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Winthrop, Elizabeth Hartley

Mercy Seat

Roman

Louisiana, die 1940er-Jahre, ein elektrischer Stuhl wird in die kleine Stadt St. Martinsville gebracht für die geplante Hinrichtung eines jungen Schwarzen namens Will, der ein weißes Mädchen vergewaltigt haben soll. In Wirklichkeit ist sie seine Geliebte gewesen, die sich aus Verzweiflung umgebracht hat und ihm nun nicht mehr helfen kann. Alle wissen, dass das Todesurteil ein Skandal ist, aber sogar Will selbst hat aus Trauer und Schuldgefühlen innerlich eingewilligt, und weiße Wutbürger drohen dem zweifelnden Staatsanwalt mit der Entführung seines Sohnes. Nach einer wahren Begebenheit, psychologisch fein und in einer an William Faulkner erinnernden multiperspektivischen Intensität erzählt Elizabeth Winthrop die tragischen Ereignisse bis zum überraschenden Ende. Ein meisterhaftes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und das niemanden kaltlassen wird.
Von Elizabeth H. Winthrop. Aus dem Englischen von Hansjörg Schertenleib.

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Bibliografie

978-3-406-71904-2

Erschienen am 26. Januar 2018

2. Auflage, 2018

251 S.

Gebunden

Hardcover 22,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen

Empfehlungen

Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein flirrendes Gespinst der Haltungen."
Ruth Bender, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 24. März 2018



"Ergreifend und unbedingt lesenswert."
Nadine Paulitschke, Stadtbücherei Sendling, 20. April 2018



"Sehr ergreifend."
Mittelbayerische Zeitung, 10. Juni 2018



"In feinfühligem Ton erzählt die Autorin, wie einzelne Personen mit ihrem Gewissen umgehen. Sie gibt einen schonungslosen Einblick in eine Gesellschaft, in der das Leben von Menschen unterschiedlichen Wert hat."
Lingener Tagespost, 9. Juni 2018



"Ein packender, tief bewegender Roman."
Jochen Rack, Bayern2, 17. Juni 2018



"Eine zutiefst verstörende Geschichte (...) eine Geschichte über (...) Rassismus, der bis dato vorherrscht. Damals wie heute tödlich für die Farbigen. Und unbarmherzig."
Buchkultur, 3/2018



"Inspiriert von dem Song Mercy Seat von Nick Cave und The Bad Seeds und einer wahren Begebenheit erzählt Winthrop von Rassismus und Unterdrückung. Das geht unter die Haut (…) ungemein dicht und überzeugend."
Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten, 9. Juli 2018



"Ein Buch, das anregt, eigene Einstellungen und Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen, aufwühlend bis zur letzten Seite."
Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 21. April 2018



"Spannend und herzzerreißend erzählt – nach einer wahren Begebenheit."
Annabelle, 18. April 2018



"In Elizabeth Winthrops Roman hat die Vergangenheit keine Patina angesetzt; die Anmaßung, die den elektrischen Stuhl einsetzt, und darüber den 'Mercy Seat' vergisst, geht weiter."

Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung, 15. Mai 2018



"Wer einmal angefangen hat, legt die 250 Seiten so schnell nicht mehr weg."
Nikta Vahid, Leipziger Volkszeitung, 31. Mai 2018



"Kraftvoll verdichtete Prosa, die ihre Spannung nah am Bühnendrama entwickelt. Und wie sie am erstaunlichen Ende in unterkühlten Ton die Mechanik des Todes aufblättert, das macht schier sprachlos."
Ruth Bender, Märkische Allgemeine, 14. März 2018



"Ein furios erzähltes Südstaatendrama (…) schwierig, das Buch aus der Hand zu legen, weil es rasant erzählt ist."
Melanie Jungwirth, Salz i TV, 8. April 2018



"Absolut lesenswert und die Autorin einer Entdeckung!"
Ariane Wick, HR2, 26. April 2018



"Unglaublich intensiv, klug konstruiert und bis zum Ende überraschend."
Susanne Walsleben, Für Sie, 7. Mai 2018



"Inspiriert von dem Song Mercy Seat von Nick Cave und The Bad Seeds und einer wahren Begebenheit erzählt Winthrop von Rassismus und Unterdrückung. Das geht unter die Haut (…) ungemein dicht und überzeugend"​Christian Ruf, Dresdner Neuste Nachrichten 9. Juli 2018



"Winthrops Chronik eines angekündigten Todes legt die Nerven eines ganzen Südstaatenortes frei, man klebt an jeder Seite, an jedem Schicksal, bis die Autorin ihre Leser in ein furioses Ende katapultiert."
Meike Schnitzler,Brigitte, 28. Februar 2018



"Eine kraftvoll verdichtete Prosa, die ihre Spannung nah am Bühnendrama entwickelt. Und wie Elisabeth Winthrop am erstaunlichen Ende im unterkühlten Ton die Mechanik des Todes aufblättert, das nimmt dem Leser schier den Atem."
Kiler Nachrichten, 21. Februar 2018



"Winthrop erzählt die letzten Stunden aus verschiedenen Perspektiven: geradlinig wie das Ticken einer Uhr, schnörkellos und mit einer subtilen Eindringlichkeit, die unter die Haut geht. Ein klassischer amerikanischer Südstaatenroman nach einer wahren Begebenheit – mit einem überraschenden Ende."
Roana Brogsitter, BR5 Aktuell



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-71904-2

Erschienen am 26. Januar 2018

2. Auflage , 2018

251 S.

Gebunden

Gebunden 22,00 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen

Winthrop, Elizabeth Hartley

Mercy Seat

Roman

Louisiana, die 1940er-Jahre, ein elektrischer Stuhl wird in die kleine Stadt St. Martinsville gebracht für die geplante Hinrichtung eines jungen Schwarzen namens Will, der ein weißes Mädchen vergewaltigt haben soll. In Wirklichkeit ist sie seine Geliebte gewesen, die sich aus Verzweiflung umgebracht hat und ihm nun nicht mehr helfen kann. Alle wissen, dass das Todesurteil ein Skandal ist, aber sogar Will selbst hat aus Trauer und Schuldgefühlen innerlich eingewilligt, und weiße Wutbürger drohen dem zweifelnden Staatsanwalt mit der Entführung seines Sohnes. Nach einer wahren Begebenheit, psychologisch fein und in einer an William Faulkner erinnernden multiperspektivischen Intensität erzählt Elizabeth Winthrop die tragischen Ereignisse bis zum überraschenden Ende. Ein meisterhaftes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und das niemanden kaltlassen wird.
Von Elizabeth H. Winthrop. Aus dem Englischen von Hansjörg Schertenleib.
Webcode: https://www.chbeck.de/22253311

Pressestimmen

"Ein flirrendes Gespinst der Haltungen."
Ruth Bender, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 24. März 2018


"Ergreifend und unbedingt lesenswert."
Nadine Paulitschke, Stadtbücherei Sendling, 20. April 2018


"Sehr ergreifend."
Mittelbayerische Zeitung, 10. Juni 2018


"In feinfühligem Ton erzählt die Autorin, wie einzelne Personen mit ihrem Gewissen umgehen. Sie gibt einen schonungslosen Einblick in eine Gesellschaft, in der das Leben von Menschen unterschiedlichen Wert hat."
Lingener Tagespost, 9. Juni 2018


"Ein packender, tief bewegender Roman."
Jochen Rack, Bayern2, 17. Juni 2018


"Eine zutiefst verstörende Geschichte (...) eine Geschichte über (...) Rassismus, der bis dato vorherrscht. Damals wie heute tödlich für die Farbigen. Und unbarmherzig."
Buchkultur, 3/2018


"Inspiriert von dem Song Mercy Seat von Nick Cave und The Bad Seeds und einer wahren Begebenheit erzählt Winthrop von Rassismus und Unterdrückung. Das geht unter die Haut (…) ungemein dicht und überzeugend."
Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten, 9. Juli 2018


"Ein Buch, das anregt, eigene Einstellungen und Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen, aufwühlend bis zur letzten Seite."
Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 21. April 2018


"Spannend und herzzerreißend erzählt – nach einer wahren Begebenheit."
Annabelle, 18. April 2018


"In Elizabeth Winthrops Roman hat die Vergangenheit keine Patina angesetzt; die Anmaßung, die den elektrischen Stuhl einsetzt, und darüber den 'Mercy Seat' vergisst, geht weiter."

Renate Wiggershaus, Neue Zürcher Zeitung, 15. Mai 2018


"Wer einmal angefangen hat, legt die 250 Seiten so schnell nicht mehr weg."
Nikta Vahid, Leipziger Volkszeitung, 31. Mai 2018


"Kraftvoll verdichtete Prosa, die ihre Spannung nah am Bühnendrama entwickelt. Und wie sie am erstaunlichen Ende in unterkühlten Ton die Mechanik des Todes aufblättert, das macht schier sprachlos."
Ruth Bender, Märkische Allgemeine, 14. März 2018


"Ein furios erzähltes Südstaatendrama (…) schwierig, das Buch aus der Hand zu legen, weil es rasant erzählt ist."
Melanie Jungwirth, Salz i TV, 8. April 2018


"Absolut lesenswert und die Autorin einer Entdeckung!"
Ariane Wick, HR2, 26. April 2018


"Unglaublich intensiv, klug konstruiert und bis zum Ende überraschend."
Susanne Walsleben, Für Sie, 7. Mai 2018


"Inspiriert von dem Song Mercy Seat von Nick Cave und The Bad Seeds und einer wahren Begebenheit erzählt Winthrop von Rassismus und Unterdrückung. Das geht unter die Haut (…) ungemein dicht und überzeugend"​Christian Ruf, Dresdner Neuste Nachrichten 9. Juli 2018


"Winthrops Chronik eines angekündigten Todes legt die Nerven eines ganzen Südstaatenortes frei, man klebt an jeder Seite, an jedem Schicksal, bis die Autorin ihre Leser in ein furioses Ende katapultiert."
Meike Schnitzler,Brigitte, 28. Februar 2018


"Eine kraftvoll verdichtete Prosa, die ihre Spannung nah am Bühnendrama entwickelt. Und wie Elisabeth Winthrop am erstaunlichen Ende im unterkühlten Ton die Mechanik des Todes aufblättert, das nimmt dem Leser schier den Atem."
Kiler Nachrichten, 21. Februar 2018


"Winthrop erzählt die letzten Stunden aus verschiedenen Perspektiven: geradlinig wie das Ticken einer Uhr, schnörkellos und mit einer subtilen Eindringlichkeit, die unter die Haut geht. Ein klassischer amerikanischer Südstaatenroman nach einer wahren Begebenheit – mit einem überraschenden Ende."
Roana Brogsitter, BR5 Aktuell