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Rexroth, Frank

Fröhliche Scholastik

Die Wissenschaftsrevolution des Mittelalters

Im mittelalterlichen Europa ereignete sich eine Revolution, die bis heute unser Leben bestimmt: Gelehrte befreiten sich von den Glaubensgewissheiten der Vergangenheit und gingen ihren eigenen Fragen nach. Frank Rexroth lässt in seinem Buch so anschaulich und quellennah wie nie zuvor das Leben der mittelalterlichen Gelehrten, ihre neuartigen Schulen, ihre Emotionen, Ideen und Entdeckungen lebendig werden und zeigt, wie schließlich das entstand, was wir heute Wissenschaft nennen.
Als Peter Abaelard im 12. Jahrhundert den Vorrang der Vernunft in allen Fragen verkündete (und noch dazu ein Verhältnis mit seiner Schülerin Heloise begann), war das ein Skandal. Doch er war nicht der Einzige, der eigensinnig sein Wissen selbst erforschen und sein Leben dem neuen Projekt des «scholastischen» Wissens verschreiben wollte. Frank Rexroth erzählt, wie sich Schüler zu neuen Gruppen und Schulen zusammenfanden, beobachtet ihre Treue zum Lehrer, ihre Rangstreitigkeiten und ihre lebenslangen Bindungen. Er zeigt auf faszinierende Weise, wie Hand in Hand mit der neuen Lebensweise intellektuelle Veränderungen vor sich gingen, die bis heute fortwirken: Gelehrtes Wissen fächerte sich in unterschiedliche Disziplinen auf, es musste strengen Wahrheitsansprüchen genügen – und sollte auch noch nützlich sein. Am Ende dieser epochalen Wende europäischer Intellektualität steht die Geburt der Universität.

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Bibliografie

978-3-406-72521-0

Erschienen am 18. September 2018

2. Auflage, 2019

505 S., mit 8 Abbildungen in Farbe und 6 Karten

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen
Inhalt

Inhalt

Vorwort

I. Gegen die Zeit
II. Schule der Loyalität: Lehren und Lernen
III. Gruppen von Enthusiasten:
IV. Die Renaissance des wissenschaftlichen Denkens
V. Peter Abaelard und die neue Wissenschaft
VI. Abaelards Schulen: Eine Sozialgeschichte der Wahrheit
VII. Das Milieu der Schulen in Paris
VIII. Wissen erzeugt und ordnet die Dinge der Welt
IX. Wahrheit und Nützlichkeit
X. «Wir, die Universität»: Die Gelehrtengilde

Epilog
Anhang
Dank
Anmerkungen
Abkürzungen
Quellen
Literatur
Nachweis der Abbildungen und Karten
Personenregister
Ortsregister

Pressestimmen

Pressestimmen

„Eine spannende Einführung in die Gedanken- und Wissenswelt des Mittelalters.“
ORF



"Frank Rexroth beschreibt in seinem neuen Buch die Erfindung der europäischen Universität im Mittelalter. Es ergeben sich verblüffende Bezüge zu den heutigen Bologna-Hochschulen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Veronika Hock



"Spannend und facettenreich erzählt."
Magdeburger News, Uta Luise Zimmermann-Krause



"‘Fröhliche Scholastik‘ ist ein charmantes Buch, das sein Lob des gelehrten Eigensinns mit klugen Überlegungen über das komplexe Verhältnis zwischen Askese und Profit verbindet."
Süddeutsche Zeitung, Valentin Groebner



"Ein überzeugendes Plädoyer für die Freiheit der Wissenschaften.“
Neue Zürcher Zeitung, Susanne Reichlin



"Der Göttinger Historiker räumt mit der angeblichen Finsternis des Mittelalters auf und zeigt, wie es zur Erfindung der Universität in Europa kam.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jürgen Kaube



"Lesenswertes Buch.“
SWR2



"Dieses bedeutende Buch lässt uns die Macht der Wissenschaft, die Eitelkeit der Intellektuellen und den Zauber ihres Habitus im Mittelalter neu entdecken.“
damals.de Bernd Schneidmüller



"Dieses Buch beruht auf einer geradezu einschüchternd umfassenden Kenntnis der komplexen intellektuellen und sozialen Prozesse des Hochmittelalters."
Zeitschrift f. kath. Theologie, Mathias Moosbrugger  



Empfehlungen

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Bibliografie

978-3-406-72521-0

Erschienen am 18. September 2018

2. Auflage , 2019

505 S., mit 8 Abbildungen in Farbe und 6 Karten

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen

Rexroth, Frank

Fröhliche Scholastik

Die Wissenschaftsrevolution des Mittelalters

Im mittelalterlichen Europa ereignete sich eine Revolution, die bis heute unser Leben bestimmt: Gelehrte befreiten sich von den Glaubensgewissheiten der Vergangenheit und gingen ihren eigenen Fragen nach. Frank Rexroth lässt in seinem Buch so anschaulich und quellennah wie nie zuvor das Leben der mittelalterlichen Gelehrten, ihre neuartigen Schulen, ihre Emotionen, Ideen und Entdeckungen lebendig werden und zeigt, wie schließlich das entstand, was wir heute Wissenschaft nennen.
Als Peter Abaelard im 12. Jahrhundert den Vorrang der Vernunft in allen Fragen verkündete (und noch dazu ein Verhältnis mit seiner Schülerin Heloise begann), war das ein Skandal. Doch er war nicht der Einzige, der eigensinnig sein Wissen selbst erforschen und sein Leben dem neuen Projekt des «scholastischen» Wissens verschreiben wollte. Frank Rexroth erzählt, wie sich Schüler zu neuen Gruppen und Schulen zusammenfanden, beobachtet ihre Treue zum Lehrer, ihre Rangstreitigkeiten und ihre lebenslangen Bindungen. Er zeigt auf faszinierende Weise, wie Hand in Hand mit der neuen Lebensweise intellektuelle Veränderungen vor sich gingen, die bis heute fortwirken: Gelehrtes Wissen fächerte sich in unterschiedliche Disziplinen auf, es musste strengen Wahrheitsansprüchen genügen – und sollte auch noch nützlich sein. Am Ende dieser epochalen Wende europäischer Intellektualität steht die Geburt der Universität.
Webcode: https://www.chbeck.de/24060225

Inhalt

Inhalt

Vorwort

I. Gegen die Zeit
II. Schule der Loyalität: Lehren und Lernen
III. Gruppen von Enthusiasten:
IV. Die Renaissance des wissenschaftlichen Denkens
V. Peter Abaelard und die neue Wissenschaft
VI. Abaelards Schulen: Eine Sozialgeschichte der Wahrheit
VII. Das Milieu der Schulen in Paris
VIII. Wissen erzeugt und ordnet die Dinge der Welt
IX. Wahrheit und Nützlichkeit
X. «Wir, die Universität»: Die Gelehrtengilde

Epilog
Anhang
Dank
Anmerkungen
Abkürzungen
Quellen
Literatur
Nachweis der Abbildungen und Karten
Personenregister
Ortsregister

Pressestimmen

„Eine spannende Einführung in die Gedanken- und Wissenswelt des Mittelalters.“
ORF


"Frank Rexroth beschreibt in seinem neuen Buch die Erfindung der europäischen Universität im Mittelalter. Es ergeben sich verblüffende Bezüge zu den heutigen Bologna-Hochschulen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Veronika Hock


"Spannend und facettenreich erzählt."
Magdeburger News, Uta Luise Zimmermann-Krause


"‘Fröhliche Scholastik‘ ist ein charmantes Buch, das sein Lob des gelehrten Eigensinns mit klugen Überlegungen über das komplexe Verhältnis zwischen Askese und Profit verbindet."
Süddeutsche Zeitung, Valentin Groebner


"Ein überzeugendes Plädoyer für die Freiheit der Wissenschaften.“
Neue Zürcher Zeitung, Susanne Reichlin


"Der Göttinger Historiker räumt mit der angeblichen Finsternis des Mittelalters auf und zeigt, wie es zur Erfindung der Universität in Europa kam.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jürgen Kaube


"Lesenswertes Buch.“
SWR2


"Dieses bedeutende Buch lässt uns die Macht der Wissenschaft, die Eitelkeit der Intellektuellen und den Zauber ihres Habitus im Mittelalter neu entdecken.“
damals.de Bernd Schneidmüller


"Dieses Buch beruht auf einer geradezu einschüchternd umfassenden Kenntnis der komplexen intellektuellen und sozialen Prozesse des Hochmittelalters."
Zeitschrift f. kath. Theologie, Mathias Moosbrugger