Leseprobe Merken

Woller, Hans

Mussolini

Der erste Faschist

Mussolini war der erste Faschist, doch hat man ihn lange als Hitlers harmlosen Bruder wahrgenommen. Hans Woller zeichnet nun ein völlig neues Bild, das viele überraschen wird: wegen Mussolinis Rassismus, seines Antisemitismus und der Schreckensbilanz seines Regimes, die den Atem stocken lässt.
Der italienische Alleinherrscher hat Geschichte geschrieben und Bilder hinterlassen, die im Gedächtnis hängen geblieben sind. Man kennt ihn – bullig, im Dialog mit seinem Volk, gebieterisch. Man sieht ihn vor sich – kahlköpfig, mit bloßer Brust am Strand, strotzend vor Energie und Willenskraft. Dann das Ende in Mailand 1945: der geschändete Leichnam, an einer Tankstelle aufgehängt, verhöhnt und verspottet, vom antifaschistischen Furor zusammen mit seiner toten Geliebten aus der Geschichte gejagt. Ungeschönt und anschaulich erzählt Hans Woller das Leben Mussolinis, der die totalitäre Massendiktatur erfand und zu Hitlers wichtigstem Verbündeten wurde.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-69837-8

Erschienen am 10. Februar 2016

2. Auflage, 2016

397 S., mit 27 Abbildungen

Gebunden

Hardcover 26,95 € Kaufen
e-Book 21,99 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

PREDAPPIO, 29. JULI 1883
Herkunft und politische Lehrjahre

REGGIO EMILIA, 8. JULI 1912
Der totalitäre Sozialist

ROM, 28. OKTOBER 1922
Der Faschist

BOLOGNA, 31. OKTOBER 1926
Der Diktator

ADDIS ABEBA, 5. MAI 1936
Der Imperialist

ROM, 17. NOVEMBER 1938
Der Rassist und Antisemit

BERLIN, 22. MAI 1939
Der Verbündete Hitlers

ROM, 10. JUNI 1940
Der Profiteur der « Achse »

ROM, 25. JULI 1943
Der Sturz

DONGO, 28. APRIL 1945
Salò und der Tod

PREDAPPIO, 28. APRIL 2014
Das Erbe

ANHANG
Anmerkungen
Auswahlbibliografie
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Fesselnd und erschreckend zugleich. Wichtiges Buch!"
Lukas Luger, Oberösterreichische Nachrichten, 15. Dezember 2016



"Erstklassig und beispielhaft.“
Goslarsche Zeitung, 13. Mai 2016



"Wollers Mussolini-Abhandlung zerschmettert ein Bild des Duce, das diesen als harmlosen Diktator verkaufen möchte".
Christoph Rohde, e-politik.de, 22. Mai 2016



"Hervorragend"
dpa München, 20. April 2016



"Hans Wollers Biografie öffnet den Blick auf ein in seiner Gewaltsamkeit oft unterschätztes Regime".
Bernhard Schulz, Tagesspiegel, 13. April 2016



"Überaus lesenswert."
Clemens Klünemann, Süddeutsche Zeitung, 11. April 2016



"Temperamentvoll im Ton, ausgreifend in der Recherche und geistesgegenwärtig außerdem.“
Der Spiegel, 26. März 2016



"Profund.“
Christian Ruf, Sächsische Zeitung, 24. März 2016



"Woller rekonstruiert detailliert, um was es sich bei dem von Mussolini ins Leben gerufenen Faschismus ursprünglcih tatsächlich gehandelt hat."
Richard Herzinger, Die Welt, 21. März 2016



"Woller verfolgt mit seinem Buch ein klares Anliegen: Schluss zu machen mit der Legende, bei Mussolini handele es sich nicht um einen Massenmörder, sondern um einen Politclown, um ‚Hitlers harmlosen Bruder‘“.
Ambros Waibel, die tageszeitung, 8. März 2016



"Einer der besten Kenner des italienischen Faschismus unter den deutschen Historikern."
Rainer Volk, SWR2, 11. Februar 2016



"Deutschlands präzisester Kenner des modernen Italien handelt den Fall Mussolini lakonisch und doch elegant ab, die Thematik in die Chronologie einbindend, in souveräner Archiv- und Literaturübersicht"
Gerhard Drekonja-Kornat, Die Presse, 10. Dezember 2016



"inhaltlich wie sprachlich hervorragend"
Friedrich Weissensteiner, Wiener Zeitung, 17. September 2016



"eine informative Lektüre für alle, nicht nur für Historiker und Historikerinnen Italiens"
Jürgen Zimmerer, Damals, September 2016



"Ein Buch für alle, die sich mit dem mörderischen Schaffen des 'Duce' befassen wollen"
Dolomiten-Südtiroler Zeitung, 30. Juli 2016



"Fesselnde Biografie (...) Ein Buch wie dieses hat lange gefehlt."
Maike Albath, Deutschlandradio, 23. Juli 2016



"Lesenswert"
Frank Vollmer, Rheinische Post, 11. Juni 2016



"Wer Sollers Buch liest, erfährt viel Neues über den `Duce´ ein ein Kapitel italienischer Geschichte, das auch für Deutschland Bedeutung gewann."
Jürgen Wandel, zeitzeichen, Juni 2016



"Attraktive und prägnant formulierte Aufarbeitung (...) der breite Beachtung und Verbreitung zu wünschen ist."
Carlo Moss, NZZ am Sonntag, 29. Mai 2016



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-69837-8

Erschienen am 10. Februar 2016

2. Auflage , 2016

397 S., mit 27 Abbildungen

Gebunden

Gebunden 26,95 € Kaufen
e-Book 21,99 € Kaufen

Woller, Hans

Mussolini

Der erste Faschist

Mussolini war der erste Faschist, doch hat man ihn lange als Hitlers harmlosen Bruder wahrgenommen. Hans Woller zeichnet nun ein völlig neues Bild, das viele überraschen wird: wegen Mussolinis Rassismus, seines Antisemitismus und der Schreckensbilanz seines Regimes, die den Atem stocken lässt.
Der italienische Alleinherrscher hat Geschichte geschrieben und Bilder hinterlassen, die im Gedächtnis hängen geblieben sind. Man kennt ihn – bullig, im Dialog mit seinem Volk, gebieterisch. Man sieht ihn vor sich – kahlköpfig, mit bloßer Brust am Strand, strotzend vor Energie und Willenskraft. Dann das Ende in Mailand 1945: der geschändete Leichnam, an einer Tankstelle aufgehängt, verhöhnt und verspottet, vom antifaschistischen Furor zusammen mit seiner toten Geliebten aus der Geschichte gejagt. Ungeschönt und anschaulich erzählt Hans Woller das Leben Mussolinis, der die totalitäre Massendiktatur erfand und zu Hitlers wichtigstem Verbündeten wurde.
Webcode: https://www.chbeck.de/16037997

Inhalt

Einleitung

PREDAPPIO, 29. JULI 1883
Herkunft und politische Lehrjahre

REGGIO EMILIA, 8. JULI 1912
Der totalitäre Sozialist

ROM, 28. OKTOBER 1922
Der Faschist

BOLOGNA, 31. OKTOBER 1926
Der Diktator

ADDIS ABEBA, 5. MAI 1936
Der Imperialist

ROM, 17. NOVEMBER 1938
Der Rassist und Antisemit

BERLIN, 22. MAI 1939
Der Verbündete Hitlers

ROM, 10. JUNI 1940
Der Profiteur der « Achse »

ROM, 25. JULI 1943
Der Sturz

DONGO, 28. APRIL 1945
Salò und der Tod

PREDAPPIO, 28. APRIL 2014
Das Erbe

ANHANG
Anmerkungen
Auswahlbibliografie
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Personenregister

Pressestimmen

"Fesselnd und erschreckend zugleich. Wichtiges Buch!"
Lukas Luger, Oberösterreichische Nachrichten, 15. Dezember 2016


"Erstklassig und beispielhaft.“
Goslarsche Zeitung, 13. Mai 2016


"Wollers Mussolini-Abhandlung zerschmettert ein Bild des Duce, das diesen als harmlosen Diktator verkaufen möchte".
Christoph Rohde, e-politik.de, 22. Mai 2016


"Hervorragend"
dpa München, 20. April 2016


"Hans Wollers Biografie öffnet den Blick auf ein in seiner Gewaltsamkeit oft unterschätztes Regime".
Bernhard Schulz, Tagesspiegel, 13. April 2016


"Überaus lesenswert."
Clemens Klünemann, Süddeutsche Zeitung, 11. April 2016


"Temperamentvoll im Ton, ausgreifend in der Recherche und geistesgegenwärtig außerdem.“
Der Spiegel, 26. März 2016


"Profund.“
Christian Ruf, Sächsische Zeitung, 24. März 2016


"Woller rekonstruiert detailliert, um was es sich bei dem von Mussolini ins Leben gerufenen Faschismus ursprünglcih tatsächlich gehandelt hat."
Richard Herzinger, Die Welt, 21. März 2016


"Woller verfolgt mit seinem Buch ein klares Anliegen: Schluss zu machen mit der Legende, bei Mussolini handele es sich nicht um einen Massenmörder, sondern um einen Politclown, um ‚Hitlers harmlosen Bruder‘“.
Ambros Waibel, die tageszeitung, 8. März 2016


"Einer der besten Kenner des italienischen Faschismus unter den deutschen Historikern."
Rainer Volk, SWR2, 11. Februar 2016


"Deutschlands präzisester Kenner des modernen Italien handelt den Fall Mussolini lakonisch und doch elegant ab, die Thematik in die Chronologie einbindend, in souveräner Archiv- und Literaturübersicht"
Gerhard Drekonja-Kornat, Die Presse, 10. Dezember 2016


"inhaltlich wie sprachlich hervorragend"
Friedrich Weissensteiner, Wiener Zeitung, 17. September 2016


"eine informative Lektüre für alle, nicht nur für Historiker und Historikerinnen Italiens"
Jürgen Zimmerer, Damals, September 2016


"Ein Buch für alle, die sich mit dem mörderischen Schaffen des 'Duce' befassen wollen"
Dolomiten-Südtiroler Zeitung, 30. Juli 2016


"Fesselnde Biografie (...) Ein Buch wie dieses hat lange gefehlt."
Maike Albath, Deutschlandradio, 23. Juli 2016


"Lesenswert"
Frank Vollmer, Rheinische Post, 11. Juni 2016


"Wer Sollers Buch liest, erfährt viel Neues über den `Duce´ ein ein Kapitel italienischer Geschichte, das auch für Deutschland Bedeutung gewann."
Jürgen Wandel, zeitzeichen, Juni 2016


"Attraktive und prägnant formulierte Aufarbeitung (...) der breite Beachtung und Verbreitung zu wünschen ist."
Carlo Moss, NZZ am Sonntag, 29. Mai 2016