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Augustin, Ernst

Badehaus Zwei

Roman

Es ist die Geschichte vom verlorenen Sohn, der nach biblischem Vorbild in die Arme des Vaters zurückkehrt – sie ist so wundersam, wie sie sein sollte, nur hat sie heutzutage ihre Tücken. Denn der Sohn ist hier der falsche Sohn, dargestellt vom windigen Hochstapler Eddie. Aber der Vater ist auch nicht der, mit dem hier zu rechnen war, der Balneologe und Badehausbesitzer Haferkorn. Vielmehr verläuft die Geschichte halsbrecherisch in drei abgrundschwarzen Badegängen, die eines bewirken: Eddie setzt sein Leben ein, um am Ende wahrhaftiger Sohn des wahrhaftig geliebten Vaters zu sein. Dieses phantasievolle Gaunerstück – „Das Badehaus“ erschien 1963 – , mit seinen Variationen und Gegenläufigkeiten kunstvoll wie eine Fuge gesetzt, wurde jetzt vom Autor, den die Geschichte des falschen Sohnes nie losließ, im dramatischen Abstand fast eines halben Jahrhunderts neu entworfen, auf weiten Strecken neu geschrieben: „Badehaus Zwei“.

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Bibliografie

978-3-406-55066-9

324 S.

Hardcover

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Hardcover 19,90 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Dann bekommen seine Bücher diesen typischen Augustin-Sound, der einzigartig in der deutschen Literaturlandschaft ist. Betörend, verwirrend, geheimnisvoll, zugleich präzise und einfach, wie gesprochene Literatur."
Holger Kankel, Schweriner Volkszeitung, 8. Oktober 2012



"Die traumhafte Ambivalenz und die plastische Sprache sind zum Glück geblieben. Sie ermöglichen jene exakten Rauschzustände der Phantasie, die Augustin-Leser so schätzen."
Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 19. November 2006



"Ein apokalyptischer Spaß
Die jetzige Publikation ist eine Heimkehr, ein Wiedererkennen nach mehr als vierzig Jahren."
Dieter Hildebrandt, Die Zeit, 28. September 2006



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Bibliografie

978-3-406-55066-9

324 S.

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Augustin, Ernst

Badehaus Zwei

Roman

Es ist die Geschichte vom verlorenen Sohn, der nach biblischem Vorbild in die Arme des Vaters zurückkehrt – sie ist so wundersam, wie sie sein sollte, nur hat sie heutzutage ihre Tücken. Denn der Sohn ist hier der falsche Sohn, dargestellt vom windigen Hochstapler Eddie. Aber der Vater ist auch nicht der, mit dem hier zu rechnen war, der Balneologe und Badehausbesitzer Haferkorn. Vielmehr verläuft die Geschichte halsbrecherisch in drei abgrundschwarzen Badegängen, die eines bewirken: Eddie setzt sein Leben ein, um am Ende wahrhaftiger Sohn des wahrhaftig geliebten Vaters zu sein. Dieses phantasievolle Gaunerstück – „Das Badehaus“ erschien 1963 – , mit seinen Variationen und Gegenläufigkeiten kunstvoll wie eine Fuge gesetzt, wurde jetzt vom Autor, den die Geschichte des falschen Sohnes nie losließ, im dramatischen Abstand fast eines halben Jahrhunderts neu entworfen, auf weiten Strecken neu geschrieben: „Badehaus Zwei“.
Webcode: https://www.chbeck.de/17176

Pressestimmen

"Dann bekommen seine Bücher diesen typischen Augustin-Sound, der einzigartig in der deutschen Literaturlandschaft ist. Betörend, verwirrend, geheimnisvoll, zugleich präzise und einfach, wie gesprochene Literatur."
Holger Kankel, Schweriner Volkszeitung, 8. Oktober 2012


"Die traumhafte Ambivalenz und die plastische Sprache sind zum Glück geblieben. Sie ermöglichen jene exakten Rauschzustände der Phantasie, die Augustin-Leser so schätzen."
Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel, 19. November 2006


"Ein apokalyptischer Spaß
Die jetzige Publikation ist eine Heimkehr, ein Wiedererkennen nach mehr als vierzig Jahren."
Dieter Hildebrandt, Die Zeit, 28. September 2006