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Zeitschrift für Ideengeschichte: ZIG (2008) Heft 2: Letzte Worte

Den Anstoß zum Schwerpunktthema des aktuellen Heftes der Zeitschrift für Ideengeschichte gab Ernst Jüngers Sammlung letzter Worte, die sich in seinem Nachlaß in Marbach befindet. Hunderte von Karteikarten in vier Schubern, auf denen sich die angeblich letzten Äußerungen von Vergessenen wie von Berühmten, von der Hamburger Kiezgröße bis zu Hannibal verzeichnet finden.
Letzten Worten haftet etwas Grenzgängerisches und Vermächtnishaftes an, sie beanspruchen Dignität und tragen gleichzeitig ein hohes Risiko: Wird es den letzten Worten des Angeklagten vor Gericht gelingen, ein günstiges Urteil zu erwirken? Werden die Worte der Seherin Kassandra Gehör finden? Welches Bild der Wissenschaft wird in Lobreden auf verstorbene Akademiker gezeichnet? Um schließlich in der einen Frage zu münden: Hat wirklich der Tod das letzte Wort? Das Heft versammelt kultur- und literaturwissenschaftliche, rechtshistorische und theologische Antworten darauf.
In der Rubrik "Archiv" untersucht der Politik- und Kulturwissenschaftler David Kettler "Erste Briefe" von Exilanten, mit denen sie an alte Kontakte zu Personen anknüpfen, die in Deutschland zurückgeblieben waren. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.z-i-g.de
Herausgeber der Zeitschrift:Ulrich Raulff. Hellmut Seemann. undHelwig Schmidt-Glintzer.

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Bibliografie

978-3-406-57265-4


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Erschienen am 20. Mai 2008

Sonstiges 12,00 € Kaufen
Inhalt
Zum Thema
Jost Philipp Klenner, Wolfert von Rahden:

Letzte Worte 
Stephan Schlak: Ernst Jüngers letzte Worte

Cornelia Vismann: Drei Versionen des Schlußworts vor Gericht

Anna Echterhölter: Akademisches Totenlob.
Nachrufe auf Wissenschaftler

Mathias Mayer: Bestrafte Epiloge.
Kassandra in der Tradition der letzten Worte

Eberhard Jüngel: Das unendliche Gespräch

Essay
 
Günter Figal: Odysseus als Bürger. Horkheimer und
Adorno lesen die Odyssee als Dialektik der Aufklärung 

Denkbild
Jörg Probst: Form und Kartoffel.
Aus dem Zettelkasten von William S. Heckscher 

Archiv
David Kettler: «Erste Briefe» nach Deutschland:
Zwischen Exil und Rückkehr 

Konzept & Kritik
Robert E. Norton: Ein säkulares Zeitalter?
Charles Taylors einseitige Epochendiagnose

Jan Eike Dunkhase: Evolutionärer Zauber.
Neue Perspektiven auf Charles Darwin

Henning Trüper: Akademisches Charisma

Gottfried Gabriel: «Begriffsgeschichte vs.
Metaphorologie»? Zu Anselm Haverkamps
dekonstruktiver Vereinnahmung Blumenbergs

Die Autorinnen und Autoren

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-57265-4

Erschienen am 20. Mai 2008

12,00 € Kaufen

Zeitschrift für Ideengeschichte: ZIG (2008) Heft 2: Letzte Worte

Den Anstoß zum Schwerpunktthema des aktuellen Heftes der Zeitschrift für Ideengeschichte gab Ernst Jüngers Sammlung letzter Worte, die sich in seinem Nachlaß in Marbach befindet. Hunderte von Karteikarten in vier Schubern, auf denen sich die angeblich letzten Äußerungen von Vergessenen wie von Berühmten, von der Hamburger Kiezgröße bis zu Hannibal verzeichnet finden.
Letzten Worten haftet etwas Grenzgängerisches und Vermächtnishaftes an, sie beanspruchen Dignität und tragen gleichzeitig ein hohes Risiko: Wird es den letzten Worten des Angeklagten vor Gericht gelingen, ein günstiges Urteil zu erwirken? Werden die Worte der Seherin Kassandra Gehör finden? Welches Bild der Wissenschaft wird in Lobreden auf verstorbene Akademiker gezeichnet? Um schließlich in der einen Frage zu münden: Hat wirklich der Tod das letzte Wort? Das Heft versammelt kultur- und literaturwissenschaftliche, rechtshistorische und theologische Antworten darauf.
In der Rubrik "Archiv" untersucht der Politik- und Kulturwissenschaftler David Kettler "Erste Briefe" von Exilanten, mit denen sie an alte Kontakte zu Personen anknüpfen, die in Deutschland zurückgeblieben waren. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.z-i-g.de
Herausgeber der Zeitschrift:Ulrich Raulff. Hellmut Seemann. undHelwig Schmidt-Glintzer.
Webcode: https://www.chbeck.de/23215

Inhalt

Zum Thema
Jost Philipp Klenner, Wolfert von Rahden:

Letzte Worte 
Stephan Schlak: Ernst Jüngers letzte Worte

Cornelia Vismann: Drei Versionen des Schlußworts vor Gericht

Anna Echterhölter: Akademisches Totenlob.
Nachrufe auf Wissenschaftler

Mathias Mayer: Bestrafte Epiloge.
Kassandra in der Tradition der letzten Worte

Eberhard Jüngel: Das unendliche Gespräch

Essay
 
Günter Figal: Odysseus als Bürger. Horkheimer und
Adorno lesen die Odyssee als Dialektik der Aufklärung 

Denkbild
Jörg Probst: Form und Kartoffel.
Aus dem Zettelkasten von William S. Heckscher 

Archiv
David Kettler: «Erste Briefe» nach Deutschland:
Zwischen Exil und Rückkehr 

Konzept & Kritik
Robert E. Norton: Ein säkulares Zeitalter?
Charles Taylors einseitige Epochendiagnose

Jan Eike Dunkhase: Evolutionärer Zauber.
Neue Perspektiven auf Charles Darwin

Henning Trüper: Akademisches Charisma

Gottfried Gabriel: «Begriffsgeschichte vs.
Metaphorologie»? Zu Anselm Haverkamps
dekonstruktiver Vereinnahmung Blumenbergs

Die Autorinnen und Autoren