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Vossenkuhl, Wilhelm

Die Möglichkeit des Guten

Ethik im 21. Jahrhundert

Statt 29,90 € jetzt nur noch 14,95 €.

Was ist heute unter Ethik zu verstehen? Mit welchen Fragen setzt sie sich auseinander und auf welche Weise tut sie das? Ethik – so argumentiert Wilhelm Vossenkuhl – soll helfen, moralische Konflikte im Leben der Menschen zu lösen, und sie soll dazu beitragen, Konflikte im Leben der Gesellschaft zu bewältigen. Sein Buch zeigt die zentralen Probleme und weist Wege, sich ihnen zu stellen.

Vossenkuhl versteht unter Ethik weniger ein Theoriegebäude, das sich selbst genügt, als vielmehr eine praktische Wissenschaft, der es um die Frage geht, wie das Gute möglich sei. „Das Gute“ wird dabei verstanden als das gute, glückende Leben der Menschen. Daß ein gutes Leben glückt, wird einerseits von wissenschaftlichen Fortschritten gefördert, etwa bei der Verlängerung des Lebens, andererseits aber durch neue Probleme, etwa die Sterbehilfe, belastet. Vossenkuhl stellt in einer ganzen Reihe von Problemkonstellationen dieses doppelte Gesicht des Fortschritts vor. Anhand der Frage nach der Freiheit prüft er, inwieweit wir Menschen befähigt sind, für uns selbst und für andere so viel Verantwortung zu tragen, daß ein gutes Leben für alle denkbar und konkret möglich ist. Das Gute, gerade das gute Leben, war lange kein Thema der Ethik mehr. Dafür gibt es Gründe. Vossenkuhl spricht von der Paradoxie des Guten, weil es sich häufig herausstellt, daß das, was einmal als gut galt, im Nachhinein anders zu beurteilen ist. Er denkt dabei an Nebenfolgen wissenschaftlicher und technischer Entwicklungen, aber auch an die sozialen Verteilungsprozesse. Für diese Prozesse schlägt er ein neues Verfahren vor, mittels dessen Güter und Lasten in einer Gesellschaft gerecht verteilt werden, so daß ein gutes Leben für alle möglich wird.


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Bibliografie

978-3-406-54375-3

Preisreduziert zum 30. Juni 2011

472 S.

Hardcover

Hardcover 14,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort
Einleitung

1. Sitte und Ethik
1.1 Grundlagen und Ansprüche
1.2 Ethische Objektivität und das Verbot zu töten
1.3 Situative Ethik und universale Forderungen
1.4 Humane Ansprüche und Menschenrechte

2. Ethik als Konfliktwissenschaft
2.1 Sittliche und ethische Normalität
2.2 Ethische Normalität und Moralkonflikte
2.3 Konfliktlösung ohne moralischen Konsens
2.4 Schuldlos uneingelöste Verpflichtungen
2.5 Die Befähigung, moralisch zu handeln

3. Freiheit und Verantwortung
3.1 Verantwortung als Sorge
3.2 Die Freiheit von Personen

4. Das Gute, das Richtige und das gute Leben
4.1 Die Voraussetzungen und das Ziel der Ethik
4.2 Der zeitliche Sinn des Guten
4.3 Die praktische Funktion des Guten

5. Das gute Leben und die Integration von Gütern
5.1 Güter des guten Lebens
5.2 Die Integration der Güter
5.3 Die Praxis gerechter Verfahren

6. Die Möglichkeit des guten Lebens
6.1 Der Beitrag des Einzelnen
6.2 Pluralismus, Kooperation und Kompromiss

Anhang
Anmerkungen
Personenregister
Sachregister

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-54375-3

Preisreduziert zum 30. Juni 2011

472 S.

Hardcover

Hardcover 14,95 € Kaufen

Vossenkuhl, Wilhelm

Die Möglichkeit des Guten

Ethik im 21. Jahrhundert

Statt 29,90 € jetzt nur noch 14,95 €.

Was ist heute unter Ethik zu verstehen? Mit welchen Fragen setzt sie sich auseinander und auf welche Weise tut sie das? Ethik – so argumentiert Wilhelm Vossenkuhl – soll helfen, moralische Konflikte im Leben der Menschen zu lösen, und sie soll dazu beitragen, Konflikte im Leben der Gesellschaft zu bewältigen. Sein Buch zeigt die zentralen Probleme und weist Wege, sich ihnen zu stellen.

Vossenkuhl versteht unter Ethik weniger ein Theoriegebäude, das sich selbst genügt, als vielmehr eine praktische Wissenschaft, der es um die Frage geht, wie das Gute möglich sei. „Das Gute“ wird dabei verstanden als das gute, glückende Leben der Menschen. Daß ein gutes Leben glückt, wird einerseits von wissenschaftlichen Fortschritten gefördert, etwa bei der Verlängerung des Lebens, andererseits aber durch neue Probleme, etwa die Sterbehilfe, belastet. Vossenkuhl stellt in einer ganzen Reihe von Problemkonstellationen dieses doppelte Gesicht des Fortschritts vor. Anhand der Frage nach der Freiheit prüft er, inwieweit wir Menschen befähigt sind, für uns selbst und für andere so viel Verantwortung zu tragen, daß ein gutes Leben für alle denkbar und konkret möglich ist. Das Gute, gerade das gute Leben, war lange kein Thema der Ethik mehr. Dafür gibt es Gründe. Vossenkuhl spricht von der Paradoxie des Guten, weil es sich häufig herausstellt, daß das, was einmal als gut galt, im Nachhinein anders zu beurteilen ist. Er denkt dabei an Nebenfolgen wissenschaftlicher und technischer Entwicklungen, aber auch an die sozialen Verteilungsprozesse. Für diese Prozesse schlägt er ein neues Verfahren vor, mittels dessen Güter und Lasten in einer Gesellschaft gerecht verteilt werden, so daß ein gutes Leben für alle möglich wird.

Webcode: https://www.chbeck.de/13937

Inhalt

Vorwort
Einleitung

1. Sitte und Ethik
1.1 Grundlagen und Ansprüche
1.2 Ethische Objektivität und das Verbot zu töten
1.3 Situative Ethik und universale Forderungen
1.4 Humane Ansprüche und Menschenrechte

2. Ethik als Konfliktwissenschaft
2.1 Sittliche und ethische Normalität
2.2 Ethische Normalität und Moralkonflikte
2.3 Konfliktlösung ohne moralischen Konsens
2.4 Schuldlos uneingelöste Verpflichtungen
2.5 Die Befähigung, moralisch zu handeln

3. Freiheit und Verantwortung
3.1 Verantwortung als Sorge
3.2 Die Freiheit von Personen

4. Das Gute, das Richtige und das gute Leben
4.1 Die Voraussetzungen und das Ziel der Ethik
4.2 Der zeitliche Sinn des Guten
4.3 Die praktische Funktion des Guten

5. Das gute Leben und die Integration von Gütern
5.1 Güter des guten Lebens
5.2 Die Integration der Güter
5.3 Die Praxis gerechter Verfahren

6. Die Möglichkeit des guten Lebens
6.1 Der Beitrag des Einzelnen
6.2 Pluralismus, Kooperation und Kompromiss

Anhang
Anmerkungen
Personenregister
Sachregister