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Afflerbach, Holger

Auf Messers Schneide

Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor

War die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg unvermeidbar? Holger Afflerbach zeigt, dass der Krieg auch anders hätte ausgehen können und sehr viel länger auf Messers Schneide stand als gemeinhin angenommen. Seit Ende 1914 wäre die deutsche Führung zudem wohl zu einem Kompromissfrieden bereit gewesen. Doch den Befürwortern eines Verhandlungsfriedens fehlte der Partner auf alliierter Seite. So wurde der Erste Weltkrieg über den Punkt hinaus verlängert, an dem er Europa in die Katastrophen des 20. Jahrhunderts stürzte.

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Bibliografie

978-3-406-77743-1

Erschienen am 17. Februar 2022

1., durchgesehene Auflage in Beck Paperback, 2022

664 S., mit 40 Abbildungen und 11 Karten

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 18,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

I. Hybris: Im Bewusstsein der Stärke

1 Der Weg in den Krieg
2 «Es kann kaum noch schief gehen»: Der Schlieffen-Plan und sein Scheitern
3 Tannenberg und der Aufstieg Hindenburgs
4 Das europäische Patt
5 Eine Strategie des Durchwurschtelns? Das Kriegsjahr 1915
6 «Eine barbarische Rohheit ohne Gleichen»: Blockade, U-Boot-Krieg und der Kampf um die amerikanische Neutralität
7 Der «Potatobread-Spirit»: Die «Heimatfront» in den ersten zwei Kriegsjahren
8 Die Quadratur des Kreises: Falkenhayn und Verdun 1916
9 Von allen Seiten: Der alliierte Allfrontenangriff im Sommer 1916 und sein Scheitern

II. Klimax: Im Scheitelpunkt des Krieges
10
«Eigentlich kann nur ein Wunder uns retten»: Die deutsche Führung und die Kriegsaussichten im Herbst 1916
11 Panischer Aktivismus: Die Radikalisierung der Kriegführung unter der dritten Obersten Heeresleitung
12 «Ein meisterhafter Coup»: Die Friedensfühler des Dezember 1916
13 Das verspielte Remis: Der unbeschränkte U-Boot-Krieg und der Kriegseintritt der USA

III. Nemesis: Die Niederlage der Mittelmächte und die Zerstörung des alten Europa
14
Die militärischen Entwicklungen im ersten Halbjahr 1917
15 Die erste russische Revolution und die Chancen auf Frieden mit der russischen Demokratie
16 «Kriegspsychose»? Das Friedensangebot des Deutschen Reichstags und die Ablösung Bethmann Hollwegs
17 «Die Entlarvung der Mittelmächte»? Sieg und Friedensschluss im Osten
18 «Glänzend, aber hoffnungslos»: Die Lage des Deutschen Reiches um die Jahreswende 1917/18
19 «Ludendorffs Hammer»: Der Angriff im Westen 1918
20 «Jetzt war der Krieg verloren»: Der militärische Zusammenbruch der Mittelmächte
21 «Als Sieger brutal, als Besiegte verächtlich»: Deutschlands Weg aus dem Krieg

Eine schreckliche Rechnung ist aufgelaufen und muss bezahlt werden

Anhang
Danksagung
Abkürzungen
Anmerkungen
Bibliographie
Kartenverzeichnis
Bildnachweis
Personenregister
Ortsregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Ein anregendes und spannend zu lesendes Buch."
Markus Pöhlmann, Damals



"Eine fundamentale Infragestellung der heutigen geschichtspolitischen Wahrnehmung des Ersten Weltkrieges."
Herfried Münkler, Die ZEIT



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-77743-1

Erschienen am 17. Februar 2022

1., durchgesehene Auflage in Beck Paperback , 2022

664 S., mit 40 Abbildungen und 11 Karten

Softcover

Softcover 18,95 € Kaufen

Afflerbach, Holger

Auf Messers Schneide

Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor

War die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg unvermeidbar? Holger Afflerbach zeigt, dass der Krieg auch anders hätte ausgehen können und sehr viel länger auf Messers Schneide stand als gemeinhin angenommen. Seit Ende 1914 wäre die deutsche Führung zudem wohl zu einem Kompromissfrieden bereit gewesen. Doch den Befürwortern eines Verhandlungsfriedens fehlte der Partner auf alliierter Seite. So wurde der Erste Weltkrieg über den Punkt hinaus verlängert, an dem er Europa in die Katastrophen des 20. Jahrhunderts stürzte.
Webcode: https://www.chbeck.de/32450592

Inhalt

Einleitung

I. Hybris: Im Bewusstsein der Stärke

1 Der Weg in den Krieg
2 «Es kann kaum noch schief gehen»: Der Schlieffen-Plan und sein Scheitern
3 Tannenberg und der Aufstieg Hindenburgs
4 Das europäische Patt
5 Eine Strategie des Durchwurschtelns? Das Kriegsjahr 1915
6 «Eine barbarische Rohheit ohne Gleichen»: Blockade, U-Boot-Krieg und der Kampf um die amerikanische Neutralität
7 Der «Potatobread-Spirit»: Die «Heimatfront» in den ersten zwei Kriegsjahren
8 Die Quadratur des Kreises: Falkenhayn und Verdun 1916
9 Von allen Seiten: Der alliierte Allfrontenangriff im Sommer 1916 und sein Scheitern

II. Klimax: Im Scheitelpunkt des Krieges
10
«Eigentlich kann nur ein Wunder uns retten»: Die deutsche Führung und die Kriegsaussichten im Herbst 1916
11 Panischer Aktivismus: Die Radikalisierung der Kriegführung unter der dritten Obersten Heeresleitung
12 «Ein meisterhafter Coup»: Die Friedensfühler des Dezember 1916
13 Das verspielte Remis: Der unbeschränkte U-Boot-Krieg und der Kriegseintritt der USA

III. Nemesis: Die Niederlage der Mittelmächte und die Zerstörung des alten Europa
14
Die militärischen Entwicklungen im ersten Halbjahr 1917
15 Die erste russische Revolution und die Chancen auf Frieden mit der russischen Demokratie
16 «Kriegspsychose»? Das Friedensangebot des Deutschen Reichstags und die Ablösung Bethmann Hollwegs
17 «Die Entlarvung der Mittelmächte»? Sieg und Friedensschluss im Osten
18 «Glänzend, aber hoffnungslos»: Die Lage des Deutschen Reiches um die Jahreswende 1917/18
19 «Ludendorffs Hammer»: Der Angriff im Westen 1918
20 «Jetzt war der Krieg verloren»: Der militärische Zusammenbruch der Mittelmächte
21 «Als Sieger brutal, als Besiegte verächtlich»: Deutschlands Weg aus dem Krieg

Eine schreckliche Rechnung ist aufgelaufen und muss bezahlt werden

Anhang
Danksagung
Abkürzungen
Anmerkungen
Bibliographie
Kartenverzeichnis
Bildnachweis
Personenregister
Ortsregister

Pressestimmen

"Ein anregendes und spannend zu lesendes Buch."
Markus Pöhlmann, Damals


"Eine fundamentale Infragestellung der heutigen geschichtspolitischen Wahrnehmung des Ersten Weltkrieges."
Herfried Münkler, Die ZEIT