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Reinhardt, Volker

Die Macht der Seuche

Wie die Große Pest die Welt veränderte

Die Große Pest der Jahre um 1348 war eines der einschneidendsten Ereignisse der europäischen Geschichte. Volker Reinhardt rekonstruiert den Verlauf der Epidemie, beleuchtet die unterschiedlichen Verhältnisse in ausgewählten Städten und fragt, wie die Überlebenden politisch und wirtschaftlich, religiös und künstlerisch Monate und Jahre im Krisenmodus bewältigten. Alle Ähnlichkeiten mit aktuellen Pandemien sind rein zufällig.

Als im Frühjahr 1348 die Pest nahte, ließ der Mailänder Herrscher Luchino Visconti die Stadt komplett isolieren. Kranke wurden vorsorglich eingemauert. So blieb Mailand als einzige Stadt Italiens verschont. Volker Reinhardt hat die verfügbaren Quellen zur Großen Pest neu gesichtet und zeigt in seinem anschaulich erzählten Buch, dass der vermeintliche europäische Flächenbrand eine Summe von lokalen Dramen war, die die Menschen auf ganz unterschiedliche Weise bewältigten: durch politische Umstürze, Verfolgung von Minderheiten, Restauration alter Verhältnisse oder eben durch ein Lob der Tyrannis à la Mailand. Klassische Pestbeschreibungen wie die von Boccaccio erweisen sich als späte Stilisierung nach antiken Vorbildern, doch Bilder, Bauwerke oder anonyme Chronisten lassen ermessen, wie groß die Verunsicherung war und wie übermächtig die Sehnsucht nach der verlorenen Normalität.

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Bibliografie

978-3-406-79038-6

Erscheint am 25. August 2022

Rund 256 S., mit 25 Abbildungen und 1 Karte

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 16,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Der Wunsch nach Autoritäten ist nur eine von vielen Parallelen, die der Historiker Volker Reinhardt zwischen Gegenwart und Vergangenheit zieht."
Die ZEIT Bestenliste



"Volker Reinhardts erzählerische Kunst macht aus schrecklichen Geschehnissen ein intelligentes Lesevergnügen."
Thomas Leitner, Falter



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978-3-406-79038-6

Erscheint am 25. August 2022

Rund 256 S., mit 25 Abbildungen und 1 Karte

Softcover

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Reinhardt, Volker

Die Macht der Seuche

Wie die Große Pest die Welt veränderte

Die Große Pest der Jahre um 1348 war eines der einschneidendsten Ereignisse der europäischen Geschichte. Volker Reinhardt rekonstruiert den Verlauf der Epidemie, beleuchtet die unterschiedlichen Verhältnisse in ausgewählten Städten und fragt, wie die Überlebenden politisch und wirtschaftlich, religiös und künstlerisch Monate und Jahre im Krisenmodus bewältigten. Alle Ähnlichkeiten mit aktuellen Pandemien sind rein zufällig.

Als im Frühjahr 1348 die Pest nahte, ließ der Mailänder Herrscher Luchino Visconti die Stadt komplett isolieren. Kranke wurden vorsorglich eingemauert. So blieb Mailand als einzige Stadt Italiens verschont. Volker Reinhardt hat die verfügbaren Quellen zur Großen Pest neu gesichtet und zeigt in seinem anschaulich erzählten Buch, dass der vermeintliche europäische Flächenbrand eine Summe von lokalen Dramen war, die die Menschen auf ganz unterschiedliche Weise bewältigten: durch politische Umstürze, Verfolgung von Minderheiten, Restauration alter Verhältnisse oder eben durch ein Lob der Tyrannis à la Mailand. Klassische Pestbeschreibungen wie die von Boccaccio erweisen sich als späte Stilisierung nach antiken Vorbildern, doch Bilder, Bauwerke oder anonyme Chronisten lassen ermessen, wie groß die Verunsicherung war und wie übermächtig die Sehnsucht nach der verlorenen Normalität.
Webcode: https://www.chbeck.de/33743730

Pressestimmen

"Der Wunsch nach Autoritäten ist nur eine von vielen Parallelen, die der Historiker Volker Reinhardt zwischen Gegenwart und Vergangenheit zieht."
Die ZEIT Bestenliste


"Volker Reinhardts erzählerische Kunst macht aus schrecklichen Geschehnissen ein intelligentes Lesevergnügen."
Thomas Leitner, Falter