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Pluckrose, Helen / Lindsay, James

Zynische Theorien

Wie aktivistische Wissenschaft Race, Gender und Identität über alles stellt - und warum das niemandem nützt

Nur weiße Menschen können Rassisten sein, nur Männer sind zu toxischem Verhalten fähig, es gibt kein biologisches Geschlecht, unsere Sprache ist sexistisch – ein neuer moralischer Kanon erobert westliche Universitäten und erschüttert die liberale Gesellschaft in ihren Grundfesten. Aber macht er die Welt auch wirklich besser? Helen Pluckrose und James Lindsay begeben sich in ihrem Bestseller auf die Spuren eines wissenschaftlichen Aktivismus, der überall nur noch Feinde sieht.

Postmoderne Denker wie Michel Foucault oder Jacques Derrida haben die Strukturen westlicher Gesellschaften so tiefgreifend dekonstruiert wie niemand vor ihnen. Ihr radikaler Skeptizismus hatte jedoch einen Preis. Helen Pluckrose und James Lindsay zeichnen in ihrem kontroversen Buch nach, wie die Grundannahmen der postmodernen Theorie seit den 1980er Jahren im Postkolonialismus, in der Critical-Race-Theorie, im intersektionalen Feminismus, in den Gender Studies und in der Queer-Theorie für den politischen Aktivismus scharf gemacht wurden. Ihr zentraler Befund lautet, dass ein freier Austausch wissenschaftlicher Argumente durch den aus diesen Reihen immer aggressiver vorgetragenen Anspruch auf Deutungshoheit zunehmend unmöglich wird. Damit erweisen der neue wissenschaftliche Aktivismus und seine Wächter den Minderheiten, für die sie sich angeblich einsetzen,  jedoch einen Bärendienst: Drängende soziale Probleme werden von einer völlig überzogenen Sprachkritik und Cancel Culture überlagert – und potenziell wohlmeinende Unterstützer ziehen sich entnervt zurück, weil sie im erhitzten Diskursklima vorschnell dem reaktionären Lager zugeschlagen werden.
Von Helen Pluckrose und James Lindsay. Aus dem Englischen von Sabine Reinhardus und Helmut Dierlamm.

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Bibliografie

978-3-406-78138-4

Erscheint am 17. Februar 2022

380 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 22,00 € Kaufen
Inhalt
Einführung

1 Postmodernismus.
Eine Revolution des Wissens und der Macht

2 Die Wende zum angewandten Postmodernismus.
Repression sichtbar machen

3 Postkoloniale Theorie.
Den Westen dekonstruieren, um das Andere zu retten

4 Queer-Theorie.
Die Freiheit vom Normalen

5 Critical-Race-Theorie und Intersektionalität.
Den Rassismus beenden, indem man ihn überall sieht

6 Feminismen und Gender Studies.

Vereinfachung als Raffinement

7 Disability Studies und Fat Studies.
Identitätstheorie für Selbsthilfegruppen

8 Social Justice und das Denken.
Die Wahrheit der Social Justice

9 Social Justice in Aktion.
Theorien sehen auf dem Papier immer gut aus

10 Eine Alternative zur Social-Justice-Ideologie.
Liberalismus ohne Identitätspolitik


Danksagung
Ausgewählte Bibliografie
Anmerkungen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Bedrohen aktivistische, kritische Theorien das freie Denken? Die Publizistin Helen Pluckrose und der Mathematiker James Lindsay warnen in ihrer Streitschrift vor einem neuen Fundamentalismus."
Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung



"Ein eindringliches Plädoyer für die Rettung der liberalen Demokratie und der Errungenschaften der Aufklärung."

Till Randolf Amelung, Jungle World



"Helen Pluckrose plädiert in ihrem Buch für einen säkularen Liberalismus, um heutige Fragen sozialer Gerechtigkeit neu zu denken.“ 

Raphael Smarzoch, Deutschlandfunk



"Es gelingt [Helen Pluckrose und James Lindsay] ebenso wie den anderen Diskurs-Guerilleros, überhaupt erst wieder eine Diskussion in Gang zu bringen, wo diese durch Einschüchterungsgesten, Abwehrformeln und andere Verschwörungen blockiert war."
Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung



„Das Buch ist so ermutigend, weil es der sozialen Gerechtigkeit unbeirrt mit liberalen Argumenten verpflichtet bleibt, ohne vor den postmodernen Ideologen einzuknicken, die dieses hehre Ziel für ihre Zwecke vereinnahmt und korrumpiert haben.“ 

Andrew Sullivan



„[Helen Pluckrose und James Lindsay] fordern schlicht und einfach, dass diejenigen, die von den zentralen Grundsätzen des westlichen Liberalismus – von Vernunft, freier Debatte, Toleranz, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – überzeugt sind, auch für sie eintreten.“ 

Simon Jenkins,Times Literary Supplement



„Helen Pluckrose, eine leise sprechende Akademikerin, hat ein mutiges und wichtiges Buch geschrieben.“ 

Daily Paragraph



"Selten habe ich eine so gute Zusammenfassung der Entwicklung des Postmodernismus seit den Sechzigerjahren gelesen.“ 

Douglas Murray, The Times



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-78138-4

Erscheint am 17. Februar 2022

380 S.

Softcover

Softcover 22,00 € Kaufen

Pluckrose, Helen / Lindsay, James

Zynische Theorien

Wie aktivistische Wissenschaft Race, Gender und Identität über alles stellt - und warum das niemandem nützt

Nur weiße Menschen können Rassisten sein, nur Männer sind zu toxischem Verhalten fähig, es gibt kein biologisches Geschlecht, unsere Sprache ist sexistisch – ein neuer moralischer Kanon erobert westliche Universitäten und erschüttert die liberale Gesellschaft in ihren Grundfesten. Aber macht er die Welt auch wirklich besser? Helen Pluckrose und James Lindsay begeben sich in ihrem Bestseller auf die Spuren eines wissenschaftlichen Aktivismus, der überall nur noch Feinde sieht.

Postmoderne Denker wie Michel Foucault oder Jacques Derrida haben die Strukturen westlicher Gesellschaften so tiefgreifend dekonstruiert wie niemand vor ihnen. Ihr radikaler Skeptizismus hatte jedoch einen Preis. Helen Pluckrose und James Lindsay zeichnen in ihrem kontroversen Buch nach, wie die Grundannahmen der postmodernen Theorie seit den 1980er Jahren im Postkolonialismus, in der Critical-Race-Theorie, im intersektionalen Feminismus, in den Gender Studies und in der Queer-Theorie für den politischen Aktivismus scharf gemacht wurden. Ihr zentraler Befund lautet, dass ein freier Austausch wissenschaftlicher Argumente durch den aus diesen Reihen immer aggressiver vorgetragenen Anspruch auf Deutungshoheit zunehmend unmöglich wird. Damit erweisen der neue wissenschaftliche Aktivismus und seine Wächter den Minderheiten, für die sie sich angeblich einsetzen,  jedoch einen Bärendienst: Drängende soziale Probleme werden von einer völlig überzogenen Sprachkritik und Cancel Culture überlagert – und potenziell wohlmeinende Unterstützer ziehen sich entnervt zurück, weil sie im erhitzten Diskursklima vorschnell dem reaktionären Lager zugeschlagen werden.
Von Helen Pluckrose und James Lindsay. Aus dem Englischen von Sabine Reinhardus und Helmut Dierlamm.
Webcode: https://www.chbeck.de/33184963

Inhalt

Einführung

1 Postmodernismus.
Eine Revolution des Wissens und der Macht

2 Die Wende zum angewandten Postmodernismus.
Repression sichtbar machen

3 Postkoloniale Theorie.
Den Westen dekonstruieren, um das Andere zu retten

4 Queer-Theorie.
Die Freiheit vom Normalen

5 Critical-Race-Theorie und Intersektionalität.
Den Rassismus beenden, indem man ihn überall sieht

6 Feminismen und Gender Studies.

Vereinfachung als Raffinement

7 Disability Studies und Fat Studies.
Identitätstheorie für Selbsthilfegruppen

8 Social Justice und das Denken.
Die Wahrheit der Social Justice

9 Social Justice in Aktion.
Theorien sehen auf dem Papier immer gut aus

10 Eine Alternative zur Social-Justice-Ideologie.
Liberalismus ohne Identitätspolitik


Danksagung
Ausgewählte Bibliografie
Anmerkungen

Pressestimmen

"Bedrohen aktivistische, kritische Theorien das freie Denken? Die Publizistin Helen Pluckrose und der Mathematiker James Lindsay warnen in ihrer Streitschrift vor einem neuen Fundamentalismus."
Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung


"Ein eindringliches Plädoyer für die Rettung der liberalen Demokratie und der Errungenschaften der Aufklärung."

Till Randolf Amelung, Jungle World


"Helen Pluckrose plädiert in ihrem Buch für einen säkularen Liberalismus, um heutige Fragen sozialer Gerechtigkeit neu zu denken.“ 

Raphael Smarzoch, Deutschlandfunk


"Es gelingt [Helen Pluckrose und James Lindsay] ebenso wie den anderen Diskurs-Guerilleros, überhaupt erst wieder eine Diskussion in Gang zu bringen, wo diese durch Einschüchterungsgesten, Abwehrformeln und andere Verschwörungen blockiert war."
Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung


„Das Buch ist so ermutigend, weil es der sozialen Gerechtigkeit unbeirrt mit liberalen Argumenten verpflichtet bleibt, ohne vor den postmodernen Ideologen einzuknicken, die dieses hehre Ziel für ihre Zwecke vereinnahmt und korrumpiert haben.“ 

Andrew Sullivan


„[Helen Pluckrose und James Lindsay] fordern schlicht und einfach, dass diejenigen, die von den zentralen Grundsätzen des westlichen Liberalismus – von Vernunft, freier Debatte, Toleranz, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – überzeugt sind, auch für sie eintreten.“ 

Simon Jenkins,Times Literary Supplement


„Helen Pluckrose, eine leise sprechende Akademikerin, hat ein mutiges und wichtiges Buch geschrieben.“ 

Daily Paragraph


"Selten habe ich eine so gute Zusammenfassung der Entwicklung des Postmodernismus seit den Sechzigerjahren gelesen.“ 

Douglas Murray, The Times