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Anders, Guenther

Der Blick vom Turm

Fabeln

Der Blick vom Turm versammelt eine Reihe von geheimnisvollen Sprachbildern, philosophischen Fabeln und kleinen Erzählungen, die über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren entstanden sind. Günther Anders hatte sie für diesen Band zusammengestellt, der erstmals 1986 bei C.H.Beck erschienen ist, lange vergriffen war und nun wieder zugänglich gemacht wird.

Die kleinen Texte handeln vom manchmal tragischen, manchmal komischen Beharren in der eigenen, stets beschränkten Perspektive, deren Überschreitung genauso notwendig wie unmöglich scheint. Anders’ erzählerische Miniaturen zeigen dabei aber auch, wozu unangepasste Philosophie fähig ist. Sie kann uns helfen, jene Beschränkungen unserer Sichtweisen zu erkennen, und einen Weg zu finden, sie zu überwinden: Indem wir die Erfahrungen, die uns irritieren, ernst nehmen und versuchen, sie «in eine Einsicht zu übersetzen».

«Womit es beginnt? Regelmäßig mit einem Bilde, das zwar verrät, dass es etwas bedeutet – nie dagegen, was es bedeutet. Aus diesem Grunde, weil keines mir sein Geheimnis verrät, mache ich mich ans Deuten und Übersetzen. Also wohlgemerkt nicht daran, eine Einsicht in ein Bild zu übersetzen, sondern daran, ein Bild in eine Einsicht zu übersetzen.»
Von Günther Anders. Mit einem Nachwort von Kerstin Putz.

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Bibliografie

978-3-406-78755-3

Erscheint am 13. Oktober 2022

Rund 160 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 18,00 € Kaufen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-78755-3

Erscheint am 13. Oktober 2022

Rund 160 S.

Softcover

Softcover 18,00 € Kaufen

Anders, Guenther

Der Blick vom Turm

Fabeln

Der Blick vom Turm versammelt eine Reihe von geheimnisvollen Sprachbildern, philosophischen Fabeln und kleinen Erzählungen, die über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren entstanden sind. Günther Anders hatte sie für diesen Band zusammengestellt, der erstmals 1986 bei C.H.Beck erschienen ist, lange vergriffen war und nun wieder zugänglich gemacht wird.

Die kleinen Texte handeln vom manchmal tragischen, manchmal komischen Beharren in der eigenen, stets beschränkten Perspektive, deren Überschreitung genauso notwendig wie unmöglich scheint. Anders’ erzählerische Miniaturen zeigen dabei aber auch, wozu unangepasste Philosophie fähig ist. Sie kann uns helfen, jene Beschränkungen unserer Sichtweisen zu erkennen, und einen Weg zu finden, sie zu überwinden: Indem wir die Erfahrungen, die uns irritieren, ernst nehmen und versuchen, sie «in eine Einsicht zu übersetzen».

«Womit es beginnt? Regelmäßig mit einem Bilde, das zwar verrät, dass es etwas bedeutet – nie dagegen, was es bedeutet. Aus diesem Grunde, weil keines mir sein Geheimnis verrät, mache ich mich ans Deuten und Übersetzen. Also wohlgemerkt nicht daran, eine Einsicht in ein Bild zu übersetzen, sondern daran, ein Bild in eine Einsicht zu übersetzen.»
Von Günther Anders. Mit einem Nachwort von Kerstin Putz.
Webcode: https://www.chbeck.de/33587836