Cover: Claussen, Johann Hinrich / Lilie, Ulrich, Für sich sein

Claussen, Johann Hinrich / Lilie, Ulrich

Für sich sein

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Claussen, Johann Hinrich / Lilie, Ulrich

Für sich sein

Ein Atlas der Einsamkeiten.

Jeder scheint die Einsamkeit zu kennen, und doch ist sie wie ein unerforschter Kontinent. Johann Hinrich Claussen und Ulrich Lilie vermessen in ihrem kurzweiligen Atlas Zufluchtsorte, an denen man endlich «für sich» ist, die Weiten der Loneliness, die man melancholisch durchwandert, das Reich der Solitude, in das sich Mönche, Wissenschaftler und Künstler zurückziehen, und die eisigen Regionen der Isolation, in denen man zu erfrieren droht. Sie erklären, was die Forschung über Einsamkeit sagt, und weisen Wege der Befreiung. Ein hilfreicher Führer für alle, die den Kontinent der Einsamkeit näher erkunden und sicher wieder verlassen wollen.
Die Corona-Krise hat viele Menschen in die Einsamkeit geführt. Einige traf dies völlig unvorbereitet. Bei Menschen, die vorher schon einsam waren, wurde die Not vertieft: Alte und Kranke, Studenten, Singles oder Workaholics. Johann Hinrich Claussen und Ulrich Lilie erkunden in Streifzügen durch Religion, Literatur und Kunst, Wissenschaft und Alltag die hellen und dunklen Seiten des Alleinseins. Sie erklären, welche persönlichen Prägungen und sozialen Bedingungen dazu führen, dass die einen das Alleinsein suchen, während andere es fliehen, und zeigen Wege, die aus einer unfreiwilligen Abgeschiedenheit hinausführen.

Von Johann Hinrich Claussen und Ulrich Lilie, Mit Illustrationen von Dirk Uhlenbrock.
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Details

978-3-406-77488-1

Erschienen am 26. August 2021

248 S., mit 8 Illustrationen

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

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Inhalt
Einleitung

1. Koordinaten der Einsamkeit
Das dreifache Selbst
Einsamkeit und Krankheit
Mehr oder weniger oder gleich viel?
Chronischer Stress und Schmerz
Isolation durch Schmerz
Begabungen für das Alleinsein und das Zusammensein
Das Hormon der Nähe
Nicht-Orte
Schritte aus der Einsamkeitsfalle
Der schnelle Selbsttest

2. Das Reich der Solitude
In der Wüste: Antonius
Die einsamste Insel: Skellig Michael
Mystische Abgeschiedenheit: Meister Eckhart
In der Waldeinsamkeit: Genoveva und die deutsche Romantik
In der Studierstube: Isaac Newton

3. Zufluchtsorte des Für-sich-Seins
Die Sprache der Stille: Haikus
Raus aufs Land: Petrarca
Ins Spiel versunken: Solitaire
Am Meer: Caspar David Friedrich

4. Die Weiten der Loneliness
In der Höhle: Robert Voorhis
Auf Wanderschaft: Frederick William Robertson
In einem Lied verloren: Fado
Zu Hause: Emily Dickinson
Im Urwald: Horacio Quiroga

5. Die Inseln der Isolation
Allein in der Menge: Der ägyptische Hiob
In der Grube: Jeremia
Im Versteck: Homosexuelle Menschen
Mutterseelenallein: Aharon Appelfeld
In der Erinnerungseinsamkeit: Wolfskinder in Ostpreußen
Auf der Flucht: Vier Etappen
Im Zimmer: Die japanischen Hikikomori
Unsichtbar werden: Greta Garbo und Marlene Dietrich
Ins Grab: Einsame Bestattungen

6. Ankerplätze im Mahlstrom
Gedichte: Erich Kästner und Mascha Kaléko
Tagebuch schreiben: London im Zweiten Weltkrieg
Bücher lesen: Kauffmann, Waite und Moltke
Hundefreundschaften: Gabriele Bärtels
Netzwerke: Ein Gespräch mit Franz Müntefering
Begleitung: Die Ausgeschlossenheit der Obdachlosen

7. Wege und Orte der Befreiung
Zu Besuch: Die frühen Christen und die moderne Gefängnisseelsorge
Die Sprache entdecken: Helen Keller
Zuhören: Die Geschichte der Telefonseelsorge
Philosophie: Der Trost des Boethius
Weihnachten feiern: Charles Dickens und Ebenezer Scrooge
In der Sackgasse: Das britische Einsamkeitsministerium
Offene Türen: Adolf von Harnacks Aufgeschlossenheit


Literaturhinweise
Angebote für Einsame
Pressestimmen

Pressestimmen

"Anregend. (…) Ein Panoptikum von traurigen, manchmal aber auch faszinierend kreativen Lebenswegen auf den vielfältigen Pfaden der Einsamkeit.“
Frankfurter Neue Presse, Dierk Wolters



"Kleine, feine Kulturgeschichte des Alleinseins“
Chrismon



"Anregungen für den Umgang mit der Einsamkeit bietet das lesenswerte Buch 'Für sich sein – ein Atlas der Einsamkeit.'
Die Tagespost, Cornelia Huber



"Das Autoren-Duo (…) lädt zu Entdeckungsreisen in den Kosmos des Alleinseins (…) Das sehr flüssig zu lesende 237-Seiten-Buch bietet am Ende auch Anleitungen, um den Kontinent der Einsamkeit wieder zu verlassen."
Kleine Zeitung, Thomas Gloser



"Vermisst die Vielfalt der Erscheinungsweisen von Einsamkeit literarisch, historisch und theologisch.“
Publik Forum, Helmut Jaschke



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-77488-1

Erschienen am 26. August 2021

248 S., mit 8 Illustrationen

Klappenbroschur

Klappenbroschur 18,000 € Kaufen
e-Book 12,990 € Kaufen

Claussen, Johann Hinrich / Lilie, Ulrich

Für sich sein

Ein Atlas der Einsamkeiten

Jeder scheint die Einsamkeit zu kennen, und doch ist sie wie ein unerforschter Kontinent. Johann Hinrich Claussen und Ulrich Lilie vermessen in ihrem kurzweiligen Atlas Zufluchtsorte, an denen man endlich «für sich» ist, die Weiten der Loneliness, die man melancholisch durchwandert, das Reich der Solitude, in das sich Mönche, Wissenschaftler und Künstler zurückziehen, und die eisigen Regionen der Isolation, in denen man zu erfrieren droht. Sie erklären, was die Forschung über Einsamkeit sagt, und weisen Wege der Befreiung. Ein hilfreicher Führer für alle, die den Kontinent der Einsamkeit näher erkunden und sicher wieder verlassen wollen.
Die Corona-Krise hat viele Menschen in die Einsamkeit geführt. Einige traf dies völlig unvorbereitet. Bei Menschen, die vorher schon einsam waren, wurde die Not vertieft: Alte und Kranke, Studenten, Singles oder Workaholics. Johann Hinrich Claussen und Ulrich Lilie erkunden in Streifzügen durch Religion, Literatur und Kunst, Wissenschaft und Alltag die hellen und dunklen Seiten des Alleinseins. Sie erklären, welche persönlichen Prägungen und sozialen Bedingungen dazu führen, dass die einen das Alleinsein suchen, während andere es fliehen, und zeigen Wege, die aus einer unfreiwilligen Abgeschiedenheit hinausführen.
Von Johann Hinrich Claussen und Ulrich Lilie, Mit Illustrationen von Dirk Uhlenbrock.
Webcode: /32392612

Inhalt

Einleitung

1. Koordinaten der Einsamkeit
Das dreifache Selbst
Einsamkeit und Krankheit
Mehr oder weniger oder gleich viel?
Chronischer Stress und Schmerz
Isolation durch Schmerz
Begabungen für das Alleinsein und das Zusammensein
Das Hormon der Nähe
Nicht-Orte
Schritte aus der Einsamkeitsfalle
Der schnelle Selbsttest

2. Das Reich der Solitude
In der Wüste: Antonius
Die einsamste Insel: Skellig Michael
Mystische Abgeschiedenheit: Meister Eckhart
In der Waldeinsamkeit: Genoveva und die deutsche Romantik
In der Studierstube: Isaac Newton

3. Zufluchtsorte des Für-sich-Seins
Die Sprache der Stille: Haikus
Raus aufs Land: Petrarca
Ins Spiel versunken: Solitaire
Am Meer: Caspar David Friedrich

4. Die Weiten der Loneliness
In der Höhle: Robert Voorhis
Auf Wanderschaft: Frederick William Robertson
In einem Lied verloren: Fado
Zu Hause: Emily Dickinson
Im Urwald: Horacio Quiroga

5. Die Inseln der Isolation
Allein in der Menge: Der ägyptische Hiob
In der Grube: Jeremia
Im Versteck: Homosexuelle Menschen
Mutterseelenallein: Aharon Appelfeld
In der Erinnerungseinsamkeit: Wolfskinder in Ostpreußen
Auf der Flucht: Vier Etappen
Im Zimmer: Die japanischen Hikikomori
Unsichtbar werden: Greta Garbo und Marlene Dietrich
Ins Grab: Einsame Bestattungen

6. Ankerplätze im Mahlstrom
Gedichte: Erich Kästner und Mascha Kaléko
Tagebuch schreiben: London im Zweiten Weltkrieg
Bücher lesen: Kauffmann, Waite und Moltke
Hundefreundschaften: Gabriele Bärtels
Netzwerke: Ein Gespräch mit Franz Müntefering
Begleitung: Die Ausgeschlossenheit der Obdachlosen

7. Wege und Orte der Befreiung
Zu Besuch: Die frühen Christen und die moderne Gefängnisseelsorge
Die Sprache entdecken: Helen Keller
Zuhören: Die Geschichte der Telefonseelsorge
Philosophie: Der Trost des Boethius
Weihnachten feiern: Charles Dickens und Ebenezer Scrooge
In der Sackgasse: Das britische Einsamkeitsministerium
Offene Türen: Adolf von Harnacks Aufgeschlossenheit


Literaturhinweise
Angebote für Einsame

Pressestimmen

"Anregend. (…) Ein Panoptikum von traurigen, manchmal aber auch faszinierend kreativen Lebenswegen auf den vielfältigen Pfaden der Einsamkeit.“
Frankfurter Neue Presse, Dierk Wolters


"Kleine, feine Kulturgeschichte des Alleinseins“
Chrismon


"Anregungen für den Umgang mit der Einsamkeit bietet das lesenswerte Buch 'Für sich sein – ein Atlas der Einsamkeit.'
Die Tagespost, Cornelia Huber


"Das Autoren-Duo (…) lädt zu Entdeckungsreisen in den Kosmos des Alleinseins (…) Das sehr flüssig zu lesende 237-Seiten-Buch bietet am Ende auch Anleitungen, um den Kontinent der Einsamkeit wieder zu verlassen."
Kleine Zeitung, Thomas Gloser


"Vermisst die Vielfalt der Erscheinungsweisen von Einsamkeit literarisch, historisch und theologisch.“
Publik Forum, Helmut Jaschke