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Schmidt, Georg

Wandel durch Vernunft

Deutsche Geschichte im 18. Jahrhundert

„Wandel durch Vernunft“ – das war der Traum der Aufklärer. Im 18. Jahrhundert wurden die Grundlagen gelegt für den Aufbruch in die Moderne. Georg Schmidt bietet eine souveräne Darstellung der deutschen Geschichte zwischen 1715 und 1806, die unserer Gegenwart näher ist als man gemeinhin annimmt.
Das 18. Jahrhundert war eine experimentierfreudige Epoche. An seinem Ende hatte sich Vieles gewandelt. Die bürgerliche Gesellschaft schickte sich an, die alte Ständeordnung abzulösen. Der Dualismus zwischen Preußen und Österreich hatte das Alte Reich ausgehöhlt noch bevor Napoleon ihm 1806 den Todesstoß versetzte. Vieles war aber auch gleich geblieben.

Dieses Buch zeichnet eine Geschichte von Wandel und Beharrung und verbindet die geistigen und politischen Entwicklungen mit den ökonomischen und sozialen Strukturen. Die föderative deutsche Nation des Alten Reiches war eine historische Alternative, an die sich in der Gegenwart anknüpfen lässt. Die deutsche Geschichte des 18. Jahrhunderts bietet Einsichten und Anstöße, die nicht nur den Historiker angehen – und sei es nur die Gewissheit der Aufklärer, die Zukunft selbst gestalten zu können, zu wollen und zu müssen.

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Bibliografie

978-3-406-59226-3

Statt 29,90€ jetzt nur noch 12,95€ - Preisreduziert zum 01.06.2014

512 S., Mit 2 Karten

Hardcover

Hardcover 12,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung: Das 18. Jahrhundert und die deutsche Geschichte

I. Deutschland am Beginn des 18. Jahrhunderts

1. Alte Strukturen 
a) Bevölkerung, Bodenschätze, Klima und Infrastruktur
b) Die ständische Gesellschaft und ihre Gliederung 
c) Das Haus und die Stellung der Geschlechter 
d) Agrarische und gewerbliche Produktion

2. Koordinaten des Politischen
a) Das Heilige Römische Reich deutscher Nation
b) Der Westfälische Frieden als Reichsgrundgesetz
c) Reichsständische Minderstaaten
d) Vaterland, Volk und Nation
e) Die «deutsche Freiheit»

3. Neues Denken
a) Vernunft und Offenbarung
b) Religiöse Toleranz und nationale Identität
c) Theorie und Praxis politischen Gestaltens


II. Politisches Handeln und politische Kultur

1. Der Reichs-Staat im europäischen Mächtesystem (1715–1740)
a) Die Kurfürsten-Könige und ihre europäische
Vernetzung
b) Einheit in der Mannigfaltigkeit
c) Die gescheiterte Rekonfessionalisierung
d) Die Sicherung der Habsburgermonarchie

2. Deutsche Kriege (1740–1763)
a) Der Angriff Friedrichs II.
b) Das Wittelsbacher Kaiserinterim
c) Die diplomatische Revolution
d) Der Siebenjährige Krieg

3. Deutschland zwischen Dualismus und Reformen
(1763–1785)
a) Kriegsbewältigung
b) Preußischer Patriotismus und deutscher Nationalgeist 
c) Joseph II. und der Reichs-Staat
d) Der Bayerische Erbfolgekrieg
e) Reformdespotismus

4. Agonie und ein rasches Ende (1785–1806)
a) Die nationalkulturelle Formierung
b) Der Fürstenbund und das Scheitern des Reichs-Staates
c) Die Französische Revolution und Deutschland
d) Die Koalitionskriege
e) Am Ende war Napoleon


III. Von der Aufklärung des Verstandes zur gesellschaftlichen Pluralisierung

1. Struktureller Wandel
a) Bevölkerungsentwicklung
b) Erziehung und Bildung
c) Volksaufklärung
d) Landwirtschaft
e) Gewerbe und Handel
f) Münzen und Finanzen
g) Wald und Umwelt

2. Transformationskonflikte
a) Ständische Ordnung, deutsche Freiheit und Eigentum
b) Adel und Adelskritik
c) Bürgertum und innerstädtische Unruhen
d) Bauern und Agrarkonflikte
e) Unterständische Schichten und Sozialprotest
f) Randgruppen und staatliche Verfolgungen

3. Vernunft und Gefühl
a) Die Entschlüsselung der Natur
b) Glauben und Vernunft
c) Geschichte als Garant des Fortschritts
d) Vom Merkantilismus zum Wirtschaftsliberalismus
e) Medien, Öffentlichkeit und Geschmack
f) Geselligkeit und Gesellschaften
g) Bürgerliche Freiheit, Staat und Kosmopolitismus
h) Gleichheit und Emanzipation
i) Musenidyll, zentrierte Mannigfaltigkeit und universalisierte Nation

Fazit: Wandel durch Vernunft?

Nachwort
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Orts- und Personenregister
Karten
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein eindrückliches Tableau. (...) Das ist mehr als ein historisches Lehrstück."
Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung, Internationale Ausgabe, 16. März 2010



"Wer etwas über die Wurzeln des heutigen Deutschlands erfahren möchte, ist mit dieser umfassenden wie kenntnisreichen Darstellung bestens bedient."
Marion Lühe, Die Welt, 6. Februar 2010



"Eine kenntnisreiche und klug argumentierende Präsentation."
Prof. Dr. Christof Dipper, DAMALS, Dezember 2009



"Georg Schmidt [hat] einen historischen Warnspiegel für die EU aufgestellt, der für deren Zukunft nichts Gutes verheißt. Das allein lohnt die Lektüre."
Herfried Münkler, Deutschlandfunk, 28. September 2009



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59226-3

Statt 29,90€ jetzt nur noch 12,95€ - Preisreduziert zum 01.06.2014

512 S., Mit 2 Karten

Hardcover

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Schmidt, Georg

Wandel durch Vernunft

Deutsche Geschichte im 18. Jahrhundert

„Wandel durch Vernunft“ – das war der Traum der Aufklärer. Im 18. Jahrhundert wurden die Grundlagen gelegt für den Aufbruch in die Moderne. Georg Schmidt bietet eine souveräne Darstellung der deutschen Geschichte zwischen 1715 und 1806, die unserer Gegenwart näher ist als man gemeinhin annimmt.
Das 18. Jahrhundert war eine experimentierfreudige Epoche. An seinem Ende hatte sich Vieles gewandelt. Die bürgerliche Gesellschaft schickte sich an, die alte Ständeordnung abzulösen. Der Dualismus zwischen Preußen und Österreich hatte das Alte Reich ausgehöhlt noch bevor Napoleon ihm 1806 den Todesstoß versetzte. Vieles war aber auch gleich geblieben.

Dieses Buch zeichnet eine Geschichte von Wandel und Beharrung und verbindet die geistigen und politischen Entwicklungen mit den ökonomischen und sozialen Strukturen. Die föderative deutsche Nation des Alten Reiches war eine historische Alternative, an die sich in der Gegenwart anknüpfen lässt. Die deutsche Geschichte des 18. Jahrhunderts bietet Einsichten und Anstöße, die nicht nur den Historiker angehen – und sei es nur die Gewissheit der Aufklärer, die Zukunft selbst gestalten zu können, zu wollen und zu müssen.
Webcode: https://www.chbeck.de/28139

Inhalt

Einleitung: Das 18. Jahrhundert und die deutsche Geschichte

I. Deutschland am Beginn des 18. Jahrhunderts

1. Alte Strukturen 
a) Bevölkerung, Bodenschätze, Klima und Infrastruktur
b) Die ständische Gesellschaft und ihre Gliederung 
c) Das Haus und die Stellung der Geschlechter 
d) Agrarische und gewerbliche Produktion

2. Koordinaten des Politischen
a) Das Heilige Römische Reich deutscher Nation
b) Der Westfälische Frieden als Reichsgrundgesetz
c) Reichsständische Minderstaaten
d) Vaterland, Volk und Nation
e) Die «deutsche Freiheit»

3. Neues Denken
a) Vernunft und Offenbarung
b) Religiöse Toleranz und nationale Identität
c) Theorie und Praxis politischen Gestaltens


II. Politisches Handeln und politische Kultur

1. Der Reichs-Staat im europäischen Mächtesystem (1715–1740)
a) Die Kurfürsten-Könige und ihre europäische
Vernetzung
b) Einheit in der Mannigfaltigkeit
c) Die gescheiterte Rekonfessionalisierung
d) Die Sicherung der Habsburgermonarchie

2. Deutsche Kriege (1740–1763)
a) Der Angriff Friedrichs II.
b) Das Wittelsbacher Kaiserinterim
c) Die diplomatische Revolution
d) Der Siebenjährige Krieg

3. Deutschland zwischen Dualismus und Reformen
(1763–1785)
a) Kriegsbewältigung
b) Preußischer Patriotismus und deutscher Nationalgeist 
c) Joseph II. und der Reichs-Staat
d) Der Bayerische Erbfolgekrieg
e) Reformdespotismus

4. Agonie und ein rasches Ende (1785–1806)
a) Die nationalkulturelle Formierung
b) Der Fürstenbund und das Scheitern des Reichs-Staates
c) Die Französische Revolution und Deutschland
d) Die Koalitionskriege
e) Am Ende war Napoleon


III. Von der Aufklärung des Verstandes zur gesellschaftlichen Pluralisierung

1. Struktureller Wandel
a) Bevölkerungsentwicklung
b) Erziehung und Bildung
c) Volksaufklärung
d) Landwirtschaft
e) Gewerbe und Handel
f) Münzen und Finanzen
g) Wald und Umwelt

2. Transformationskonflikte
a) Ständische Ordnung, deutsche Freiheit und Eigentum
b) Adel und Adelskritik
c) Bürgertum und innerstädtische Unruhen
d) Bauern und Agrarkonflikte
e) Unterständische Schichten und Sozialprotest
f) Randgruppen und staatliche Verfolgungen

3. Vernunft und Gefühl
a) Die Entschlüsselung der Natur
b) Glauben und Vernunft
c) Geschichte als Garant des Fortschritts
d) Vom Merkantilismus zum Wirtschaftsliberalismus
e) Medien, Öffentlichkeit und Geschmack
f) Geselligkeit und Gesellschaften
g) Bürgerliche Freiheit, Staat und Kosmopolitismus
h) Gleichheit und Emanzipation
i) Musenidyll, zentrierte Mannigfaltigkeit und universalisierte Nation

Fazit: Wandel durch Vernunft?

Nachwort
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Orts- und Personenregister
Karten

Pressestimmen

"Ein eindrückliches Tableau. (...) Das ist mehr als ein historisches Lehrstück."
Thomas Laux, Neue Zürcher Zeitung, Internationale Ausgabe, 16. März 2010


"Wer etwas über die Wurzeln des heutigen Deutschlands erfahren möchte, ist mit dieser umfassenden wie kenntnisreichen Darstellung bestens bedient."
Marion Lühe, Die Welt, 6. Februar 2010


"Eine kenntnisreiche und klug argumentierende Präsentation."
Prof. Dr. Christof Dipper, DAMALS, Dezember 2009


"Georg Schmidt [hat] einen historischen Warnspiegel für die EU aufgestellt, der für deren Zukunft nichts Gutes verheißt. Das allein lohnt die Lektüre."
Herfried Münkler, Deutschlandfunk, 28. September 2009