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Sauerländer, Willibald

Manet malt Monet

Ein Sommer in Argenteuil

Willibald Sauerländer erzählt in dieser glänzenden Studie von einer glücklichen Stunde in der Geschichte der Malerei. Im Sommer 1874 treffen sich Manet und Monet, die herausragenden Künstler des eben entstehenden Impressionismus, in den Ferien in Argenteuil an der Seine. Ihre Annäherung findet in ihren Bildern statt und gipfelt in Manets herrlichem Porträt, das den malenden Monet in dessen Atelierboot zeigt.
Das Boot war sozusagen Programm: Es war der ideale Ort für Monets neue Freiluftmalerei. Von hier aus konnte er die Natur, das Wasser und das Spiel des Lichtes schildern. Manet hingegen, der große Maler des modernen Lebens, kommt nach Argenteuil und studiert die Pariser Gesellschaft in ihrer Freizeit. In seinem Porträt kommt schließlich alles zusammen und wird doch nicht eins: Manets eigener Blick für die Menschen in ihren Zwängen und ihrer Langeweile und der Blick des Freundes für die freie Natur. Sprachlich brillant und mit bestechender Klarheit zeigt Willibald Sauerländer, wie Manet mit seinem Bild des Künstlers auf dem Wasser ein Programmbild der ganzen Epoche schuf – und dabei die künstlerischen Tendenzen der Zeit für einen kurzen Moment in einem so leichten wie hintergründigen Meisterwerk verband.

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Bibliografie

978-3-406-64324-8

Erschienen am 21. Januar 2013

77 S., mit 30 Farb- und 8 Schwarz-Weiß-Abbildungen

Klappenbroschur

Broschur 16,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Es ist ein Genuss zu lesen, wie Sauerländer (...) zu beschreiben versteht."
Andrea Gnam, Deutschlandfunk, 31. Juli 2013



"Wunderbar"
Daniela Maria Ziegler, KunstbuchAnzeiger.de, 10. April 2013



"Profundes wissenschaftliches Wissen mit einem sprachlich höchst eleganten Stil"
Fiona Trede, Lesart, 1/2013



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-64324-8

Erschienen am 21. Januar 2013

77 S., mit 30 Farb- und 8 Schwarz-Weiß-Abbildungen

Klappenbroschur

Klappenbroschur 16,00 € Kaufen

Sauerländer, Willibald

Manet malt Monet

Ein Sommer in Argenteuil

Willibald Sauerländer erzählt in dieser glänzenden Studie von einer glücklichen Stunde in der Geschichte der Malerei. Im Sommer 1874 treffen sich Manet und Monet, die herausragenden Künstler des eben entstehenden Impressionismus, in den Ferien in Argenteuil an der Seine. Ihre Annäherung findet in ihren Bildern statt und gipfelt in Manets herrlichem Porträt, das den malenden Monet in dessen Atelierboot zeigt.
Das Boot war sozusagen Programm: Es war der ideale Ort für Monets neue Freiluftmalerei. Von hier aus konnte er die Natur, das Wasser und das Spiel des Lichtes schildern. Manet hingegen, der große Maler des modernen Lebens, kommt nach Argenteuil und studiert die Pariser Gesellschaft in ihrer Freizeit. In seinem Porträt kommt schließlich alles zusammen und wird doch nicht eins: Manets eigener Blick für die Menschen in ihren Zwängen und ihrer Langeweile und der Blick des Freundes für die freie Natur. Sprachlich brillant und mit bestechender Klarheit zeigt Willibald Sauerländer, wie Manet mit seinem Bild des Künstlers auf dem Wasser ein Programmbild der ganzen Epoche schuf – und dabei die künstlerischen Tendenzen der Zeit für einen kurzen Moment in einem so leichten wie hintergründigen Meisterwerk verband.
Webcode: https://www.chbeck.de/11109649

Pressestimmen

"Es ist ein Genuss zu lesen, wie Sauerländer (...) zu beschreiben versteht."
Andrea Gnam, Deutschlandfunk, 31. Juli 2013


"Wunderbar"
Daniela Maria Ziegler, KunstbuchAnzeiger.de, 10. April 2013


"Profundes wissenschaftliches Wissen mit einem sprachlich höchst eleganten Stil"
Fiona Trede, Lesart, 1/2013