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Anz, Thomas / Baasner, Rainer

Literaturkritik

Geschichte, Theorie, Praxis

Geschichte – Theorie – Praxis

„Schlagt ihn tot den Hund! Es ist ein Rezensent“, schrieb der junge Goethe in einem bösen Gedicht. „Wer nicht schreiben kann, rezensiert“, erklärte Ludwig Börne verächtlich. Und Peter Handke portraitierte seinen Feind Reich-Ranicki in einem Roman als mordlustige Dogge.
Phantasien vom „Tod eines Kritikers“, mit denen Martin Walser unlängst für Diskussionen sorgte, begleiten die Literaturkritik, seit es sie gibt. Und bis heute vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht ihre Krise beschworen wird. Die Literaturkritik hat dies alles überlebt. Was man über ihre unterschätzte Bedeutung für die Literaturgeschichte seit der Aufklärung und für das literarische Leben der Gegenwart wissen und im Umgang mit ihr beachten sollte, steht in diesem Buch. Es richtet sich nicht nur an Literaturwissenschaftler, sondern an alle Leser von Literaturkritiken – und auch an jene, die sie schreiben.


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Bibliografie

978-3-406-51095-3

Erschienen am 15. September 2007

5. Auflage, 2008

272 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Die Entstehung der Literaturkritik und ihre Entwicklung bis zum 19. Jahrhundert

Ralf Georg Bogner
Die Formationsphase der deutschsprachigen Literaturkritik

Rainer Baasner
Allgemeine Grundzüge der Literaturkritik im 18. und 19. Jahrhundert

Rainer Baasner
Literaturkritik in der Zeit der Aufklärung

Rainer Baasner
Literaturkritik in der Zeit des Sturm und Drang

Rainer Baasner
Literaturkritik in der Zeit der Klassik

Rainer Baasner
Literaturkritik in der Zeit der Romantik

Maria Zens
Literaturkritik in der Zeit des Jungen Deutschland, des Biedermeier und des Vormärz

Maria Zens
Literaturkritik in der Zeit des Realismus

Literaturkritik von der Moderne bis zur Gegenwart

Oliver Pfohlmann
Literaturkritik in der literarischen Moderne

Oliver Pfohlmann
Literaturkritik in der Weimarer Republik

Thomas Anz
Literaturkritik unter dem NS-Regime und im Exil

Oliver Pfohlmann
Literaturkritik in der DDR

Oliver Pfohlmann
Literaturkritik in der Bundesrepublik

Theorie und Praxis der Literaturkritik heute

Thomas Anz
Theorien und Analysen zur Literaturkritik und zur Wertung

Thomas Anz
Literaturkritik als (Neben-) Beruf: Informationen und Anleitungen zur Praxis

Literaturverzeichnis
Die Autoren
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Anregungen für kritische Kritikenleser (...) Obschon sich die Veröffentlichung vornehmlich an künftige Rezensentinnen und Rezensenten wendet, ist sie nicht minder dem geneigten Lesepublikum zu empfehlen. Schließlich kann es nicht schaden, das zu hinterfragen, was einem da vorgesetzt wird an Lobeshymnen und Verrissen."
Fränkischer Sonntag, Oktober 2004



"Eine Geschichte dieses Genres haben Thomas Anz und Rainer Baasner herausgegeben, acht Aufsätze widmen sich dabei sorgfältig und in gut lesbarer, knapper Form der Entstehung der Literaturkritik im 18. Jahrhundert und verfolgen ihre Formen und Deutungsmuster bis an die Pforte des zwanzigsten, fünf weitere fassen die Entwicklung bis in die Gegenwart zusammen, den Abschluß bilden zwei besonders nützliche Beiträge, die sich mit dem theoretischen Rüstzeug der Kritik beschäftigen und schließlich sogar einige nicht nur für Anfänger sehr hilfreiche Anleitungen zum literaturkritischen Schreiben präsentieren."
Hanns-Josef Ortheil, Die Welt, 16. Oktober 2004



}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-51095-3

Erschienen am 15. September 2007

5. Auflage , 2008

272 S.

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Anz, Thomas / Baasner, Rainer

Literaturkritik

Geschichte, Theorie, Praxis

Geschichte – Theorie – Praxis

„Schlagt ihn tot den Hund! Es ist ein Rezensent“, schrieb der junge Goethe in einem bösen Gedicht. „Wer nicht schreiben kann, rezensiert“, erklärte Ludwig Börne verächtlich. Und Peter Handke portraitierte seinen Feind Reich-Ranicki in einem Roman als mordlustige Dogge.
Phantasien vom „Tod eines Kritikers“, mit denen Martin Walser unlängst für Diskussionen sorgte, begleiten die Literaturkritik, seit es sie gibt. Und bis heute vergeht kaum ein Jahr, in dem nicht ihre Krise beschworen wird. Die Literaturkritik hat dies alles überlebt. Was man über ihre unterschätzte Bedeutung für die Literaturgeschichte seit der Aufklärung und für das literarische Leben der Gegenwart wissen und im Umgang mit ihr beachten sollte, steht in diesem Buch. Es richtet sich nicht nur an Literaturwissenschaftler, sondern an alle Leser von Literaturkritiken – und auch an jene, die sie schreiben.

Webcode: https://www.chbeck.de/22857

Inhalt

Vorwort

Die Entstehung der Literaturkritik und ihre Entwicklung bis zum 19. Jahrhundert

Ralf Georg Bogner
Die Formationsphase der deutschsprachigen Literaturkritik

Rainer Baasner
Allgemeine Grundzüge der Literaturkritik im 18. und 19. Jahrhundert

Rainer Baasner
Literaturkritik in der Zeit der Aufklärung

Rainer Baasner
Literaturkritik in der Zeit des Sturm und Drang

Rainer Baasner
Literaturkritik in der Zeit der Klassik

Rainer Baasner
Literaturkritik in der Zeit der Romantik

Maria Zens
Literaturkritik in der Zeit des Jungen Deutschland, des Biedermeier und des Vormärz

Maria Zens
Literaturkritik in der Zeit des Realismus

Literaturkritik von der Moderne bis zur Gegenwart

Oliver Pfohlmann
Literaturkritik in der literarischen Moderne

Oliver Pfohlmann
Literaturkritik in der Weimarer Republik

Thomas Anz
Literaturkritik unter dem NS-Regime und im Exil

Oliver Pfohlmann
Literaturkritik in der DDR

Oliver Pfohlmann
Literaturkritik in der Bundesrepublik

Theorie und Praxis der Literaturkritik heute

Thomas Anz
Theorien und Analysen zur Literaturkritik und zur Wertung

Thomas Anz
Literaturkritik als (Neben-) Beruf: Informationen und Anleitungen zur Praxis

Literaturverzeichnis
Die Autoren
Personenregister

Pressestimmen

"Anregungen für kritische Kritikenleser (...) Obschon sich die Veröffentlichung vornehmlich an künftige Rezensentinnen und Rezensenten wendet, ist sie nicht minder dem geneigten Lesepublikum zu empfehlen. Schließlich kann es nicht schaden, das zu hinterfragen, was einem da vorgesetzt wird an Lobeshymnen und Verrissen."
Fränkischer Sonntag, Oktober 2004


"Eine Geschichte dieses Genres haben Thomas Anz und Rainer Baasner herausgegeben, acht Aufsätze widmen sich dabei sorgfältig und in gut lesbarer, knapper Form der Entstehung der Literaturkritik im 18. Jahrhundert und verfolgen ihre Formen und Deutungsmuster bis an die Pforte des zwanzigsten, fünf weitere fassen die Entwicklung bis in die Gegenwart zusammen, den Abschluß bilden zwei besonders nützliche Beiträge, die sich mit dem theoretischen Rüstzeug der Kritik beschäftigen und schließlich sogar einige nicht nur für Anfänger sehr hilfreiche Anleitungen zum literaturkritischen Schreiben präsentieren."
Hanns-Josef Ortheil, Die Welt, 16. Oktober 2004