

Pressestimmen

„The New Dark Age› gehört zu den klügsten und zugleich beunruhigendsten Büchern über die digitale Welt, die ich jemals gelesen habe." 
Mark O’Connell, The New Yorker



„Wir sind Spielball von Algorithmen und KI und ertrinken in der Informationsflut. James Bridle ist der Bademeister. Wer sein Buch liest, bekommt das digitale Seepferdchen.“  ​
Jan Küveler, Literarische WELT



„Künstlerische Begabung und analytischer Verstand sind in dem Buch ‚New Dark Age‘ zu einem faszinierenden Text geworden.“ 
Werner van Bebber, Tagesspiegel



„(Bridle) lässt uns teilhaben an einer dystopisch explosiven Verdichtung von Fakten, Notizen und Assoziationen, die gravitätische Kräfte entwickeln wie ein Schwarzes Loch.“
Walter Gröbchen, Wiener Zeitung



„Man liest dieses Buch gerne. Nicht weil es großartige neue Theorien entwirft, sondern wegen der vielen stellenweise beängstigenden, wenig bekannten Geschichten aus der modernen digitalen Welt."  
Helmut Petzold, BR24



„Mit großer Kompetenz und Klarheit geschrieben, spannend zu lesen und voller Einsichten in wenig reflektierte Zusammenhänge unserer Zeit." 
Gert Scobel, Philosophie Magazin



„James Bridle nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die technologischen Abgründe unserer Zeit." ​
Leipziger Volkszeitung



„James Bridle plädiert in seinem Buch ‚New Dark Age‘ für ein umfassendes Bildungsprogramm, um den Einzelnen in die Lage zu versetzen, mit den Herausforderungen der Internetökonomie umzugehen und ihre Mechanismen zu durchschauen.“  
Jobst-Ulrich Brand, FOCUS



„Eindrucksvoll!“ 
Niels Boeing, ZEIT Wissen



„Der britische Künstler und Autor James Bridle ist mit seinem Buch ‚New Dark Age‘ zum Popstar der Digitalisierungskritik geworden."
Tobi Müller, ZEIT online



„Bridle schafft es in seinem Buch Perspektiven radikal zu verdrehen.“ 
Isabel Metzger, SPIEGEL Online



„Endlich auch auf Deutsch: Bridles kluges, bizarres Gespensterbuch voller Horrorgeschichten unserer Tage.“ 
Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung



"(Bridle) hinterlässt uns nachdenklich in die schöne neue digitalisierte Welt.“
Christoph Drösser, Deutschlandfunk Kultur



„Absolut lesenswert.“ ​
Dagmar Röhrlich, Deutschlandfunk



„Der Künstler James Bridle ist ein Vordenker und Kritiker der digitalen Zukunft. Die Corona-Krise sei eine Chance zu erkennen, dass wir das Internet zur Kommunikation auch ohne die Produkte großer Konzerne nutzen können, um es besser zu machen.“  
Vladimir Balzer, Deutschlandfunk Kultur



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-75523-1

Erschienen am 27. August 2020

320 S., mit 25 Abbildungen

Softcover

Softcover 14,00 € Kaufen

Bridle, James

New Dark Age

Der Sieg der Technologie und das Ende der Zukunft

Eine japanische Touristenfamilie folgt an der Küste Australiens ihrem Navi bis in den Ozean, obwohl die Straße längst verschwunden ist. Auch die Ranger im Death Valley in Arizona kennen dieses Phänomen, dass Ortsfremde der Technik mehr vertrauen als den eigenen Sinnen. Sie haben sogar einen eigenen Begriff dafür: «Tod durch GPS».
Doch dieser makabre «automation bias» ist nur ein Gleichnis für die Lage, in der sich die Menschheit heute befindet. Während neue Technologien immer schneller und immer massiver bis in die letzten Winkel unseres Lebens vordringen, sind wir immer weniger dazu in der Lage, sie unseren Erfordernissen anzupassen. Sie sind längst zu einer Bedrohung für humane Lebensformen geworden.
In einer rasanten Tour de Force führt uns James Bridle, der «Orwell des 21. Jahrhunderts», durch die technologischen Dystopien der Gegenwart – vom Klimawandel und dem Internet bis zur Automatisierung der Arbeitswelt und der omnipräsenten Datenerfassung. Doch er zeigt noch mehr: Wir müssen eine unberechenbar gewordene Welt anders denken lernen, wenn wir uns in unserem «New Dark Age» noch zurechtfinden wollen.
Von James Bridle. Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn.
Webcode: https://www.chbeck.de/30927487

Inhalt

1. Kluft
2. Computerisierung
3. Klima
4. Kalkulation
5. Komplexität
6. Kognition
7. Komplizenschaft
8. Konspiration
9. Kollaterale
10. Cloud

Dank
Anmerkungen
Register

Pressestimmen

„The New Dark Age› gehört zu den klügsten und zugleich beunruhigendsten Büchern über die digitale Welt, die ich jemals gelesen habe." 
Mark O’Connell, The New Yorker


„Wir sind Spielball von Algorithmen und KI und ertrinken in der Informationsflut. James Bridle ist der Bademeister. Wer sein Buch liest, bekommt das digitale Seepferdchen.“  ​
Jan Küveler, Literarische WELT


„Künstlerische Begabung und analytischer Verstand sind in dem Buch ‚New Dark Age‘ zu einem faszinierenden Text geworden.“ 
Werner van Bebber, Tagesspiegel


„(Bridle) lässt uns teilhaben an einer dystopisch explosiven Verdichtung von Fakten, Notizen und Assoziationen, die gravitätische Kräfte entwickeln wie ein Schwarzes Loch.“
Walter Gröbchen, Wiener Zeitung


„Man liest dieses Buch gerne. Nicht weil es großartige neue Theorien entwirft, sondern wegen der vielen stellenweise beängstigenden, wenig bekannten Geschichten aus der modernen digitalen Welt."  
Helmut Petzold, BR24


„Mit großer Kompetenz und Klarheit geschrieben, spannend zu lesen und voller Einsichten in wenig reflektierte Zusammenhänge unserer Zeit." 
Gert Scobel, Philosophie Magazin


„James Bridle nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die technologischen Abgründe unserer Zeit." ​
Leipziger Volkszeitung


„James Bridle plädiert in seinem Buch ‚New Dark Age‘ für ein umfassendes Bildungsprogramm, um den Einzelnen in die Lage zu versetzen, mit den Herausforderungen der Internetökonomie umzugehen und ihre Mechanismen zu durchschauen.“  
Jobst-Ulrich Brand, FOCUS


„Eindrucksvoll!“ 
Niels Boeing, ZEIT Wissen


„Der britische Künstler und Autor James Bridle ist mit seinem Buch ‚New Dark Age‘ zum Popstar der Digitalisierungskritik geworden."
Tobi Müller, ZEIT online


„Bridle schafft es in seinem Buch Perspektiven radikal zu verdrehen.“ 
Isabel Metzger, SPIEGEL Online


„Endlich auch auf Deutsch: Bridles kluges, bizarres Gespensterbuch voller Horrorgeschichten unserer Tage.“ 
Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


"(Bridle) hinterlässt uns nachdenklich in die schöne neue digitalisierte Welt.“
Christoph Drösser, Deutschlandfunk Kultur


„Absolut lesenswert.“ ​
Dagmar Röhrlich, Deutschlandfunk


„Der Künstler James Bridle ist ein Vordenker und Kritiker der digitalen Zukunft. Die Corona-Krise sei eine Chance zu erkennen, dass wir das Internet zur Kommunikation auch ohne die Produkte großer Konzerne nutzen können, um es besser zu machen.“  
Vladimir Balzer, Deutschlandfunk Kultur