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Rashid, Ahmed

Taliban

Die Macht der afghanischen Gotteskrieger

Die Taliban sind Inbegriff eines rigiden Islamismus. Ahmed Rashid erklärt in seinem hoch spannenden Buch, woher sie kommen, wofür sie kämpfen und warum sie sich trotz zwanzigjähriger internationaler Truppenpräsenz so erfolgreich neu formieren und im Sommer 2021 im Handstreich erneut die Macht in Afghanistan übernehmen konnten.

Nach dem sowjetischen Truppenabzug aus Afghanistan 1989 eroberten die radikalislamischen Taliban – auch mit Hilfe russischer Waffen – das ganze Land und ließen es zur Drehscheibe des internationalen Terrorismus werden. Der Krieg der USA gegen die Taliban nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erwies sich schon bald als Fehlschlag. Als die Amerikaner schließlich abzogen, besetzten die Taliban – nun mit amerikanischen Waffen – erneut Kabul. Angesichts dieser akuten Bedrohung für viele Afghanen und für die internationale Sicherheit hat der pakistanische Journalist Ahmed Rashid sein viel gerühmtes Standardwerk erweitert und aktualisiert. Er legt dar, woher die Taliban kommen, wie sie ihre Macht in Afghanistan gefestigt und gegen den Westen verteidigt haben und in welches komplizierte politische Spiel um Macht und Bodenschätze sie verstrickt sind.
Von Ahmed Rashid. Aus dem Englischen von Harald Riemann und Rita Seuß.

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Bibliografie

978-3-406-78467-5

Erscheint am 17. Februar 2022

3. Auflage, 2022

Rund 512 S., mit 2 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 16,95 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Der pakistanische Journalist Ahmed Rashid (…) schrieb dies in seinem 2000 veröffentlichten Buch 'Taliban', das zu Recht als Standardwerk gilt. In der nun erschienenen Neuauflage wurde die historische Darstellung nicht aktualisiert. Tatsächlich hätten hier nur Details ergänzt werden können, die am Gesamtbild nichts ändern. Zwei ergänzende Kapitel schildern die weitere Entwicklung des Konflikts. (…) Rashid (…) scheut sich nicht, Fehler zu benennen und Lösungen zu propagieren. (…) Er weiß es, zumindest was die 'Realpolitik' betrifft, tatsächlich besser. Überdies gehört er zu den wenigen Journalisten, deren Rat von hohen Politikern geschätzt wird."
Jörn Schulz, taz, 27. November 2010



"Rashid analysierte in seinem Buch, mit welchen Interessen die Großmächte sowie die Nachbarstaaten in die Geschichte Afghanistans verstrickt sind und wie die Taliban den Alltag der Bevölkerung zur Hölle machten. (...)
Seit dem Jahr 2000 wurde Rashids Buch in 26 Sprachen übersetzt und hat sich längt als Standardwerk zu den Taliban etabliert. Nun, zehn Jahre später, und zu einem Zeitpunkt, da sich die Opferzahlen westlicher Soldaten in Afghanistan deutlich erhöhen, da die Westmächte erkennen, dass sie die Taliban militärisch nicht besiegen können und sich die Stimmen Gehör verschaffen, die dafür plädieren, mit den gemäßigten Taliban in Verhandlungen zu treten, erscheint im C.H. Beck Verlag die erweiterte Neuausgabe seines Buches über die Taliban. (...) Im ergänzenden Teil schreibt Ahmed Rashid die Geschichte der Taliban vom 11. September 2001 bis Oktober 2009 fort."
Christian Brüser, ORF-Hörfunk, 1. September 2010



"Rashid kannte die Tricks er Taliban. (…) Der Autor beschreibt zudem die völlig widersinnige US-Politik. (…) Das Buch besticht durch die Fülle der Informationen. (…) Das Buch zeigt die Geschichte der Taliban bis in unsere Tage: Dem Leser wird hier ein zum Zerbersten eindringliches Stück Zeitgeschichte geboten."
Rupert Neudeck, Berliner Zeitung, 4. November 2010



"Die Taliban gaben dem islamischen Fundamentalismus eine Form, 'die jeden Kompromiss und jedes politische System, abgesehen vom eigenen, strikt ablehnt.' Wer sich über Afghanistan und die überaus komplexe Lage in der zentralasiatischen Krisenregion informieren will, dem bieten Rashids sachkundige Bücher einen exzellenten Einstieg."
Hans Ehlert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Oktober 2010



"Die pakistanischen Taliban haben das Ziel, ein islamisches System in Pakistan zu errichten. (...) [Sie] setzen sich schon lange nicht mehr nur aus Paschtunen zusammen, sondern haben sich zu einer nationalen Bewegung entwickelt, in der man alle Volksgruppen findet – ganz im Gegensatz zu Afghanistan, wo über 90 Prozent der Taliban der Volksgruppe der Paschtunen angehören."
Ahmed Rashid im Gespräch mit Ramon Schack, Neue Zürcher Zeitung, 23. September 2010



Sven Hansen im Gespräch mit Ahmed Rashid:
taz: Pakistans Taliban haben gefordert, auf internationale Hilfe zu verzichten, und versprachen ihrerseits 20 Millionen US-Dollar Hilfe.
Ahmed Rashid: Das war eine dumme Forderung. Die Taliban haben überhaupt nicht die Mittel für Nothilfe in größerem Maßstab. Wäre es den Taliban ernst, hätten sie einen Waffenstillstand gefordert und Nothilfe zugelassen.
Sven Hansen, Die Tageszeitung, 21. September 2010



"Wer braucht Wikileaks, wenn es Autoren wie Ahmed Rashid gibt? Das Internetportal mag geheime US-Militärakten zu Zehntausenden veröffentlichen – der pakistanische Aufklärer liefert Analyse und Einordnung gleicht mit. Wer den Krieg in Afghanistan verstehen will, sollte sich an den 62-Jährigen halten. (...) Die vernünftigen Führer streben deshalb eine Art Partnerschaft und eine Teilung der Macht mit Präsident Karsai an. Der Westen müsste nur Ja sagen. Und sollte das tun, je schneller, desto besser, denn man sollte mit den Alten reden, solange sie noch da sind, sagt Rashid."
Michael Schmidt, Der Tagesspiegel, 20. September 2010



"Der Vortragssaal der American Academy in Berlin ist gesteckt voll. Nur einer scheint sich nicht ganz klar darüber zu sein, dass die Leute gekommen sind, um einen Star zu erleben: Das ist der Gast selbst, der Journalist Ahmed Rashid. Lange vor dem 11. September 2001 war er schon ein Afghanistan-Experte. (...)
Sein Buch über die Taliban erschien im Jahr 2000 Yale University Press. (...) Die Taschenbuchausgabe erschien genau in der Woche des 11. September. (…) In diesem Sommer erschien eine weitere Neuauflage in Deutschland. (...) Auch der ehemalige Außenminister Joschka Fischer sagt von Rashid viel gelernt zu haben."
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 17. September 2010



"Spätestens nach dem 11. September 2001 wurde dieses Buch zum Weltbestseller, rund 1,5 Millionen mal verkauft."
Christoph Heinemann, Deutschlandfunk, 17. September 2010



"Ahmed Rashid publizierte im Jahr 2000 das Buch ‘Taliban’, das nach den Anschlägen in New York zum Standardwerk wurde und nun in aktualisierter Fassung erschienen ist. Nach dem 11. September 2001 besuchte er die neuen Verstecke der Taliban, er traf sich weiterhin mit Karsai und wurde einmal von US-Präsident Barack Obama eingeladen."
Janek Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 13. September 2010



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-78467-5

Erscheint am 17. Februar 2022

3. Auflage , 2022

Rund 512 S., mit 2 Karten

Softcover

Softcover 16,95 € Kaufen

Rashid, Ahmed

Taliban

Die Macht der afghanischen Gotteskrieger

Die Taliban sind Inbegriff eines rigiden Islamismus. Ahmed Rashid erklärt in seinem hoch spannenden Buch, woher sie kommen, wofür sie kämpfen und warum sie sich trotz zwanzigjähriger internationaler Truppenpräsenz so erfolgreich neu formieren und im Sommer 2021 im Handstreich erneut die Macht in Afghanistan übernehmen konnten.

Nach dem sowjetischen Truppenabzug aus Afghanistan 1989 eroberten die radikalislamischen Taliban – auch mit Hilfe russischer Waffen – das ganze Land und ließen es zur Drehscheibe des internationalen Terrorismus werden. Der Krieg der USA gegen die Taliban nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erwies sich schon bald als Fehlschlag. Als die Amerikaner schließlich abzogen, besetzten die Taliban – nun mit amerikanischen Waffen – erneut Kabul. Angesichts dieser akuten Bedrohung für viele Afghanen und für die internationale Sicherheit hat der pakistanische Journalist Ahmed Rashid sein viel gerühmtes Standardwerk erweitert und aktualisiert. Er legt dar, woher die Taliban kommen, wie sie ihre Macht in Afghanistan gefestigt und gegen den Westen verteidigt haben und in welches komplizierte politische Spiel um Macht und Bodenschätze sie verstrickt sind.
Von Ahmed Rashid. Aus dem Englischen von Harald Riemann und Rita Seuß.
Webcode: https://www.chbeck.de/33354879

Pressestimmen

"Der pakistanische Journalist Ahmed Rashid (…) schrieb dies in seinem 2000 veröffentlichten Buch 'Taliban', das zu Recht als Standardwerk gilt. In der nun erschienenen Neuauflage wurde die historische Darstellung nicht aktualisiert. Tatsächlich hätten hier nur Details ergänzt werden können, die am Gesamtbild nichts ändern. Zwei ergänzende Kapitel schildern die weitere Entwicklung des Konflikts. (…) Rashid (…) scheut sich nicht, Fehler zu benennen und Lösungen zu propagieren. (…) Er weiß es, zumindest was die 'Realpolitik' betrifft, tatsächlich besser. Überdies gehört er zu den wenigen Journalisten, deren Rat von hohen Politikern geschätzt wird."
Jörn Schulz, taz, 27. November 2010


"Rashid analysierte in seinem Buch, mit welchen Interessen die Großmächte sowie die Nachbarstaaten in die Geschichte Afghanistans verstrickt sind und wie die Taliban den Alltag der Bevölkerung zur Hölle machten. (...)
Seit dem Jahr 2000 wurde Rashids Buch in 26 Sprachen übersetzt und hat sich längt als Standardwerk zu den Taliban etabliert. Nun, zehn Jahre später, und zu einem Zeitpunkt, da sich die Opferzahlen westlicher Soldaten in Afghanistan deutlich erhöhen, da die Westmächte erkennen, dass sie die Taliban militärisch nicht besiegen können und sich die Stimmen Gehör verschaffen, die dafür plädieren, mit den gemäßigten Taliban in Verhandlungen zu treten, erscheint im C.H. Beck Verlag die erweiterte Neuausgabe seines Buches über die Taliban. (...) Im ergänzenden Teil schreibt Ahmed Rashid die Geschichte der Taliban vom 11. September 2001 bis Oktober 2009 fort."
Christian Brüser, ORF-Hörfunk, 1. September 2010


"Rashid kannte die Tricks er Taliban. (…) Der Autor beschreibt zudem die völlig widersinnige US-Politik. (…) Das Buch besticht durch die Fülle der Informationen. (…) Das Buch zeigt die Geschichte der Taliban bis in unsere Tage: Dem Leser wird hier ein zum Zerbersten eindringliches Stück Zeitgeschichte geboten."
Rupert Neudeck, Berliner Zeitung, 4. November 2010


"Die Taliban gaben dem islamischen Fundamentalismus eine Form, 'die jeden Kompromiss und jedes politische System, abgesehen vom eigenen, strikt ablehnt.' Wer sich über Afghanistan und die überaus komplexe Lage in der zentralasiatischen Krisenregion informieren will, dem bieten Rashids sachkundige Bücher einen exzellenten Einstieg."
Hans Ehlert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Oktober 2010


"Die pakistanischen Taliban haben das Ziel, ein islamisches System in Pakistan zu errichten. (...) [Sie] setzen sich schon lange nicht mehr nur aus Paschtunen zusammen, sondern haben sich zu einer nationalen Bewegung entwickelt, in der man alle Volksgruppen findet – ganz im Gegensatz zu Afghanistan, wo über 90 Prozent der Taliban der Volksgruppe der Paschtunen angehören."
Ahmed Rashid im Gespräch mit Ramon Schack, Neue Zürcher Zeitung, 23. September 2010


Sven Hansen im Gespräch mit Ahmed Rashid:
taz: Pakistans Taliban haben gefordert, auf internationale Hilfe zu verzichten, und versprachen ihrerseits 20 Millionen US-Dollar Hilfe.
Ahmed Rashid: Das war eine dumme Forderung. Die Taliban haben überhaupt nicht die Mittel für Nothilfe in größerem Maßstab. Wäre es den Taliban ernst, hätten sie einen Waffenstillstand gefordert und Nothilfe zugelassen.
Sven Hansen, Die Tageszeitung, 21. September 2010


"Wer braucht Wikileaks, wenn es Autoren wie Ahmed Rashid gibt? Das Internetportal mag geheime US-Militärakten zu Zehntausenden veröffentlichen – der pakistanische Aufklärer liefert Analyse und Einordnung gleicht mit. Wer den Krieg in Afghanistan verstehen will, sollte sich an den 62-Jährigen halten. (...) Die vernünftigen Führer streben deshalb eine Art Partnerschaft und eine Teilung der Macht mit Präsident Karsai an. Der Westen müsste nur Ja sagen. Und sollte das tun, je schneller, desto besser, denn man sollte mit den Alten reden, solange sie noch da sind, sagt Rashid."
Michael Schmidt, Der Tagesspiegel, 20. September 2010


"Der Vortragssaal der American Academy in Berlin ist gesteckt voll. Nur einer scheint sich nicht ganz klar darüber zu sein, dass die Leute gekommen sind, um einen Star zu erleben: Das ist der Gast selbst, der Journalist Ahmed Rashid. Lange vor dem 11. September 2001 war er schon ein Afghanistan-Experte. (...)
Sein Buch über die Taliban erschien im Jahr 2000 Yale University Press. (...) Die Taschenbuchausgabe erschien genau in der Woche des 11. September. (…) In diesem Sommer erschien eine weitere Neuauflage in Deutschland. (...) Auch der ehemalige Außenminister Joschka Fischer sagt von Rashid viel gelernt zu haben."
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 17. September 2010


"Spätestens nach dem 11. September 2001 wurde dieses Buch zum Weltbestseller, rund 1,5 Millionen mal verkauft."
Christoph Heinemann, Deutschlandfunk, 17. September 2010


"Ahmed Rashid publizierte im Jahr 2000 das Buch ‘Taliban’, das nach den Anschlägen in New York zum Standardwerk wurde und nun in aktualisierter Fassung erschienen ist. Nach dem 11. September 2001 besuchte er die neuen Verstecke der Taliban, er traf sich weiterhin mit Karsai und wurde einmal von US-Präsident Barack Obama eingeladen."
Janek Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 13. September 2010