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Scholtyseck, Joachim

Freudenberg

Ein Familienunternehmen in Kaiserreich, Demokratie und Diktatur

Das traditionsreiche Familienunternehmen Freudenberg, zu dem so bekannte Marken wie vileda® gehören, zählt zu den größten deutschen Industrieunternehmen. Die 497 Gesellschaften der Freudenberg Gruppe sind an 170 Produktionsstandorten in weltweit 57 Ländern tätig. Joachim Scholtyseck legt nun die erste wissenschaftlich unabhängige Geschichte dieses „hidden champion“ der deutschen Industrie vor, die von den Anfängen bis ins Jahr 1949 reicht. Das 1849 gegründete Unternehmen war einst der größte Lederhersteller Europas. In der Weimarer Republik weitete die Firma angesichts der wirtschaftlichen und strukturellen Krisen ihre Geschäfte mit Erfolg auf das Feld der Dichtungstechnik und ab Mitte der 1930er Jahre auch der „Lederersatzstoffe“ aus. Die Freudenbergs dachten politisch liberal und lehnten den Nationalsozialismus ab. Dennoch kamen sie in den Jahren des „Dritten Reiches“ ihren Geschäftsidealen immer weniger nach und spielten sowohl bei „Arisierungen“ als auch bei der Planung und der Nutzung von Testergebnissen auf der „Schuhprüfstrecke“ im KZ Sachsenhausen eine Rolle. Daher lässt sich anhand der Geschichte des Unternehmens auch zeigen, warum sich selbst ehrliche Kaufleute wie die Freudenbergs im „Dritten Reich“ die verwerflichen und verbrecherischen Rahmenbedingungen der nationalsozialistischen Politik für ihren Geschäftserfolg zu Nutze machten.


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Bibliografie

978-3-406-68853-9

Erschienen am 11. Mai 2016

640 S., mit 61 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 39,95 € Kaufen
e-Book 33,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Wer diese über das Unternehmen Freudenberg hinaus hochinformative und stets exemplarisch zu verstehende Geschichte liest, wird es sich mit einem Urteil nicht mehr leicht machen können."
Wulf Rüskamp, Badische Zeitung, 20. August 2016
 



"Es ist etwas Besonderes. Denn mittelständisch familiengeführte Unternehmen aus dem ländlichen Raum (...) haben bisher selten ihre Vergangenheit in der Zeit des Nationalsozialismus aufbereiten lassen".
Carsten Knop, FAZ, 11. Mai 2016



"Leistet hier nach Jahren des Verdrängens und Verschweigens überfällige, verdienstvolle Aufklärungsarbeit."
Badische Neueste Nachrichten, 30. Juni 2016



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Bibliografie

978-3-406-68853-9

Erschienen am 11. Mai 2016

640 S., mit 61 Abbildungen

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Hardcover (In Leinen) 39,95 € Kaufen
e-Book 33,99 € Kaufen

Scholtyseck, Joachim

Freudenberg

Ein Familienunternehmen in Kaiserreich, Demokratie und Diktatur

Das traditionsreiche Familienunternehmen Freudenberg, zu dem so bekannte Marken wie vileda® gehören, zählt zu den größten deutschen Industrieunternehmen. Die 497 Gesellschaften der Freudenberg Gruppe sind an 170 Produktionsstandorten in weltweit 57 Ländern tätig. Joachim Scholtyseck legt nun die erste wissenschaftlich unabhängige Geschichte dieses „hidden champion“ der deutschen Industrie vor, die von den Anfängen bis ins Jahr 1949 reicht. Das 1849 gegründete Unternehmen war einst der größte Lederhersteller Europas. In der Weimarer Republik weitete die Firma angesichts der wirtschaftlichen und strukturellen Krisen ihre Geschäfte mit Erfolg auf das Feld der Dichtungstechnik und ab Mitte der 1930er Jahre auch der „Lederersatzstoffe“ aus. Die Freudenbergs dachten politisch liberal und lehnten den Nationalsozialismus ab. Dennoch kamen sie in den Jahren des „Dritten Reiches“ ihren Geschäftsidealen immer weniger nach und spielten sowohl bei „Arisierungen“ als auch bei der Planung und der Nutzung von Testergebnissen auf der „Schuhprüfstrecke“ im KZ Sachsenhausen eine Rolle. Daher lässt sich anhand der Geschichte des Unternehmens auch zeigen, warum sich selbst ehrliche Kaufleute wie die Freudenbergs im „Dritten Reich“ die verwerflichen und verbrecherischen Rahmenbedingungen der nationalsozialistischen Politik für ihren Geschäftserfolg zu Nutze machten.

Webcode: https://www.chbeck.de/15997999

Pressestimmen

"Wer diese über das Unternehmen Freudenberg hinaus hochinformative und stets exemplarisch zu verstehende Geschichte liest, wird es sich mit einem Urteil nicht mehr leicht machen können."
Wulf Rüskamp, Badische Zeitung, 20. August 2016
 


"Es ist etwas Besonderes. Denn mittelständisch familiengeführte Unternehmen aus dem ländlichen Raum (...) haben bisher selten ihre Vergangenheit in der Zeit des Nationalsozialismus aufbereiten lassen".
Carsten Knop, FAZ, 11. Mai 2016


"Leistet hier nach Jahren des Verdrängens und Verschweigens überfällige, verdienstvolle Aufklärungsarbeit."
Badische Neueste Nachrichten, 30. Juni 2016