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Todd, Emmanuel

Traurige Moderne

Eine Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zum Homo americanus

Familienstrukturen sind der unbewusste Motor der Geschichte. Von dieser bahnbrechenden Erkenntnis aus erzählt Emmanuel Todd die Geschichte der Menschheit neu: Vom frühen Homo sapiens, der in Kleinfamilien lebte, über die großen Kulturen des Altertums mit ihren immer komplexeren Großfamilien bis zur Rückkehr des Homo americanus zur Kernfamilie der Steinzeit. Wer die Lage der Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts verstehen will, sollte dieses luzide Buch des großen französischen Querdenkers lesen.
Westliche Waren und Lebensstile dringen bis in die letzten Winkel der Welt vor, und doch sind wir von einer globalen Einheitskultur weit entfernt. Emmanuel Todd zeigt, wie sich seit der Steinzeit unterschiedliche Familiensysteme verbreitet haben, die bis heute die Mentalitäten zutiefst prägen. Er beschreibt die Dynamik der amerikanischen Gesellschaft mit ihren primitiven Kleinfamilien und die Unbeweglichkeit von Kulturen mit hochkomplexen patriarchalischen Großfamilien, und er erklärt den europäischen Konflikt zwischen einer deutschen Stammfamiliengesellschaft und Gebieten mit egalitären Familienstrukturen. Werden diese tief verankerten Unterschiede bei der Lösung der gegenwärtigen Krisen nicht berücksichtigt,gerät die Demokratie unter die Räder. «Unsere Moderne», so Todd, «erinnert an einen Marsch in die Knechtschaft.»
Von Emmanuel Todd. Aus dem Französischen von Werner Damson und Enrico Heinemann.

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Bibliografie

978-3-406-72475-6

Erschienen am 20. Juli 2018

537 S., mit 15 Karten und 17 Grafiken

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen
Inhalt

Vorwort zur deutschen Ausgabe

Einführung: Die Entwicklung der Familienstrukturen und die Umkehr der Geschichte 

1. Die Differenzierung der Familiensysteme: Eurasien 

2. Die Differenzierung der Familiensysteme: Das indigene Amerika und Afrika

3. Homo sapiens 

4. Judentum und frühes Christentum: Familie und Alphabetisierung

5. Deutschland, der Protestantismus und die Alphabetisierung

6. Der große geistige Wandel in Europa 

7. Bildungsaufschwung und Wirtschaftsentwicklung 

8. Säkularisierung und Krise des Übergangs 

9. Die englische Matrix der Globalisierung

10. Homo americanus 

11. Die Demokratie trägt immer noch Züge ihres Ursprungs

12. Das Hochschulwesen untergräbt die Demokratie 

13. Eine Krise in Schwarz und Weiß 

14. Donald Trump als Wille und Vorstellung

15. Das Gedächtnis der Orte 

16. Gesellschaften mit Stammfamilie: Deutschland und Japan

17. Die Metamorphose Europas 

18. Gesellschaften mit kommunitärer Familie: Russland und China


Postskriptum: Die Krise der westlichen Demokratie 
Anmerkungen

Pressestimmen

Pressestimmen

"Todd überblickt nicht mehr und nicht weniger als die letzten hunderttausend Jahre Menschheitsgeschichte... überzeugend und immer anregend."
Le Figaro



"Ein aufregendes und provokantes Buch."
Neues Deutschland, Wolfgang M. Schmitt



"Eine Gegen-Vision der Welt, abseits der dominierenden Erklärungsmodelle."
Libération



"Interessante und manchmal überraschende Befunde.“
Badische Zeitung, Harald Loch



"Todd, Cousin des Anthropologen Claude Levi-Strauss und Enkel des Autors Paul Nizan, passte nie in eine Schublade – weder wissenschaftlich noch ideologisch."
Anne-Catherine Simon, Die Presse, 19. Juli 2018



"Todd hat durchaus Interessantes zu bieten.“
Neue Zürcher Zeitung, Kathrin Meier-Rust



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-72475-6

Erschienen am 20. Juli 2018

537 S., mit 15 Karten und 17 Grafiken

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen

Todd, Emmanuel

Traurige Moderne

Eine Geschichte der Menschheit von der Steinzeit bis zum Homo americanus

Familienstrukturen sind der unbewusste Motor der Geschichte. Von dieser bahnbrechenden Erkenntnis aus erzählt Emmanuel Todd die Geschichte der Menschheit neu: Vom frühen Homo sapiens, der in Kleinfamilien lebte, über die großen Kulturen des Altertums mit ihren immer komplexeren Großfamilien bis zur Rückkehr des Homo americanus zur Kernfamilie der Steinzeit. Wer die Lage der Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts verstehen will, sollte dieses luzide Buch des großen französischen Querdenkers lesen.
Westliche Waren und Lebensstile dringen bis in die letzten Winkel der Welt vor, und doch sind wir von einer globalen Einheitskultur weit entfernt. Emmanuel Todd zeigt, wie sich seit der Steinzeit unterschiedliche Familiensysteme verbreitet haben, die bis heute die Mentalitäten zutiefst prägen. Er beschreibt die Dynamik der amerikanischen Gesellschaft mit ihren primitiven Kleinfamilien und die Unbeweglichkeit von Kulturen mit hochkomplexen patriarchalischen Großfamilien, und er erklärt den europäischen Konflikt zwischen einer deutschen Stammfamiliengesellschaft und Gebieten mit egalitären Familienstrukturen. Werden diese tief verankerten Unterschiede bei der Lösung der gegenwärtigen Krisen nicht berücksichtigt,gerät die Demokratie unter die Räder. «Unsere Moderne», so Todd, «erinnert an einen Marsch in die Knechtschaft.»
Von Emmanuel Todd. Aus dem Französischen von Werner Damson und Enrico Heinemann.
Webcode: https://www.chbeck.de/24045857

Inhalt

Vorwort zur deutschen Ausgabe

Einführung: Die Entwicklung der Familienstrukturen und die Umkehr der Geschichte 

1. Die Differenzierung der Familiensysteme: Eurasien 

2. Die Differenzierung der Familiensysteme: Das indigene Amerika und Afrika

3. Homo sapiens 

4. Judentum und frühes Christentum: Familie und Alphabetisierung

5. Deutschland, der Protestantismus und die Alphabetisierung

6. Der große geistige Wandel in Europa 

7. Bildungsaufschwung und Wirtschaftsentwicklung 

8. Säkularisierung und Krise des Übergangs 

9. Die englische Matrix der Globalisierung

10. Homo americanus 

11. Die Demokratie trägt immer noch Züge ihres Ursprungs

12. Das Hochschulwesen untergräbt die Demokratie 

13. Eine Krise in Schwarz und Weiß 

14. Donald Trump als Wille und Vorstellung

15. Das Gedächtnis der Orte 

16. Gesellschaften mit Stammfamilie: Deutschland und Japan

17. Die Metamorphose Europas 

18. Gesellschaften mit kommunitärer Familie: Russland und China


Postskriptum: Die Krise der westlichen Demokratie 
Anmerkungen

Pressestimmen

"Todd überblickt nicht mehr und nicht weniger als die letzten hunderttausend Jahre Menschheitsgeschichte... überzeugend und immer anregend."
Le Figaro


"Ein aufregendes und provokantes Buch."
Neues Deutschland, Wolfgang M. Schmitt


"Eine Gegen-Vision der Welt, abseits der dominierenden Erklärungsmodelle."
Libération


"Interessante und manchmal überraschende Befunde.“
Badische Zeitung, Harald Loch


"Todd, Cousin des Anthropologen Claude Levi-Strauss und Enkel des Autors Paul Nizan, passte nie in eine Schublade – weder wissenschaftlich noch ideologisch."
Anne-Catherine Simon, Die Presse, 19. Juli 2018


"Todd hat durchaus Interessantes zu bieten.“
Neue Zürcher Zeitung, Kathrin Meier-Rust