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Townsend, Camilla

Fünfte Sonne

Eine neue Geschichte der Azteken

Im November 1519 kommt es zur weltberühmten Begegnung von Hernando Cortés mit dem Aztekenherrscher Moctezuma. Was damals passierte und was danach geschah, ist oft erzählt worden, aber vor allem so, wie die Spanier es uns präsentiert haben. Camilla Townsend stellt in ihrem preisgekrönten Buch die faszinierende, vielschichtige Geschichte der Azteken konsequent aus deren eigener Perspektive dar.

Wir haben gelernt, dass die Schrift den Europäern gehörte. Doch unbemerkt von den Neuankömmlingen nutzten die Azteken das lateinische Alphabet, um ihre Geschichte in ihrer Sprache Nahuatl selbst aufzuschreiben. Auf der Grundlage dieser Texte korrigiert Camilla Townsend unsere Vorstellungen von der aztekischen Kultur gewaltig. Anstatt den europäischen Stereotypen einer exotischen, blutrünstigen Gesellschaft zu folgen, zeichnet sie ein sehr viel menschlicheres Bild jener Indigenen, die sich selbst Mexica nannten. Sie macht auch deutlich, dass die Eroberung durch die Spanier weder eine Apokalypse noch der Ursprung der Mexikaner war. Denn das Volk der Mexica kapitulierte nicht einfach vor der spanischen Kultur und Kolonisierung. Stattdessen richteten sie ihre politischen Loyalitäten neu aus, übernahmen neue Technologien und hielten durch. Glänzend erzählt, erkundet dieses Buch die Erfahrungen eines einst mächtigen Volkes, das mit dem Trauma der Eroberung konfrontiert war und Wege fand zu überleben.
Von Camilla Townsend, Aus dem Englischen von Anna Leube und Wolf Heinrich Leube.

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Bibliografie

978-3-406-79817-7

Erscheint am 16. März 2023

Rund 416 S., mit ca. 10 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 32,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

„Erzählt die verschlungenen Familiengeschichten der Herrscher sehr lebendig nach“

Börsenblatt



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Bibliografie

978-3-406-79817-7

Erscheint am 16. März 2023

Rund 416 S., mit ca. 10 Abbildungen

Hardcover

Hardcover 32,00 € Kaufen

Townsend, Camilla

Fünfte Sonne

Eine neue Geschichte der Azteken

Im November 1519 kommt es zur weltberühmten Begegnung von Hernando Cortés mit dem Aztekenherrscher Moctezuma. Was damals passierte und was danach geschah, ist oft erzählt worden, aber vor allem so, wie die Spanier es uns präsentiert haben. Camilla Townsend stellt in ihrem preisgekrönten Buch die faszinierende, vielschichtige Geschichte der Azteken konsequent aus deren eigener Perspektive dar.

Wir haben gelernt, dass die Schrift den Europäern gehörte. Doch unbemerkt von den Neuankömmlingen nutzten die Azteken das lateinische Alphabet, um ihre Geschichte in ihrer Sprache Nahuatl selbst aufzuschreiben. Auf der Grundlage dieser Texte korrigiert Camilla Townsend unsere Vorstellungen von der aztekischen Kultur gewaltig. Anstatt den europäischen Stereotypen einer exotischen, blutrünstigen Gesellschaft zu folgen, zeichnet sie ein sehr viel menschlicheres Bild jener Indigenen, die sich selbst Mexica nannten. Sie macht auch deutlich, dass die Eroberung durch die Spanier weder eine Apokalypse noch der Ursprung der Mexikaner war. Denn das Volk der Mexica kapitulierte nicht einfach vor der spanischen Kultur und Kolonisierung. Stattdessen richteten sie ihre politischen Loyalitäten neu aus, übernahmen neue Technologien und hielten durch. Glänzend erzählt, erkundet dieses Buch die Erfahrungen eines einst mächtigen Volkes, das mit dem Trauma der Eroberung konfrontiert war und Wege fand zu überleben.
Von Camilla Townsend, Aus dem Englischen von Anna Leube und Wolf Heinrich Leube.
Webcode: https://www.chbeck.de/34438109

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„Erzählt die verschlungenen Familiengeschichten der Herrscher sehr lebendig nach“

Börsenblatt