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Winkler, Heinrich August

Geschichte des Westens

Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert

Erstmals unternimmt es Heinrich August Winkler mit diesem Werk, eine – längst überfällige – Geschichte des Westens zu schreiben. Von den Anfängen in der Antike bis in das 20. Jahrhundert zieht er einen welthistorischen Bogen, der die politische Geschichte ebenso souverän umspannt wie die Geschichte der politischen Ideen. Der Westen – seit dem Zeitalter der Entdeckungen ist er gleichsam das welthistorische Maß aller Dinge. Er hat mit einer unvergleichlichen Dynamik fremde Reiche erobert und ganze Kontinente unterworfen, die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, die modernen Naturwissenschaften und das Zeitalter der Technik hervorgebracht, die Menschen- und Bürgerrechte, die Herrschaft des Rechts und die Demokratie erfunden. Aber er hat auch oft genug gegenüber den nichtwestlichen Teilen der Welt seine Werte verraten, Freiheit gepredigt und Habgier gemeint und mit dem Kapitalismus eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse entfesselt, die bis heute die Menschheit in Atem hält.

Mit seltener Meisterschaft verknüpft Heinrich August Winkler die lebendige historische Erzählung mit einem klaren Blick für die großen Entwicklungslinien der westlichen Welt. Sein Buch ist keine ermüdende Aufzählung von Haupt- und Staatsaktionen, sondern eine historische Selbstvergewisserung des Westens, seiner Werte und Ideale. Für sie darf, ja muss der Westen auch im 21. Jahrhundert werben. Glaubhaft kann er das aber nur tun, wenn er sich auch den dunklen Seiten seiner Geschichte stellt.

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Bibliografie

978-3-406-59235-5

Erschienen am 22. September 2009

5., durchgesehene Auflage, 2016

1343 S.

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 39,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Die Jury ehrt mit ihrer Wahl nicht nur einen der einflussreichsten deutschen Historiker und Intellektuellen, sondern nährt Hoffnungen auf eine Preisträgerrede, die mit deutlichen Worten der deutschen Selbstvergewisserung in eben jener europäischen Verständigung dient.“
Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 11. Dezember 2015



"Winkler ist ein großer Erzähler. Mit einer Mischung aus enormem Sachverstand und souveränem Schreibstil schickt er den Leser auf eine aufregende, erschütternde und nachdenkliche Reise durch eine Vergangenheit, die in vielen Fragen und gesellschaftlichen Wirklichkeiten immer noch Gegenwart ist. (...) Ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung ist Winkler gelungen. Ein solches Buch klappt man zu und will so gerne hoffen, dass wir fähig wären, aus der Geschichte zu lernen."
Wilhelm von Sternburg, Frankfurter Rundschau, Literatur Rundschau, 8. Dezember 2009



"Dieses Buch ist ein Meilenstein in der Geschichte des Westens."
Michael Hesse, Kölner Stadt-Anzeiger, 2. Dezember 2009



"Heinrich August Winkler (...) gibt ein gewaltiges, detailreiches Bild davon, wie ‘der Westen’ entstanden ist."
Frank Wiebe, Handelsblatt, 30. Oktober 2009



"Ein monumentales Opus. (...) Wo immer man das Werk aufschlägt, trifft man auf eine problemorientierte Darstellung, die zu klugen Einsichten und plausiblen Ergebnissen gelangt."
Urs Bitterli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 25. Oktober 2009



"Winkler liefert ein Buch von hoher, ja sehr hoher Qualität. Winklers größter Vorzug besteht in der Gabe, eine flüssige, stichhaltige und überzeugende politische Darstellung und Analyse zu verfassen. Obwohl er Stilmittel wie Charakterskizze oder die unterhaltsame Vignette meidet, schreibt er nie langweilig oder unverständlich. Auch finden sich viele einprägsame Aphorismen. (...)
Winkler ist mit der besten – älteren wie neueren – deutschen, französischen, englischen und amerikanischen Literatur gründlich vertraut. Wer nach einer verlässlichen, umfassenden und lesbaren Darstellung der politischen Geschichte des Westens in der Neuzeit sucht, könnte nicht besser bedient sein."
Tim Blanning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Oktober 2009



"Bücher über Europa und den Westen sind oft langweilig. Auch deswegen weil sie meist allzu staatstragend sind und man Seite um Seite das Gefühl hat, die Thesen und Geschichten schon zu kennen. Das ist bei Heinrich August Winklers ‘Geschichte des Westens’ gottlob nicht der Fall. (...) Denn er verfügt besonders über zwei Qualitäten: Er kann erzählen und er kommt zügig aufs Wesentliche."
Welt kompakt, 14. Oktober 2009



"Lauter Widersprüche und Rückschläge – doch Heinrich August Winkler behält in seiner monumentalen ‘Geschichte des Westens’ den Überblick. (...) Die Geschichte des Westens, wie sie von Winkler beneidenswert kenntnisreich entfaltet wird, beschreibt (...) eine von ihren fernen Anfängen an sehr vielschichtige Entwicklung. (...) Dieses fakten- und facettenreiche Chaos des Wie-es-eigentlich-gewesen, (...) wird in Heinrich August Winklers Darstellung exemplarisch gemeistert. (...) Für die abschließende Schilderung der ‘Geschichte des Westens’, die der sehr gegenwärtigen Epoche vom Ersten Weltkrieg bis heute gewidmet sein wird, muss sich der Leser jedoch auf den bereits angekündigten zweiten Band von Heinrich August Winklers monumentaler Darstellung gedulden. Die Genauigkeit und Umsicht, die der Verfasser auf die jetzt vorliegende Darstellung verwandt hat, lässt ein magnum opus erwarten, das für lange gültig sein dürfte."
Johannes Wilms, Süddeutsche Zeitung, Literaturbeilage der Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009



"Die größte Leistung der Nachkriegszeit sei 'die vorbehaltlose Öffnung der Bundesrepublik gegenüber der politischen Kultur des Westens'. Diese Meinung vertrat damals auch vehement auch Winkler. Daran setzt er nun in seinem neuesten Werk an, einer wiederum nicht nur überaus imponierenden, sondern geradezu überwältigenden Arbeit von 1340 Seiten. (...) Und ‘zu den Hervorbringungen des Westens gehörte freilich auch der moderne Nationalismus: eine Ideologie, die die Nation zur höchsten Sinngebungs- und Rechtfertigungsinstanz erhob’. Diese Ideologiegeschichte gerade in ihren deutschen, romantischen Ausprägungen aus der Zeit der antinapoleonischen Befreiungskriege nachzuverfolgen, gehört ebenso zu den Stärken dieses überaus beeindruckenden Buches."
Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009



"Winkler zeichnet, ordnet, bewertet die grossen Linien der westlichen Entwicklung. (...) Unter seiner ordnenden Hand fügt sich alles (...) zu einem einzigen Bild des Westens und seiner Wurzeln. Winkler erzählt bewundernswert kenntnisreich. (...) Der erste Band seiner westlichen Weltgeschichte, der bis zum Jahr 1914 reicht, ist anschaulich und klar geschrieben. (...) Überhaupt erst einmal den gewaltigen Block der europäischen Geschichte seit der frühen Antike so ins Licht zu rücken, dass die winzige Spur, der Anfang dessen, was westliches Denken ausmacht, zu erkennen ist, und daraus dann mit souveräner Kenntnis das sich allmählich abzeichnende Relief des Westens herauszumeisseln – das ist eine bemerkenswerte, gewissermassen archäologische Leistung, für die der Verfasser alles Lob verdient."
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 12. Oktober 2009



"Eine gewaltige Arbeitsleistung, mehr als das: ein Standardwerk schon jetzt."
Die Welt, Die Literarische Welt, 10. Oktober 2009



"Der Historiker spannt den großen Bogen und erhellt Zusammenhänge.“
Alexandra Föderl-Schmid, Der Standard, 12. Dezember 2015



"Der Emeritus der Humboldt Universität (...) kann erzählen und er kommt zügig aufs Wesentliche."
Thomas Schmid, Die Welt, Die Literarische Welt, 10. Oktober 2009



"Diese materialreiche, weit ausgreifende Geschichte erzählt uns nicht nur detailreich vom ‘normativen Projekt des Westens‘ als Aneignung des Rechts als Grundlage einer staatlichen Ordnung, sie plädiert überzeugend für ein spezifisches westliches Selbstverständnis: Wir wurden, was wir sind auf dem langen, zwar keineswegs geradlinigen, letztlich aber zwingenden Weg zur Gewaltenteilung. Die europäische Perspektive ist dabei von großem Gewinn, weil sie die Widersprüche dieses Weges nicht verschweigt, der Blick auf die US-Geschichte ist es, weil er somit nebenher den ‘amerikanischen Sonderweg’ schildert."
Dirk Pilz, Berliner Zeitung, 8. Oktober 2009



"Dem Berliner Historiker ist mit der 'Geschichte des Westens' ein unzeitgemäßes Meisterwerk gelungen."
Jürgen Osterhammel, Rheinischer Merkur, 1. Oktober 2009



"Das Ereignis auf dem deutschsprachigen historischen Buchmarkt dieses Herbstes, denn eine Geschichte der westlichen Welt, wie sie hier präsentiert wird, gab es bislang nicht. (...) Der deutschen Geisteswissenschaft ist häufig vorgeworfen worden, sie sei provinziell und gefalle sich in nationaler Nabelschau. Heinrich August Winklers Werk ist ein glanzvolles Dementi – transnationale Geschichtsschreibung auf höchstem Niveau. In der Weite der Perspektiven, der analytischen Durchdringung des Stoffes, der Schärfe des historischen Urteils ist es einzigartig."
Volker Ullrich, Tages-Anzeiger, 22. September 2009



Heinrich August Winklers (...) ‚Geschichte des Westens’ (...) ist zweifellos das Ereignis auf dem historischen Buchmarkt dieses Herbstes, denn eine Geschichte der westlichen Welt, wie sie hier präsentiert wird, gab es bislang nicht. (...) Transnationale Geschichtsschreibung auf höchstem Niveau. In der Weite der Perspektiven, der analytischen Durchdringung des Stoffes, der Schärfe des historischen Urteils ist es einzigartig. Da Winkler über die seltene Gabe verfügt, zugleich reflektiert und  anschaulich zu erzählen, ist es außerdem ein Lesevergnügen.
Volker Ullrich, Deutschlandfunk, „Andruck“, 21. September 2009



"Das Produkt einer atemberaubenden Arbeitsleistung. Ein Standardwerk schon jetzt."
Elmar Krekeler, Die Welt, 19. September 2009



"Das Buch von sage und schreibe 1199 Seiten Text liest sich großartig. Man verschlingt Heinrich August Winklers ‚Geschichte des Westens’ in einem Zug, ohne dass man Gefahr läuft, etwas zu überschlagen oder über zu komplizierte Stellen hinwegzulesen, denn solche Stellen gibt es nicht. Winkler hat es nicht nötig, schwierige Sachverhalte in Dunkelheit des Stils zu hüllen, denn auch in diesen Fällen beherrscht er die Kunst, komplexe Sachlagen durchsichtig auszudrücken."
Wolfgang Schuller, Die Welt, 19. September 2009



"(...) ein meisterhaftes Mammutwerk (...) das seinesgleichen sucht. Die Herkulesarbeit hat sich schon jetzt gelohnt: Winklers ‚Westen’ wird wirken."
Eckhard Jesse, Neue Zürcher Zeitung, 18. Mai 2012



"Gauck schätzt den scharfen Verstand und den gerechten Blick des 73-jährigen Historikers (...)"
Claus Christian Malzahn, Welt am Sonntag, 18. März 2012



"Monumentales Werk. (…) Faszinierend. (…) Einen willkommenen Beitrag zur westlichen Selbstvergewisserung liefert nun Winkler mit seiner auf zwei Bände angelegten ‚Geschichte des Westens’. Eine herkulische Aufgabe, die sich der renommierte deutsche Historiker gestellt hat. Allein der jetzt vorgelegte erste Band umfasst über 1.300 Seiten. Winkler spannt den Bogen in vier Teilen von der jüdisch-christlichen Antike übers christliche Mittelalter zum Humanismus; im zweiten Teil geht er von der Reformationszeit bis zur Amerikanischen Revolution; in Teil drei von der Französischen Revolution bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts und schließlich von der Epoche der Nationalstaaten und Imperien bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs."
Nikolaus German, Das Parlament, 1. Februar 2010



"Was dieses Buch besonders macht, was einen ganz eigenen Sog erzeugt, ist die Anlage der Geschichte: die unterschiedlichen Erzählungen, die Einbettung von mehr oder weniger bekannten Ereignissen in den Erzählfluss."
René Aguigah, Literaturen, Januar/ Februar 2010



"Winkler bietet in seinem großartig erzählten und fesselnd zu lesenden Buch an vielen Stellen ganze Nationalgeschichten mit ihren konkreten Einzelheiten."
Wolfgang Schuller, Deutschlandradio Kultur, 24. Januar 2010



"Mit dem ersten Teil hat Heinrich August Winkler einen beeindruckenden Wurf getan. (...) Wie er knapp zwei Jahrtausende zusammenfasst, wie er Trends und Grundlinien freilegt, dabei eine Fülle Details vermittelt, und das alles noch in einer flüssigen Form, die fast schon an ein Lesebuch erinnert – das macht dem Berliner Emeritus so schnell keiner nach. Auf den zweiten Band seiner ‘Geschichte des Westens’ kann man sich jetzt schon freuen."
Michael Kuhlmann, SWR2, 24. Januar 2010



"(…) ein intellektuelles und ästhetisches Vergnügen (…)."
Uwe Stolzmann, Deutschlandradio Kultur, 10. Dezember 2009



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59235-5

Erschienen am 22. September 2009

5., durchgesehene Auflage , 2016

1343 S.

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 39,95 € Kaufen
e-Book 24,99 € Kaufen

Winkler, Heinrich August

Geschichte des Westens

Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert

Erstmals unternimmt es Heinrich August Winkler mit diesem Werk, eine – längst überfällige – Geschichte des Westens zu schreiben. Von den Anfängen in der Antike bis in das 20. Jahrhundert zieht er einen welthistorischen Bogen, der die politische Geschichte ebenso souverän umspannt wie die Geschichte der politischen Ideen. Der Westen – seit dem Zeitalter der Entdeckungen ist er gleichsam das welthistorische Maß aller Dinge. Er hat mit einer unvergleichlichen Dynamik fremde Reiche erobert und ganze Kontinente unterworfen, die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, die modernen Naturwissenschaften und das Zeitalter der Technik hervorgebracht, die Menschen- und Bürgerrechte, die Herrschaft des Rechts und die Demokratie erfunden. Aber er hat auch oft genug gegenüber den nichtwestlichen Teilen der Welt seine Werte verraten, Freiheit gepredigt und Habgier gemeint und mit dem Kapitalismus eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse entfesselt, die bis heute die Menschheit in Atem hält.

Mit seltener Meisterschaft verknüpft Heinrich August Winkler die lebendige historische Erzählung mit einem klaren Blick für die großen Entwicklungslinien der westlichen Welt. Sein Buch ist keine ermüdende Aufzählung von Haupt- und Staatsaktionen, sondern eine historische Selbstvergewisserung des Westens, seiner Werte und Ideale. Für sie darf, ja muss der Westen auch im 21. Jahrhundert werben. Glaubhaft kann er das aber nur tun, wenn er sich auch den dunklen Seiten seiner Geschichte stellt.
Webcode: https://www.chbeck.de/28147

Pressestimmen

"Die Jury ehrt mit ihrer Wahl nicht nur einen der einflussreichsten deutschen Historiker und Intellektuellen, sondern nährt Hoffnungen auf eine Preisträgerrede, die mit deutlichen Worten der deutschen Selbstvergewisserung in eben jener europäischen Verständigung dient.“
Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 11. Dezember 2015


"Winkler ist ein großer Erzähler. Mit einer Mischung aus enormem Sachverstand und souveränem Schreibstil schickt er den Leser auf eine aufregende, erschütternde und nachdenkliche Reise durch eine Vergangenheit, die in vielen Fragen und gesellschaftlichen Wirklichkeiten immer noch Gegenwart ist. (...) Ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung ist Winkler gelungen. Ein solches Buch klappt man zu und will so gerne hoffen, dass wir fähig wären, aus der Geschichte zu lernen."
Wilhelm von Sternburg, Frankfurter Rundschau, Literatur Rundschau, 8. Dezember 2009


"Dieses Buch ist ein Meilenstein in der Geschichte des Westens."
Michael Hesse, Kölner Stadt-Anzeiger, 2. Dezember 2009


"Heinrich August Winkler (...) gibt ein gewaltiges, detailreiches Bild davon, wie ‘der Westen’ entstanden ist."
Frank Wiebe, Handelsblatt, 30. Oktober 2009


"Ein monumentales Opus. (...) Wo immer man das Werk aufschlägt, trifft man auf eine problemorientierte Darstellung, die zu klugen Einsichten und plausiblen Ergebnissen gelangt."
Urs Bitterli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 25. Oktober 2009


"Winkler liefert ein Buch von hoher, ja sehr hoher Qualität. Winklers größter Vorzug besteht in der Gabe, eine flüssige, stichhaltige und überzeugende politische Darstellung und Analyse zu verfassen. Obwohl er Stilmittel wie Charakterskizze oder die unterhaltsame Vignette meidet, schreibt er nie langweilig oder unverständlich. Auch finden sich viele einprägsame Aphorismen. (...)
Winkler ist mit der besten – älteren wie neueren – deutschen, französischen, englischen und amerikanischen Literatur gründlich vertraut. Wer nach einer verlässlichen, umfassenden und lesbaren Darstellung der politischen Geschichte des Westens in der Neuzeit sucht, könnte nicht besser bedient sein."
Tim Blanning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. Oktober 2009


"Bücher über Europa und den Westen sind oft langweilig. Auch deswegen weil sie meist allzu staatstragend sind und man Seite um Seite das Gefühl hat, die Thesen und Geschichten schon zu kennen. Das ist bei Heinrich August Winklers ‘Geschichte des Westens’ gottlob nicht der Fall. (...) Denn er verfügt besonders über zwei Qualitäten: Er kann erzählen und er kommt zügig aufs Wesentliche."
Welt kompakt, 14. Oktober 2009


"Lauter Widersprüche und Rückschläge – doch Heinrich August Winkler behält in seiner monumentalen ‘Geschichte des Westens’ den Überblick. (...) Die Geschichte des Westens, wie sie von Winkler beneidenswert kenntnisreich entfaltet wird, beschreibt (...) eine von ihren fernen Anfängen an sehr vielschichtige Entwicklung. (...) Dieses fakten- und facettenreiche Chaos des Wie-es-eigentlich-gewesen, (...) wird in Heinrich August Winklers Darstellung exemplarisch gemeistert. (...) Für die abschließende Schilderung der ‘Geschichte des Westens’, die der sehr gegenwärtigen Epoche vom Ersten Weltkrieg bis heute gewidmet sein wird, muss sich der Leser jedoch auf den bereits angekündigten zweiten Band von Heinrich August Winklers monumentaler Darstellung gedulden. Die Genauigkeit und Umsicht, die der Verfasser auf die jetzt vorliegende Darstellung verwandt hat, lässt ein magnum opus erwarten, das für lange gültig sein dürfte."
Johannes Wilms, Süddeutsche Zeitung, Literaturbeilage der Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009


"Die größte Leistung der Nachkriegszeit sei 'die vorbehaltlose Öffnung der Bundesrepublik gegenüber der politischen Kultur des Westens'. Diese Meinung vertrat damals auch vehement auch Winkler. Daran setzt er nun in seinem neuesten Werk an, einer wiederum nicht nur überaus imponierenden, sondern geradezu überwältigenden Arbeit von 1340 Seiten. (...) Und ‘zu den Hervorbringungen des Westens gehörte freilich auch der moderne Nationalismus: eine Ideologie, die die Nation zur höchsten Sinngebungs- und Rechtfertigungsinstanz erhob’. Diese Ideologiegeschichte gerade in ihren deutschen, romantischen Ausprägungen aus der Zeit der antinapoleonischen Befreiungskriege nachzuverfolgen, gehört ebenso zu den Stärken dieses überaus beeindruckenden Buches."
Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009


"Winkler zeichnet, ordnet, bewertet die grossen Linien der westlichen Entwicklung. (...) Unter seiner ordnenden Hand fügt sich alles (...) zu einem einzigen Bild des Westens und seiner Wurzeln. Winkler erzählt bewundernswert kenntnisreich. (...) Der erste Band seiner westlichen Weltgeschichte, der bis zum Jahr 1914 reicht, ist anschaulich und klar geschrieben. (...) Überhaupt erst einmal den gewaltigen Block der europäischen Geschichte seit der frühen Antike so ins Licht zu rücken, dass die winzige Spur, der Anfang dessen, was westliches Denken ausmacht, zu erkennen ist, und daraus dann mit souveräner Kenntnis das sich allmählich abzeichnende Relief des Westens herauszumeisseln – das ist eine bemerkenswerte, gewissermassen archäologische Leistung, für die der Verfasser alles Lob verdient."
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 12. Oktober 2009


"Eine gewaltige Arbeitsleistung, mehr als das: ein Standardwerk schon jetzt."
Die Welt, Die Literarische Welt, 10. Oktober 2009


"Der Historiker spannt den großen Bogen und erhellt Zusammenhänge.“
Alexandra Föderl-Schmid, Der Standard, 12. Dezember 2015


"Der Emeritus der Humboldt Universität (...) kann erzählen und er kommt zügig aufs Wesentliche."
Thomas Schmid, Die Welt, Die Literarische Welt, 10. Oktober 2009


"Diese materialreiche, weit ausgreifende Geschichte erzählt uns nicht nur detailreich vom ‘normativen Projekt des Westens‘ als Aneignung des Rechts als Grundlage einer staatlichen Ordnung, sie plädiert überzeugend für ein spezifisches westliches Selbstverständnis: Wir wurden, was wir sind auf dem langen, zwar keineswegs geradlinigen, letztlich aber zwingenden Weg zur Gewaltenteilung. Die europäische Perspektive ist dabei von großem Gewinn, weil sie die Widersprüche dieses Weges nicht verschweigt, der Blick auf die US-Geschichte ist es, weil er somit nebenher den ‘amerikanischen Sonderweg’ schildert."
Dirk Pilz, Berliner Zeitung, 8. Oktober 2009


"Dem Berliner Historiker ist mit der 'Geschichte des Westens' ein unzeitgemäßes Meisterwerk gelungen."
Jürgen Osterhammel, Rheinischer Merkur, 1. Oktober 2009


"Das Ereignis auf dem deutschsprachigen historischen Buchmarkt dieses Herbstes, denn eine Geschichte der westlichen Welt, wie sie hier präsentiert wird, gab es bislang nicht. (...) Der deutschen Geisteswissenschaft ist häufig vorgeworfen worden, sie sei provinziell und gefalle sich in nationaler Nabelschau. Heinrich August Winklers Werk ist ein glanzvolles Dementi – transnationale Geschichtsschreibung auf höchstem Niveau. In der Weite der Perspektiven, der analytischen Durchdringung des Stoffes, der Schärfe des historischen Urteils ist es einzigartig."
Volker Ullrich, Tages-Anzeiger, 22. September 2009


Heinrich August Winklers (...) ‚Geschichte des Westens’ (...) ist zweifellos das Ereignis auf dem historischen Buchmarkt dieses Herbstes, denn eine Geschichte der westlichen Welt, wie sie hier präsentiert wird, gab es bislang nicht. (...) Transnationale Geschichtsschreibung auf höchstem Niveau. In der Weite der Perspektiven, der analytischen Durchdringung des Stoffes, der Schärfe des historischen Urteils ist es einzigartig. Da Winkler über die seltene Gabe verfügt, zugleich reflektiert und  anschaulich zu erzählen, ist es außerdem ein Lesevergnügen.
Volker Ullrich, Deutschlandfunk, „Andruck“, 21. September 2009


"Das Produkt einer atemberaubenden Arbeitsleistung. Ein Standardwerk schon jetzt."
Elmar Krekeler, Die Welt, 19. September 2009


"Das Buch von sage und schreibe 1199 Seiten Text liest sich großartig. Man verschlingt Heinrich August Winklers ‚Geschichte des Westens’ in einem Zug, ohne dass man Gefahr läuft, etwas zu überschlagen oder über zu komplizierte Stellen hinwegzulesen, denn solche Stellen gibt es nicht. Winkler hat es nicht nötig, schwierige Sachverhalte in Dunkelheit des Stils zu hüllen, denn auch in diesen Fällen beherrscht er die Kunst, komplexe Sachlagen durchsichtig auszudrücken."
Wolfgang Schuller, Die Welt, 19. September 2009


"(...) ein meisterhaftes Mammutwerk (...) das seinesgleichen sucht. Die Herkulesarbeit hat sich schon jetzt gelohnt: Winklers ‚Westen’ wird wirken."
Eckhard Jesse, Neue Zürcher Zeitung, 18. Mai 2012


"Gauck schätzt den scharfen Verstand und den gerechten Blick des 73-jährigen Historikers (...)"
Claus Christian Malzahn, Welt am Sonntag, 18. März 2012


"Monumentales Werk. (…) Faszinierend. (…) Einen willkommenen Beitrag zur westlichen Selbstvergewisserung liefert nun Winkler mit seiner auf zwei Bände angelegten ‚Geschichte des Westens’. Eine herkulische Aufgabe, die sich der renommierte deutsche Historiker gestellt hat. Allein der jetzt vorgelegte erste Band umfasst über 1.300 Seiten. Winkler spannt den Bogen in vier Teilen von der jüdisch-christlichen Antike übers christliche Mittelalter zum Humanismus; im zweiten Teil geht er von der Reformationszeit bis zur Amerikanischen Revolution; in Teil drei von der Französischen Revolution bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts und schließlich von der Epoche der Nationalstaaten und Imperien bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs."
Nikolaus German, Das Parlament, 1. Februar 2010


"Was dieses Buch besonders macht, was einen ganz eigenen Sog erzeugt, ist die Anlage der Geschichte: die unterschiedlichen Erzählungen, die Einbettung von mehr oder weniger bekannten Ereignissen in den Erzählfluss."
René Aguigah, Literaturen, Januar/ Februar 2010


"Winkler bietet in seinem großartig erzählten und fesselnd zu lesenden Buch an vielen Stellen ganze Nationalgeschichten mit ihren konkreten Einzelheiten."
Wolfgang Schuller, Deutschlandradio Kultur, 24. Januar 2010


"Mit dem ersten Teil hat Heinrich August Winkler einen beeindruckenden Wurf getan. (...) Wie er knapp zwei Jahrtausende zusammenfasst, wie er Trends und Grundlinien freilegt, dabei eine Fülle Details vermittelt, und das alles noch in einer flüssigen Form, die fast schon an ein Lesebuch erinnert – das macht dem Berliner Emeritus so schnell keiner nach. Auf den zweiten Band seiner ‘Geschichte des Westens’ kann man sich jetzt schon freuen."
Michael Kuhlmann, SWR2, 24. Januar 2010


"(…) ein intellektuelles und ästhetisches Vergnügen (…)."
Uwe Stolzmann, Deutschlandradio Kultur, 10. Dezember 2009