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Schmid, Alois

Die Hofbibliothek zu München unter Wilhelm V. und Maximilian I.

Die Kommission für bayerische Landesgeschichte und die Generaldirektion der Staatlichen Bibliotheken Bayerns setzten ihre Studien zur Frühgeschichte der wittelbachischen Hofbibliothek, der Vorläuferin der Bayerischen Staatsbibliothek, fort. Ausgewiesene Kenner des Konfessionellen Zeitalters gingen in einem Symposion (22. November 2013) ihrem Schicksal unter den Herzögen Wilhelm V. (1579-1597) und Maximilian I. (1597/98-1651) nach. Die elf Vorträge gelangen hier zur Veröffentlichung. Nach einer Einführung in das späte Konfessionelle Zeitalter werden für die beiden Wittelsbacher die verbindenden Gemeinsamkeiten, aber auch bezeichnende Unterschiede auf dem Gebiet ihrer bibliophilen Sammeltätigkeit herausgearbeitet. Nach der Beschreibung des politischen, konfessionellen und kulturellen Umfeldes gelangen die Aspekte der Verwaltung, Unterbringung, Finanzierung, Benützung, Auswertung, Bestandspflege und des Wissenschaftlichen Ranges der Münchner Hofbibliothek zur Erörterung. Die Hochschätzung des Buches in der Werteordnung auch noch des Späthumanismus führte sogar zur Einbeziehung in die Auseinandersetzungen des Dreißigjährigen Krieges mit Bücherraub, Konfiskationen und Büchervernichtung. Der Vergleich mit der Hofbibliothek zu Wien verdeutlicht die damalige Führungsrolle der Münchener Hofes auch auf dem Gebiet des Bibliothekswesens.
Herausgegeben von Alois Schmid. Redaktion: Claudia Schwaab.

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Bibliografie

978-3-406-10726-9

Erschienen am 04. Dezember 2015

XIV, 324 S.

Hardcover

Hardcover 48,00 € Kaufen
Inhalt
Rolf Griebel, zum Geleit
Alois Schmid, Einleitung
Gerrit Walther, Späthumanismus oder Frühbarock? Europäische Kultur um 1600
Peter und Dorothea Diemer, Zuflucht der Musen. Die Hofsammlungen der bayerischen Wittelsbacher im 16. Und frühen 17. Jahrhundert
Dieter J. Weiß, Die konfessions- und Kulturpolitik Herzog Wilhelms V. (1579-1598)
Tobias Appl, Die Hofbibliothek zur Zeit Herzog Wilhelms V.
Stephan Kellner, Über den Umgang mit Verbotenem. Die „libri prohibiti“ in der wittelsbachischen Hofbibliothek zu München
Gerhard Immler, Die Konfessions- und Kulturpoltik Herzog bzw. Kurfürst Maximilians I. (1598—1651)
Martin Ott, Die Münchener Hofbibliothek um 1600. Raum – Verwaltung – Ordnung
Christof Paulus, Von der Lust zu Büchern. Philipp Hainhofer besucht die Hofbibliothek zu München
Bernhard Lübbers, Die Münchener Hofbibliothek während des Dreißigjährigen Krieges
Annemarie Kaindl, Die Bibliothekskataloge bayerischer Klöster als Instrumente der Wissenspolitik Herzog Maximilians I.
Magnus Ulrich Ferber, Landesgeschichtsschreibung und philologische Grundlagenarbeit. Die Münchener Hofbibliothek unter Johann Georg Herwart als späthumanistisches Wissenschaftszentrum
Christine Paschen, Die Bücherkonfiskationen in der Oberpfalz unter Kurfürst Maximilian I.
Paola Molina und Helmut Zedelmaier, Die Hofbibliotheken in München und Wien um 1600. Ein Vergleich.
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Bibliografie

978-3-406-10726-9

Erschienen am 04. Dezember 2015

XIV, 324 S.

Hardcover

Hardcover 48,00 € Kaufen

Schmid, Alois

Die Hofbibliothek zu München unter Wilhelm V. und Maximilian I.

Die Kommission für bayerische Landesgeschichte und die Generaldirektion der Staatlichen Bibliotheken Bayerns setzten ihre Studien zur Frühgeschichte der wittelbachischen Hofbibliothek, der Vorläuferin der Bayerischen Staatsbibliothek, fort. Ausgewiesene Kenner des Konfessionellen Zeitalters gingen in einem Symposion (22. November 2013) ihrem Schicksal unter den Herzögen Wilhelm V. (1579-1597) und Maximilian I. (1597/98-1651) nach. Die elf Vorträge gelangen hier zur Veröffentlichung. Nach einer Einführung in das späte Konfessionelle Zeitalter werden für die beiden Wittelsbacher die verbindenden Gemeinsamkeiten, aber auch bezeichnende Unterschiede auf dem Gebiet ihrer bibliophilen Sammeltätigkeit herausgearbeitet. Nach der Beschreibung des politischen, konfessionellen und kulturellen Umfeldes gelangen die Aspekte der Verwaltung, Unterbringung, Finanzierung, Benützung, Auswertung, Bestandspflege und des Wissenschaftlichen Ranges der Münchner Hofbibliothek zur Erörterung. Die Hochschätzung des Buches in der Werteordnung auch noch des Späthumanismus führte sogar zur Einbeziehung in die Auseinandersetzungen des Dreißigjährigen Krieges mit Bücherraub, Konfiskationen und Büchervernichtung. Der Vergleich mit der Hofbibliothek zu Wien verdeutlicht die damalige Führungsrolle der Münchener Hofes auch auf dem Gebiet des Bibliothekswesens.
Herausgegeben von Alois Schmid. Redaktion: Claudia Schwaab.
Webcode: https://www.chbeck.de/13751822

Inhalt

Rolf Griebel, zum Geleit
Alois Schmid, Einleitung
Gerrit Walther, Späthumanismus oder Frühbarock? Europäische Kultur um 1600
Peter und Dorothea Diemer, Zuflucht der Musen. Die Hofsammlungen der bayerischen Wittelsbacher im 16. Und frühen 17. Jahrhundert
Dieter J. Weiß, Die konfessions- und Kulturpolitik Herzog Wilhelms V. (1579-1598)
Tobias Appl, Die Hofbibliothek zur Zeit Herzog Wilhelms V.
Stephan Kellner, Über den Umgang mit Verbotenem. Die „libri prohibiti“ in der wittelsbachischen Hofbibliothek zu München
Gerhard Immler, Die Konfessions- und Kulturpoltik Herzog bzw. Kurfürst Maximilians I. (1598—1651)
Martin Ott, Die Münchener Hofbibliothek um 1600. Raum – Verwaltung – Ordnung
Christof Paulus, Von der Lust zu Büchern. Philipp Hainhofer besucht die Hofbibliothek zu München
Bernhard Lübbers, Die Münchener Hofbibliothek während des Dreißigjährigen Krieges
Annemarie Kaindl, Die Bibliothekskataloge bayerischer Klöster als Instrumente der Wissenspolitik Herzog Maximilians I.
Magnus Ulrich Ferber, Landesgeschichtsschreibung und philologische Grundlagenarbeit. Die Münchener Hofbibliothek unter Johann Georg Herwart als späthumanistisches Wissenschaftszentrum
Christine Paschen, Die Bücherkonfiskationen in der Oberpfalz unter Kurfürst Maximilian I.
Paola Molina und Helmut Zedelmaier, Die Hofbibliotheken in München und Wien um 1600. Ein Vergleich.