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Bleutge, Nico

klare konturen

gedichte

Das scheinbar Selbstverständliche, unsere Wahrnehmung, ist im täglichen Leben durch den Gebrauch gleichsam verschattet. Gedichte öffnen unsere Sinne. Der junge Lyriker Nico Bleutge, ein "konsequenter Augenmensch" (Katrin Hillgruber), widmet sich in seinen Gedichten dem Sehen, Hören, Betasten, Sprechen, der "Peilung" der Blicke und dem Körperlichwerden der Worte. In den sechs Zyklen seines ersten Gedichtbandes "klare konturen" unternimmt er eine Erkundung des Blicks, die unser ganzes Sehfeld umfaßt, Natur, Landschaft - man kann geradezu von einer Neubestimmung des Landschaftsgedichts sprechen -, inmitten des von Menschen Geschaffenen, um dann den Körper, den physischen und den sprachlichen, zu vermessen. Skulptur- und Gemäldeskizzen, die den Raum der Geschichte mit ihrem Rhythmus öffnen, und poetische Momentaufnahmen leiten über zum letzten Kapitel "die verschütteten wege", das am Beispiel des Neuen Gartens in Potsdam historische Spurenelemente freizulegen versucht. Feinste Spuren, die der Geschichtsverlauf in der Kulturlandschaft und in den Bauten hinterließ, werden von Bleutges Gedichten genau benannt und so erst sichtbar gemacht. Eine Schule des Sehens, Hörens, Erinnerns.

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Bibliografie

978-3-406-74298-9

Erschienen am 30. April 2019

3. Auflage, 2019

88 S.

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 15,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Gekonnt verfügt der Autor über das lyrische Repertoire, über Satzrhythmus, Versführung und Melodik, und so gelingen ihm Landschaftsstudien von spröder Schönheit. (...) Diese Gedichte wissen um ihren Ort in der Literaturgeschichte."
Peer Trilcke, Literaturen, Mai 2007



"Nico Bleutges beeindruckendes Lyrikdébut „klare konturen“. (...) Es ist ein Archiv des Augenblicks, das Nico Bleutge mit seinen Gedichten anlegt – des Augenblicks im doppelten, im schönsten Sinne."
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 6./7. Januar 2007



"Wer sich mit Bleutges Texten näher beschäftigt, wird fasziniert sein vom unablässigen Erproben, Revidieren und Neu-Justieren mikroskopischer Feineinstellungen. (...)
Von seinen filigranen Landschafts- und Naturbeobachtungen hat sich Bleutge mittlerweile vorgearbeitet zu artistischen Gemälde- und Skulpturgedichten, wie etwa in zwei großartigen „charakterkopf“-Studien, die den 49 Köpfen des Barockkünstlers Franz-Xaver Messerschmidt gewidmet sind. In diesem reifen Debütbuch eines Dichters ist ein hellwacher, präzise beobachtender Augen-Mensch bei der Arbeit zu besichtigen."
Michael Braun, Der Tagesspiegel, 21. Dezember 2006



"Mit seinem Debütband „klare konturen“, der bedeutendsten Lyrikveröffentlichung in diesem Jahr, beansprucht nun auch der Tübinger Nico Bleutge seinen Anteil am jungen Lorbeer."
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. November 2006



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-74298-9

Erschienen am 30. April 2019

3. Auflage , 2019

88 S.

Hardcover

Hardcover 15,00 € Kaufen

Bleutge, Nico

klare konturen

gedichte

Das scheinbar Selbstverständliche, unsere Wahrnehmung, ist im täglichen Leben durch den Gebrauch gleichsam verschattet. Gedichte öffnen unsere Sinne. Der junge Lyriker Nico Bleutge, ein "konsequenter Augenmensch" (Katrin Hillgruber), widmet sich in seinen Gedichten dem Sehen, Hören, Betasten, Sprechen, der "Peilung" der Blicke und dem Körperlichwerden der Worte. In den sechs Zyklen seines ersten Gedichtbandes "klare konturen" unternimmt er eine Erkundung des Blicks, die unser ganzes Sehfeld umfaßt, Natur, Landschaft - man kann geradezu von einer Neubestimmung des Landschaftsgedichts sprechen -, inmitten des von Menschen Geschaffenen, um dann den Körper, den physischen und den sprachlichen, zu vermessen. Skulptur- und Gemäldeskizzen, die den Raum der Geschichte mit ihrem Rhythmus öffnen, und poetische Momentaufnahmen leiten über zum letzten Kapitel "die verschütteten wege", das am Beispiel des Neuen Gartens in Potsdam historische Spurenelemente freizulegen versucht. Feinste Spuren, die der Geschichtsverlauf in der Kulturlandschaft und in den Bauten hinterließ, werden von Bleutges Gedichten genau benannt und so erst sichtbar gemacht. Eine Schule des Sehens, Hörens, Erinnerns.
Webcode: https://www.chbeck.de/28542803

Pressestimmen

"Gekonnt verfügt der Autor über das lyrische Repertoire, über Satzrhythmus, Versführung und Melodik, und so gelingen ihm Landschaftsstudien von spröder Schönheit. (...) Diese Gedichte wissen um ihren Ort in der Literaturgeschichte."
Peer Trilcke, Literaturen, Mai 2007


"Nico Bleutges beeindruckendes Lyrikdébut „klare konturen“. (...) Es ist ein Archiv des Augenblicks, das Nico Bleutge mit seinen Gedichten anlegt – des Augenblicks im doppelten, im schönsten Sinne."
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 6./7. Januar 2007


"Wer sich mit Bleutges Texten näher beschäftigt, wird fasziniert sein vom unablässigen Erproben, Revidieren und Neu-Justieren mikroskopischer Feineinstellungen. (...)
Von seinen filigranen Landschafts- und Naturbeobachtungen hat sich Bleutge mittlerweile vorgearbeitet zu artistischen Gemälde- und Skulpturgedichten, wie etwa in zwei großartigen „charakterkopf“-Studien, die den 49 Köpfen des Barockkünstlers Franz-Xaver Messerschmidt gewidmet sind. In diesem reifen Debütbuch eines Dichters ist ein hellwacher, präzise beobachtender Augen-Mensch bei der Arbeit zu besichtigen."
Michael Braun, Der Tagesspiegel, 21. Dezember 2006


"Mit seinem Debütband „klare konturen“, der bedeutendsten Lyrikveröffentlichung in diesem Jahr, beansprucht nun auch der Tübinger Nico Bleutge seinen Anteil am jungen Lorbeer."
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. November 2006