Cover Download Leseprobe Merken

Snyder, Timothy

Bloodlands

Europa zwischen Hitler und Stalin 1933-1945

«Bloodlands» ist eines jener seltenen Bücher, die mit einem Schlag den Blick auf die Geschichte verändern. Weltweit in mehr als vierzig Sprachen übersetzt, hat sein Titel sogar Eingang in die Alltagssprache gefunden. Timothy Snyder führt darin zusammen, was bis dahin getrennt betrachtet worden war und wenig miteinander zu tun zu haben schien: die Ermordung von 14 Millionen Menschen, die im Namen unterschiedlicher Ideologien sterben mussten, deren gewaltsamer Tod aber eine auffallende Gemeinsamkeit hatte: Sie starben alle im selben Zeitraum in derselben Region.

Diese Region besteht aus einem historischen Raum, zu dem Westrussland, Belarus, Polen, die baltischen Staaten und die Ukraine gehören. Auch heute wieder wird in genau dieser Region ein äußerst brutaler Krieg geführt, wie ihn Europa seit 1945 nicht mehr gesehen hat. Russland führt im Namen von Putins Ideologie Krieg gegen die Ukraine, dabei von Belarus unterstützt. Wer versuchen will zu verstehen, warum diese vielfach blutgetränkte Erde, die «Bloodlands», bis in die Gegenwart Schauplatz von Gewaltverbrechen größten Ausmaßes sind und warum jedes Land die Geschichte dieser Verbrechen bis heute anders erzählt, der muss dieses brillante Buch lesen, dessen Autor seit vielen Jahren den Kurs Putins vorausgesagt hat.
Von Timothy Snyder. Aus dem Englischen von Martin Richter.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-79394-3

Erscheint am 14. Juli 2022

6., erweiterte Auflage, 2022

541 S., mit 36 Karten

Hardcover

Hardcover 34,00 € Kaufen
Inhalt
Vorwort: Europa

Einleitung: Hitler und Stalin
Kapitel 1:  Die sowjetischen Hungersnöte
Kapitel 2: Klassenterror
Kapitel 3: Nationalitätenterror
Kapitel 4: Molotow-Ribbentrop-Europa
Kapitel 5: Ökonomie der Apokalypse
Kapitel 6: Endlösung
Kapitel 7: Holocaust und Rache
Kapitel 8: Todesfabriken
Kapitel 9: Widerstand und Einäscherung
Kapitel 10: Ethnische Säuberungen
Kapitel 11: Stalinistischer Antisemitismus
Schluss: Menschlichkeit

Nachwort zur 6. Auflage


Anhang
Zusammenfassung
Zahlen und Begriffe
Danksagung
Anmerkungen
Bibliographie
Register
Pressestimmen

Pressestimmen

„einer der besten Kenner der Geschichte Russlands und der Ukraine“

ZDF heute journal, Peter Kunz



„Die Historiker Timothy Snyder und Ian Kershaw erforschen die Schreckensgeschichte der ‚Bloodlands’ und der letzten Kriegsjahre. In Leipzig werden sie dafür geehrt."

Wolfgang Schneider, Börsenblatt



„Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschwand die Erinnerung an all diese Gräueltaten in der Dunkelheit hinter dem Eisernen Vorhang. Mit 'Bloodlands' macht der mehrfach ausgezeichnete Timothy D. Snyder sie wieder sichtbar. Und er stellt seine Interpretation dieses Kapitels der europäischen Geschichte zur Diskussion."
Silke Bartlick, Deutsche Welle Online



„Baberowski zählt das Buch (...) zu den 'Meisterwerken der Geschichtsschreibung'. Das ist keine Übertreibung."
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung



„Das Standardwerk zur Gewaltgeschichte Osteuropas“
FUTURZWEI, Andreas Fanizadeh



„ein Standardwerk über Osteuropa zwischen Hitler und Stalin“
FAS, Konrad Schuller



„Bloodlands tut, was jedes wirklich wichtige Buch tun sollte: Es lehrt uns, die Welt anders zu sehen.“ 

Wall Street Journal



„Wenn Sie die wirkliche Geschichte verstehen wollen, was zwischen der Ukraine, Russland und dem Westen vor sich geht, dann müssen Sie dieses erschütternde Buch lesen.“ 

Fareed Zakaria



„Bloodlands ist kein Buch, dessen Zeit gekommen ist; es ist ein Buch, dessen Zeit längst überfällig war.“ 

The Moscow News 



„Eindrucksvolle Studie (…) stellt detailreich dar, wie nationalsozialistische und sowjetische Gewaltherrschaften einander radikalisierten, bis sich Massenmorde und Hungerpolitik in einer grausamen Eruption der Gewalt entluden.“
Rheinische Post



„Wem die Engherzigkeit der deutschen Debatten auf die Nerven geht, lese Snyders Blog für die ‚New York Review of Books‘."
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung



„Den unabweisbaren Zusammenhang zwischen Ideologie, ökonomischer Revolution und Radikalisierung des Mordens angesichts des Scheiterns eigener Umwälzungserwartungen hat Snyder eindrucksvoll für den Nationalsozialismus und für den Sowjetkommunismus unter Stalin dargelegt."
Björn Hofmeister, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft



„Erschütternde Geschichtsstunde.“
Sven Stein, Bild Online



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-79394-3

Erscheint am 14. Juli 2022

6., erweiterte Auflage , 2022

541 S., mit 36 Karten

Hardcover

Hardcover 34,00 € Kaufen

Snyder, Timothy

Bloodlands

Europa zwischen Hitler und Stalin 1933-1945

«Bloodlands» ist eines jener seltenen Bücher, die mit einem Schlag den Blick auf die Geschichte verändern. Weltweit in mehr als vierzig Sprachen übersetzt, hat sein Titel sogar Eingang in die Alltagssprache gefunden. Timothy Snyder führt darin zusammen, was bis dahin getrennt betrachtet worden war und wenig miteinander zu tun zu haben schien: die Ermordung von 14 Millionen Menschen, die im Namen unterschiedlicher Ideologien sterben mussten, deren gewaltsamer Tod aber eine auffallende Gemeinsamkeit hatte: Sie starben alle im selben Zeitraum in derselben Region.

Diese Region besteht aus einem historischen Raum, zu dem Westrussland, Belarus, Polen, die baltischen Staaten und die Ukraine gehören. Auch heute wieder wird in genau dieser Region ein äußerst brutaler Krieg geführt, wie ihn Europa seit 1945 nicht mehr gesehen hat. Russland führt im Namen von Putins Ideologie Krieg gegen die Ukraine, dabei von Belarus unterstützt. Wer versuchen will zu verstehen, warum diese vielfach blutgetränkte Erde, die «Bloodlands», bis in die Gegenwart Schauplatz von Gewaltverbrechen größten Ausmaßes sind und warum jedes Land die Geschichte dieser Verbrechen bis heute anders erzählt, der muss dieses brillante Buch lesen, dessen Autor seit vielen Jahren den Kurs Putins vorausgesagt hat.
Von Timothy Snyder. Aus dem Englischen von Martin Richter.
Webcode: https://www.chbeck.de/33956635

Inhalt

Vorwort: Europa

Einleitung: Hitler und Stalin
Kapitel 1:  Die sowjetischen Hungersnöte
Kapitel 2: Klassenterror
Kapitel 3: Nationalitätenterror
Kapitel 4: Molotow-Ribbentrop-Europa
Kapitel 5: Ökonomie der Apokalypse
Kapitel 6: Endlösung
Kapitel 7: Holocaust und Rache
Kapitel 8: Todesfabriken
Kapitel 9: Widerstand und Einäscherung
Kapitel 10: Ethnische Säuberungen
Kapitel 11: Stalinistischer Antisemitismus
Schluss: Menschlichkeit

Nachwort zur 6. Auflage


Anhang
Zusammenfassung
Zahlen und Begriffe
Danksagung
Anmerkungen
Bibliographie
Register

Pressestimmen

„einer der besten Kenner der Geschichte Russlands und der Ukraine“

ZDF heute journal, Peter Kunz


„Die Historiker Timothy Snyder und Ian Kershaw erforschen die Schreckensgeschichte der ‚Bloodlands’ und der letzten Kriegsjahre. In Leipzig werden sie dafür geehrt."

Wolfgang Schneider, Börsenblatt


„Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschwand die Erinnerung an all diese Gräueltaten in der Dunkelheit hinter dem Eisernen Vorhang. Mit 'Bloodlands' macht der mehrfach ausgezeichnete Timothy D. Snyder sie wieder sichtbar. Und er stellt seine Interpretation dieses Kapitels der europäischen Geschichte zur Diskussion."
Silke Bartlick, Deutsche Welle Online


„Baberowski zählt das Buch (...) zu den 'Meisterwerken der Geschichtsschreibung'. Das ist keine Übertreibung."
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung


„Das Standardwerk zur Gewaltgeschichte Osteuropas“
FUTURZWEI, Andreas Fanizadeh


„ein Standardwerk über Osteuropa zwischen Hitler und Stalin“
FAS, Konrad Schuller


„Bloodlands tut, was jedes wirklich wichtige Buch tun sollte: Es lehrt uns, die Welt anders zu sehen.“ 

Wall Street Journal


„Wenn Sie die wirkliche Geschichte verstehen wollen, was zwischen der Ukraine, Russland und dem Westen vor sich geht, dann müssen Sie dieses erschütternde Buch lesen.“ 

Fareed Zakaria


„Bloodlands ist kein Buch, dessen Zeit gekommen ist; es ist ein Buch, dessen Zeit längst überfällig war.“ 

The Moscow News 


„Eindrucksvolle Studie (…) stellt detailreich dar, wie nationalsozialistische und sowjetische Gewaltherrschaften einander radikalisierten, bis sich Massenmorde und Hungerpolitik in einer grausamen Eruption der Gewalt entluden.“
Rheinische Post


„Wem die Engherzigkeit der deutschen Debatten auf die Nerven geht, lese Snyders Blog für die ‚New York Review of Books‘."
Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung


„Den unabweisbaren Zusammenhang zwischen Ideologie, ökonomischer Revolution und Radikalisierung des Mordens angesichts des Scheiterns eigener Umwälzungserwartungen hat Snyder eindrucksvoll für den Nationalsozialismus und für den Sowjetkommunismus unter Stalin dargelegt."
Björn Hofmeister, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft


„Erschütternde Geschichtsstunde.“
Sven Stein, Bild Online