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Schilling, Heinz

Karl V.

Der Kaiser, dem die Welt zerbrach

Sachbuch-Bestenliste für Juni 2020: Platz 1

Karl V. ist der mächtigste Herrscher seiner Zeit - und der ohnmächtigste zugleich. In seinem Reich geht die Sonne nicht unter, doch nach seinem Willen formen kann er es nicht. Ebenso wenig gelingt es ihm, die große Kirchenspaltung aufzuhalten, mit der die Einheit der Christenwelt zerbricht. Heinz Schilling schildert in dieser Biographie, wie der Kaiser zwischen den Epochen alles in seiner Macht stehende tut, um dem Lauf der Zeit Einhalt zu gebieten - und sich am Ende gescheitert und gedemütigt aus der Welt zurückzieht in die Einsamkeit der spanischen Estremadura.
Heinz Schillings Biographie befreit Karl V. aus dem Habsburgermythos des 19. Jahrhunderts und führt ihn wieder zurück in seine historische Welt - das kulturell reiche Burgund seiner Jugend und Spanien mit dem atlantisch-überseeischen Raum. Auch dem verschlossenen Menschen Karl spürt dieses Buch nach, seiner Erotik, seinen kurzen Liebesbeziehungen, seiner unterschätzten musischen Seite. Es räumt Karl einen fairen Platz in den Religionskämpfen der Zeit ein und porträtiert ihn als zutiefst religiösen Menschen - hierin Luther ebenbürtig. Vor allem aber zeigt Schilling die Tragik der Macht: Im Herzen ein Friedenspolitiker, kommt der Kaiser während seiner Herrschaft nur selten aus dem Militärlager, weil er sich dynastischen und religiösen Zielen verpflichtet fühlt, die er in einer Welt, die immer komplexer wird, nicht mehr verwirklichen kann.

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Bibliografie

978-3-406-74899-8

Erschienen am 16. März 2020

3. Auflage, 2020

457 S., mit 3 Karten und 40 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 22,99 € Kaufen
Inhalt

Prolog

1. Gent 24. Februar 1500 – Kind der Freude und der Stolz Burgunds?
Glückliches Heiraten und rechtzeitiges Sterben in der Welt der Fürstenstaaten – Burgund – Realität und Mythos – Karl der Kühne und sein Vermächtnis – Gent, 24. Februar 1500 – Erziehung und Bildung der Burgunderkinder – Eheprojekte, neues «Gouvernement» und die Charakterprägung des Prinzen – Der Herzog von Burgund – Niederburgund im Herrschaftssystem des Kaisers

2. Valladolid 23. November 1517 – Ein Europa und die Welt umspannendes Erbe
Der spanische Erbfall  – Karls Charakter und Erscheinungsbild  – Ein Liebesbrief und die erste Entscheidung als Familienoberhaupt – Juana und Ferdinand – die innerdynastische Abstimmung mit Mutter und Bruder  – Valladolid 23. November – Übernahme der Herrschaft über Kastilien – Das Murren der Untertanen und die ersten Berichte über das neue Goldland  – Eine weitere Königskrone  – Aufstand in Spanien

3. Frankfurt 23. Juni 1519; Aachen 23.Oktober 1520 – Deutscher König und Erwählter Römischer Kaiser
Die Wahl zum Deutschen König  – Krönung in Aachen  – Das deutsche Königtum in Karls Herrschaftssystem  – Logistische Probleme eines überspannten Herrschaftsraumes  – Regieren als Familienunternehmen – Räte und Vertraute  – Minderheiten und Minderheitenpolitik

4. Worms 1521 – Verteidiger der von den Vorfahren ererbten Religion
Schützer des reinen Glaubens – mit dem Papst oder mit Luther  – Das in Gott gefangene Gewissen des Reformators  – Das in Tradition und Glauben der Vorfahren gefangene Gewissen des Kaisers  – Der Weg in die religiös-kulturelle Differenzierung Europas – Universelles Kaisertum als Ordnungsprinzip für den auseinanderstrebenden Kontinent

5. Pavia 24. Februar 1525 – Triumph über Franz I. und ein nicht endendes Ringen um die Vormacht in Italien und Europa
Ringen um die mächtepolitische Ordnung  – Entscheidung über Italien?  – Nötigung zu Frieden und Freundschaft  – Ein Frieden innerer Widersprüche  – Erneut Krieg um Italien und der «Sacco di Roma» von 1537 – Das kaiserliche Klientelsystem in der Po-Ebene, Mantua und die Gonzaga-Dynastie  – Krieg – Freundschaft – Krieg – Der Friede von Crépy 1544 als Vorbereitung zum Schlag gegen die Protestanten

6. Sevilla 10.März 1526 – Liebesdinge und politisches Kalkül der Casa de Austria
Erotik der frühen Jahre  – Eheprojekte  – Hochzeit in Sevilla und «luna de miel» in Granada  – Maurischer Zauber, höfische Feste, Musik und Jagd  – Familienleben im Schatten der Politik – Margarete von Parma und Don Juan de Austria – Sakrale Überhöhung der Ehe

7. Bologna und Augsburg 1530 – Kaiserkrönung und Konfessionsreichstag
Ein Friedensfest für die zerrissene Christenheit – Verhandlungen über die Neuordnung Italiens und die Einberufung eines Konzils – Kaiser und Päpste  – Der Augsburger «Konfessionsreichstag»  – Versuch einer außerkonziliaren Lösung  – Reichsrechtliche Weichenstellungen jenseits der Glaubensfrage  – Flandern, wieder Deutschland und die Rückkehr nach Spanien

8.  Tunis 1535– Auftakt zum Kreuzzug gegen die Türken?
Der Sieg vor Tunis – Realität und Propaganda  – Karl V. und Suleiman der Prächtige  – Chaireddin der Rote – Triumph als neuer Scipio Africanus  – Rückkehr in den mächtepolitischen Alltag  – Das Ende des Kreuzzugsplans und die Katastrophe 1541 vor Algier  – Eine gemischte Bilanz im Ringen der Weltmächte

9. Leyes Nuevas 1542 – oder der Streit um die Seelen und das Gold der Indios
Reichtum und Prestige aus dem amerikanischen «Goldkastilien»  – Das Reich der Inkas und die Inseln der Gewürze  – Um Recht und Ordnung in den neuen Besitzungen  – Besinnung auf Gottes Gebot der Menschlichkeit – Las Casas gegen Sepúlveda – der erste freie Disput über Kolonialpolitik – Der realpolitische Vorrang Europas

10 Mühlberg 24. April 1547 – und der geharnischte Reichstag von Augsburg 1547/48
Veni, vidi, Deus vicit -– Triumph des Miles christianus  – Schonung des Luthergrabes in Wittenberg und Demütigung des Landgrafen in Halle  – Der Höhepunkt der Macht – von Tizian inszeniert  – Ein geharnischter Reichstag  – Das Interim, das Interim, der Teufel, der steckt hinter ihm – Karls Scheitern am lutherischen Stadtbürgertum

11 Villach, Mai 1552 – Herabgeschleudert vom Rad der Fortuna
Die Rächer der deutschen Freiheit und der widerrechtlich gefangenen Fürsten– In der Falle – Flucht aus Innsbruck – Villach und Passau – Wieder ein Franzosenkrieg– Kaiser der Endzeit

12 Brüssel 1555/56 –Zeremoniell des Rückzugs
Das ermüdende Ringen um die Nachfolge oder das Gespenst der «spanischen Sukzession» – Die englische Ehe Philipps II. – die Vision eines katholischen Großreiches in Westeuropa – Abdankung und Neuaufstellung der Casa de Austria – Machtverzicht zur Sicherung des Seelenheils?

13 Yuste 21. September 1558 –Sterben in Christo
Die letzte Reise des Kaisers – Frömmigkeit und Muße – «Lebensfülle, (die) niederklingt in meine Ruh» – Jetzt, Herr, komme ich – Der Tod Kaiser Karls V. und die Wende in den Konfessionalismus

Epilog
Europa vereint in Trauerfeiern – Vision einer hegemonialen Weltherrschaft – Ein Europapolitiker der frühen Neuzeit?

Anhang
Forschungslage und Positionsbestimmung
Anmerkungen
Karte: Europäer in der Neuen Welt zur Zeit Kaiser Karls V.
Bibliographie
Bildnachweis
Genealogie
Personenregister
Ortsregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Heinz Schilling bringt uns Person und Epoche dieses frühneuzeitlichen Kaisers nahe.“
Die Presse, Günther Haller



"…die derzeit gültige Darstellung ist Alfred Kohlers Studie von 1999. Heinz Schillings Buch macht ihr diesen Rang jetzt streitig, auch deshalb, weil es von deutlich mehr Sympathie für seinen Gegenstand getragen ist. (…) Für Schilling, dessen jahrzehntelange Beschäftigung mit dem Zeitalter der Reformation an vielen Stellen dieses Buches spürbar ist, war Karl nicht Luthers Feind, sondern sein heimlicher Bruder im Geiste.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb



"Heinz Schilling hat ihm (Karl V.) hier ein würdiges Denkmal gesetzt.“
SWR2, Konstantin Sakkas



"Ein von stupendem Wissen seines Verfassers getragenes, wärmstens zu empfehlendes Buch.“
Mittelbayerische Zeitung



"Glänzend geschrieben.“
KNA, Christoph Arens



"Wer die klugen Passagen zu Karl in Schillings Luther-Buch gelesen hat, weiß: Hier kommt eine Korrektur des eindimensionalen Bildes, das man sich von diesem Kaiser macht.“
Die literarische Welt, Matthias Heine



"Ein erhellendes wie aufregend zu lesendes Buch.“
Abendzeitung, Martin Balle



"Eine hervorragend geschriebene und detailreiche Biografie.“
Kölner Stadt-Anzeiger, Stephan Klemm



"Ein Lesebuch zu verfassen und damit eine geschichtswissenschaftliche Marke zu setzen, dazu braucht man Expertise und Erzählwitz. Schilling hat beides.“
Süddeutsche Zeitung, Rudolf Neumaier



"Meisterhaft (…) Darstellungstechnisch verbindet Schilling dicht beschriebene Daten der Lebensgeschichte seines Protagonisten (…) mit ausgreifenden strukturgeschichtlichen Perspektiven grundsätzlicher Art.“
Süddeutsche Zeitung, Thomas Kaufmann



"Eine erfrischend lebendige, tiefgründige und lesenswerte Darstellung über Karl V.“
spektrum.de, Theodor Kissel



"Heinz Schilling ist mit seiner Biographie zu Karl V. etwas Besonderes gelungen. Man lernt nicht nur die Höhen und Tiefen des mächtigen Herrschers kennen, sondern auch der Mensch dahinter wird sichtbar. (…) Eine spannend geschriebene Biographie, die zudem lehrreich ist. Was will man mehr?“
Bayern2 Diwan, Andreas Trojan




"Diese hochaktuelle Kaiser-Biografie liest in Karl V. die Grundkonstanten des heutigen Europa heraus: Macht ist ohne Ohnmacht nicht zu haben. Und: Eine Einheitsherrschaft, gar einen Einheitsstaat duldet dieser Kontinent nicht.“
Platz 1 der Sachbuchbestenliste Literarische WELT



"(Heinz Schilling), einer der führenden deutschen Historiker für die frühe Neuzeit, versteht es, uns Karl V. und seine Zeit neu nahezubringen.“
Literarische Welt, Marc Reichwein



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-74899-8

Erschienen am 16. März 2020

3. Auflage , 2020

457 S., mit 3 Karten und 40 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 22,99 € Kaufen

Schilling, Heinz

Karl V.

Der Kaiser, dem die Welt zerbrach

Sachbuch-Bestenliste für Juni 2020: Platz 1

Karl V. ist der mächtigste Herrscher seiner Zeit - und der ohnmächtigste zugleich. In seinem Reich geht die Sonne nicht unter, doch nach seinem Willen formen kann er es nicht. Ebenso wenig gelingt es ihm, die große Kirchenspaltung aufzuhalten, mit der die Einheit der Christenwelt zerbricht. Heinz Schilling schildert in dieser Biographie, wie der Kaiser zwischen den Epochen alles in seiner Macht stehende tut, um dem Lauf der Zeit Einhalt zu gebieten - und sich am Ende gescheitert und gedemütigt aus der Welt zurückzieht in die Einsamkeit der spanischen Estremadura.
Heinz Schillings Biographie befreit Karl V. aus dem Habsburgermythos des 19. Jahrhunderts und führt ihn wieder zurück in seine historische Welt - das kulturell reiche Burgund seiner Jugend und Spanien mit dem atlantisch-überseeischen Raum. Auch dem verschlossenen Menschen Karl spürt dieses Buch nach, seiner Erotik, seinen kurzen Liebesbeziehungen, seiner unterschätzten musischen Seite. Es räumt Karl einen fairen Platz in den Religionskämpfen der Zeit ein und porträtiert ihn als zutiefst religiösen Menschen - hierin Luther ebenbürtig. Vor allem aber zeigt Schilling die Tragik der Macht: Im Herzen ein Friedenspolitiker, kommt der Kaiser während seiner Herrschaft nur selten aus dem Militärlager, weil er sich dynastischen und religiösen Zielen verpflichtet fühlt, die er in einer Welt, die immer komplexer wird, nicht mehr verwirklichen kann.
Webcode: https://www.chbeck.de/30102626

Inhalt

Prolog

1. Gent 24. Februar 1500 – Kind der Freude und der Stolz Burgunds?
Glückliches Heiraten und rechtzeitiges Sterben in der Welt der Fürstenstaaten – Burgund – Realität und Mythos – Karl der Kühne und sein Vermächtnis – Gent, 24. Februar 1500 – Erziehung und Bildung der Burgunderkinder – Eheprojekte, neues «Gouvernement» und die Charakterprägung des Prinzen – Der Herzog von Burgund – Niederburgund im Herrschaftssystem des Kaisers

2. Valladolid 23. November 1517 – Ein Europa und die Welt umspannendes Erbe
Der spanische Erbfall  – Karls Charakter und Erscheinungsbild  – Ein Liebesbrief und die erste Entscheidung als Familienoberhaupt – Juana und Ferdinand – die innerdynastische Abstimmung mit Mutter und Bruder  – Valladolid 23. November – Übernahme der Herrschaft über Kastilien – Das Murren der Untertanen und die ersten Berichte über das neue Goldland  – Eine weitere Königskrone  – Aufstand in Spanien

3. Frankfurt 23. Juni 1519; Aachen 23.Oktober 1520 – Deutscher König und Erwählter Römischer Kaiser
Die Wahl zum Deutschen König  – Krönung in Aachen  – Das deutsche Königtum in Karls Herrschaftssystem  – Logistische Probleme eines überspannten Herrschaftsraumes  – Regieren als Familienunternehmen – Räte und Vertraute  – Minderheiten und Minderheitenpolitik

4. Worms 1521 – Verteidiger der von den Vorfahren ererbten Religion
Schützer des reinen Glaubens – mit dem Papst oder mit Luther  – Das in Gott gefangene Gewissen des Reformators  – Das in Tradition und Glauben der Vorfahren gefangene Gewissen des Kaisers  – Der Weg in die religiös-kulturelle Differenzierung Europas – Universelles Kaisertum als Ordnungsprinzip für den auseinanderstrebenden Kontinent

5. Pavia 24. Februar 1525 – Triumph über Franz I. und ein nicht endendes Ringen um die Vormacht in Italien und Europa
Ringen um die mächtepolitische Ordnung  – Entscheidung über Italien?  – Nötigung zu Frieden und Freundschaft  – Ein Frieden innerer Widersprüche  – Erneut Krieg um Italien und der «Sacco di Roma» von 1537 – Das kaiserliche Klientelsystem in der Po-Ebene, Mantua und die Gonzaga-Dynastie  – Krieg – Freundschaft – Krieg – Der Friede von Crépy 1544 als Vorbereitung zum Schlag gegen die Protestanten

6. Sevilla 10.März 1526 – Liebesdinge und politisches Kalkül der Casa de Austria
Erotik der frühen Jahre  – Eheprojekte  – Hochzeit in Sevilla und «luna de miel» in Granada  – Maurischer Zauber, höfische Feste, Musik und Jagd  – Familienleben im Schatten der Politik – Margarete von Parma und Don Juan de Austria – Sakrale Überhöhung der Ehe

7. Bologna und Augsburg 1530 – Kaiserkrönung und Konfessionsreichstag
Ein Friedensfest für die zerrissene Christenheit – Verhandlungen über die Neuordnung Italiens und die Einberufung eines Konzils – Kaiser und Päpste  – Der Augsburger «Konfessionsreichstag»  – Versuch einer außerkonziliaren Lösung  – Reichsrechtliche Weichenstellungen jenseits der Glaubensfrage  – Flandern, wieder Deutschland und die Rückkehr nach Spanien

8.  Tunis 1535– Auftakt zum Kreuzzug gegen die Türken?
Der Sieg vor Tunis – Realität und Propaganda  – Karl V. und Suleiman der Prächtige  – Chaireddin der Rote – Triumph als neuer Scipio Africanus  – Rückkehr in den mächtepolitischen Alltag  – Das Ende des Kreuzzugsplans und die Katastrophe 1541 vor Algier  – Eine gemischte Bilanz im Ringen der Weltmächte

9. Leyes Nuevas 1542 – oder der Streit um die Seelen und das Gold der Indios
Reichtum und Prestige aus dem amerikanischen «Goldkastilien»  – Das Reich der Inkas und die Inseln der Gewürze  – Um Recht und Ordnung in den neuen Besitzungen  – Besinnung auf Gottes Gebot der Menschlichkeit – Las Casas gegen Sepúlveda – der erste freie Disput über Kolonialpolitik – Der realpolitische Vorrang Europas

10 Mühlberg 24. April 1547 – und der geharnischte Reichstag von Augsburg 1547/48
Veni, vidi, Deus vicit -– Triumph des Miles christianus  – Schonung des Luthergrabes in Wittenberg und Demütigung des Landgrafen in Halle  – Der Höhepunkt der Macht – von Tizian inszeniert  – Ein geharnischter Reichstag  – Das Interim, das Interim, der Teufel, der steckt hinter ihm – Karls Scheitern am lutherischen Stadtbürgertum

11 Villach, Mai 1552 – Herabgeschleudert vom Rad der Fortuna
Die Rächer der deutschen Freiheit und der widerrechtlich gefangenen Fürsten– In der Falle – Flucht aus Innsbruck – Villach und Passau – Wieder ein Franzosenkrieg– Kaiser der Endzeit

12 Brüssel 1555/56 –Zeremoniell des Rückzugs
Das ermüdende Ringen um die Nachfolge oder das Gespenst der «spanischen Sukzession» – Die englische Ehe Philipps II. – die Vision eines katholischen Großreiches in Westeuropa – Abdankung und Neuaufstellung der Casa de Austria – Machtverzicht zur Sicherung des Seelenheils?

13 Yuste 21. September 1558 –Sterben in Christo
Die letzte Reise des Kaisers – Frömmigkeit und Muße – «Lebensfülle, (die) niederklingt in meine Ruh» – Jetzt, Herr, komme ich – Der Tod Kaiser Karls V. und die Wende in den Konfessionalismus

Epilog
Europa vereint in Trauerfeiern – Vision einer hegemonialen Weltherrschaft – Ein Europapolitiker der frühen Neuzeit?

Anhang
Forschungslage und Positionsbestimmung
Anmerkungen
Karte: Europäer in der Neuen Welt zur Zeit Kaiser Karls V.
Bibliographie
Bildnachweis
Genealogie
Personenregister
Ortsregister

Pressestimmen

"Heinz Schilling bringt uns Person und Epoche dieses frühneuzeitlichen Kaisers nahe.“
Die Presse, Günther Haller


"…die derzeit gültige Darstellung ist Alfred Kohlers Studie von 1999. Heinz Schillings Buch macht ihr diesen Rang jetzt streitig, auch deshalb, weil es von deutlich mehr Sympathie für seinen Gegenstand getragen ist. (…) Für Schilling, dessen jahrzehntelange Beschäftigung mit dem Zeitalter der Reformation an vielen Stellen dieses Buches spürbar ist, war Karl nicht Luthers Feind, sondern sein heimlicher Bruder im Geiste.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb


"Heinz Schilling hat ihm (Karl V.) hier ein würdiges Denkmal gesetzt.“
SWR2, Konstantin Sakkas


"Ein von stupendem Wissen seines Verfassers getragenes, wärmstens zu empfehlendes Buch.“
Mittelbayerische Zeitung


"Glänzend geschrieben.“
KNA, Christoph Arens


"Wer die klugen Passagen zu Karl in Schillings Luther-Buch gelesen hat, weiß: Hier kommt eine Korrektur des eindimensionalen Bildes, das man sich von diesem Kaiser macht.“
Die literarische Welt, Matthias Heine


"Ein erhellendes wie aufregend zu lesendes Buch.“
Abendzeitung, Martin Balle


"Eine hervorragend geschriebene und detailreiche Biografie.“
Kölner Stadt-Anzeiger, Stephan Klemm


"Ein Lesebuch zu verfassen und damit eine geschichtswissenschaftliche Marke zu setzen, dazu braucht man Expertise und Erzählwitz. Schilling hat beides.“
Süddeutsche Zeitung, Rudolf Neumaier


"Meisterhaft (…) Darstellungstechnisch verbindet Schilling dicht beschriebene Daten der Lebensgeschichte seines Protagonisten (…) mit ausgreifenden strukturgeschichtlichen Perspektiven grundsätzlicher Art.“
Süddeutsche Zeitung, Thomas Kaufmann


"Eine erfrischend lebendige, tiefgründige und lesenswerte Darstellung über Karl V.“
spektrum.de, Theodor Kissel


"Heinz Schilling ist mit seiner Biographie zu Karl V. etwas Besonderes gelungen. Man lernt nicht nur die Höhen und Tiefen des mächtigen Herrschers kennen, sondern auch der Mensch dahinter wird sichtbar. (…) Eine spannend geschriebene Biographie, die zudem lehrreich ist. Was will man mehr?“
Bayern2 Diwan, Andreas Trojan



"Diese hochaktuelle Kaiser-Biografie liest in Karl V. die Grundkonstanten des heutigen Europa heraus: Macht ist ohne Ohnmacht nicht zu haben. Und: Eine Einheitsherrschaft, gar einen Einheitsstaat duldet dieser Kontinent nicht.“
Platz 1 der Sachbuchbestenliste Literarische WELT


"(Heinz Schilling), einer der führenden deutschen Historiker für die frühe Neuzeit, versteht es, uns Karl V. und seine Zeit neu nahezubringen.“
Literarische Welt, Marc Reichwein