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Remschmidt, Helmut

Wenn junge Menschen töten

Ein Kinder- und Jugendpsychiater berichtet

Tödliche Steinwürfe von der Autobahnbrücke, sexuelle Nötigung mit Todesfolge, Messerattacke auf den Vater im Affekt, Aussetzung eines Neugeborenen, brutaler Dreifachmord aus grenzenlos empfundener Einsamkeit – das Spektrum jugendlicher Gewalttaten ist groß, die Hilflosigkeit der Erwachsenen und der Gesellschaft noch viel größer. Helmut Remschmidt beschreibt anhand von achtzehn zum Teil spektakulären Fällen, wie man schwere Gewalttaten junger Menschen erklären kann und welche Mittel es gibt, Gewalt effektiv zu reduzieren.

Während Kriminologen und Gerichtsgutachter in der Regel die Akte schließen, sobald das Urteil gesprochen ist, hat der bekannte Jugendpsychiater Helmut Remschmidt die Mehrzahl der Gewalttäter, von denen er hier berichtet, weit über das Absitzen der Strafe hinaus im Auge behalten. Das macht sein Buch so einmalig wie aufschlussreich. Es gibt keineswegs nur den gewaltbereiten, kriminellen Jugendlichen, der auf die schiefe Bahn gerät oder unter einer manifesten psychiatrischen Erkrankung leidet, es gibt auch den Täter aus geordneten Verhältnissen, der nach der Entlassung aus dem Gefängnis wieder Fuß in der Gesellschaft fasst und Karriere macht. Remschmidt klärt darüber auf, welche sozialen und psychischen Einflüsse zu Gewalthandlungen beitragen, warum es Geschlechtsunterschiede bei der Gewalttätigkeit gibt und wie man junge Gewalttäter untersucht. Sein Buch enthält aber auch konkrete Forderungen zur Reduzierung von Gewalt, entstanden aus einer über vierzigjährigen intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema.

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Bibliografie

978-3-406-74125-8

Bereits angekündigt u.d. Titel: Wenn Jugendliche töten. Ein Kinder- und Jugendpsychiater berichtet

Erscheint am 19. September 2019

Rund 256 S., mit ca. 15 Abbildungen

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 16,95 € Kaufen

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Bibliografie

978-3-406-74125-8

Erscheint am 19. September 2019

Rund 256 S., mit ca. 15 Abbildungen

Klappenbroschur

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Remschmidt, Helmut

Wenn junge Menschen töten

Ein Kinder- und Jugendpsychiater berichtet

Tödliche Steinwürfe von der Autobahnbrücke, sexuelle Nötigung mit Todesfolge, Messerattacke auf den Vater im Affekt, Aussetzung eines Neugeborenen, brutaler Dreifachmord aus grenzenlos empfundener Einsamkeit – das Spektrum jugendlicher Gewalttaten ist groß, die Hilflosigkeit der Erwachsenen und der Gesellschaft noch viel größer. Helmut Remschmidt beschreibt anhand von achtzehn zum Teil spektakulären Fällen, wie man schwere Gewalttaten junger Menschen erklären kann und welche Mittel es gibt, Gewalt effektiv zu reduzieren.

Während Kriminologen und Gerichtsgutachter in der Regel die Akte schließen, sobald das Urteil gesprochen ist, hat der bekannte Jugendpsychiater Helmut Remschmidt die Mehrzahl der Gewalttäter, von denen er hier berichtet, weit über das Absitzen der Strafe hinaus im Auge behalten. Das macht sein Buch so einmalig wie aufschlussreich. Es gibt keineswegs nur den gewaltbereiten, kriminellen Jugendlichen, der auf die schiefe Bahn gerät oder unter einer manifesten psychiatrischen Erkrankung leidet, es gibt auch den Täter aus geordneten Verhältnissen, der nach der Entlassung aus dem Gefängnis wieder Fuß in der Gesellschaft fasst und Karriere macht. Remschmidt klärt darüber auf, welche sozialen und psychischen Einflüsse zu Gewalthandlungen beitragen, warum es Geschlechtsunterschiede bei der Gewalttätigkeit gibt und wie man junge Gewalttäter untersucht. Sein Buch enthält aber auch konkrete Forderungen zur Reduzierung von Gewalt, entstanden aus einer über vierzigjährigen intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema.
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